Erneute Investition in diese Wohnung zu gefährlich?

Guten Tag zusammen,

es geht um eine Eigentumswohnung, die seit knapp 30 Jahren in unserem Besitz ist.

Nun haben sich erhebliche Sanierungsarbeiten ergeben, d.h. es kommen auf alle große Kosten zu (ca 35-40% des Marktpreises dieser Wohnung)

Ein Investor kauft nun massenweise Wohnungen in diesem Gebäude günstig auf, da viele Eigentümer keine psychische Kraft, bzw. weitere finanzielle Mittel aufwenden können.

Nun zu unserer Situation. Wir haben das Geld, diese Sanierung durchzuführen. Sofern nach dieser Sanierung keine großartigen, weiteren Sanierungsaufwendungen mehr anstehen, hat sich für uns die Entscheidung, hier zu bleiben, gelohnt.

Andererseits verunsichert uns schon, weshalb SOVIELE Eigentümer in diesem Hause die Flinte ins Korn werfen. Weiterhin verunsichert uns die Tatsache, dass der sogenannte Investor dann hier durch Aufkauf vieler Wohnungen eine Übermacht hat und wir vielleicht doch im Laufe der Zeit irgendwann aussteigen müssen, weil wir weitere Modernisierungsmaßnahmen, die er eventuell bei Eigentumsversammlungen forciert, nicht bezahlen können / wollen.

Sind das realistische Horrorszenarien oder machen wir uns da zuviele Sorgen? Ich meine, auch wenn er die Mehrheit hat, kann er doch nicht alles durchsetzen, was er will, um eventuell Schritt für Schritt den letzten Wohnungseigentümer rauszuekeln. Es gibt doch Gesetze, die den EINZELNEN Eigentümer auch schützen!

Geld Recht Investition Immobilien Eigentumswohnung Sanieren sanierungsarbeiten sanierungskosten Wirtschaft und Finanzen
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Kaution einbehalten und Forderungen nach Auszug?

Hallo,

Ich habe von September 2017 bis Februar 2018 eine Mietwohnung gehabt.
Die Kaution für diese betrug 1100 €. Nach dem Auszug wurde einige kleine Mängel festgestellt. Bspw. ein Kratzer in der Arbeitsplatte der Küche (diese war aber schon mehrere Jahre alt und der Kratzer war evtl schon vorher da).
Die Ex-Vermieter waren die schlimmsten Menschen, die ich meinem Leben bisher kennen gelernt habe und wir sind nach meiner Kündigung des Mietvertrags im Streit auseinander gegangen. Nun fordern sie, dass ich 2400 € zahlen soll, da sie die Wohnung angeblich neu renovieren müssen.
Die größten "Dinge" sind, dass angeblich der Stellplatz meines Autos komplett für 720 € renoviert werden muss, weil mein Auto angeblich Rostflecken hinterlassen habe und Schimmelbeseitigung im Wohnzimmer. Dieser Schimmel ist angeblich entstanden, weil das Silikon im Bad nicht dicht war und Wasser in die Zwischenräume gelangt ist. Kann ich was dafür? Ich habe ja nur 5 Monate da gewohnt...

Die wichtigste Frage ist jetzt: Es wird vermutlich zu einem Gerichtsverfahren kommen, da sie schon eine amtlichen Mahnbescheid geschickt haben. Es steht zu 100 % fest, dass einige Forderungen von ihnen falsch sind. Wer bekommt am Ende Recht? Also bekommen sie auch Recht wenn ich nur einen Teil zahlen muss oder bekomme ich dann Recht, weil ich nur einen Teil zahlen muss? Habe Angst die Gerichtskosten übernehmen zu müssen.

Mietwohnung Recht Mietrecht Kaution Eigentumswohnung
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Jahresabrechnung WEG Hausverwalter Fristsetzung, wenn Parteien sich uneinig?

Hallo. Wir haben folgendes Problem. Wir bewohnen eine Eigentumswohnung in einem Zweifamilienhaus, d.h. es gibt noch eine weitere Partei bei uns im Haus die eine Eigentumswohnung bewohnen.

Unser Anwesen wird per WEG per Hausverwalter verwaltet. Dies soll auch weiterhin so laufen, da wir uns in einigen Sachen was Geld usw angeht nicht immer ganz einig sind mit den anderen...

Per Teilungserklärung gibt es keine Frist, auch im Vertrag mit dem Hausverwalter haben wir dummerweise keine Frist gesetzt, bis wann dieser die Jahresabrechnung für das Vorjahr erstellt haben muss. Es gibt auch gesetzlich keine Fristen, die der Verwalter einhalten muss. Nach einem Gerichtsurteil haben Verwalter 6 Monate Zeit eine Abrechnung zu erstellen.

Es ärgert mich jedoch sehr, dass sich der Verwalter sooo lang Zeit lässt mit dem Erstellen. Sind doch nur zwei Parteien und viele Rechnungen gibt es da auch nicht. Ich möchte aber natürlich manches gern beim Finanzamt angeben, wie zB. Schornsteinfeger oder sowas.... was natürlich nur geht wenn sie mir vorliegen. Sprich konnte immernoch nicht meine Steuer einreichen.

Beide Parteien haben mehrfach in den vergangenen Monaten um die Abrechnung gebeten. Er reagiert jedoch nicht.

Nun zur eigentlichen Frage. Die andere Partei möchte dem Verwalter für das kommende Jahr keine (kürzere) Frist setzen, in der er uns die Abrechnung zu übergeben hat... wir jedoch wollen diese natürlich so zeitnah wie möglich, um die Steuer erstellen zu können, bekommen einiges an Geld zurück und daher wollen wir diese zügig erstellen. Aus welchem Grund die andere Partei keine Frist setzen will ist uns unbekannt.

Können wir dem Verwalter nun alleine eine Frist setzen? Obwohl die anderen ja eigentlich was das Haus usw angeht genauso viel Stimmrecht haben? Oder kann der Verwalter sagen, nein nur wenn beide sich einig sind und gemeinsam eine Frist setzen wollen?

Sry dass die Frage nun so lang geworden ist, wollte nur jede mögliche Rückfrage ausschließen.

Vvielen Dank schonmal für eure Hilfe.

Recht Steuererklaerung Eigentumswohnung Hausverwalter Hausverwaltung Jahresabrechnung Weg Frist Wohnungseigentumsgesetz
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Haus/Wohnungskauf - Straße nicht voll erschlossen - Absicherung gegen spätere Erschließungskosten?

Moin!
Also es sieht so aus: Meine Freundin und ich wollen uns demnächst eine Eigentumswohnung kaufen und haben auch schon ein Objekt in Aussicht. Es ist eine Neubauwohnung und die komplette Erschließung der Wohnung ist bereits im Kaufpreis mit enthalten.

Allerdings hat mein Stiefvater nun von einem Fall erzählt, dass die Eigentümer von Immobilien in einer anderen Straße für die Erschließung der Straße aufkommen mussten, was die Eigentümer teilweise echt in den Ruin getrieben hat.

Ich habe also mit dem Amt für Straße und Verkehr Kontakt aufgenommen und nachgefragt wie es mit der Erschließung der Straße aussieht, in der unser Wunschobjekt liegt, woraufhin ich folgende Antwort bekam:

die Straße An Smidts Park wurde im Jahr 1965 teilweise erschlossen. Eine Abrechnung für den nördlichen Gehweg erfolgte im Jahr 1969. Das heißt, dass hier lediglich eine Teilabrechnung erfolgte. Der geforderte Erschließungsbeitrag wurde durch den damaligen Eigentümer gezahlt. 
Eine erste endgültige Erschließung erfolgte demnach nicht. Eine Aussage ob und wann eine erste endgültige Erschließung erfolgen wird, kann nicht hier getätigt werden. 
Sollten Sie eine Anliegerbescheinigung benötigen, kann Ihnen diese gegen eine Gebühr von 40,00 € ausgestellt werden. Diese Anliegerbescheinigung hat zum Inhalt, dass derzeit keine Beiträge zu zahlen sind.

Das heißt doch, dass wenn die Straße zum Beispiel aber in X Jahren voll erschlossen werden soll, Kosten auf uns zukommen werden, oder? Gibt es eine Möglichkeit sich wirklich gegen die Kosten absichern zu können oder muss man jetzt praktisch mit dem Risiko kaufen, dass sich in X Jahren die Behörden an uns wenden und wir für die Erschließung der Straße aufkommen müssen?

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!

Recht Eigentum Eigentumsrecht Eigentumswohnung Immobilienkauf Straße Erschließung Erschließungsbeitrag Erschließungskosten Wirtschaft und Finanzen
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