Guten Morgen! Könnt Ihr Euch vorstellen, dass es in 20 Jahren die Ausnahme sein wird, selbst sein Auto zu steuern?

Könnte angesichts der derzeitigen technischen Entwicklung dieses Ziel, in 20 Jahren sein Auto nicht mehr selbst steuern zu dürfen, realistisch sein?

Und ist es auch wünschenswert?

Dazu habe ich – inspiriert von einem Blog-Beitrag *) - einiges aufgesammelt:

Vision: ein Auto, das selbst entscheidet und selbst denkt und selbst lenkt.

Bei solch einer Entwicklung würden zuerst LKW-Fahrer sowie auch Bus- und Taxifahrer sich um neue Jobs kümmern müssen.

Die Vorbereitungen dafür laufen bereits: ca. 80 Milliarden Dollar Investitionen in die Entwicklung autonomer Fahrzeuge, mit stark steigender Tendenz - hohes Interesse von Konzernen und Neu-Unternehmen, die ihren Anteil am fahrerlosen Auto wollen.

Versicherungen würden in einer großen Umstellung enorme Prämien von Selbstfahrern verlangen (wegen des erhöhten Risikos), gefolgt vom Selbstfahrverbot; Ausnahmen: Militär, Polizei, Geheimdienste und Politiker sowie ein ‚ausgewählter Personenkreis’. Eine Gesetzesänderung, die das fahrerlose, autonome Fahren erst möglich macht, gibt es seit längerer Zeit schon. Man bereitet sich also entsprechend vor.

Lt. Aussage der Bundeskanzlerin bei ihrem Besuch in Argentinien auf die Frage eines Studenten, wie sie sich denn die Welt in 20 Jahren vorstelle, sei sie vom autonomen Fahren überzeugt, der Autofahrer stelle das größte Risiko dar, so dass in 20 Jahren nur noch mit Sondererlaubnis selbständig Auto gefahren werden dürfe.

So langsam frage ich mich, ob bei solch drastischen technologischen Entwicklungen der Mensch mit diesem Tempo noch mithalten kann und wie die bereits absehbaren Kosten mit der persönlichen Leistungsfähigkeit in Einklang gebracht werden können – zumal, wenn so große Bevölkerungsanteile zur Beute des Gewinnstrebens von Industrie, Versicherungswirtschaft und allen an der Umstellung profitierenden Zweigen werden – und das alles mit tatkräftiger Unterstützung aus der Politik.

Eure Meinung dazu interessiert mich sehr!

*) http://eggetsberger-info.blogspot.com/2018/10/man-wird-menschen-bald-nicht-mehr-ans.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+Eggetsberger-info+%28Eggetsberger-Info%29

Auto, Steuern, Zukunft, Versicherung, Autofahren, Entwicklung, fortschritt, Guten Morgen, Straßenverkehr, Selbstfahrer, Gesellschaft und Politik
18 Antworten
Fahranfänger.. Wie mache ich es richtig:((?

Hey Leute. Ich habe seit 1 Woche meinen Führerschein. Bin schon paar Mal alleine gefahren, aber nun traue ich mich nicht mehr zu fahren. :-/

Also: Es war ne Rechtsabbiegespur von der Bundesstraße in eine andere Straße mit einer anschließenden Kurve 😬👍🏼 Hab gaanz normal 1. abgebremst und geschaltet in den 2.Gang & 2. habe bei 25-30 kmh Kupplung usw. losgelassen - wie ich's gelernt hab. So, ich müsste ja danach in den 3. Schalten, weil der Verlauf eben weitergeht. Und da fährt man mit 50, also muss ich wieder hochschalten. Ein Autofahrer war hinter mir und hat paar Mal gehupt, weil ich immernoch im 2. gang war, erst in der geraden in den 3. geschaltet habe..bin also bei 50 mit 35-40 gefahren in der Kurve :( ich krieg das einfach nicht hin, direkt nach der Abbiegespur in der Kurve zu schalten, warte immer bis ich auf der geraden bin. Aber leider ists ja falsch, da das auto dann schreit, weil ich ja so lang warte bis ich schalte und die Kurve zu Ende ist. Vor allem kann ich da ja nicht mit 30 noch fahren..das dauert dann eben 10 Jahre.. Das muss eigentlich schnell gehen. Also kein Wunder, wenn der gehupt und mich dann sogar überholt hat....Upssss. Hallo Verkehrsbehinderung, oder? Und das Auto leidet auchhh🤔🤔 mir fällt das halt schwer.. wie soll man in der Kurve direkt wieder schalten.. ich trau mich nicht kann das irgendwie nicht, weil ich in der Kurve mit dem Lenken beschäftigt bin.. muss dann ja meine Hand auf dem Schalthebel lassen, wenn ich in der Kurve bin.... Sogar während den Fahrstunden hatte ich Probleme damit. Immer hab ich das Auto bei sowas zum Weinen gebracht... :/// oder soll ich in der Spur beim Abbremsen einfach in den 3.Gang schalten?? :( Mein Fahrlehrer sagte immer 2.Gang runterschalten. Hab jetzt einfach Angst zu fahren, bin voll durcheinander. keine Lust wieder auf diese Huperei :-/ kann mir das jemand ordentlich erklären bitteeeeee :((((( hochschalten nach der Kurve? Oder wenn ich in der Kurve bin?

Auto, Angst, Autofahren, Kupplung, fahranfaenger, fahren lernen, Fahrlehrer, Fahrschule, schalten, Auto und Motorrad
12 Antworten
Wie erkenne ich uneindeutige Einmündungen?

Ich bin noch Fahrschüler. In den Fahrstunden muss ich immer nur dann nach rechts oder links abbiegen, wenn mein Fahrlehrer das sagt, sonst immer geradeaus.

Manchmal komme ich aber an meiner Meinung nach sehr "uneindeutigen" Einmündungen. Wenn ich z.B. an einer Einmündung bin, an der die Straße nach rechts oder geradeaus weitergeht, erkenne ich einfach nicht, dass der eine Straßenverlauf geradeaus weitergeht, sondern nehme ihn als nach links weitergehend wahr, eben weil er etwas nach links geht. Das Ganze sieht dann in meinen Augen nicht mehr aus wie eine normale Einmündung, sondern wie ein "Y", wenn man versteht, was ich meine.

Und wenn an dieser Stelle dann mein Fahrlehrer nichts sagt, also von mir will, dass ich "geradeaus" weiterfahre, bin ich immer total verwirrt/überfordert, weil es für mich in dem Moment ja gar kein "Geradeaus" gibt. Ich mache dann natürlich den fatalen Fehler, dass ich zwischen die beiden Straßen fahre und mein Fahrlehrer eine Vollbremsung machen muss.

Das ist mir bis jetzt schon mehrmals fast und zwei mal tatsächlich passiert.

Wie erkenne ich sowas denn? Es muss ja irgendwie an mir selbst liegen, denn jeder andere erkennt sowas anscheinend. Muss ich da auf etwas Bestimmtes am Straßenverlauf achten oder kommt das jetzt mit der Übung einfach von selbst, dass ich das erkenne?

Verkehr, fahren, Autofahren, Fahrschule, Auto fahren lernen, Einmündung, Auto und Motorrad
2 Antworten
Nicht geeignet für das Autofahren?

Hallo ich bin männlich und bin 18 Jahre alt.

Ich habe des Führerschein jetzt seit gut 1 oder 2 Monaten. Das Problem ist, dass ich selbst denke, keine Ahnung von Verkehrszeichen zu haben und mit der Kupplung etc. nicht so gut umgehen könnte, obwohl das eigentlich teilweise nicht stimmt. Das hat einerseits den Grund;

Das größte Problem ist das, dass der Prüfer mit mir die genaue Strecke gefahren ist, die ich mit meinem Fahrlehrer nochmal abgefahren bin. Das heißt es war gar nichts neues. Außer eine einzige Straße, wo ich wenden sollte, sonst nichts.

Oft habe ich den Blinker vergessen oder war im verkehrsberuhigten Bereich im 2. Gang. Bin zwar trotzdem nur 4-7 km/h gefahren, aber habe auf den Gang nicht geachtet.

Dann habe ich auf der Autobahn (die genaue Strecke bin ich auch mit dem Fahrlehrer davor gefahren) die Spur gewechselt, weil ich dachte das wir dort weiterfahren, weil ich so aufgeregt war. Der Prüfer hat mir dann nach der Prüfung gesagt, dass ein anderer Prüfer mich garantiert hätte durchfallen lassen (mit Blinker etc.) zwar mache ich das jetzt fast jedes mal, trotzdem glaube ich, dass ich wegen dieser Situation nicht hätte den Führerschein kriegen sollen.

Außerdem war ich sehr rot im Gesicht, als hätte 10 Prüfungen auf einmal gemacht.

Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll oder ob man das mit Videos wieder richtig weiß.

Auto, Führerschein, Autofahren, Führerscheinprüfung, Auto und Motorrad
3 Antworten
Nötigung durch Polizei, was hätte ich besser machen können?

Ich hatte gestern eine leider nicht ganz so schöne Situation und wollte mal fragen, was ihr an meiner Stelle getan hättet.

Folgende Situation:

Ich lebe in einer Kleinstadt, war zum Einkaufen aber in diesem Fall mehrere kleine Orte weiter entfernt. Diese kleinen Orte sind alle durch ein und dieselbe lange Landstraße miteinander verbunden. Es gibt also immer wieder Ortschaften (50 km/h) mit Landstraße (in diesem Fall 70 km/h) im Wechsel.

Ich fuhr aus dem ersten Ort raus, beschleunigte auf 70 km/h. Etwa 500m weiter war eine Ampel mit angrenzendem Rechtsabbieger. Die Ampel war rot, also bremste ich rechtzeitig ab. Noch bevor ich die Ampel erreichte, war sie wieder grün, ich konnte also zügig durchfahren und musste nur etwas im Tempo runter gehen, weil dort noch zwei Autos vor mir anfuhren.

Leider - nicht zu hören, es war leider recht windig - kam aber von rechts die Polizei mit Martinshorn und Blaulicht. Ich sah sie erst, als ich bereits auf der Kreuzung war. Sie waren geschätzt noch etwa 50m von der Ampel entfernt, es war also nicht eng, sodass sie mir fast reingefahren wären oder dergleichen.

Ich habe also wieder zügig auf die erlaubten 70 km/h beschleunigt. Hinter mir fuhr nun die Polizei mit Blaulicht und Martinshorn und fing an, die Lichthupe immer wieder zu betätigen. Leider gab es keine Ausweichmöglichkeiten nach rechts, ich habe nach Abbiegern Ausschau gehalten, aber es gab keine. Die Strecke war leicht kurvig, aber sehr übersichtlich. Es gab vereinzelt Gegenverkehr und die Polizei hat nicht überholt. Stattdessen hat sie weiterhin permanent die Lichthupe betätigt, Martinshorn und Blaulicht waren weiterhin eingeschaltet. Sie klebten mir regelrecht an der Stoßstange, sie waren nur etwa 2m hinter mir.

Die einzige Möglichkeit, die ich gesehen habe, war zu beschleunigen. Sie hielten ihren Abstand hinter mir dennoch bei, sodass ich irgendwann mit rund 100 km/h fuhr, während nur 70 km/h erlaubt waren.

Als sie endlich überholten, klebten sie direkt dem nächsten hinten dran, mit der gleichen Aktion. Für diesen PKW gab es aber zum Glück dann einen "rettenden Abbieger", sodass er die Polizei durchlassen konnte.

Als der nächste Ort kam, war dort eine dieser elektronischen Anzeigetafeln, die anzeigen, wie schnell man fährt. Während ich mit etwa 60 km/h noch immer zu schnell in den Ort einfuhr (ich war bereits am Bremsen), ist die Polizei vor mir mit 104 km/h durch gefahren. Bremslichter nicht aktiv, ob sie dennoch den Fuß vom Gas genommen haben, kann ich natürlich nicht beurteilen. Fakt ist, dass sie durch den Ort gerast sind. Glücklicherweise ist dieser Ort sehr klein und es herrscht dort kaum Verkehr.

So, nun meine Frage an euch: Was hätte ich besser machen können? Für mich gleicht diese Situation absolut einer Nötigung. Wäre ein Blitzer gekommen, wäre ich sicherlich geblitzt worden und hätte nun ne dicke Geldstrafe am Hals. Ich bin noch in der Probezeit. Egal wie dringend ein Einsatz ist, sie dürfen mich doch nicht durch sowas da mit reinziehen.

Polizei, Recht, Autofahren, Nötigung, StVO, Einsatzfahrzeug, polizeiauto, Polizeieinsatz, verkehrssituation, Auto und Motorrad
13 Antworten
Frage über Alkohol und Autofahren?

Es ist ja allgemein bekannt dass man zwar mit bis zu 0,5 ‰ im Blut noch legal autofahren darf, Alkohol aber auch schon unter diesem Wert das Reaktionsvermögen etwas trübt (das spiegelt sich ja darin wider, dass es strafrechtlich relevant ist falls man mit zB 0,3 ‰ einen Unfall baut, oder mit 0,0 ‰. Aus diesen Gründen würde ich jetzt persönlich keinen Schluck Alkohol trinken, wenn ich noch fahren müsste, auch wenn ich theoretisch dürfte. Aber das nur vorweg.

Seit kurzen haben ich aus bestimmten Umständen das Thema Alkohol und Autofahren auf dem mentalen Schirm. Ich kann mich erinnern, dass ich manchmal schon auf Geburtstagen Freunde und Verwandte Sekt habe trinken sehen, zwar nicht so viel dass sie angefangen haben zu lallen und zu torkeln, aber gerade so viel, dass es sehr fraglich war, ob ihr Blutwert schon wieder unter 0,5 ‰ war, als sie sich wieder ins Auto gesetzt haben, geschweigedenn 0,0 ‰.

Ich will jetzt versuchen, alle meine Freunde und Verwandte nicht nur darauf aufmerksam zu machen, dass man sehr sparsam mit Alkohol umgehen sollte, wenn man noch fahren muss, sondern auch davon zu überzeugen, dass es eigentlich am besten wäre, gar nichts zu trinken wenn man noch fahren muss (wenn sie sich nicht überzeugen lassen, gut dann ist das halt so, aber versuchen möchte ich es).

Meine Frage: Ich habe heute erst so richtig über dieses Thema reflektiert. Sollte ich mich jetzt beeilen und morgen versuchen alle zu erreichen und mit ihnen darüber zu reden, oder wäre es fahrlässig von mir, wenn ich die Anrufe und Gespräche über ein paar Tage verteile?

Mein wahrscheinlich sehr paranoider Gedankengang: Was, wenn jemand meiner Freunde/Verwandten jetzt morgen/übermorgen etwas trinkt (bis so um den 0,5 ‰ Bereich, vielleicht sogar etwas drüber), danach noch Auto fährt und dann einen schweren Unfall baut, weil sein Reaktionsvermögen getrübt war – und ich diese Person hätte davor bewahren können, wenn ich sie einen Tag früher kontaktiert hätte und sie auf das Thema aufmerksam gemacht hätte und das dazu geführt hätte, dass sie vorsichtiger ist und so den potenziellen Unfall vermeidet?

Ich weiß, das klingt wahrscheinlich absolut verrückt und hirngespinstig, und ich bin mir ziemlich sicher dass ich jetzt nicht alle auf einmal morgen alle kontaktieren muss, aber ich wollte hier kurz fragen, ob ich damit richtig liege, oder ob das fahrlässig von mir wäre?

EDIT: also ich hatte jetzt nicht vor, gleich nachdem die Person den Hörer abnimmt gleich mit dem Thema herauszuplatzen, sondern es einfach ins Gespräch einfließen zu lassen.

Vielen Dank fürs lesen dieses Mind-Fucks.

Alkohol, Autofahren, Alkoholkonsum, Verkehrssicherheit, Gewissenhaftigkeit
8 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Autofahren

Was ist die Strafe wenn man Menschen im Kofferraum transportiert?

10 Antworten

ibuprofen 600 und autofahren

5 Antworten

Wie lange darf man nach dem kiffen nicht Autofahren?

9 Antworten

kann man mit antibiotika noch Auto fahren?

11 Antworten

darf die Polizei nach einem negativen alkoholtest noch einen Drogentest machen

13 Antworten

Bergab/Bergauf fahren - Welcher Gang?

7 Antworten

25-35% Rabatt als Mitarbeiter eines großen Automobilherstellers - lohnt sich ein Kauf?

3 Antworten

Ab wie viel Jahren darf man in Amerika Auto fahren?

14 Antworten

Wie kann ich am besten für meine Führerschein Theorieprüfung lernen?

7 Antworten

Autofahren - Neue und gute Antworten