Verkauft als Bauland, danach unbebaubar?

Hallo zusammen,

vielen Dank das Ihr euch etwas Zeit für mein Anliegen nehmt.

Wir haben im letzten Jahr aufgrund einer Werbung am Ortseingang "Wir haben Ihr Bauland" Unterlagen freier Bauflächen bekommen. Man versicherte uns stets das es sich um Bauland handelte, sogar freue, dass die Baulücke endlich bebaut wird. Auch die Verkäuferin bestätigte, dass es sich bei Ihrem Grund um Bauland handelt.

Nachweise (40 Jahre) über genehmigte Bau-Voranfragen welche Positiv in Aussicht gestellt wurden, als auch eine Erschließung an das Wasser und Abwassernetz ließen am Bauland nicht Zweifeln.

Im Notariellen Kaufvertrag steht ebenfalls drin das es sich um einen "Bauplatz" handelt.

Nun haben wir eine Absage zur Baugenehmigung erhalten. Im Schreiben wird ein Brief an die Gemeinde (2014) erwähnt. Hierin wird das Grundstück als Schützenswert für Tier und Natur angesehen, auch seltene Fledermaus-Arten habe man gesichtet. Eine Bebauung ist nicht möglich!

Diese Information wurde weder an die Vorbesitzerin, noch an uns herangetragen.

Alle Arbeiten am Grundstück (140.000€ Investition) wurde vor der Durchführung beim Bürgermeister angefragt und nur nach positivem Feedback in die Wege geleitet.

Wer hatte schon mal so einen Fall?

Kann ich hier belangt werden? Ich habe alles schriftlich, jede Zusage vom BM, Mailverkehr und vielen weitere Dokumente die in keinster weise auf eine Einschränkung hinweisen.

Vielen Dank für euer Feedback!

Dave

Recht, Grundstück

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