Warmes Leitungswasser stinkt phasenweise?

Hallo,

wir haben seit mehreren Monaten das Problem, dass das Leitungswasser bei uns in der Wohnung faul riecht. Ich kann den Gestank nicht genau beschreiben, aber ähnlich wie Durchfall, doch sichtbar nicht verfärbt. Habe auch schon im Internet viel dazu gelesen.

Es passiert nur manchmal für eine Stunde, manchmal für wenige Tage am Stück - dazwischen hatte ich teilweise über eine Woche kein Problem. Und es stinkt deutlich intensiver, wenn das Wasser warm - heiß ist. Es gibt keinen Durchlauferhitzer. Das Mehrfamilienhaus ist Baujahr 1960.

Habe den Abfluss mit Essig, Waschmittel, Natron und Backpulver gereinigt. Denn es ist nur im Bad am Waschbecken der Fall. Bei der Dusche stinkt es nicht ... aber es ist wie geschrieben erst seit ein paar Monaten so und zwar extrem. Also nicht, dass es etwa erst mit der Zeit schlimm geworden wäre.

Jetzt hatte ich schon 2 mal die Hauverwaltung kontaktiert und 2 mal wurde ein Techniker vorbeigeschickt. Und wer hätte es gedacht?! Genau dann war auch eine Phase, wo es keinen Gestank gab und die nichts weiter gemacht haben! Beim zweiten Mal wurde es sogar in Frage gestellt und gesagt, wir müssten schauen, dass regelmäßig das WC gereinigt wird ...

Bei meinem zweiten Anruf hatte die Hausverwaltung auch die Mieter über und unter uns kontaktiert. Die Person über uns geht nicht dran. Weder bei Anrufen noch bei Klingeln. Die Hausverwaltung meint, die Person kann selbst entscheiden, wo sie gerade ist. Aber es brennt abends Licht in der besagten Wohnung. Und die Familie unter uns meint, dass es keinen Gestank geben würde.

Aufgrund des Mieters über uns will ich es aber auch nicht ausschließen, dass seine Wohnung etwas damit zu tun hat. Kann das überhaupt sein? Kann man aus einer anderen Wohnung irgendwie Einfluss auf das Wasser nehmen? Also nach meiner Logik eigentlich nicht, außer er würde einen Rohrbruch verursachen, oder?

Zum anderen ist mir auch wichtig, was der Gestank überhaupt sein könnte? Muss ich Sorgen haben, mich weiterhin mit diesem Wasser zu waschen?

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Wasserstoffperoxid auf Putz - Wie Geruch neutralisieren?

Hallo zusammen,

Aufgrund von Wasserflecken auf dem Putz (Tapete wurde vorher unsererseits bereits entfernt, um das Ausmaß festzusetzen) an der Fensterlaibung wurde auf den Putz durch eine Fachfirma Wasserstoffperoxid aufgetragen, um eine eventuelle Schimmelbildung zu unterdrücken. Diese Firma teilte uns mit, dass unsererseits keine weiteren Schritte unternommen werden müssen. Das Schlafzimmer, in welchem die Behandlung stattfand, riecht seitdem (2 Monate her) leicht chemisch, weshalb wir dieses seitdem nicht nutzen. Der Geruch scheint vom Wasserstoffperoxid zu kommen, da der behandelte Putz genau diesen leicht chemischen Geruch auszustrahlen scheint. Tägliches stundenlanges Querlüften scheint leider auch nichts zu bringen. Inwiefern dieser Geruch in der Luft tatsächlich schädlich ist, kann ich leider nicht beurteilen, aber ich gehe davon aus, dass ein längerer Aufenthalt in dem Zimmer wahrscheinlich nicht unbedingt gesund wäre?

Wisst ihr vielleicht, wie man den Geruch aus dem Raum entfernen kann? Hätten nach der Behandlung weitere Schritte (Abwaschen des Putzes, o. Ä.) erfolgen müssen oder würde das "Ausgasen" unterdrückt, wenn man den Putz wieder mit Tapete "schließt"?

Da die genaue Ursache des Wassereintritts an der Fensterlaibung noch nicht final geklärt wurde und die Firma das weitere Vorgehen mit der Hausverwaltung abklären wollte (auf mehrfacher Nachfrage bis heute leider noch nicht geschehen), haben wir auf das erneute Tapezieren dieser Stellen bisher verzichtet. Sollte man dadurch aber das Schlafzimmer wieder nutzen können, würden wir das "temporäre" Tapezieren natürlich in Betracht ziehen.

Wir freuen uns über jegliche Ratschläge und wünschen euch tolle Osterfeiertage!

Bau, Chemie, Gesundheit und Medizin, Schimmelbefall, Wasserschaden, Wasserstoffperoxid
Neubauwohnung: Falsches Fenster geliefert - Was tun?

Guten Morgen!

Wir sind seit Ende 2020 Besitzer einer Eigentumswohnung bzw. einer im Bau befindlichen Wohnung. Diese hätte bereits seit 08/2021 fertiggestellt sein sollen; der Bauträger befindet sich bereits im Verzug - u. a. Corona und Rohstoffmangel geschuldet.

Wir hatten mit dem Bauträger vereinbart, als Terrassenfenster eine Schiebetür mit einem festen Element auf der rechten Seite und das Schiebeelement auf der linken Seite, zu erhalten. Am Samstag kam das besagte Fenster auf der Baustelle an und es ist falsch geliefert worden: das feste Element auf der linken Seite, das Schiebeelement auf der rechten Seite.

Für uns persönlich ist - sofern wir das Fenster so nehmen, wie es ist - der Raum bzw. unser Wohnzimmer absolut unbrauchbar. Es gibt nur eine Möglichkeit in dem Raum unsere Couch zu stellen, wobei das L-Eckteil vor dem feststehenden Teil stehen sollte. Selbst wenn man die Eckcouch weiterhin vor das zu öffnende Schiebeelement stellt, hätte man nur noch 28cm Durchgang. Das ist für uns sehr unschön und nur ein Kompromiss, mit dem insbesondere ich womöglich nicht auf Dauer glücklich bin. Für die Schiebetür müssten wir grundsätzlich auch, da sie nicht dem Standard der Baubeschreibung entspricht, einen Aufpreis in Höhe von 2000 EUR zahlen.

Der Bauträger - der die Schuld auf den Fensterhersteller schiebt - hat uns daher zwei Optionen angeboten:

Option 1: Fenster so nehmen wie es jetzt geliefert wurde und der Einzug kann in ca. 2 Wochen erfolgen und er erlässt uns 500 EUR auf den Aufpreis.

Option 2: Er gibt das gelieferte Fenster zurück und bestellt ein neues mit Lieferzeiten von ca. 6-8 Monaten; was den Einzug entsprechend nach hinten verschieben würde.

Zur besseren Einordnung noch der Hinweis, dass die Wohnung quasi fast bezugsfertig ist: Es fehlt nur noch das Fenster und der Parkettboden.

Die dritte Option, die wir ihm vorgeschlagen haben, dass das Fenster eingebaut wird und dann ausgetauscht, sobald das neue da ist, kommt für den Bauträger nicht in Betracht. Der Fehler läge bei Schüco, nicht bei ihm und es wären trotzdem doppelte Kosten für ihn.

Was meint ihr? Wie würdet ihr entscheiden?

Fenster austauschen; Einzug in 6-8 Monaten 93%
Fenster behalten; Einzug in 2 Wochen 7%
Wohnung, Fenster, Bau, Recht
Handelt es sich hierbei um Kondenswasser oder einen Schaden von außen?

Hallo ich habe vor einigen Tagen festgestellt dass dort an der Wand ein Wasserfleck ist. Die Letzten Tage wurde er größer.
In dem Raum wird ein Wärmepumpentrockner betrieben, allerdings unregelmäßig und mit gutem Lüften. Unter dem Rahmen von dem Fenster (wo man das Grün sieht) bröckelte vor langer zeit mal der putz ab weshalb ich das damals mit spachtel neu gemacht habe und überstrichen (deshalb die unterschiedlichen weiße Farbe).

Ist das für Kondenswasser zu feucht? (Trockner lief zuletzt am Donnerstag) Es hat die Tage auch geregnet. Wir hatten schon an einem Kamin eine undichte Stelle in einem anderen Raum. Das wurd damals vom Vermieter in Auftrag gegeben. Rechts bei der Steckdose der Schatten ist nur Schatten. Das Fenster ist halt auch schon Uralt und Marode. Ich vermute dass da irgendwo Wasser vom Dach (ist unter einer Dachschräge) eindringt. Da wo man den Putz sieht hab ich heut mit dem Finger rumgepopelt das ging dabei ab.

Die einzelnen Wasserstreifen die man sieht enstanden weil es einmal etwas reingeregnet hat als das Fenster offen war. Aber nur wenig da lief ein Wassertropfen die Wand lang ist aber schon lange her.

Ich weiß Ferndiagnose ist immer Schwer aber ich würd gern vorbereitet sein auf das Gespräch mit dem Vermieter. Danke im Vorraus

(Rechts bei der Steckdose das Dunkele ist nur der Schatten)

Handelt es sich hierbei um Kondenswasser oder einen Schaden von außen?
Haus, Dachfenster, Schimmel, Bau, Biologie, Fassade, Feuchtigkeit, Mauerwerk, Wasserschaden, Wasserflecken, Feuchtigkeitsschaden
traditioneller Holzbau: Welches sind die besten und einfachsten Wege der Konservation, wenn Holz auf der Erde aufliegt, oder gar im Erdreich versenkt wird?

Es soll ein Häuschen werden, welches man nicht nach zehn Jahren schon komplett abreisen kann, weil die wichtigsten Stützbalken verrottet sind.

!Es soll komplett traditionell gehalten werden, vor allem, was die Umweltverträglichkeit der Rohstoffe angeht!

Also, die Stellen mit direkten Kontakt zum Erdreich könnte man voraussichtlich folgendermaßen behandeln:

1. Pfähle könnte man, vor dem Versenken im Boden, mit einem Feuerchen mehrfach erhitzen und wieder abkühlen lassen, um das Holz zu härten.

2. Man könnte sie auch mit Pech beschmieren (woher bekommt man den größere Mengen Pech, wenn man es nicht selbst kochen kann?).

3. Man könnte wohl auch das Loch im Boden wesentlich breiter machen als den Pfahl.
Dann die Lochwände mit Lehm isolieren.
Anschließend eine Hand Steine hinein,
den Pfahl, in die Mitte des zu großen gegrabenen Lochs, balancieren
und den Zwischenraum, zw Holzpfahl und Lehmwand, auch mit Steinen auffüllen.

Bei dieser dritten Variante stellt sich wohl aber die Frage: "was passiert mit dem Kondenswasser?".

4. Vielleicht könnte man auch, anstelle von Pech, einfach Bitumen um den Pfosten schmelzen.

5. Bzgl. Fachwerkhäusern habe ich von einer markant erhöhten Haltbarkeit gehört, durch einen Lehmputz, welcher auf allen Balken aufgetragen wurde.

Nochmal zusammengefasst:
Ich würde vermutlich die Stellen des Holzes, die in direktem Kontakt mit dem Erdreich stehen, behandeln durch:

1. Härten durch Feuer

2. Pechanstrich

3. Bitumenmasse herumschmelzen

4. speziellen Lehmputz auftragen

5. zusätzlich Kies- und/oder Lehmschicht zwischen Holz und Erdreich anlegen (Drainage dazu nötig???)

Hat jemand Erfahrungen zu einem dieser Punkte?

Macht es Sinn, Verschiedene zu kombinieren?

Ist etwas davon eine schlechte Idee?

Gibt es weitere Optionen?

Was ist das Sinnvollste, wenn Wir einmal nur auf Haltbarkeit und Arbeitsaufwendigkeit schauen wollen?

Wenn Ihr eine dieser Frage beantworten könnt, dann macht mich das sehr glücklich!

Ich bedanke mich herzlich im Vorraus.

Holz, Bau, Handwerk, autark, Baukunst, Lehm
Wie geht man am besten mit einem Handwerker vor, der Absprachen nicht mal annähernd einhält?

Hallo,
ich habe eine Frage dazu wie ich am besten vorgehe.
ich habe einen Handwerker engagiert, der mein Dach von innen dämmen sollte, dann die Toilette im Dachgeschoss neu machen sollte und danach eventuell das Badezimmer.
Eine Arbeitskollegin hat ihn mir empfohlen, da er auch bei denen arbeitet.
Die Preise sind nicht gerade günstig, aber ich habe schon schlechte Erfahrungen gemacht mit unseriösen Handwerken die pfuschen und am Ende macht alles noch mal.
Noch was vorweg.
Der Handwerker ist nicht klassische Betrüger, er ist schon ehrlich.
Leider klappt es nicht mal annähernd mit Terminen einhalten.
die waren ein paar mal da, haben ein bisschen was gemacht, das ganze Haus eine Baustelle und überall Malervlies ausgelegt.
bei meine Kollegin ebenso, immer wieder heißt es, es gibt Krankmeldungen wegen Corona ( kann man ja verstehen ).
Jedenfalls hatte ich irgendwann die Schnauze voll und habe ihm so richtig die Meinung gesagt, nebenbei bemerkt, ich hatte ihm schon eine große Summe bar ausbezahlt in der Hoffnung ihm so ein Zeichen zu geben, dass er jetzt aber auch bitte Gas gibt. Leider nichts!
Sogar meine Kollegin, die schwanger ist, musste ihren Mietvertrag verlängern, weil das Haus noch nicht bezugsfertig war.
und das ist es immer noch nicht.Andauern irgendwelche Ausreden und so im Baugewerbe sei das normal.
Jedenfalls habe ich zwischenzeitlich eine andere Firma für das Badezimmer geholt, die sofort konnte und noch einen besseren Preis angeboten hatte.
Dann war der Handwerker irgendwann da und hat gesehen, dass der Container ( er hatte ihn bestellt )voll ist mit dem Bauschutt von meinem alten Badezimmer.
dann habe ich ihn mal endlich am Telefon gehabt und statt, dass er sich entschuldigt war er quasi "beleidigt" und meinte er habe die Baustelle abgeschlossen, weil ich ja andere Leute geholt habe und einen Vertragsbruch begangen habe, weil er ja das Badezimmer machen wollte, was nicht stimmt, weil es es nur ein " mal sehen wenn wir mit dem Dach fertig sind" war.
Jedenfalls platzt mir der Kragen, er geht nicht ans Telefon hat für höchstens die die Hälfte des schon bezahlten Betrags gearbeitet.
Soll ich ihm eine Frist setzen? kann er mich verklagen, weil ich einen Vertragsbruch begangen habe ( wäre dann Aussage gegen Aussage) ?
Was würdet ihr machen?

Leistung, Bau, Recht, Baustelle, Handwerker, Frist, Vertragsbruch

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