Wird jetzt alles nur noch online und virtuell ablaufen?

Durch Covid-19 wird ja derzeit so manches hinterfragt, was man vorher für selbstverständlich hielt.

Und klar, dass auch solche Dinge wie Homeoffice, Homeschooling, Webinare, oder Online-Meetings dadurch einen deutlichen Aufwind erleben.

Es könnte also durchaus sein, dass sich so manches im Berufsleben verändert und man auch nach der Krise keinen triftigen Grund sieht, warum man dies wieder abschaffen bzw. zu alten Mustern zurückkehren sollte.

Bei allen Vorteilen der Virtualität darf man aber nicht vergessen, wie wichtig trotz allem reelle und physische zwischenmenschliche Kontakte sind.

Es ist doch was anderes, ein Seminar nur vor einem Bildschirm zu verfolgen oder real mit anderen Teilnehmer zusammenzukommen, sich in den Pausen bei Häppchen und Kaffee ein wenig zu unterhalten und im direkten Dialog zueinander zu stehen, egal ob nur Smalltalk oder Fachgespräche.

Ich denke, das wird nicht einfach plötzlich so verschwinden (wie es manche prophezeien) und solche Erlebnisse kann auch das beste Online-Seminar nicht ersetzen oder kompensieren.

Dazu kommt ja auch, dass man durch Auswärtstermine auch mal wieder ein wenig raus kommt, andere Leute trifft und neue Kontakte knüpfen und pflegen kann.

Das alles werden Online-Veranstaltungen nie bieten können.

Der Mensch bleibt einfach ein Mensch und wird nie ein Roboter werden und das ist auch gut so.

Und zuletzt darf man auch nicht vergessen, dass bei allem, was online abläuft, auch immer die Gefahr besteht, dass sich Hacker unerlaubten Zugang verschaffen können, Gespräche belauschen oder mitschneiden können usw., wozu beim gesprochenen Wort unter 4 Augen keine Möglichkeit besteht.

Es wird sich also bestimmt das Eine oder Andere etwas verlagern, aber an einen kompletten Wegfall jeglicher Präsenzveranstaltungen glaube ich auf keinen Fall.

Sehe ich das richtig oder habe ich irgendwas nicht berücksichtigt?

online, Homeoffice, Webinar, Zwischenmenschliches, Virtuelle Realität
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Wie können/konnten russische Wehrpflichtige mit dieser Angst leben?

In den letzten 10 bis 20 Jahren kam immer stärker ans Tageslicht, was sich schon über einen deutlich längeren Zeitraum in der russischen Armee abgespielt hat, aber früher kaum nach außen getreten ist.

Und zwar ist die Rede von der sogenannten "Dedowschtschina" oder auch "Herrschaft der Großväter" genannt, wobei "Großväter" in diesem Zusammenhang keine älteren Männer sind, sondern lediglich dienstältere Rekruten, welche die Neulinge auf teilweise brutalste Art und Weise schikanieren und drangsalieren.

Da gab es auch schon Todesfälle oder Rekruten, die ihr Leben lang unter den Folgen zu leiden haben (sowohl physisch als auch psychisch) und nicht zuletzt auch viele Suizide, weil es die Opfer entweder einfach nicht mehr länger ausgehalten haben oder sie keinen anderen Ausweg sahen, diesem Schicksal zu entgehen.

Das ist natürlich eine zum Himmel stinkende Sauerei und ich frage mich ernsthaft, warum die restliche Welt da einfach zuschaut, ohne einzugreifen, wenn der russische Staat selbst schon nichts dagegen unternimmt.

Aber v.a. frage ich mich, wie die jungen Wehrpflichtigen mit dieser Angst leben konnten. Denn sie und auch ihre Eltern wussten ja bereits im Vorfeld, dass ihnen nach der Einberufung höchstwahrscheinlich auch derlei Ungemach droht.

Sowas wie einen Zivildienst gibt es ja in Russland meines Wissens nach nicht und auch das Verweigern oder die Ausmusterung dürfte dort nicht so einfach sein wie in Deutschland. Es gab also faktisch keinen Ausweg für dieses Schicksal, dem sich viele Wehrpflichtige sehenden Auges ergeben mussten.

Wohlhabende Familien konnten ihre Söhne evtl. noch davor bewahren, indem sie viel Schmiergeld bezahlten, aber der Großteil der russischen Familien kann sich das vermutlich nicht leisten.

Wie also gingen die Leute damit um? Welche "Tricks" außer Schmiergeld gab es noch, sich diesem Schicksal zu entziehen und wie konnte man es als Rekrut schaffen, diese Zustände möglichst unversehrt zu überstehen?

Gibt es hier vielleicht Insider, die darüber berichten können?

Psychologie, Grundwehrdienst, Militär, Russland, Wehrpflicht, Philosophie und Gesellschaft
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Warum haben Leichtfahrzeuge oftmals Dieselmotoren?

Gesehen hat sie bestimmt jeder schon mal, diese Miniautos, die nur 45km/h fahren dürfen (offiziell "Leichtfahrzeuge" oder von mir mit "LFZ" abgekürzt).

Ich stehe diesen LFZ ja mit etwas gemischten Gefühlen gegenüber.

Einerseits ermöglichen sie zwar eine gewisse Mobilität für Personen, die (noch) kein normales Auto fahren dürfen, aber trotzdem ein Dach über dem Kopf haben wollen.

Aber andererseits sind diese LFZ auch oftmals ein Verkehrshindernis und auch Risiko, zumindest außerhalb von Städten, doch gerade da sind sie vermehrt unterwegs aufgrund zu wenig öffentlicher Verkehrsmittel. Und verhältnismäßig teuer sind sie auch.

Das sehen wohl auch noch andere so, denn allzuviele dieser LFZ gibt es auf unseren Straßen nicht.

Aber zur eigentlichen Frage:

Warum sind in vielen solcher Fahrzeuge eigentlich Dieselmotoren verbaut?

Das hat mich überrascht, da bei kleineren Motoren eigentlich eher Benziner zum Einsatz kommen.

Und einen Kat scheinen diese Diesel-LFZ auch nicht zu haben, da sie wohl nicht unter die normalen Bestimmungen für reguläre KFZ fallen (müssen ja wie Mofas oder Mopeds auch nicht zur HU und AU).

Manche dieser LFZ blasen jedenfalls eine Rußwolke hinten raus, schlimmer als jeder Traktor oder LKW. Besonders umweltfreundlich ist das auch nicht und gerade für solche Fahrzeuge würden sich doch eigentlich E-Motoren viel besser anbieten.

Also warum verbaut man in diesen Fahrtzeuge Dieselmotoren ohne Kat, obwohl man zeitgleich sogar den Diesel mit bester Abgasreinigung verteufelt?

Diesel, Straßenverkehr, Auto und Motorrad
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Dringend - Sind diese extremen Kosten für Privatpersonen abwendbar?

An meinem Haus muss eine Wand abgedichtet werden und dazu wurde aufgebaggert. Das Haus steht in Bayern, falls das aus rechtlicher Sicht eine Rolle spielt.

Das Erdreich erwies sich laut Baufirma als zu dicht und ohne Drainage-Eigenschaften (kein Kies), weshalb es ausgetauscht werden muss und nicht wieder zurückverfüllt werden kann.

Das wäre alles noch nicht tragisch, doch nun wurden in dem Aushub geringe Mengen asbesthaltiger Bauschutt gefunden (damals in den 70er-Jahren wurde halt so gebaut, dass man alles wieder reingeworfen hat) und das wird mir nun zum Verhängnis.

Denn wegen dieser im Vergleich zum kompletten Aushub verschwindend geringen Menge asbesthaltigen Materials soll nun der gesamt Aushub als asbesthaltiger Abfall entsorgt werden! Die Rede ist von ca. 45 Tonnen Aushub und dessen Entsorgung würde mich mit allem Drum und Dran über 10.000 Euro kosten und damit das angesetzte Budget des Auftrags mehr als sprengen bzw. die Gesamtkosten nahezu verdreifachen!

Nun frage ich mich, ob es rechtens ist, einer Privatperson im Rahmen einer dringend notwendigen Sanierung solche Mehrkosten aufzubürden und ob man sich nicht irgendwie dagegen wehren kann.

Wir reden hier wie gesagt von wenigen Stücken Faserplattenbruch im Aushub, die nun 45 Tonnen (!!!) zu "asbesthaltigem Abfall" machen sollen.

Das ist doch Irrsinn!

Wer hat hier einen hilfreichen Tipp für mich?

Recht, Sanierung, Asbest, Baufirma, Baurecht
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