Wie kann man die Miete bei einer Eigentumswohnung erhöhen?

Guten Tag,

hoffentlich kann mir hier vllt. jmd. weiterhelfen. Es tut mir leid, dass der Text so lang ist. Ich weiß nicht, wie ich die ganze Situation kürzer erklären könnte.

Situation:

Ich habe eine Frage, bezüglich der Mieterhöhung bei einer Eigentumswohnung - mit einem Mieter. Meine Mutter ist Eigentümerin, es ist ihre einzige Wohnung, sie ist schon älter, allein und sie kennt sich leider nicht so gut aus. Das Problem ist, dass meine Mutter auch nicht perfekt-akzentfreies Deutsch spricht (sie ist vor 50 J. aus Russland emigriert und spricht sehr gut Deutsch, man hört eben nur einen Akzent). Der Mieter und die Hausverwalterin nehmen sie, scheinbar deshalb, nicht wirklich ernst. Nun ist der Mieter schon seit 10 Jahren in der Wohnung und die Miete wurde innerhalb dieser Zeit einmal (vor 4 Jahren um 10 Euro) erhöht. Bei dieser Erhöhung hat die Hausverwalterin sehr energisch versucht, meiner Mutter das Vorhaben auszureden. Jetzt habe ich nach dem Mietspiegel in der Wohngegend geschaut und die Wohnung liegt 100 Euro unter dem aktuellen Preis. Danach habe ich noch nach Wohnungsangeboten (gleiche Gegend, gleiche Quadratmeterzahl, etc.) geschaut - alle waren dem aktuellen Mietspiegelpreis angepasst. Außerdem ist die Wohnung meiner Mutter ein gehobenes Apartment, mit Tiefgarage (kostenlos), neu gebautem Keller, Fußbodenheizung, Balkon, 2 modernen Badezimmern, Marmorboden, Waschmaschinenraum im Keller, extra Raum zum Wäscheaufhängen, etc. Die Wohnung ist wirklich erheblich besser ausgestattet, als alle anderen - wesentlich teureren Wohnungen - in der gleichen Gegend. Ich denke nicht, dass die ganze Situation fair ist und möchte meiner Mutter raten, die Miete zu erhöhen.

Frage:

Meine Frage ist nun: Wie kann man das am besten tun? Eine Staffelmiete vereinbaren, bei der jedes Jahr die Miete erhöht wird? Oder ist es möglich, die Miete auf einmal um 30-40 Euro zu erhöhen? Was ein sehr guter Preis wäre, weil er immer noch 60-70 Euro weniger als den aktuellen Durchschnitt bezahlen würde.

Zuletzt noch: Ich habe auch einen "alten Mietvertrag" und wohne schon längere Zeit in einer Mietwohnung, ohne Staffelmiete, bei der die Miete jedes Jahr um 5-10 Euro erhöht wird. Sie ist wesentlich schlechter ausgestattet…

Miete, Mietrecht, Mieterhöhung, Eigentumswohnung
6 Antworten
Kann der Verkauf einer Eigentumswohnung vor 4,5 Jahren kurz vor Lohnpfändung rückwirkend angefochten werden?

Meine sich noch in laufende Finanzierung befindende Wohnung habe ich nach dem verlorenen Gerichtsurteil aufgrund privater Schulden (größte Teil Schwester) vor ca. 4,5 Jahren an meiner Schwester verkauft. Offiziell beim Notar auch so angegeben. Neben dem Ausgleich der privaten Schulden bei meiner Schwester sollte auch die restliche Finanzierung bei der Bank von Ihr übernommen werden, was auch geschah. So wurde es notariell auch festgehalten. Eine Woche nach dem Verkauf der Immobilie flatterte von dem Gläubiger eine Lohnpfändung direkt bei meinem Arbeitgeber, wo bis heute der pfändbare Anteil an den Gläubiger automatisch überwiesen überwiesen wird.

Nun ist es aber so, das aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens ich in Teilzeit runtergestuft werde und somit weniger verdiene.

Das Ganze ist nun 4,5 Jahre her. Der Titel von dem Gläubiger ist ja 30 Jahre gültig. Aufgrund der Teilzeitbeschäftigung will der Gläubiger nun einen Gerichtsvollzieher beauftragen und alles was möglich ist, pfänden. Aktuell wohne ich mit meiner Freundin in einer Mietwohnung. Die meisten Gegenstände gehören Ihr. Es gibt auch nicht viel zu holen eigentlich.

Wichtiger ist für mich nun viel mehr, ob der offizielle Verkauf der Eigentumswohnung von damals angefochten werden kann oder nicht?

Der Gläubiger hat in seinem Schreiben die Frage gestellt, ob ich bereit wäre die Immobilie zu verkaufen und bat gleichzeitig um Anschrift sowie Grundbuchauszug. Bevor ich Ihm jetzt mitteile, das ich keine Immobilie mehr besitze, wollte ich eure Meinung hören.

Recht, Eigentumswohnung, lohnpfändung, Wirtschaft und Finanzen
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Besteht eine Pflicht zur energetischen Sanierung gem. EnEV nach Kauf einer Eigentumswohnung?

Gemäß den Anforderungen an bestehende Gebäude nach EnEV in 2017 sind i.d.R. die Dämmung ungedämmter oberster Geschossdecken bzw. Dächer, Austausch alter Öl- und Gaskessel sowie die Dämmung von Rohrleitungen verpflichtend.

In §10 Abs. 4 EnEV heißt es: Bei Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat, sind die Pflichten (...) erst im Falle eines Eigentümerwechsels nach dem 1. Februar 2002 von dem neuen Eigentümer zu erfüllen (...).

1) Das Wohngebäude verfügt über mehr als zwei Wohnungen - heißt dass, die Pflichten sind bereits heute (vor Erwerb) zu erfüllen (vom aktuellen Eigentümer)?

Ich stehe gerade vor der Entscheidung eine der ETWs als Kapitalanlage zu kaufen wobei ich hinsichtlich der Sanierungspflicht nicht sicher bin, ob diese gegeben ist. Es handelt sich um ein Mehrfamilienhaus gebaut 1967. Es verfügt über keine gedämmte oberste Geschossdecke bzw. Dachdämmung (die Gas-Zentralheizug ist von 2004, die Rohrleitungen sind ummantelt). 2008 wurde das Gebäude mittel Teilungserklärung in 8 juristische Wohneinheiten zerlegt. Die Wohneinheiten werden nun veräußert. Der Energieverbrauch liegt laut Energieausweis im Rahmen (107 kWh/qma). 2) Sind die Eigentümer der Wohneinheiten gemeinschaftlich als WEG zur energetischen Sanierung verpflichtet?

Wohnrecht, Recht, Immobilien, Baurecht, Eigentumswohnung, Wirtschaft und Finanzen
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Erforderliche Nachrüstung nach ENEV nicht durchgeführt, was nun?

Wir haben vor kurzem eine Eigentumswohnung in einem Zweifamilienhaus erworben, deren Energieausweis wir natürlich eingesehen haben. Die Werte darin waren für das Baujahr des Hauses (1976) gut. Jetzt stellte sich heraus, dass die Heizleistung in Form eines Kamins der zweiten Partei im Haus nicht mit eingerechnet wurde...der Energieausweis scheint also verfälscht zu sein, da nur die Heizleistung der Ölheizung einbezogen wurde, was den Energiewert natürlich sehr verschönert. Demnach sind wir von den aussagen des Verkäufers und Marklers ausgegangen, die Dachgeschosswohnung sei gut gedämmt....

Was nun auch aufgefallen ist, uns zuvor aufgrund von Unwissenheit nicht bekannt war, ich sag mal wir waren jung und dumm, dass erforderliche Nachrüstungen nach der ENEV § 10 nicht durchgeführt worden sind, obwohl diese aufgrund eines vorherigen Verkaufs bereits hätten passieren müssen (Eigentümer hat nach 2002 gewechselt, wie in den Voraussetzungen steht, somit hätten die damaligen Kaufer, sprich unsere Verkäufer, schon nachrüsten müssen innerhalb der zwei jahres Frist).

Wir haben berechnet, dass die erforderlichen Werte bzgl. Dämmung wohl oder übel überschritten werden...

Nun meine Frage und Hoffnung, dass sich hier jemand mit dem Thema auskennt, ob oder in wie fern die Verkäufer jetzt noch haftbar gemacht werden können, da sie ja wie erforderlich war, nicht nachgerüstet haben. Es werden auch hohe Bußgelder erhoben, wenn diese Maßnahmen nicht innerhalb einer Frist getätigt werden. Wir kommen demnach nicht um ein Nachrüsten herum.

Ich würde nur gern wissen, ob wir die Verkäufer jetzt noch haftbar machen können, da sie diese Dinge unterlassen haben, obwohl es nach dem Gesetz erforderlich gewesen wäre? Klar, die haben jetzt nichts mehr mit dem Haus zu tun, und ihre Schuld damit an uns übergeben? Aber kann man dagegen vllt noch etwas tun, da sie damals schon in der Pflicht standen zu handeln und dies unterlassen haben? Wird ja auch nicht wirklich kontrolliert ob die Werte eingehalten werden.....

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, der da Erfahrung/Wissen drüber hat, bevor wir kostenpflichtig einen Anwalt zu Rate ziehen und unsere Chancen die Verkäufer haftbar zu machen, eh bei 0% liegen?

Vielen Dank

verkaufen, Recht, Dämmung, Eigentumswohnung, EnEV, haftbar machen
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Dürfen Erben in den ersten Tage schon ohne Erlaubnis des Mitbewohners die Eigentumswohnung des Verstorbenen betreten?

Guten Abend zusammen. Leider noch eine Frage in dieser Richtung. Denn es wird immer schlimmer. Erst melden sich die Kindermeines am Mittwoch verstorbenen Lebensgefährten nicht und wollten auch erst sich nicht um die Bestattung kümmern. Jetzt wo sie ein Schreiben vom Ordnungsamt bekommen hatten, dass sie 5 Tage Zeit haben, um die Bestattung zu organisieren, riefen die bei mir vorhin an. Wollten am Wocjenende vorbei kommen in die Wohnung und Unterlagen holen. Sagte, können sie gerne machen aber ich möchte bitte dabei sein, da ich ja noch meine ganzen Sachen in der Wohnung habe und ich nicht möchte, dass die in meinen Privatsachen rumsuchen, wenn ich nicht dabei bin. War zu dem Zeitpunkt, wo ich mit denen telefonierte in einer anderen Wohnung um nach einer neuen Wohnung zu suchen. Nach 30 Minuten riefen die plötzlich an und meinten, sie wären jetzt in der Wohnung und würden sich Unterlagen mitnehmen. Ich meinte dann, dass ich das nicht möchte, dass die in meiner Abwesenheit da drin sind (Fragte mich eh woher die einen Schlüssel hatten, da diese den eigentlich nach dem Streit vor 1,5 Jahren ihren Vater wiedergaben. Jetzt die Frage, dürfen die einfach so die Wohnung in meiner Abwesenheit betreten? Da ich ja meine privaten Sachen da habe.

Ich bin so sauer, sich 1,5 Jahre sich nicht um ihn kümmern und jetzt sowas 😠

Recht, Erbrecht, Erbe, Gesetz, Eigentumswohnung, hausfriedensbruch, Streit, Todesfall, Frist
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Hausverwalter nimmt Gemeinschaftseigentum ab?

Hallo,

es geht um ein Wohnhaus mit 9 Eigentunswohnungen. Die Wohnungen wurden im August an die Eigentümer übergeben. Anfang September war die Eigentümerversammlung.

Es gab keinen Tagesordnungspunkt „Abnahme des Gemeinschaftseigentum“ unter Sonstiges wurde aber darüber diskutiert. Der Hausverwalter wurde beauftragt einen Gutachter anzufragen und mit diesem eine Vorbegehung zu machen. Bei entsprechenden Angebot sollte eine außerordentliche Versammlung einberufen werden und beschlossen werden, dass der Gutachter beauftragt wird. Nun ging der Hausverwalter aber für 3 Wochen in Urlaub, hat sich aber von seiner Kollegin vertreten lassen.

Samstag bekamen wir dann einen Brief mit der Abschlussrechnung (7. Rate nach Bauträgerverordnung “Fertigstellung”) und einem Baustandsbericht vom Bauleiter, dass die Schlussabnahme und behördliche Abnahme erfolgt sei.

Fast alle Eigentümer wussten nichts davon. Vor allem da es noch sehr viele Mängel man Gemeinschaftseigentum gibt. Z.b. Steht nich ein Gerüst und eine Einfahrt in die Tiefgarage ist nicht möglich. Nun tauschen sich die Eigentümer Aus. Heute hat sich einer der Eigentümer gemeldet, der dann den restlichen erklärte, dass die Abnahme durch die Hausverwaltung erfolgte. Er habe das Protokoll vorliegen (es enthält gerade einmal 3 Mängel).

Die restlichen Eigentümer wussten nichts von einer Abnahme und wurden auch im Nachgang nicht informiert. Das Protokoll wurde nicht verteilt.

Nun frage ich. Ist diese Abnahme nichtig? Meiner Ansicht haben wir den Hausverwalter nicht bevollmächtigt eine Abnahme durchzuführen. Keiner der Eigentümer war bei der Abnahme dabei. Darf der Verwalter so eine Abnahme eigenmächtig vornehmen?

vielen dank für die Antworten.

Recht, Eigentumswohnung, Hausverwaltung, Wohnungseigentümergemeinschaft
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