Wummern seit Reifenwechsel, starke Vibration beim Bremsen?

Hallo zusammen, meine Pechsträhne scheint einfach nicht aufhören zu wollen…

Zum Problem:

Ich habe meine Sommerreifen angebracht und hinten und vorne vertauscht. (Natürlich habe ich auf die Laufrichtung geachtet)

Seitdem höre ich permanent ein Wummern von vorne (rechts). Bei niedrigen Geschwindigkeiten (bis ca. 30kmh) kann man leichte Vibrationen spüren, die vor dem Wechsel definitiv nicht da waren. Ab 50kmh wird das wummern parallel zur Geschwindigkeit stetig lauter.

Sobald ich bremse wird das Wummern nochmal sehr viel lauter.

Damit könnte ich an sich noch leben und ich bin nun auch einige Tage so gefahren und es hat sich nichts verändert, ABER:

Beim Abfahren von der Autobahn habe ich von ca. 150kmh stärker abgebremst und das komplette Auto hat sehr stark vibriert. Lenkrad nicht, daher bezweifle ich dass die Reifen nachgewuchtet werden müssen.

Zusätzlich ist der Wagen vor dem Wechsel der Reifen 2 Wochen auf der Wiese gestanden und man sieht trotz kräftigem Freibremsen immer noch die Abdrücke der Bremsklötze auf den Scheiben. (Spürt man aber nicht)

Kurz: ich bin nichteinmal sicher, ob die Problematik vom Reifenwechsel oder vom Stehen kommt. (Wobei der Wagen nicht das erste Mal länger stand und sonst auch nie Probleme aufgetreten sind)

Ich bin wirklich ratlos was ich noch tun kann. Schonwieder zur Werkstatt ist einfach nicht drin. Neue Bremsen will ich eig. auch vermeiden, da Scheiben und Klötze noch über 80% haben.

Auto, Reifenwechsel, Autofahren, bremsen, Auto und Motorrad
Wie ist es, zwischen Automatik und Schaltgetriebe zu wechseln?

Wir haben beides in unserem Fuhrpark: einen Golf V mit Automatikgetriebe sowie einen Opel Corsa und einen Ford C-Max, beide mit Schaltgetriebe.

Und wir haben alle die Erfahrung gemacht, dass, wer einmal Automatik-Blut geleckt hat, für immer verdorben ist.

Man würde am liebsten nie wieder mit Schaltknüppel fahren. Das merkt auch meine Mutter, die zur Arbeit meistens den Golf nimmt, seit wir den haben - und das merkt man ihr auch an, wenn sie einmal mit einem anderen Auto fahren muss.

Wenn man Schaltung gewohnt ist und nun Automatik fährt, hat man wahrscheinlich eher Angst davor, z.B. im Automatik unnötig nach der Kupplung zu suchen und dann mit dem linken Fuß auf die Bremse zu treten.

So etwas ist bei uns (glücklicherweise) noch nicht passiert, aber wir merken auch, dass Automatik schaltfaul macht. Wenn man vorher viel Automatik gefahren ist und dann Schalter fährt, vergisst man schon mal zu schalten, zu kuppeln, fährt im 2. Gang an etc.... und 1x hat meine Mutter auch versucht das Auto mit eingelegtem Gang zu starten (klang auch ziemlich ungesund - sie stand nur auf der Bremse (wie beim Automatik) und nicht auf der Kupplung).

Wer von euch fährt auch beides und wie kommt ihr so damit zurecht, häufig zwischen Schaltgetriebe und Automatik zu wechseln?

Auto, Autofahren, Kupplung, Automatikgetriebe, Getriebe, Schaltgetriebe, Gangschaltung, Schalthebel, Automatik, dsg, Joystick, Schaltknauf, Auto und Motorrad
Ich muss beweisen, dass ich Autofahren kann?

Ich habe seit 1992 den Autoführerschein und hatte bis 2019 immer ein eigenes Auto. Seit 2006 bin ich nur noch mit Automatikgetriebe gefahren, da ich seit 2001 Probleme mit dem rechten Sprunggelenk hatte. 2019 wurde mein rechtes Sprunggelenk versteift, so dass ich erst mal mein Auto verkauft habe, da nicht sicher war, ob ich später einen Behindertenumbau brauche oder nicht (Handgas, Handbremse oder Linksgas). Mein Auto war auch schon 11 Jahre alt, so dass mir ohnehin keiner mehr den Umbau bezahlt hätte.
Im Mai 2020 habe ich das Autofahren ausprobiert mit Automatik und normalem Rechtsgas. Mein Fuß ist noch zu 15 Prozent beweglich. Es hat einwandfrei funktioniert. Mein Operateur hat mir auch 2 Wochen später schriftlich das Autofahren ohne Einschränkung erlaubt. Laut TÜV ist das Mitführen dieser schriftlichen Erlaubnis notwendig, wenn ich mit einem Auto fahre. Ein Gutachten soll nicht nötig sein.
Im Oktober bin ich mit dem Auto einer Bekannte (Schaltgetriebe) 70 km gefahren. Ebenfalls ohne Probleme.
Ich habe einen Antrag auf Hilfe zur Anschaffung von Kfz beantragt, da ich einen GdB von 60 mit Merkzeichen G habe und mir mein Leben wieder aufbauen möchte, ohne Auto ist alles kompliziert, ich kann nicht alleine einkaufen und ich möchte wieder ein bißchen arbeiten gehen.
Mein Antrag wurde abgelehnt mit der Begründung, ich sei gar nicht in der Lage Auto zu fahren und müsse erst ein ärztliches Gutachten vorlegen, das ich selbst bezahlen muss. Nach Vorlage der schriftlichen Erlaubnis des Arztes und Begründung, ich sei schon 2x Auto gefahren (einmal Automatik und einmal Schaltgetriebe), sowie der Verweis, dass es Handgas und Handbremse gibt (ein Bekannter von mir fährt Automatikgetriebe mit Rechtspedal mit 2 Unterschenkelprothese, und Querschnittgelähmte fahren Handgas/Handbremse), habe ich zunächst nach meinem Widerspruch nichts mehr gehört.
Der Widerspruch ist nun schon mündlich abgelehnt worden, wieder mit der Begründung, mit diesem nur noch zu 15 Prozent beweglichen Fuss ist Autofahren NICHT MÖGLICH. Man stellt sich also dumm. Zudem KANN ich auch gar nicht arbeiten... Ich möchte mein Leben wieder in den Griff bekommen, werde aber wieder auf den Boden gedrückt.
Wie kann ich jetzt ohne dieses Gutachten beweisen, dass ich Autofahren kann?

Recht, Autofahren, Behinderung, Behörden, Auto und Motorrad

Meistgelesene Fragen zum Thema Autofahren