Baugesuch abgelehnt trotz Einhaltung aller Bauvorschriften?

Hallo, ich habe einen Bauplatz gekauft und mit einem Bauträger ein Haus geplant welches auf dem grundstück gebaut werden soll. Das Grundstück ist nicht sehr einfach zu bebauen da es von rechts vorne nach links hinten abfällt.

Der Bauträger hat nachdem ich die verträge unterschrieben habe mit seiner Arbeit begonnen und hat das Grundstück vermessen und das Haus in das Grundstück einpassen lassen. Das Haus wurde sehr weit hinten in das Grundstück eingezeichnet und leicht schräg. Das Problem war das die Firstrichtung im Bebaungsplan vorgeschrieben ist und wir die (weil Satteldach) nicht eingehalten haben. Mein Bauträger hat mir dann den Vorschlag gemacht das Haus 2 Stöckig zu Bauen und ein Zeltdach drauf zu setzen, da dieses keinen First hat und wir somit keine Firstrichtung beachten müssen.

Auch diesem Vorschlag stimmte ich trotz erheblicher Mehrkosten zu. Wir haben dann die fertigen Pläne usw in Form eines Baugesuches zum Kenntnisgabeverfahren eingereicht. Laut meinem Bauträger wurden alle Bauvorschriften eingehalten.

Gestern hat mich die Nachricht erreicht das der Bauamtleiter das Baugesuch abgelehnt hat. Der Grund dafür sei dass wir die Firstrichtung nicht einhalten da wir keinen First haben, obwohl Zeltdächer erlaubt sind und auch schon zwei weitere Häuser in dem Baugebiet mit Zeltdächern gebaut wurden.

Meine Frage wäre jetzt was ich tun soll bzw. tun kann? Zu beachte wäre noch das ich eigentlich keine Zeit habe um dagegen vor zu gehen da wir unser Haus in dem wir derzeit Wohnen schon verkauft haben und auch ein Festes Datum haben zu dem wir ausziehen müssen, bis dahin sollte das neue Haus eigentlich fertig sein sonst ahben wir ein Problem. Vom Bauträger und vom Bauamtleiter wurde mir nahegelegt eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen die natürlich eine menge Geld kostet und dann noch durch den Gemenderat, der das natürlich auch ablehen kann.

Ich bin für jede Antwort dankbar aber bitte keine Mutmaßungen und Spekulationen, das Hilft mir an der Stelle nicht weiter. Danke.

Zu erwähnen wäre noch dass das Haus zwar schräg ins Grundstück gezeichnet aber voll im Baufenster liegt. Ich gehe davon aus dass sich der Bauamtleiter daran stört.

Recht, Bauamt, Baurecht, Bebauungsplan, gemeinderat, Bauvorschriften, Dachformen, Kenntnisgabeverfahren
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Unbewohnbares Haus -> Ideen für Einnahmen ohne eine Nutzungsänderung?

Vielleicht hat einer eine Idee zu folgendem Fall:

Ein Haus in Bayern ist in der Zwangsversteigerung. Hier ein paar Eckdaten aus Gutachten und eigenen Recherchen.

- Wasserschaden vorhanden

- Gebäude in Massivbauweise

- Es handelt sich um ein Wohnhaus

- Anforderungen entspricht nicht den heutigen Vorgaben der Wohnraumgestaltung

- Die Sanierungsarbeiten überschreiben die Kosten eines Neubaus

- Zustand wird aufgrund des Wasserschadens als miserabel beschrieben

- Ölheizung ist nicht funktionsfähig

- Gebäude ist nicht im Außenbereich

- Es gibt keinen Bebauungsplan, so dass die Bayerische Bauordnung greift

Eine Besichtigung des Gebäudes von innen ist leider nicht möglich. Bei einem Abriss und Neubebauung würde die Bayerische Bauordnung greifen. Dies bedeutet, dass durch die Abstandsflächen kein wirkliches Haus errichtet werden könnte (Bebauungsfläche 1,50 m x 6 m). Daher würde ich das Gebäude erhalten und es Stück für Stück innerhalb der nächsten Jahre sanieren. Da ich nicht weiß in welchem inneren Zustand sich das Gebäude befindet, würde ich vom Schlimmsten ausgehen (Schimmel etc.). Von außen macht das Gebäude einen stabilen Eindruck, also vermutlich keine einsturzgefährdeten Wände.

Meine Frage wäre nun, wie man es bewirtschaften könnte, ohne den Stress bzw. Ablehnung einer Nutzungsänderung zu erliegen. Es wäre schade, wenn es einfach nur brach liegen würde.

Bisherige Überlegungen:

a) Eine Vermietung des Hauses insgesamt als Wohnung ist aufgrund des Zustandes nicht möglich. Auch hätte ich hier keinen Zugriff auf das Haus um Reparaturarbeiten durchführen zu können.

b) In dieser Gegend von Bayern besteht Nachfrage nach Lagerplätzen. Eine Idee wäre deshalb die einzelnen Zimmer nach erfolgreichen Kauf zu begutachten. Die besten Zimmer könnten als Abstellräume vermietet werden. Bei Räumen mit Schimmel stellt sich hier auch die Frage, ob sie trotzdem als Abstellraum interessant wären, wenn man dort in wasserfesten Behältnissen einlagert. Generell stellt sich hier die Frage ob einzelne Zimmer als Abstellkammer an verschiedene Personen vermieten darf, ohne dass eine Nutzungsänderung notwendig ist. Hier sollte natürlich auch nicht das Wohnmietrecht greifen, da die Standards nicht erfüllt sind. Stärkere schimmelbefallene Zimmer kann ich Stück für Stück über die Jahre sanieren und dann auch als Abstellkammer anbieten und irgendwann mal das Haus wieder insgesamt als Wohnhaus.

c) ???

Vielleicht hat jemand mit Erfahrung ein bisschen Input für mich.

Zwangsversteigerung, Vermietung, Vermieter, Baurecht, Grundstück, Vermieterrecht, Wohnungskauf, Nutzungsänderung, Baurecht Bayern
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Braucht sie eine Baugenehmigung?

Hallo,
meine Freundin baut zur Zeit ihr Haus um. Das Dach war kaputt und es fing an durchzutropfen. Daher sollte es neu gemacht werden. Da sie viele Freunde hat, die auch handwerklich ziemlich fit sind, hat sie sie (und mich eben) um Hilfe gebeten. Alles kein Problem soweit. Firma hat ein Gerüst angebracht, Materialien und so sind gekauft und los gehts. Jetzt hat sie aber einen ziemlich nervigen und anstrengenden Nachbarn, der einfach mal anfing Bilder zu machen. Zuerst dachte sie, dass er vielleicht 'Schwarzarbeit' anzeigen will (so ist der Kerl, da kennt ihn das ganze Dorf für), aber da wir alle kein Geld bekommen hab ich ihr gesagt, dass er das ruhig probieren kann... heute kamen wir aber auf den Gedanken, dass er vielleicht wegen einer Baugenehmigung was machen will... Sie hat soweit ich weiß keine. Das Dach wird von Flach auf Satteldach umgebaut, aber an der Höhe hat sich nichts verändert, ebenso wenig an der Nutzfläche (also kein Dachgeschoss umgebaut oder so). Montag will sie mal zum Amt und nachharken... Die Frage ist nur, braucht sie denn wirklich eine Genehmigung für In-Stand-Haltung? Wäre dumm, wenn der Nachbar was gegen sie in der Hand hat.

UPDATE:
Wie von vielen empfohlen waren wir auf dem Bauamt unserer Stadt (nennen wir sie A) und haben einen Antrag eingereicht. Es kam recht schnell ein Brief, dass das von deren Seite aus genehmigt wäre und alles kein Problem. Dann aber kam von dem Bauamt einer anderen Stadt (sagen wir B) ein Brief, dass sie aber Einwände hätten. Meine Freundin wohnt nur nicht im Stadtkreis von B, sondern A. Hat Stadt B dann das Recht Einwände zu erheben, wenn A es bereits genehmigt hat?

Haus, Recht, Baugenehmigung, Baurecht
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Verbindungstür zwischen Wohnhaus und Scheune - einfach so? Brandschutz?

Ein Hallo in die Runde...

...folgendes Problem: Bauernhaus, gebaut in den 40er Jahren mit Scheune, diese wurde damals direkt ans Haus angebaut. Die Außenwand vom Haus ist eine doppelt gemauerte Ziegelwand, etwa 20cm dick. Der obere Bereich der Scheue ist komplett begehbar. Die Zwischendecke wird von waagerechten Balken, welch mit zölligen Brettern belegt sind, gebildet. Da der Balkenabstand mit knapp einem Meter meines Erachtens recht hoch ist und ich nicht von Balken zu Balken springen wollte, habe ich vor einigen Jahren die komplette Fläche mit OSB-Platten ausgelegt, so das wir jetzt einen durchgängig gefahrlos begehbaren Boden haben. Diesen Bereich, ausgestattet mit etlichen Regalen und von uns liebevoll als "Tenne" bezeichnet nutzen wir seit dem als Abstellraum für wenig bis kaum benutzte Gegenstände wie Weihnachtsdeko, Campingutensilien, Faschingskram usw. Die Begehung erfolgt derzeit über eine Bodenluke und eine Leiter, was zuweilen etwas umständlich ist, zumal man in das Erdgeschoss der Scheue auch nur über eine Hintereingangstür vom Haus und eine Außentür der Scheune gelangt.

Nun zur Frage: Von meinem Arbeitszimmer im Obergeschoss des Wohnhauses aus könnte ich relativ mühelos eine wärmegedämmte Durchgangstür einbauen, über die wir einen direkten Zugang auf die Tenne bekommen würden. Darf ich das so einfach? (Mitbekommen würde es sowieso niemand) Muss ich bezüglich des Brandschutzes etwas beachten? Ich würde am liebsten eine günstige Haustür einbauen. Es würde auch keine Nutzungsänderung der Scheune stattfinden, also kein neuer Wohnraum oder so sondern nach wie vor nur Lagerraum.

Danke für Eure Infos.  

Brandschutz, Baurecht
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WEG | Darf ich meinen Wohnraum mit meinem darunter liegenden Hobbyraum verbinden?

Hallo Gemeinschaft,

ich bin Eigentümer einer Erdgeschosswohnung sowie eines Hobbyraumes, welcher sich direkt darunter befindet. Dazu habe ich folgende Fragen:

1)

Dürfte überhaupt, aufgrund von zwei verschiedenen Nutzungsarten (Wohnraum/Hobbyraum) eine Verbindung mittels Deckendurchbruch und Spindeltrepöe hergestellt werden?

2)

Könnte ich den Durchbruch ohne Zustimmung der WEG durchführen, wenn ein Statiker Unbedenklichkeit bescheinigt, da es für kein Mitglied der WEG zu Nachteilen oder Änderungen kommen würde, da die Veränderung innerhalb meines Sondereigentums stattfindet? Wäre ansonsten ein Mehrheitsbeschluss ausreichend?

3)

Was könnte ich unternehmen, damit ich die Nutzungsart umwandeln könnte bzw. den Raum trotzdem als Schlafzimmer nutzen könnte? Kann man hier eine generelle Vereinbarung mit den Eigentümern erzielen bzw. einen Mehrheitsbeschluss fassen? Wichtig dabei ist, dass nicht alle Eigentümer zustimmen müssten...

Am Rande: Der Hobbyraum besitzt ein Badezimmer, zwei Heizkörper und zwei Fenster. Ich weiß nicht, warum der Raum überhaupt als Hobbyraum deklariert wurde!?

Ich hoffe Sie können mir ggf. auch mit entsprechender verständlichen Restsprechung weiterhelfen.

Rechtsanwalt, Baurecht, eigentuemerversammlung, Eigentumswohnungen, Eigentümerrechte, Hobbyraum, Mehrheitsbeschluss, Wohnungseigentümergemeinschaft, Deckendurchbruch
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Baurecht, wer ist wo im recht?

Hallo Leute, für mich eine missliche Lage.

Ich mache es sehr kurz da es sonst zu viel ist ...

  • Meine Frau und ich bauen ein Haus, haben natürlich auch Nachbarn.
  • vor der Baugenehmigung habe ich mit den Nachbarn gesprochen ob ich früher anfangen könnten da sonst Unterfangungs kosten für mich entstehen , da wir unter kellert bauen und die nicht, die Antwort war in etwa so, das sie nix zu ihrem nachteil hinnehmen könnten ich solle mich mit ihrem Bauunternehmer in Verbindung setzen.
  • Ich habe ihren Bauunternehmer nicht angerufen und habe nach Erhalt der Baugenehmigung sofort angefangen. Sprich, Vermesser und danach Loch aus Graben mit Böschung.
  • Am selben Abend nach meinem Vermesser war ein mann des Nachbar Unternehmens vor Ort und die Lage zu begutachten (grobabsteckung bei mir war vorhanden)
  • Am darauf folgenden tag hat mein Tief Bauer das loch ausgeschachtet mit Böschung und musste somit ca 1,50. auf Nachbars Grund schaufeln.
  • ca 3 Tage später war der Bauunternehmer der Nachbarn vor Ort und fing mit seinen Arbeiten an, da er das Fundament der Nachbarn wegen meinem loch nicht aufarbeiten konnte, hat er ohne jegliche ab Sprache mein loch zu gekippt.
  • Nach langem hin und her Telefonieren haben wir uns wie folgt geeinigt: Die schaufeln am nächsten morgen mein loch wieder frei damit mein Vermesser für die feinabsteckung kommen kann. darauf hin übernehme ich die mehr Aufwands Kosten in höhe von ca 3100 Euro für : Ausgraben/Zugraben und verdichte des Bodens, Vorher aber würden die im Erdreich mit Beton steinen Untermauern um das Fundament der Nachbar Garage dort sicher aufstellen zu können ( Unsere Garagen grenzen an einander) Mann muss verstehen mir blieb eigentlich keine andere Wahl, da mein Vermesser den Termin hatte.
  • Zudem habe ich es Schriftlich einreichen müssen das ich die kosten von ca 3100 € übernehme, Sonst wäre das loch nicht frei.
  • einige Tage später habe ich freundlichst drum gebeten das mir die Firma vor beginn der Mehr Aufwands Arbeiten eine Art Angebot zu schickt mit einer detaillierten Auflistung der Arbeiten und Materialien. Da wir vorher am Telefon abgesprochen haben das Schwerbeton steine von Grund auf, aufgemauert werden sollen bzw. ist so derens Vorgehensweise.
  • Diese bitte wurde mir verweigert aus folgendem Grund: Ich sei schuld gewesen für diesen mehr Aufwand, ich hätte keinem von dem Loch berichtet, deswegen sind die nicht verpflichtet mir eine art Auflistung zu zuschicken. Den noch soll ich die Rechnung bezahlen.

Jetzt die frage, wer ist jetzt Im recht, hätte er mein loch einfach so zu graben dürfen ? auch wen ich den ersten Fehler begangen hab ?

Und darf er mir dieses Quasi Angebot vor enthalten ?

Ich muss es ja bezahlen. Der Grund wieso ich die Auflistung will ist, das ich vermute das der Unternehmer mir die teure Variante zur Ausführung genannt hat, er aber eine Günstigere aber ebenso effektive Art wählt das Fundament und die Statik zu halten und zu gewährleisten. Ich möchte ja für nix bezahlen was nicht so abgemacht war.

Haus, bauen, Recht, Angebot, Baurecht, bauunternehmen, Streit, schriftlich
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Wie nah darf an der Straße gebaut werden bzw. dürfen gegenstände unmittelbar neben der Straße stehen?

Mein Bruder wurde während der fahrt von einem anderen Verkehrsteilnehmer abgedrängt ist ausgewichen und dabei in einen Stein gefahren, welcher unmittelbar am Straßenrand stand.

Anbei ein paar Bilder zu dem Unfall wenn das funktioniert die einzufügen.

Der andere Verkehrsteilnehmer ist weiter gefahren und hat laut der Polizei somit Fahrerflucht begangen.

Nun zu meiner frage: Dürfen diese steine Dort stehen? ich gehe davon aus, dass das Grundstück zu dem auch die Steine gehören Rechts bei dem Zaun endet. wenn das der Fall ist bin ich mir ziemlich sicher dass die Steine dort nicht stehen dürften.

Aber wie sieht es aus wenn das Grundstück genau bei der Asphalt kante endet? Dürfen diese steine dann dort stehen?

Zusatz 1: wenn es dunkel ist sind die Steine sehr schlecht zusehen da an den Steinen weder ein Licht noch ein Reflektor oder so was ähnliches angebracht ist.

Zusatz 2: Mein Bruder wurde nur leicht verletzt sprich er hat sich das rechte Handgelenk gestaucht, eine leichte Verbrennung am linken arm durch den Airbag erlitten und erinnert sich leider an ca 30 Sekunden während des Unfalls nicht mehr wodurch er zu dem anderen Fahrer nur wenig sagen kann.

Hier einmal der bericht zu dem Unfall.

https://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/kreispolizeibehoerde-ennepe-ruhr-kreis-autofahrer-weicht-pkw-aus_id_9196494.html

Auto, Unfall, Unfallflucht, Baurecht, Fahrerflucht, PKW, Straße, Straßenverkehr, Auto und Motorrad
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Bauunternehmen gibt keinen genauen Grundriss heraus- ist dies rechtlich erlaubt oder haben wir als Käufer ein Anrecht darauf?

Wir haben uns ein Reihenhaus gekauft, das sich gerade noch im Bau befindet. Wir dürfen also noch viel mitbestimmen und ändern.

Der Bauunternehmer bzw. unsere Kontaktperson, die zwischen uns, dem Verkäufer und dem Bauunternehmer steht, weigert sich uns einen genau bemaßten Grundriss vom Haus zu geben, obwohl dieser natürlich existiert. Er beruft sich darauf, dass im Vertrag steht, dass sich die Maße während des Baus noch ändern könnten und sie uns deswegen keine genauen Zahlen nennen wollen, damit wir danach nicht "meckern"...

Wir haben lediglich einen Grundriss, in dem manche Abstände eingezeichnet sind, die zum Beispiel angeben wie weit eine Lampe von der Wand entfernt ist. Hieraus könnte man natürlich weitere Entfernungen ableiten, allerdings wäre dies sehr fehleranfällig und ich habe das Gefühl, dass wir als Käufer und baldige Eigentümer des Hauses ein Anrecht darauf haben den richtigen Grundriss zu bekommen.

In unserem Vertrag sind folgende zwei Texte enthalten:

"Zur Änderung der Bauplanung- und Ausführung sowie der Baustoffe und Ausstattungsgegenstände ist der Verkäufer berechtigt, soweit diese Änderungen sich technisch als notwendig erweisen, behördlich angeordnet werden -z.B. durch Auflagen in der Baugenehmigung- oder sich im Rahmen der bei Wohnbauten verkehrsüblichen Toleranzen halten, oder aber, soweit solche Änderungen bereits in der Baubeschreibung vorgesehen sind. Voraussetzung für die vorgenannten Änderungen ist, dass diese den Wert des Kaufgegenstandes insgesamt nicht mindern und auch sonst nicht aufgrund etwaiger besonderer Umstände des Einzelfalls für den Käufer unzumutbar sind. Zumutbar sind insbesondere Änderungen der Wohnfläche bis max. 2,0 %."

"Der Verkäufer schuldet kein bestimmtes Flächenmaß des Grundstücks. Garantien werden von dem Verkäufer nicht abgegeben."

Berechtigt dies den Bauherren/Verkäufer dazu uns den genauen Grundriss zu verweigern?

Hausbau, Recht, Kaufrecht, Baurecht, Hauskauf, Immobilienkauf, Immobilienrecht
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Geräteschuppen Anbau von Nachbarn an unser Scheune erlaubt?

unser Nachbar hat seinen vor zig Jahren von den Vorvorbesitzern errichten Geräteschuppen an unser Scheune entfernt außer 4 Holzbalken, die fest an unserer Scheune verankert sind und ohne erhebliche Schäden an unser Scheune anzurichten nicht zu entfernen sind.

Unsere Scheunenwände liegen laut Plan genau auf der Grenze. Die Entfernung des alten Anbau hat er ohne uns vorab in Kenntnis zu setzen abgerissen und dadurch auch den Putz an der Scheune erheblich zerstört. Er ist nun nicht bereit sich an dem Schaden an unsere Scheune zu beteiligen bzw. zu zahlen, da die Scheune ohnehin alt ist (seine Aussage) und hat trotz unseres Verbotes wieder einen Anbau an die Scheune anzubauen, jetzt wieder begonnen den Geräteschuppen aufzubauen an die vorhandenen fest an der Scheune verankerten Holzbalken.

Wir haben ihn nach dem Abruch gebeten vor dem Wiederaufbau des Geräteschuppen neue Balken auf seinem Grund anzubringen, damit es unabhängig ist von unserer Scheune.

Ich weiß, dass in Baden-Württemberg grenzbebauung von Geräteschuppen in der Größe erlaubt sind, aber er darf hierzu doch nicht unsere Scheunewand als Anbauwand verwenden um sich seine vierte Wand zu ersparen?

wie verhält es sich mit dem Schaden an unsere Scheune? Er muss doch an dem von ihm verursachten Schäden beteiligen bzw. zahlen ?

Bau, Recht, Baurecht, grenzbebauung, Grenze, Nachbarn, Baurecht Baden Württemberg
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Bauen auf dem Reiterhof der Eltern?

Hallo, mein Partner und ich möchten gerne ein EFH auf dem Reiterhof seiner Eltern errichten. Der Hof liegt im Mischgebiet (also das Wohnhaus der Eltern, ein Teil der umliegenden Wiesen ist bereits Außenbereich). Der erste Gedanke war ein Altenteil auf einer nebenan liegenden Wiese (Außenbereich). Diese Bauvoranfrage wurde schon telefonisch vom Bauamt abgewehrt, da mein Partner dann direkt den Hof übernehmen müsste und weil die Gesamtfläche des Hofes nicht groß genug sei und weil die Pferde das Futter nicht aus eigener Herstellung bekommen (Getreide etc.). Kurzum: wir erfüllen nicht die Vorgaben für dieses privilegierte Bauvorhaben. Der nächste Gedanke war dann eine Nutzungsänderung von einem alten Stall (nicht ansehnlich und schon garnicht historisch wertvoll). Auch hier wurde uns nun schon, nach einreichen der Bauvoranfrage, telefonisch mitgeteilt das die Nutzungsänderung nun ginge wenn die komplette äußere Gestallt des Gebäudes bestehen bleibt. Das wäre aufgrund der Statik und Baufälligkeit des Gebäudes nicht möglich, zudem ist der Stall nicht zweistöckig und das müsste das Haus schon sein. Jetzt meine Frage: Welche Möglichkeiten haben wir noch? Könnte man den Stall nicht auch abreißen und wir bauen an der gleichen Position neu? Gibt es eine Alternative zum Altenteil? Das zuständige Amt ist leider nicht besonders Hilfsbereit.

Mein Partner ist jede freie Minute auf dem Hof und hilft. Außerdem ist offensichtlich das er das ganze irgendwann übernimmt. Aktuell ist das aber nicht nötig da seine Eltern noch fit sind.

Landwirtschaft, Recht, Baurecht, Altenteil, Bauen im Aussenbereich, bauen-und-wohnen, Bauvoranfrage, Nutzungsänderung
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