Top Nutzer

Thema Eigentumswohnung
  1. 15 P.
Dürfen Erben in den ersten Tage schon ohne Erlaubnis des Mitbewohners die Eigentumswohnung des Verstorbenen betreten?

Guten Abend zusammen. Leider noch eine Frage in dieser Richtung. Denn es wird immer schlimmer. Erst melden sich die Kindermeines am Mittwoch verstorbenen Lebensgefährten nicht und wollten auch erst sich nicht um die Bestattung kümmern. Jetzt wo sie ein Schreiben vom Ordnungsamt bekommen hatten, dass sie 5 Tage Zeit haben, um die Bestattung zu organisieren, riefen die bei mir vorhin an. Wollten am Wocjenende vorbei kommen in die Wohnung und Unterlagen holen. Sagte, können sie gerne machen aber ich möchte bitte dabei sein, da ich ja noch meine ganzen Sachen in der Wohnung habe und ich nicht möchte, dass die in meinen Privatsachen rumsuchen, wenn ich nicht dabei bin. War zu dem Zeitpunkt, wo ich mit denen telefonierte in einer anderen Wohnung um nach einer neuen Wohnung zu suchen. Nach 30 Minuten riefen die plötzlich an und meinten, sie wären jetzt in der Wohnung und würden sich Unterlagen mitnehmen. Ich meinte dann, dass ich das nicht möchte, dass die in meiner Abwesenheit da drin sind (Fragte mich eh woher die einen Schlüssel hatten, da diese den eigentlich nach dem Streit vor 1,5 Jahren ihren Vater wiedergaben. Jetzt die Frage, dürfen die einfach so die Wohnung in meiner Abwesenheit betreten? Da ich ja meine privaten Sachen da habe.

Ich bin so sauer, sich 1,5 Jahre sich nicht um ihn kümmern und jetzt sowas 😠

Recht, Erbrecht, Erbe, Gesetz, Eigentumswohnung, hausfriedensbruch, Streit, Todesfall, Frist
9 Antworten
Hausverwalter nimmt Gemeinschaftseigentum ab?

Hallo,

es geht um ein Wohnhaus mit 9 Eigentunswohnungen. Die Wohnungen wurden im August an die Eigentümer übergeben. Anfang September war die Eigentümerversammlung.

Es gab keinen Tagesordnungspunkt „Abnahme des Gemeinschaftseigentum“ unter Sonstiges wurde aber darüber diskutiert. Der Hausverwalter wurde beauftragt einen Gutachter anzufragen und mit diesem eine Vorbegehung zu machen. Bei entsprechenden Angebot sollte eine außerordentliche Versammlung einberufen werden und beschlossen werden, dass der Gutachter beauftragt wird. Nun ging der Hausverwalter aber für 3 Wochen in Urlaub, hat sich aber von seiner Kollegin vertreten lassen.

Samstag bekamen wir dann einen Brief mit der Abschlussrechnung (7. Rate nach Bauträgerverordnung “Fertigstellung”) und einem Baustandsbericht vom Bauleiter, dass die Schlussabnahme und behördliche Abnahme erfolgt sei.

Fast alle Eigentümer wussten nichts davon. Vor allem da es noch sehr viele Mängel man Gemeinschaftseigentum gibt. Z.b. Steht nich ein Gerüst und eine Einfahrt in die Tiefgarage ist nicht möglich. Nun tauschen sich die Eigentümer Aus. Heute hat sich einer der Eigentümer gemeldet, der dann den restlichen erklärte, dass die Abnahme durch die Hausverwaltung erfolgte. Er habe das Protokoll vorliegen (es enthält gerade einmal 3 Mängel).

Die restlichen Eigentümer wussten nichts von einer Abnahme und wurden auch im Nachgang nicht informiert. Das Protokoll wurde nicht verteilt.

Nun frage ich. Ist diese Abnahme nichtig? Meiner Ansicht haben wir den Hausverwalter nicht bevollmächtigt eine Abnahme durchzuführen. Keiner der Eigentümer war bei der Abnahme dabei. Darf der Verwalter so eine Abnahme eigenmächtig vornehmen?

vielen dank für die Antworten.

Recht, Eigentumswohnung, Hausverwaltung, Wohnungseigentümergemeinschaft
5 Antworten
Erneute Investition in diese Wohnung zu gefährlich?

Guten Tag zusammen,

es geht um eine Eigentumswohnung, die seit knapp 30 Jahren in unserem Besitz ist.

Nun haben sich erhebliche Sanierungsarbeiten ergeben, d.h. es kommen auf alle große Kosten zu (ca 35-40% des Marktpreises dieser Wohnung)

Ein Investor kauft nun massenweise Wohnungen in diesem Gebäude günstig auf, da viele Eigentümer keine psychische Kraft, bzw. weitere finanzielle Mittel aufwenden können.

Nun zu unserer Situation. Wir haben das Geld, diese Sanierung durchzuführen. Sofern nach dieser Sanierung keine großartigen, weiteren Sanierungsaufwendungen mehr anstehen, hat sich für uns die Entscheidung, hier zu bleiben, gelohnt.

Andererseits verunsichert uns schon, weshalb SOVIELE Eigentümer in diesem Hause die Flinte ins Korn werfen. Weiterhin verunsichert uns die Tatsache, dass der sogenannte Investor dann hier durch Aufkauf vieler Wohnungen eine Übermacht hat und wir vielleicht doch im Laufe der Zeit irgendwann aussteigen müssen, weil wir weitere Modernisierungsmaßnahmen, die er eventuell bei Eigentumsversammlungen forciert, nicht bezahlen können / wollen.

Sind das realistische Horrorszenarien oder machen wir uns da zuviele Sorgen? Ich meine, auch wenn er die Mehrheit hat, kann er doch nicht alles durchsetzen, was er will, um eventuell Schritt für Schritt den letzten Wohnungseigentümer rauszuekeln. Es gibt doch Gesetze, die den EINZELNEN Eigentümer auch schützen!

Geld, Recht, Investition, Immobilien, Eigentumswohnung, Sanieren, sanierungsarbeiten, sanierungskosten, Wirtschaft und Finanzen
7 Antworten
Kaution einbehalten und Forderungen nach Auszug?

Hallo,

Ich habe von September 2017 bis Februar 2018 eine Mietwohnung gehabt.
Die Kaution für diese betrug 1100 €. Nach dem Auszug wurde einige kleine Mängel festgestellt. Bspw. ein Kratzer in der Arbeitsplatte der Küche (diese war aber schon mehrere Jahre alt und der Kratzer war evtl schon vorher da).
Die Ex-Vermieter waren die schlimmsten Menschen, die ich meinem Leben bisher kennen gelernt habe und wir sind nach meiner Kündigung des Mietvertrags im Streit auseinander gegangen. Nun fordern sie, dass ich 2400 € zahlen soll, da sie die Wohnung angeblich neu renovieren müssen.
Die größten "Dinge" sind, dass angeblich der Stellplatz meines Autos komplett für 720 € renoviert werden muss, weil mein Auto angeblich Rostflecken hinterlassen habe und Schimmelbeseitigung im Wohnzimmer. Dieser Schimmel ist angeblich entstanden, weil das Silikon im Bad nicht dicht war und Wasser in die Zwischenräume gelangt ist. Kann ich was dafür? Ich habe ja nur 5 Monate da gewohnt...

Die wichtigste Frage ist jetzt: Es wird vermutlich zu einem Gerichtsverfahren kommen, da sie schon eine amtlichen Mahnbescheid geschickt haben. Es steht zu 100 % fest, dass einige Forderungen von ihnen falsch sind. Wer bekommt am Ende Recht? Also bekommen sie auch Recht wenn ich nur einen Teil zahlen muss oder bekomme ich dann Recht, weil ich nur einen Teil zahlen muss? Habe Angst die Gerichtskosten übernehmen zu müssen.

Mietwohnung, Recht, Mietrecht, Kaution, Eigentumswohnung
6 Antworten
Jahresabrechnung WEG Hausverwalter Fristsetzung, wenn Parteien sich uneinig?

Hallo. Wir haben folgendes Problem. Wir bewohnen eine Eigentumswohnung in einem Zweifamilienhaus, d.h. es gibt noch eine weitere Partei bei uns im Haus die eine Eigentumswohnung bewohnen.

Unser Anwesen wird per WEG per Hausverwalter verwaltet. Dies soll auch weiterhin so laufen, da wir uns in einigen Sachen was Geld usw angeht nicht immer ganz einig sind mit den anderen...

Per Teilungserklärung gibt es keine Frist, auch im Vertrag mit dem Hausverwalter haben wir dummerweise keine Frist gesetzt, bis wann dieser die Jahresabrechnung für das Vorjahr erstellt haben muss. Es gibt auch gesetzlich keine Fristen, die der Verwalter einhalten muss. Nach einem Gerichtsurteil haben Verwalter 6 Monate Zeit eine Abrechnung zu erstellen.

Es ärgert mich jedoch sehr, dass sich der Verwalter sooo lang Zeit lässt mit dem Erstellen. Sind doch nur zwei Parteien und viele Rechnungen gibt es da auch nicht. Ich möchte aber natürlich manches gern beim Finanzamt angeben, wie zB. Schornsteinfeger oder sowas.... was natürlich nur geht wenn sie mir vorliegen. Sprich konnte immernoch nicht meine Steuer einreichen.

Beide Parteien haben mehrfach in den vergangenen Monaten um die Abrechnung gebeten. Er reagiert jedoch nicht.

Nun zur eigentlichen Frage. Die andere Partei möchte dem Verwalter für das kommende Jahr keine (kürzere) Frist setzen, in der er uns die Abrechnung zu übergeben hat... wir jedoch wollen diese natürlich so zeitnah wie möglich, um die Steuer erstellen zu können, bekommen einiges an Geld zurück und daher wollen wir diese zügig erstellen. Aus welchem Grund die andere Partei keine Frist setzen will ist uns unbekannt.

Können wir dem Verwalter nun alleine eine Frist setzen? Obwohl die anderen ja eigentlich was das Haus usw angeht genauso viel Stimmrecht haben? Oder kann der Verwalter sagen, nein nur wenn beide sich einig sind und gemeinsam eine Frist setzen wollen?

Sry dass die Frage nun so lang geworden ist, wollte nur jede mögliche Rückfrage ausschließen.

Vvielen Dank schonmal für eure Hilfe.

Recht, Steuererklärung, Eigentumswohnung, Hausverwalter, Hausverwaltung, Jahresabrechnung, Weg, Frist, Wohnungseigentumsgesetz
4 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Eigentumswohnung

Eigentumswohnung - Wo bekomme ich ein Duplikat der Teilungserklärung her?

4 Antworten

Erfahrungen mit der AZ Agentur für Zwangsversteigerungsinformationen GmbH?

4 Antworten

Steuererklärung - Verwaltergebühren absetzbar?

5 Antworten

Rohrverstopfung in Eigentumswohnung - wer muss zahlen?

11 Antworten

Eigentumswohnung Hausgeld - Was ist steuerlich absetzbar?

5 Antworten

Eigentumswohnung überschreiben Mutter Sohn

9 Antworten

Haus und Grund,Gut? Erfahrungen?

9 Antworten

Wann Schlüsselübergabe an Mieter?

16 Antworten

Wie lange dauert es, bis sich der Vermieter meldet?

5 Antworten

Eigentumswohnung - Neue und gute Antworten