EVB Nummern vertauscht - Riesenproblem - komplizierter Fall - Vorsicht: langer Text?

Hallo,

vorweg, ich hab einen sehr komplexes Problem mit zwei vertauschten EVB Nummern:

Ich bin Halter von 2 Pkw gewesen.

Der erste Pkw Peugeot war versichert vom 01.01.2013 – 31.12.2013 bei Versicherung A .

Der zweite Pkw Skoda war versichert vom 01.01.2009 – 31.12.2017 bei Versicherung H.

In 03/2013 sind wir umgezogen, von Stadt Alt in die Stadt Neu.

Ich habe mir für die Ummeldung für jeden PKW eine EVB bei der jeweiligen Versicherung besorgt und bin dann damit zur Zulassungsstelle von Stadt NEU.

Augenscheinlich wurden jedoch bei den Ummeldungen die jeweiligen eVB Nummern der Versicherung A und Versicherung H vertauscht, und jeweils dem anderen Kfz zugeordnet (dies hab ich erst jetzt 2018 erfahren).

Keine Ahnung wie das passieren konnte, ist ja auch schon lange her, angeblich dürfte sowas gar nicht gehen - es ist aber tatsächlich geschehen.

Mit dem PKW Skoda wechselte ich dann zum 01.01.2018 zu einer ganz anderen Versicherung.

Nun im Jahr 2018 meldet sich plötzlich die Versicherung A und verlangt für die Jahre 2016 – 2017 Versicherungsbeiträge für den Pkw Skoda (auf die Beiträge 2014 und 2015 verzichten Sie nach eigener Aussage) .

In diesen Jahren 2016 – 2017 war der Pkw Skoda jedoch nach wie vor bei der Versicherung H versichert (seit 2009 ununterbrochen). Versicherungsbeiträge wurden natürlich an die Versicherung H gezahlt.

Somit sollen für ein und denselben PKW doppelt Versicherungsbeiträge bezahlt werden.

Bei Ummeldungen wegen Umzug ist ein Versicherungswechsel, soweit ich weiß, überhaupt nicht möglich.

Zur Frage:

Wer hat Anspruch auf den Versicherungsbeitrag für den Pkw Skoda? Versicherung A oder Versicherung H?

Danke für Anregungen.

Gruß Eric.

Recht Kfz-Versicherung Versicherungsrecht Versicherungsschutz KFZ-Versicherungswechsel Auto und Motorrad
4 Antworten
Leistet der KFZ Haftpflichtversicherer bei Auslandsschäden, wenn der VN über die „Grüne Versichertenkarte in dem Land keinen Versicherungsschutz hat?

Moin,

ich bin selber vom Fach, aber dieses Szenario ist mir neu und ich wollte mal schauen, ob hier jemand helfen kann, bevor ein Anwalt aufgesucht wird. Folgende Kuriosität:

Person A fährt mit seinem in D versicherten KFZ in die Türkei ( asiatischer Teil ), der auch im asiatischen Teil abgesichert ist.

Person B fährt ebenfalls aus D in die Türkei, kümmert sich aber nicht um seinen Versicherungsschutz ( hat die „Grüne Karte“, welche allerdings nur im europäischen Teil Versicherungsschutz gewährt ).

Wie es der Zufall will: Person B verursacht einen Schaden bei Person A, dessen Fahrzeug einen wirtschaftlichen Totalschaden erleidet. Nun sagt die Versigesellschaft von Person B, dass sie leistungsfrei seien, da ihr VN es versäumt hat, den Bereich explizit mit abzusichern.

Soweit so gut und verständlich. Nun aber zu meiner Frage:

kann man diesen Schaden nicht dennoch irgendwie, z. B. Im Rahmen des Pflichtversicherungsgesetzes, von der Versicherung von Person B reguliert bekommen? Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben, sodass Person A nicht auf den Kosten sitzen bleibt.

Ich meine, wenn jemand z. B. betrunken in D einen kfz schaden verursacht, muss der Versicherer dennoch leisten, nimmt aber denjenigen in Regress. Wird in solchen Dingen unterschieden zwischen In- und Ausland?

ich weiß, es ist knifflig, aber Versuch macht klug ;)

Recht Gesetz Kfz-Versicherung Kfz-Schaden regulierung Leistungspflicht Pflichtversicherungsgesetz Auto und Motorrad
1 Antwort
Versicherung Auto meines Vaters?

Hallo,

  1. ich habeheute einen Autounfall gebaut mit dem auto meines Vaters gebaut. Ich bin mitversichert gewesen. Seit 2 Jahren bin ich verheiratet. Mein Vater hat mich aus der Liste nicht streichen lassen. Falle ich aus der Liste automatisch, weil ich verheiratet bin und nicht mehr bei meinen Eltern wohne?
  2. Falls ich aus der Liste gesteichen wurde (also nicht mehr versichert bin), worauf muss ich mich einstellen? ich habe auf einer Seite folgendes gelesen, stimmt das?:

“Jeder Fahrer ist geschützt

Was viele nicht wissen: Es hat keinen Einfluss auf den Versicherungs­schutz, ob ein Fahrer im Versicherungs­schein namentlich genannt ist oder nicht. Ein Auto­versicherer muss auch dann einen Unfall­schaden bezahlen, wenn ein Fahrer am Lenk­rad saß, der nicht einge­tragen war. Das gilt sowohl für die Haft­pflicht- wie auch für die Kasko­versicherung. Eine Folge hat der Unfall durch einen nicht gemeldeten Fahrer aber: Erfährt die Versicherung davon, verlangt sie vom Kunden den Beitrag nach, der fällig gewesen wäre, wenn von Anfang an der korrekte Fahrer­kreis angegeben gewesen wäre. Hat der Kunde absicht­lich nur sich als Fahrer angegeben, um Beitrag zu sparen, behalten sich einige Versicherer wie Nürn­berger, CosmosDirekt oder Ergo vor, zusätzlich einen Jahres­beitrag als Strafzahlung zu kassieren. Da der Versicherer aber beweisen muss, dass der Kunde vorsätzlich geschummelt hat, und das schwierig ist, kommt es nur selten zu solchen Strafen.“

Ich bitte um Dringende Antwort. Danke.

Versicherung Autoversicherung Recht Rechte Kfz-Versicherung Strassenverkehrsrecht Unfallversicherung Auto und Motorrad Wirtschaft und Finanzen
7 Antworten
Ich bin Schuld daran, daß mein Schwager in der KFZ Versicherung hoch gestuft wurde. Ist das gerecht?

Neulich habe ich meinen Schwager gefragt, ob er mich mit seinem Auto zur Werkstatt begleiten kann, da ich mein Auto reparieren lassen muß, damit ich wieder nach Hause komme. Er hat zugesagt und ist mir zur Werkstatt hinter her gefahren. An einer unübersichtlichen Ausfahrt, da war ein Stoppschild und ein Gefahrenschild das auf Auffahrunfälle hinweist, habe ich natürlich angehalten, da ein Auto von der Ferne zu sehen war. Mein Schwager war aber der Meinung, daß ich die Lücke nutze und weiter fahre. Da hat er sich aber gewaltig getäuscht, denn ich bin am Stop Schild stehen geblieben. Da er der Meinung war, daß ich weiter fahre hat er hinter mir Gas gegeben und ist mir dann hinten drauf gefahren. Nun haben wir den Salat. Er tut mir einen Gefallen und hat nun den Schaden. Natürlich haben wir das dann über seine Versicherung beglichen und er wurde hoch gestuft, denn beide Schäden zusammen kosteten um die 8.000€. Nun gibt er mir die Schuld, daß er hoch gestuft wurde, da ich ihm gebeten habe mir nach zu fahren und er mir dann hinten drauf gefahren ist, weil ich nicht weiter gefahren bin. Ist das gerecht?

Wie soll ich nun darauf reagieren? Ich kann doch nichts dazu, wenn er zu blöde ist und das Auffahrgefahrenschild und das Stoppschild nicht beachtet, oder?

So habe ich ihm das natürlich nicht gesagt, aber recht laut gedacht!

Unfall Recht Kfz-Versicherung Schaden Gefälligkeitsschaden Auto und Motorrad KFZ Rechtsschutz
16 Antworten
Gibt es gesetzliche Regelungen für die Schadenfreiheitsklasse?

Kurz vor weg, ich habe mir August 2017 ein neues Auto gekauft, das alte wegen einem Wasserschaden verschrotten lassen. Anbei habe ich die Versicherung gewechselt.

Die alte Versicherung lief vom 29.07.2016 noch bis zum 18.8.2017. Ergibt 385 Tage unfallfrei und ein volles Versicherungsjahr. Der Versicherer stellt jedoch nach einem vollem Kalenderjahr erst um, also erst zum 01.01.2018 und übergibt deshalb der neuen Versicherung die SFK 0, welche am 09.08.2017 beginnt.

Der neue Versicherer übernimmt die SFK (Versicherungsschutz bis lang ein ganzes Versicherungsjahr) und möchte meine SFK erst zum 09.08.2018 auf die SFK 1 umstellen statt zum 01.01.2018. Das soll auf folgenden Klauseln beruhen:

11.3

(2) Besserstufung bei schadenfreiem Verlauf Ist Ihr Vertrag während eines Kalenderjahres schadenfrei verlaufen und hat der Versicherungsschutz während dieser Zeit ununterbrochen bestanden, wird Ihr Vertrag in die nächst bessere SF-Klasse nach der jeweiligen Tabelle in Ziffer 11.12 eingestuft.

(4) Besserstufung bei Verträgen mit SF-Klassen 1/2, S, 0 oder M Hat der Versicherungsschutz während des gesamten Kalenderjahres ununterbrochen bestanden, stufen wir Ihren Vertrag aus der SF- Klasse 1/2, S, 0 oder M bei schadenfreiem Verlauf in die SFKlasse 1 ein. Hat Ihr Vertrag in der Zeit vom 2. Januar bis 1. Juli eines Kalenderjahres mit einer Einstufung in SF-Klasse 1/2 oder 0 begonnen und bestand bis zum 31. Dezember mindestens sechs Monate Versicherungsschutz, wird er bei schadenfreiem Verlauf ab Beginn des folgenden Versicherungsjahres wie folgt eingestuft:

von SF-Klasse 1/2 nach SF-Klasse 1

von SF-Klasse 0 nach SF-Klasse 1/2.

Bezogen auf die (4) hat bei mir der Versicherungsschutz vom 29.07.2016 bis zum 31.12.2017 der Versicherungsschutz über ein gesamtes KALENDERJAHR bestanden. Trotzdem wollen die erst zum 9. August 2018 meine SFK auf die 1 setzen.

Nach (2) muss der Vertrag ein ganzes Kalenderjahr bestanden haben, nicht der Versicherungsschutz. Ist die Klausel überhaupt zulässig? Gibt es hier keine gesetzliche Grundlage? Habe ich als Autofahrer nach über einem ganzen unfallfreien versicherten Kalenderjahr keinen Anspruch auf die SFK 1? Immerhin hat die neue Versicherung damit geworben, keine Verluste bei der SFK befürchten zu müssen und über all, selbst bei Wiki oder dem ADAC steht drinnen, dass der Autofahrer keine Angst um seine SFK haben muss. Zum 09.08.2018 bin über zwei volle Jahre Autofahrer...

Mir ist schon klar, dass Versicherungen ihre Verträgen und Bestimmungen selbst definieren dürfen, aber gibt es nicht irgendwelche gesetzlichen Regelungen dies bezüglich?

Bitte um Hilfe, ich möchte mir keinen Anwalt leisten müssen...

Vielen Dank!

Versicherung Recht Verkehrsrecht Kfz-Versicherung Vertrag klausel Schadenfreiheitsklasse Bestimmung Kalenderjahr SFK Auto und Motorrad
10 Antworten
Versicherung möchte nicht komplett laut Gutachten auszahlen, ist das richtig so?

Hallo,

in mein Auto wurde eingebrochen (Mercedes W204). Folgendes wurde gestohlen: Serienmäßiges Navigationssystem, Bedienteil für Sitzheizung und Lüftungsschächte. Es wurde aber auch die Tür leicht beschädigt und die Ledersitzbank hinten, da die Glassplitter sich da drauf verteilt haben.

Das Gutachten wurde auf 5223,88 € (Netto) geschätzt und es wieder zu reparieren. Das Auto hatte davor einen Wert von ca. 6500 €. Der jetzige Restwert beträgt ca. 3200 €.

Die Versicherung teile mir die Auszahlung wie folgt mit:

".......Die Nettoreparaturkosten in Höhe belaufen sich laut Gutachten auf 5223,88 €.

Unter Berücksichtigung dessen ist der Schadenfall ohne Vorlage einer Reparaturrechnung auf Totalschadenbasis abzurechnen.

Die korrekte Abrechnung ist wie folgt:

 

Wiederbeschaffungswert                      6500,00 € Steuerneutral

Abzgl. Restwert                                    3200,00 € brutto

Abzgl. SB                                              150,00 € brutto

                                                             = 3150 €

 Den Betrag in Höhe von 3150 € haben wir mit heutigem Datum an den VN angewiesen.".........

.

.

Ist es nicht so das wenn die Reparaturkosten laut Gutachten weniger ergeben als der Wiederbeschaffungswert, dann muss die Versicherung den vollen Betrag laut Gutachten auszahlen?

Oder ist deren Rechnung so korrekt?

Gruß

Christoph

Verkehrsrecht Kfz-Versicherung Auto und Motorrad
6 Antworten
Schadenersatzanspruch - Anwalt verlangt Gebühren, die Versicherung nicht gezahlt hat?

Hallo!

Ich hatte einen Unfall mit Personenschaden, ich war der jenige, der einen Beinbruch dadurch erlitten hat, also 100% im Recht. Die Versicherung des Gegners hat den Angeforderten Schaden gezahlt. Dann kam es am Ende zu einer Abschlusszahlung, ich sollte eine Abtrittserklärung(oder ähnliches) unterschreiben, dass ich keine weiteren Ansprüche mehr an die Versicherung hätte, auch bei Folgeschäden etc.

Da ich über ein Jahr Probleme mit dem Bei hatte, hatte mein Anwalt mir vorgeschlagen für die Schmerzen, die innerhalb des Jahres noch aufgetreten sind, weitere Forderungen stellen. Ich habe natürlich zugestimmt. Nun wurde das Geld vor fast einem Jahr gezahlt und mein Anwalt schreibt mir, dass er für die letzte Zahlung kein Honorar von der Versicherung bekommen hätte und schlug vor diesen 50/50 zu teilen, also er würde 50% auf sich nehmen und ich müsse dann 50% davon zahlen.

Nun meine Frage - ist das rechtens? In seiner Erklärung schreibt er:

"Tatsächlich hat die Rechtschutzversicherung den wesentlichen teil der hier entstandenen Gebühren beglichen, allerdings nur auf Basis der Summe, auf die wir uns am Ende geeinigt hatten.

Tatsächlicht hatte ich aber - und die ist bestimmend für den Gebührenstreitwert - absprachegemäß einen häheren betrag gefordert, für den nicht mehr die Versicherung eintrittspflichtig ist, sondern vielmehr Sie."

Ich verstehe hier die Grundlage nicht und ob ein Anwalt, der nicht bei der Versicherung sien Honorar einfordern kann, soetwas machen kann?

Recht Kfz-Versicherung Anwaltskosten Rechtslage unfallschaden Wirtschaft und Finanzen
4 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Kfz-Versicherung

Welche Autos sind günstig in der Versicherung

10 Antworten

Wo finde ich die eVB-Nummer zum Ummelden des Kfz?

8 Antworten

Auto abholen - 500 km entfernt - Was wird benötigt? Rotes Kennzeichen? Versicherung?

13 Antworten

Vergütungen Öffentlicher Dienst KFZ- Versicherung?!?

8 Antworten

Vorgehensweise nach Zwangsstillegung des KFZ

8 Antworten

Auto : Delle ausbeulen und lackieren - wie viel kostet das etwa?

8 Antworten

Darf ich ein Auto fahren, das nicht auf mich versichert ist?

15 Antworten

Wo steht die Versicherungsnummer KFZ

10 Antworten

KFZ überführen ohne Zulassung

8 Antworten

Kfz-Versicherung - Neue und gute Antworten

Beliebte Themenkombinationen