Wie findet ihr das, wenn ihr einfach einen Anruf erhaltet und blöd angemacht werdet? Einfach nicht hinhören?

Hallo,

am Sonntag wurde ich angerufen von einem der Hausmeister bei uns auf Arbeit ist. Ich arbeite mit Jugendlichen (15 Jugendliche) zusammen und wir hatten dort eine pädagogische Veranstaltung natürlich Corona-Konform und erlaubt.

Bei der Einlasskontrolle haben zwei Jugendliche die anderen abgehakt und dabei ist ein Kulli ausgelaufen. Ich hab das nur am Rand mitbekommen. Anscheinend war das aber schon ein größerer Zwischenfall.

Naja, wir haben danach aufgeräumt und ich hab auch nichts gesehen, dass da etwas vollgesaut wurde.

Wie gesagt, der Hausmeister rief mich dann an, ich ging freundlich ran und dann motzt er mich richtig an und meint, dass er damit nicht einverstanden sei und er alles weg machen musste. Natürlich ist das nicht gut und hätte ich das gesehen, hätte ich das auch mit den Jugendlichen weggemacht. Aber ich denke mir, dass es doch nicht geht, dass der Hausmeister mich anmacht. Natürlich hab ich die Verantwortung, aber mir kann man das auch in einem normalen Ton sagen. Als ob ich das extra missachten würde.

Ich glaube, dass ich das nächste Mal, das Telefon einfach weglege und nicht zuhöre und dann erst antworte, wenn er fertig ist. Ich bin kein Freund von Hierarchien, aber dennoch bin ich höher gestellt als er und sowas macht man nicht. Ich würde ihn auch niemals so anschnauzen.

Wie seht ihr das?

Kommunikation, Hausmeister, Höflichkeit, Jugendarbeit, Konflikt, Konfliktmanagement, Angestellte, Arbeit und Beruf
Was ist das für ein Gefühl? Was kann ich dagegen machen?

Hallo,

also ich bin seit Sept. 2019 berufstätig. Habe studiert und einen Master. Die ersten 3 Berufsjahre sind sowas wie ein Referendariat.

Auf meiner ersten Stelle von Sept. 2019 - Sept. 2020 hatte ich eine schreckliche Mentorin, die mich oft niedergemacht hat und zwar hintenrum. Ich möchte das nicht vertiefen. Sie stellte mir ein schlechtes Gutachten aus und sagte immer ich könne nichts. Nur soviel: Sie meinte ich würde zu wenig machen, weil ich auf meine Arbeitszeit achten würde und wenn ich am Tag schon 8 Stunden gemacht hatte, dann habe ich halt gesagt, dass ich zu dem anderen Termin, der eigentlich nur hospitieren war, nicht gegangen bin. Das Feedback von Menschen, die bei mir waren und mit mir Veranstaltungen besucht haben, hatten mir jedoch immer ein positives Feedback gegeben und sogar jetzt lassen sie mich noch grüßen und sagen ich hätte eine gute Arbeit gemacht.

Dann wechselte ich die Stelle und habe seit Sept. 20 eine neue Mentorin, die mit mir zufrieden ist und wir verstehen uns gut. Sie weiß nicht wo das Problem ist. Sie sagt mir oft in der Reflexion von Veranstaltungen, dass ich mich selbst zu kritisch betrachte.

Jedenfalls ist es jetzt so, dass ich eigene Aufgabenfelder bearbeitet und mit Jugendlichen zusammen arbeite. Wegen Corona muss viel ausfallen. Jetzt wollte ich eine Wiederholung von einer Online-Veranstaltungen starten, die im Dezember super angekommen ist, starten. Aber keiner der Jugendlichen hat Lust dazu. Das war für mich schon wieder ein Motivationskiller.

Dann hatte ich eben eine Veranstaltung, die auch wieder ein positives Feedback erhalten hatte. Aber irgendwie hab ich jetzt das Gefühl, dass alle hinter meinem Rücken reden, dass ich schlechte Arbeit machen würde etc. und ich doch ein Taugenichts bin.

Was sind das für Gefühle? Was kann ich dagegen tun? Das kommt bei mir immer wieder hoch!

Gefühle, Psychologie, Emotionen, gefühlschaos, Psyche, Selbstwertgefühl, Selbstzweifel, Taugenichts, Ausbildung und Studium