Voll Punktzahl in Klassenarbeiten, wenn die Fragestellung "umgangen" wird?

Sollte man in einer Klassenarbeit die volle Punktzahl für eine Aufgabe erhalten, wenn man die Aufgabenstellung beabsichtigt umgeht?

Was ich genau damit meine möchte ich einfach mal an folgendem Beispiel darstellen:

In einer Wirtschaftsklassenarbeit taucht die Frage nach Geschäftsfähigkeit mit folgendem Schema auf: Persönliche Daten von Person X, ist Person X geschäftsfähig?

Nun ist ja eigentlich klar, dass sich die Frage auf unser Wirtschaftssystem in Deutschland bezieht, vorrausgesetzt natürlich, dass im Unterricht nicht explizit Anderes erwähnt wurde. Dennoch vertrete ich die Meinung, dass für den Fall, dass in der Fragestellung kein Land genannt wird, für Aussagen wie "... lässt sich nicht pauschal beantworten, da diesbezügliche Gesetze in unterschiedlichen Staaten stark variieren und nötige Informationen zur objektiven Beurteilung nicht gegeben sind" streng genommen, trotz der Tatsache, dass die grundsätzliche Intention der Aufgabe ignoriert wurde, die volle Punktzahl vergeben werden muss. Natürlich sollte man in diesem Fall zusätzlich ein konkretes Beispiel nennen, um zu belegen, dass die Aussage nicht vollkommen willkürlich ist.

Sind nicht eigentlich jegliche anderen Antworten, welche als Prämisse setzen, dass man von unserem System spricht, obwohl dies nie genannt wurde, viel eher auf eine fehlerhafte Schlussfolgerung zurückzuführen?

Könnte ich mich denn erfolgreich dagegen beschweren, dass ich nicht die volle Punktzahl erreicht habe, wenn ich eine wahre Aussage als Antwort kreiere und darstelle, dass die Frage unpräzise ist?

Ich würde mich über eure Antworten und Meinungen freuen, bevorzugt mit rechtlichen Aspekten.

Schule, Noten, Recht, Klassenarbeit, schulgesetz, Deutsches Schulsystem
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Kann ein Hoch- oder Tiefpunkt vorhanden sein, wenn die 2. Ableitung an dieser Stelle bei 0 liegt?

Hey, ich habe mal wieder ein mathematisches Problem.

Wenn man die Extrempunkte einer Funktion aufzeigen möchte, so ist die notwendige Bedingung dafür ja, dass die erste Ableitung der Funktion 0 ergibt. So weit so gut, aber anschließend kann man ja auch noch, anhand der zweiten Ableitung, angeben, ob es sich dabei um einen Hoch- oder Tiefpunkt handelt. Was aber nun, wenn die zweite Ableitung an der Stelle, wo sich der Hoch-/Tiefpunkt befindet 0 ergibt? Habe ich denn sowohl einen Hoch- als auch einen Tiefpunkt oder habe ich weder das eine noch das andere? Und nenne ich das Ganze dann überhaupt noch einen Extrempunkt?

Aufgefallen ist mir das ganze bei folgender Funktion:

f(x)=x^3

erste Ableitung von f(x) = 3x^2

zweite Ableitung von f(x) = 6x

Nun ergibt die die erste Ableitung für x=0 der Ergebnis 0. Die notwendige Bedingung wäre damit also erfüllt, aber was ist mit den hinreichenden Bedingungen? die zweite Ableitung ergibt für x=0 ja schließlich auch 0. Spreche ich hier noch von einer Extremstelle?

Das gleiche ergäbe sich auch, wenn man sich als erste Ableitung mal die Funktion 0.5x^3-6.5x-9 nehmen würde. Die Stammfunktion davon "also die tatsächliche Funktion f(x) hätte an der Stelle x=-2 eine Stelle, an der die Steigung 0 beträgt. Die notwendige Bedingung wäre hiermit also erfüllt, aber auf beiden Seiten also gegen -Unendlich als auch in die positive Richtung ist die Funktion fallend.

Meine zentrale Frage ist also demnach: Kann Punkt, der weder Hoch- noch Tiefpunkt bzw. der sowohl Hoch- als auch Tiefpunkt ist, trotzdem ein Extrempunkt sein, oder muss ich das anders nennen?

Danke für jede hilfreiche Antwort!

Schule, Mathe, Funktion, Ableitung, Kurvendiskussion, extremstellen
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Bei Gewitter auf freiem Feld in die Nähe eines Baumes?

Hi, ich hätte da mal eine ganz blöde Frage. Wenn man auf offenem Feld von einem Gewitter überrascht wird, gilt generell ja erstmal einen tiefen Punkt zu suchen und sich klein zu machen. Nun frag ich mich jedoch, ob es, unter der Voraussetzung, dass man selbst immer den höchsten Punkt darstellen würde, da das Feld sehr eben ist, nicht klüger wäre, sich in der Nähe eines alleinstehenden Baumes aufzuhalten. Hier besteht dann zwar höchste Gefahr, dass der Blitz such diesen Baum "aussucht", allerdings könnte das ja gewissermaßen auch ein Vorteil sein. Wenn man sich einige Meter vom Baum entfernt aufhält, jedoch nicht soweit, dass man selbst wieder den kürzesten Weg darstellen würde, so würde man das Risiko, selbst vom Blitz getroffenen zu werden ja erstmal reduzieren. Da bleiben nur noch 2 mir ersichtliche Probleme. Zum einen leitet der menschliche Körper, zumindest meines Wissens nach, den elektronischen Strom um einiges besser als Holz, was das "Überspringen" auf den Menschen wahrscheinlich machen könnte und zum anderen breitet sich der Strom nach einem Einschlag ja mehr oder weniger kreisförmig aus, was auch wieder eine Gefahr darstellen könnte. Nun stellt sich mir halt eben die Frage, was jetzt sicherer ist, vom Baum weg und riskieren, die gesamte "Ladung" abzubekommen was bei einem Einschlag am Kopf ja meist tödlich endet oder eben die Baumvariante wählen, wobei hier ein Einschlag in unmittelbarer Nähe zwar wahrscheinlicher ist, man jedoch eventuell eine höhere Überlebenschance hat.

Erklärt mich bitte nicht für dumm, das war nur so ein Gedanken ...

Natur, Strom, Blitz, Gewitter, Physik, Blitzeinschlag
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