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Thema Jura
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Betrüger wegen 500€ anzeigen?

Hallo,

Ich habe momentan Folgendes Problem:

Ich habe letzte Woche von einer Shpock-Verkäuferin ein Surface Tablet für 500€ gekauft. Da sie aus Italien kommt und nicht gut Englisch spricht, habe ihr meine Handynummer gegeben und alles weitere mit Ihrem Mann geklärt.

Da u.a. ein legitimes, "unprofessionelles" Profilbild eingestellt war, bin ich nicht davon ausgegangen, dass es ein Betrüger ist. Das Geld habe ich dann gleich überwiesen und dem Verkäufer meine Adresse mitgeteilt. Am Tag drauf hat er mir dann eine Sendungverfolgungsnummer geschickt, die leider aber nicht funktioniert hat und es auch bis heute nicht tut.

Auf mehrmaliges Nachfragen hat er gesagt er hätte mit dem Versandunternehmen (SDA) geredet und anscheinend wäre das Paket schon angekommen, ich wäre aber nicht zu Hause gewesen. Ich habe aber keinerlei Benachrichtigung o.Ä. bekommen, dass ich ein Paket verpasst hätte.

Zusätzlich dazu funktioniert die Sendungsnummer nach wie vor nicht und somit weiß ich nicht einmal ob das Paket überhaupt losgeschickt wurde.

Zusätzlich dazu hat seine Frau auf Shpock eine weitere Nummer von einem anderen italienischen Interessenten erfragt, sodass ich davon ausgehe, dass sie das Tablet "doppelt" verkauft haben.

Nach dem ich ihm nun mit rechtlichen Schritten gedroht hab, wenn bis Ende der Woche kein Versandnachweis vorliegt oder er die 500€ zurück überwiesen hat, ignoriert er mich und liest meine Nachrichten auf Whatsapp nicht.

Wie soll ich nun weiter vorgehen? Nach Ende der Woche zur Polizei und Anzeige erstatten?

Bin ich evtl. doch einem Betrüger auf den Leim gegangen?

Ich bin leider Studentin und hab deswegen nicht wirklich viel Geld. Muss ich davon ausgehen, dass hohe Kosten (Prozesskosten usw.) auf mich zukommen, wenn ich ihn anzeige?

Hätte eine Anzeige nach Italien überhaupt Erfolgsaussichten?

Vielen Dank schonmal für die Hilfe! :)

Betrug, Polizei, Recht, Jura, Strafrecht, Straftat, Betrüger, Shpock
11 Antworten
Käuferin beschuldigt mich Vertragsbruch begangen zu haben. Ist das so??

Guten Abend,

ich habe bei Kleiderkreisel an eine Käuferin 3 Artikel verkauft. 2 Jeanshosen und Schuhe.
Das Paket kam bei ihr an und sie war unzufrieden.
Die Hose sei kaputt (destroyed Jeans, Loch am Knie war deutlich ersichtlich auf dem Bild und destroyed behinhalten für mich Löcher, Abschürfungen und "used Look"). Nun schrieb sie mir das sie nicht wusste was destroyed bedeutet und hätte so einen "Fetzen" nie gekauft. Die Hose hätte nicht nur ein loch am Knie sondern auch noch zwei weitere, die ich ihr nicht mitgeteilt habe. Nun die Frage, ist sie im Recht? Angegeben war eine destroyed Jeans, wenn man nicht weiß was das bedeutet, kauft man doch nicht? Ich habe in der Artikelbeschreibung jediglich das große Loch am Knie angegeben, jedoch nicht die Abschürfungen und kleinen gewollten Löcher. Sollte sich der Käufer nicht vorher informieren, wenn es mit dem Begriff nichts anzufangen weiß und kann er mich dadurch Anschwärzen? Nachgefragt wurde von ihr auch nichts.

Die zweite Jeans scheint wohl in Ordnung gewesen zu sein, lediglich soll die Jeans sehr nach Waschmittel riechen.

Der dritte Artikel waren Schuhe in einem braun/grau Ton. Der Ton war schwer zu beschreiben auch schwer zu fotografieren, was ich auch in der Artikelbeschreibung angab. Als das Paket ankam, sagte sie mir die Schuhe wären dunkelbraun und hätte sie gewusst was sie für eine Farbe haben, hätte sie natürlich nicht gekauft. Auch hier keine Anfrage nach weiteren Bildern.

Im Endeffekt wollte sie ihr Geld zurück für diese Lumpen und meinte zu mir, das ich sie auf alles hätte hinweisen müssen. Bei den Schuhen sehe ich ehrlich nicht ein was ich falsch gemacht haben sollte, bei der Jeans bin ich mir nicht sicher ob ich da hätte näher drauf eingehen sollen in der Beschreibung. Ich habe einfach nur geschrieben das es eine destroyed Jeans mit großem Loch am Knie ist. Aber kauft man etwas mit einer Beschreibung die man nicht kennt?

Ich habe auf mein Profil bei Kleiderkreisel verwiesen wo drin steht das ich keine Rücknahmen mache und Gewährleistung gebe. Weil ich schonmal den Fall hatte das wegen Nichtgefallen die Käuferin ihr Geld zurück haben wollte. Ich habe nach 2 Wochen nachgefragt ob nun alles geklärt wäre und dann kam nur das die Schuhe hinten ein Loch am Schaft hätten (keine Bilder, keine Nachricht von ihr vorher) und das es nicht ihr Bier ist, was ich mir mit so einer Aktion ins Leben rufen würde.
Ich habe das starke Gefühl das ihr die Sachen einfach nicht gefallen und sie ihr Geld wieder haben möchte.

Nun die Frage: was könnte im schlimmsten Fall passieren und wer hat Recht?

verkaufen, Recht, Anwalt, Jura, Verkäufer, kleiderkreisel, Rat
3 Antworten
Ich leide unter meinem Namen. Welche Lösungen gibt es für dieses Problem?

Ich bin mir selbst nicht sicher, welche Art von Hilfe ich suche, da es scheinbar keine wirkliche Hilfe für mein Problem gibt: Ich leide sehr unter dem von meinen Eltern gewählten Namen.

Mein erster Vorname stammt aus dem Altenglischen und es existieren mehrere richtige/offizielle Schreibweisen. Meine Eltern haben sich für die unschönere Form entschieden, die selbst in England als asozial gilt. Die andere Schreibweise assoziiert man dort hingegen mit der gehobeneren Gesellschaft und sie würde auch mit der von meinen Eltern gewählten Aussprache übereinstimmen. Meine Namensform tut das nicht. Mein Zweitname ist ein schrecklicher altdeutscher Name, den man mit "Waltraud" in eine Kategorie einordnen könnte. Mein Nachname ist typisch Deutsch. Insgesamt ist es eine sehr missglückte Kombination.

Andere assoziieren mit meinem Namen leider einen Asinamen und die Unterschicht und ich musste deswegen auch schon (zu) viel einstecken. In der Schule werde ich von meinen Lehrern stets belächelt und häufig musste ich mir anhören, dass ich doch dort bleiben solle, wo ich herkomme und auf einem Gymnasium nichts verloren hätte. Gleichaltrige machen sich ebenso über meinen Namen lustig.

Die Vorurteile stimmen zwar, dennoch möchte ich mich gerne von meiner Herkunft, für die ich mich sehr schäme, distanzieren und etwas aus meinem Leben machen, was mir sehr erschwert wird.

Gerne würde ich meinen Namen ändern, leider reichen diese Gründe aber in Deutschland nicht aus. Mein Name wurde mir gegeben, er ist fremdbestimmt, dennoch muss ich diese Bürde mein Leben lang tragen.

Ich bin wirklich verzweifelt und suche eine Lösung.

Freizeit, Leben, Mobbing, Schule, Familie, Name, Gesetz, Psychologie, Gesellschaft, Hartz IV, Herkunft, Jura, Liebe und Beziehung, Philosophie, Soziologie, Vorurteile, Unterschicht, Namen
10 Antworten
Betrug gem. §263 I?

Guten Tag,

ich habe eine Frage zum Vermögensschaden im Rahmen des Betruges gem. §263 I.

Dazu kurz folgender Fall:
A und B einigen sich auf den Kauf eines Fahrrades für 500€, welches normalerweise einen obj. Wert von 1000€ hat. Der A beschließt nach Vertragsschluss dem B statt des hochwertigen Fahrrades, ein minderwertiges Modell zu übereignen. Dieses hat einen objektiven Wert von 500€.

Meine Frage bezieht sich nun auf den genauen Zeitpunkt des Vermögensschadens.

Die Lösungsskizze ist dabei folgender Ansicht:

1.)Zunächst kommt die Annahme der Lieferung als Zeitpunkt in Betracht

--> Dafür sprechen könnte, dass das Opfer zu diesem Zeitpunkt seinen Anspruch auf Erfüllung verliert. Allerdings wird dem entgegengehalten, dass sich dieser Anspruch lediglich in einen Nacherfüllungsanspruch umwandelt, sodass keine Vermögensminderung vorliegt.

Diese wird dann entweder darin gesehen, dass der Schuldner diesen NF nicht geltend machen kann in Folge des Irrtums ( durch Prognose zu ermitteln) oder spätestens durch die Zahlung des Kaufpreises, mit der das Opfer die Einrede des §320 verliert und somit kein vermögenswertes Mittel mehr zur Durchsetzung des Nacherfüllungsanspruches hat.

Meine Frage bezieht sich nun auf den Aspekt der Annahme der Lieferung. Meiner Meinung nach tritt bereits in diesem Zeitpunkt ein Vermögensschaden ein.

Begründet sehe ich dies in der Bewertung des Eingehungsbetruges. Würde man den Fall so abwandeln, dass der A schon vor Vertragsschluss beschlossen hat, dass er den B das minderwertige Fahrrad übereignen will, hat dies zur Folge, dass als Anspruchswert und Gegenleistungswert immer nur der minderwertige Wert beachtet wird, weil der Anspruch des B von Anfang an nicht werthaltig ist.
Folglich würde also zunächst weder durch den Vertragsschluss ein Schaden vorliegen, hier erwirbt der B schließlich einen Anspruch auf ein Fahrrad im Wert von 500€ und bezahlt im Gegenzug 500€, noch durch die Annahme, weil hier selbiges gelten würde.

Allerdings muss man doch auch beim echten Erfüllungsbetrug sagen, dass der Anspruch des B spätestens nachdem der A beschließt nicht ordnungsgemäß zu leisten, mindert und nicht mehr werthaltig ist.

Der ursprüngliche , werthaltige, Erfüllungsanspruch würde sich doch dann bei Annahme der Ware in einen, wertlosen Nacherfüllungsanspruch verwandeln, was eine unmittelbare Vermögensminderung nach sich ziehen würde, womit doch eigentlich beim echten Erfüllungsbetrug bereits durch diese Annahme ein Schaden entsteht oder?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen, :)

Betrug, Recht, Jura, Strafrecht, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen
4 Antworten
Tattoos und Urheber- und Markenrechte?

Gerade gehen mir aus aktuellem Anlaß (ich bin kurz auf eine Cover-Show gekommen) ein paar juristische Fragen über § 224 StGB (m.E. auf den gezeigten Fall anwendbar) und Schadensersatz hinaus hinsichtlich Tattoos im Kopf herum. Vielleicht kann mir der eine oder andere weiterhelfen.

1.      Urheberrecht

Verträge mit einem Tätowierer enthalten regelmäßig keine Übertragung von Nutzungsrechten. Sollte nun das Tattoo nach einem Entwurf des Tätowierers (sollte es eine 1:1-Umsetzung einer Vorlage des Kunden sein, wäre es Handwerk) erstellt worden sein, wurde die eigene Haut als Leinwand zur Verfügung gestellt und es ist grundsätzlich davon auszugehen, daß eine hinreichende Schöpfungstiefe vorläge.

Dürfte dann überhaupt (abseits erheblicher medizinischer Indikation) ein solches Tattoo ohne Einwilligung des Tätowierers verändert oder entfernt werden (unfreie Bearbeitung oder Entstellung)?

2.      Models und Urheber- und Markenrechte

Nicht selten sind Motive auch durch Markenrechte geschützt (Figuren aus Spielen, Mangas, Anime …), was dann, wenn man gewerblich tätig wird, zu einem Problem werden kann, also z.B. bei Model-Aufnahmen. Gleiches gilt m.E. auch bei als urheberrechtlich geschützt anzusehenden Tattoos bei Verbreitung als Foto, denn hier hätte eigentlich der Tätowierer ein Anrecht darauf, bestimmen zu dürfen, in welcher Form und unter welchen Bedingungen sein Tattoo verbreitet werden dürfe, soweit es über das reine „Zeigen“ am eigenen Körper hinausgeht, also auch das Posten einer Teilaufnahme eines Tattoos auf Social Media wäre erfaßt, da über § 60 UrhG hinausgehend.

Vielen Dank im Voraus.

Tattoo, Urheberrecht, Markenrecht, Jura
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Misshandlung von jungen Heranwachsenden?

Ich möchte mal ein Thema ansprechen, wo ich glaube, dass das Gesetz noch ein paar "idiotische" Lücken enthält!

Nehmen wir mal an wir haben einen 38-jährigen Täter und ein 17 Jähriges Opfer (sage extra jetzt mal männliches Opfer)

Nun schreibt ja das Gesetz vor, dass ab ca.14 Jahren Pädophilie nicht als solche bestraft werden kann, weil man mit 14 Jahren sexuell mündig ist!

Und jetzt möchte ich mal das loswerden, was mich am meisten aufregt und ich einfach aggressiv werde :

Ein Pädophiler sucht sich sein Opfer nicht nach dem Alter aus, sondern nach dem äußeren Erscheinungsbild und das ist der Punkt!!

Wenn diese 17-jährige MÄNNLICHE Person jetzt sehr klein ist, sehr jung für sein Alter aussieht, körperlich Unterlegen ist, sich nicht wehren kann und wie schon erwähnt eine sehr kindliche Struktur hat wäre das ja auch u.a. ein ideales Opfer für den Täter!

Versteht ihr, dass es dem Täter nicht um das biologische Alter geht oder um das Geschlecht sondern um das äußere Erscheinungsbild, denn ich glaube kaum, dass ein Pädophiler eine Person als Opfer aussucht, dass (jetzt übertrieben) mit 10 Jahren wie 50 ausschauen würde!

Ich weiß das ist übertrieben, aber ich hoffe ihr habt das Prinzip verstanden!

Deswergen sollte man den Begriff "Pädophilie" nicht nur mit dem biologischen Alter in verbindung bringen, sondern auch allgemein solche Fälle von Missbrauch härter bestrafen und nicht milder, weil man schon über 14 oder sogar schon volljährig ist.

Ein 17 jähriger-1,50m großer Junge kann sich wohl schlechter zur Wehr setzten als ein 12 Jähriger-1,80m großer Junge!

Man ermöglicht nahezu dem Täter sich aus der Schlinge zu ziehen wenn er nicht im aktuellen "strafbaren Bereich" sich befindet

Es sollte einfach zu dieser Strafsache einfach eine individuelle Anklage erstellt werden oder was meint ihr?

Medizin, Gesundheit, Missbrauch, Recht, Gesetz, Jura, Strafe, Urteil, Wichtigkeit
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