Wird aus illegal...legal?

Hallöle,

Eine Frage...

Ein Freund von mir ist gerade dabei, Geld in ein Mietshaus zu investieren. Das Ganze läuft mit der Unterstützung eines Immobilienberaters und ich fachsimpel hier auch mal ganz gerne mit. Aber Momentan habe ich einfach keine Ahnung, was korrekt ist.

Also...Haus ist ein Flachbau..viereckig mit etwas Garten..3 Mietwohnungen. Die erste Mietwohnung hat 120 qm, die zweite und dritte Mietwohnung haben jeweils 100 qm. Aufgrund dieser Diskrepanz habe ich ihn gebeten nachzuhaken und dass er eine Wohnflächenberechnung anfordert.

Immer wieder schickten ihm die Verkäufer ein Bild des Hauses vom Bauantrag. Aber niemals passend zu echten QM Zahl.

Nachdem ich mehrfach nach einen Grundriss fragte, lehnte man ihn auf einmal als Käufer ab, was mir leid tat...denn irgendwie war ich ja dran Schuld..äähem..also bin ich mit meinen Aussagen nun etwas zurückhaltender. Letzte Woche kamen sie wieder um die Ecke und wollten ihn doch wieder als Käufer und gingen mit den Preis nochmal runter. Man versprach ihm alles zuzusenden und machte einen Notartermin.

Nun durfte ich mir die Berechnung + den ihm vorgelegt Grundriss ansehen. Dieser ist allerdings von 1991 und es fehlen einfach die 20 qm.

Am Freitag ist Vertragsunterzeichnung beim Notar. Man teilte ihm nun mit, dass die zusätzlichen 20 qm im Erdgeschoss durch einen Anbau hinzukamen. Aber dieser ist durch den ursprünglichen Bauantrag halt einfach nicht erkennbar. Ich vermute das dieser schwarz angebaut wurde, oder aber die späteren Unterlagen fehlen. Ist aber nur eine Vermutung...

Habt ihr eine Idee wie er sich absichern kann? Sollte man im Kaufvertrag beim Notar den Passus aufnehmen lassen--》

"Anbauten, welche durch die Verkäufer ohne Baugenehmigung errichtet wurden sind auf Kosten der Verkäufers inklusive der daraus resultierenden Folgeschäden auf Verlangen zu entfernen. Es der ursprüngliche zuletzt genehmigte Zustand vollständig wieder herzustellen. Für verlorenen Wohnraum ist ein entsprechender Schadensersatz in Hohe des durchschnittlich gezahlten Quadratmeterpreises in Bezug auf die verlorene Wohnflächefläche zu leisten.

Desweiteren geht der Käufer davon aus, dass für sämtliche Anbauten, Umbauten Baugenehmigungen vorgelegen haben. Ist dies nicht so, haften die Verkäufer für etwaige Bußgelder und notwendige Anpassungskosten. Kosten für die nachträgliche Legalisisierung (Baugenehmigung) sind vom Verkäufer zu tragen "

Geht sowas..oder wäre es nichtig? Wie gesagt...so wie ich es vermure, hat man wohl eine Terasse umgbaut und ein Zimmer draus gemacht. Auf die könnte er im schlimmsten Fall verzichten, aber er will die Kosten dafür nicht übernehmen.

Ich trau mich halt jetzt nix mehr zu sagen und würde ihm gerne das als Textorschlag schicken.

Danke Euch vielmals...und sorry für die Ahnungslosigkeit...

Recht, Baugenehmigung, Hauskauf
4 Antworten
Braucht sie eine Baugenehmigung?

Hallo,
meine Freundin baut zur Zeit ihr Haus um. Das Dach war kaputt und es fing an durchzutropfen. Daher sollte es neu gemacht werden. Da sie viele Freunde hat, die auch handwerklich ziemlich fit sind, hat sie sie (und mich eben) um Hilfe gebeten. Alles kein Problem soweit. Firma hat ein Gerüst angebracht, Materialien und so sind gekauft und los gehts. Jetzt hat sie aber einen ziemlich nervigen und anstrengenden Nachbarn, der einfach mal anfing Bilder zu machen. Zuerst dachte sie, dass er vielleicht 'Schwarzarbeit' anzeigen will (so ist der Kerl, da kennt ihn das ganze Dorf für), aber da wir alle kein Geld bekommen hab ich ihr gesagt, dass er das ruhig probieren kann... heute kamen wir aber auf den Gedanken, dass er vielleicht wegen einer Baugenehmigung was machen will... Sie hat soweit ich weiß keine. Das Dach wird von Flach auf Satteldach umgebaut, aber an der Höhe hat sich nichts verändert, ebenso wenig an der Nutzfläche (also kein Dachgeschoss umgebaut oder so). Montag will sie mal zum Amt und nachharken... Die Frage ist nur, braucht sie denn wirklich eine Genehmigung für In-Stand-Haltung? Wäre dumm, wenn der Nachbar was gegen sie in der Hand hat.

UPDATE:
Wie von vielen empfohlen waren wir auf dem Bauamt unserer Stadt (nennen wir sie A) und haben einen Antrag eingereicht. Es kam recht schnell ein Brief, dass das von deren Seite aus genehmigt wäre und alles kein Problem. Dann aber kam von dem Bauamt einer anderen Stadt (sagen wir B) ein Brief, dass sie aber Einwände hätten. Meine Freundin wohnt nur nicht im Stadtkreis von B, sondern A. Hat Stadt B dann das Recht Einwände zu erheben, wenn A es bereits genehmigt hat?

Haus, Recht, Baugenehmigung, Baurecht
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Werbung machen auf "unserem" Privatgrundstück aber der Zaun ist von der Stadt?

Hallo liebes Community,

leider wusste ich nicht wie genau ich die Frage formulieren sollte. Der genaue Sachverhalt sieht wie folgt aus. In der Geschichte dieses Grundstücks, kam es vor dass die Stadt hier ein Zaun bauen lies, für den Fall, dass das Gebäude abstürzt.

Vor einigen Tagen, wurden da Werbeplakate aufgehangen und als ich bei dem Werbenden angerufen habe, hieß es, dass sich die Werbeagentur die sich damit beschäftigt nie einen Fehler macht und immer alles mit der Stadt absprechen würde. Ich will dies auch gar nicht anfechten. Und ich weiß auch, dass man sogar auf eigenem Grundstück und eigenem Zaun, eine Baugenehmigung braucht um Werbung zu präsentieren, solange es von dem öffentlichen Verkehr aus zu sehen ist.

Nun zu meiner Frage, was genau müsste ich machen um genau wie diese Werbeagentur dieses Grundstück bzw. diesen Zaun zum werben zu nutzen. Hätte ich da vielleicht irgendwelche Vorteile bei der Stadt, weil dieser Zaun schließlich auf meinem Grundstück liegt oder kann ich das alles vergessen.

Ihr müsst wissen, es ist schon eine längere Fläche und quasi eine der wichtigen Hauptstraßen dieser Stadt...wenn da irgend eine Möglichkeit gibt dies auszunutzen würde ich das auch gerne machen. Egal wie schwer es ist.

Entschuldigung für die Orthographie

Werbung, Recht, Baugenehmigung, Grundstück, Öffentlichkeit, Stadtverwaltung, Werbeagentur, Zaun
3 Antworten
Eure Erfahrung: ohne Lebenspartnerin Haus bauen?

Hallo,

ich bin m,24 und wir haben eine Wiese die warscheinlich heuer noch Bauland wird,

d.h. es entstehen mind. 2-4 Grundstücke.

So, der Bürgermeister ist das aktuell am Planen und ich wurde sozusagen gefragt, ob ich mir vorstellen kann die nächsten paar Jahre zu bauen.

Ich kann mir das auf jeden Fall, nur bin ich aktuell (nach 3 Jahren Beziehung) wieder Single und ich weis natürlich nicht wies bei mir in ein paar Jahren aussieht.

Wenn jetzt aber Bauzwang auferlegt wird (was sehr gut sein kann und auch normal ist, dass die Grundstücke nicht ewig leer stehen) muss ich mich auch mit dem Gedanken befassen alleine zu bauen alls noch kein passender Partner in mein Leben gefunden hat.... verkaufen will ich aktuell nicht, da Baugrundstücke hier sehr schwer zu bekommen sind und die Lage nicht unbedingt schlecht ist.

Natürlich kann ich so vorausschauend wie möglich bauen (Familie etc.) und nur ich sag mal minimalistisch einrichten, solange ich alleine lebe und dann mit dem Lebenspartner erst die Inneneinrichtung (Schlafzimmer, etc.) aussuchen, sodass noch genügend Spielraum ist für die Gestaltung des Hauses.

Aber natürlich will eine Lebenspartnerin beim Bau auch mitentscheiden denke ich.

Einerseits kann ein Partner froh sein, dass der andere bereits ein Haus besitzt, aber andererseits muss das ja auch kein Vorteil für mich sein.

Aktuell wohne ich noch zu Hause für 100€ pro Monat (nur ein kleiner Unkostenbeitrag) und kann dort auch noch wohnen die nächsten Jahre aber bevor ich in eine Mietwohnung investiere, ist es vielleicht doch besser in ein Eigenheim zu investieren?

Hat irgendjemand Erfahrungen, bzw. das selbe schon erlebt?

Haus, Garten, bauen, Hausbau, Baugenehmigung, Baugrund, Eigenheim, Eigentumswohnung, Baugrundstück
9 Antworten
Hilfe bei Bauvorhaben/Bauantrag, wer kennt sich aus?

Hallo,

haben ein Baugrundstück und wollten jetzt unser Eigenheim in Angriff nehmen. Dazu haben wir uns mit diversen Anbietern von Fertighäusern beschäftigt und uns für einen entschieden (weiss nicht ob ich den Namen sagen darf).

Wir haben bereits im Vorfeld sämtliche Bauvorschriften etc. zum Wohngebiet hingegeben und unsere Wünsche geäußert. Es hieß: kein Problem, das kriegen wir hin.

Da wir wenig Ahnung haben nahmen wir hier auch das Angebot an, dass die Projektleitung bei einem Projektbüro liegt. Von Anfang an immer mit der Rückfrage, ob denn überhaupt so gebaut werden kann, da ja zwei drei Sonderwünsche dabei waren. Es hieß immer geht. Im September dann die Vermessung, Bodengutachten, etc. Wieder haben wir angefragt, ob denn der Architekt bzw. die Projektleitung mit der Stadt bzgl. der Ausnahmen Rücksprache gehalten hat. Immer wieder hieß es: ja und es geht.

Aufgrund dieser Aussagen waren wir immer guter Hoffnung und haben wg. der Preisbindung und dem Vorteil eines Haustypwechsels den Vertrag im Dezember nochmal umgeschrieben. Aber... es sollte alles kein Problem sein.

Im Januar wurde uns gesagt... nach erneuter Rücksprache mit der Stadt muss eine bestimmte Höhe eingehalten werden, das macht aber nur 50cm aus. Wir haben über die Mehrkosten für die Erdbewegungen gesprochen und zugestimmt.

Heute - 6 Monate nach der ersten Besprechung mit dem Architekten und dessen angeblicher Kontakte mit der Stadt - teilt uns das Projektbüro mit, das weder Haustyp, Hausplatzierung, noch sonst irgendetwas genehmigt werden würde und legt eine Kopie eines Schreibens der Stadt vor.

Schock!!

Jetzt zur Frage:

Wir haben immer schriftlich nachgefragt und mündliche zusagen und schriftliche Infos dazu erhalten es würde gehen.

Jetzt haben wir einen Vertrag an der Backe, können das Haus nicht bauen, wenn dann nur mit Mehrkosten, die Finanzierungskosten laufen und der erste Abschlag für die Tätigkeiten der Projektleitung und in bestem Wissen und Gewissen für die Bemusterung wurden gezahlt.

Letztendlich stehen wir wieder bei 0 aber sind rund 20 TDE ärmer.

Wie seht Ihr das, haftet das Projektbüro hier nicht für den uns entstandenen bzw. entstehenden Schaden?

Was würdet ihr tun?

Wie gesagt, wir sind absolute Laien und Bauanfänger und haben uns auf diese "Experten" verlassen.

Danke für Eure Infos.

Recht, Baugenehmigung
2 Antworten
Toilette und Dusche erlaubt in der genehmigungsfreien Garage in Berlin?

Hallo liebe Community,

ich habe vor kurzem begonnen meine Garage umzubauen ,weil mein Tor defekt war und ich jetzt eigentlich auch nur mein Motorrad drin geparkt hatte .

Beim Umbau kam mir die Idee dort einem wenig meinem Hobby nachzugehen und zu werkeln , daher hatte ich mir 2m² noch als Toilette mit kleiner Dusche mit Trockenbauwänden gezogen gehabt.

So Jetzt kam mein super Nachbar und hat mich denunziert beim Bauaufsichtsamt und die sind bald bei mir zum besichtigen. Habe mir jetzt gedacht dies jetzt tatsächlich als Garage zu nutzen. Hat sich ja erledigt als Hobbyraum ,da die jetzt nen Auge auf mich werfen. Meine Frage ist es erlaubt eine Toilette oder Dusche in der Garage zu haben ?

Würde nämlich dort wo die Toilette ist jetzt dann in Zukunft reifen abstellen. Würdet ihr mir empfehlen die Toilette , Waschbecken + Dusche komplett auszubauen oder nur die Dusche ?

Es ist eine genehmigungsfreie Garage von 15 m2 . Als genehmigungsfreier schuppen kann es leider nicht mehr eingestuft werden ,da in Berlin bis zu 10 m2 Schuppen genehmigungsfrei sind und alles darüberhinaus bauantragspflichtig.

Bei Garagen bis 30 m2 sieht das anders aus. Aber wo wird eine Garage definiert ?

Wer sagt mir was dort reingehören darf und was nicht ?

Ich meine eine Toilette und Waschbecken könnten ja theoeretisch in einer Garage stehen?

Die Dusche schätze ich sollte ich erstmal unterlassen.

Hat jemand dazu eine quelle für berlin ?

Lg

Auto, KFZ, bauen, Immobilien, Garage, Baugenehmigung, Behörden, Umbau
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