Wie ist die Ersatzteilversorgung für ältere BMWs?

Es ist soweit, ich habe meinen BMW 728i (E38) angemeldet - TÜV hat er sofort bekommen, ist ein schönes Auto aus erster Hand - habe ihn günstig bekommen, bin normalerweise kein BMW-Fan und setze den E38 als Alltagsauto mit etwas mehr Dampf als nötig ein. Ich glaube, wir werden "gute Kumpels". Er fährt gut, ist übrigens ein Handschalter fast ohne Extras. Für 1200 Euro kann man so was machen.

Nachdem ich aber (der 84-jährige Vorbesitzer hat den rundherum verkratzt^^) einen Lackstift sowie eine Spraydose in der Farbe "263 Dunkelblau" nicht bekam - gibt es laut dem BMW-Haus nicht mehr - habe ich dann mit dem fast tongleichen (lieferbaren!) Mercedes "904 Dunkelblau" (ich komme eigentlich aus dem MB-Youngtimer-Lager) die Stellen ausgebessert und frage mich nun: Wie ist denn eigentlich die Ersatzteilversorgung bei BMW für ältere Modelle?

Es war ja davon abgesehen ebenso schwierig, zwei neue originale Frontscheinwerfer zu bekommen (die Alten hatten mir zu viele Steinschläge): Die Originalen von Hella gibt es laut BMW nicht mehr, ich habe dann zwei Unbenutzte bei Ebay-Kleinanzeigen geschossen, die jemand gekauft und nie benutzt hat. Waren sogar original verpackt. Neue Nachbauteile hätte es jedoch gegeben, wie ich hinterher beiläufig erfuhr.

Wie ist denn bei BMW die Ersatzteilversorgung? Muss man sich da Sorgen machen und hat der E38 dahingehend keine große Zukunft? Es geht hier nicht um Spezialteile und es zeichnet sich auch nichts ab - aber wenn Farbe und Lichter schon nicht mehr bei BMW zu haben sind, wie sieht das dann bei harmlosen Verschleißteilen aus?

Bei Mercedes bin ich eben gewohnt, dass es auch für meinen Alten alles gibt und das binnen 24 Stunden und wenn nicht, dann übers GTC (Fans kennen das) oder dass der Händler andere Teilelager anfunkt, die es dann haben.

Auto, Gebrauchtwagen, BMW, Youngtimer, Auto und Motorrad
3 Antworten
M47D20 2003 318td E46 Compact (Diesel ) springt nicht an?

M47D20 2003 318td E46 Compact (Diesel ) springt nicht an. Auto ist langsam gefahren worden(keine Geräusche, Anzeichen, Kontrollleuchten o.ä.) und wurde wie gewohnt abgestellt. Nach etwa 10-15 Minuten habe ich versucht das Fzg. zu starten. Dabei hat der Motor normal gedreht aber nicht annähernd versucht zu zünden. Also Batterie ausgeschlossen.

Bereits getauscht: Glühkerzen und Kraftstofffilter.

Geprüft habe ich die Vorförderpumpe auf Funktion - Einwandfrei. Nach Tausch von Glühk. und Kraftstofffilter beim Startversuch leichtes "Orgeln" des Motors, startet aber nicht. Alle Stecker (Motorraum) stecken so wie sie müssen. Ebenso kein Marderschaden. Dann irgendwann mit Auslesegerät einen Hinweis bekommen : 4B90 Kraftstoffleitungsdruckregelung beim Starten (Permanent).

Der Filter an Vorförderpumpe war frei.

Einen Fehler am Druckregelventil hatte er mir vor einem halben Jahr und einigen tausenden Kilometern bereits mal angezeigt, kam aber nie wieder nachdem ich ihn gelöscht hatte.

Da keine weiteren Fehler aufgelistet werden, bin ich davon ausgegangen, dass der Fehler nicht mit einer elektronischen Komponente zusammenhängt, sondern ein mechanischer Fehler sein kann( Sicher bin ich mir natürlich nicht). Weiter bin ich nun leider auch nicht gekommen. Ich wäre für Tipps/Hilfe sehr dankbar!

Computer, Auto, Technik, Reparatur, BMW, Diesel, Fahrzeugtechnik, Technologie, BMW E46, Auto und Motorrad
0 Antworten
Warum stiegen die Gebrauchtwagenpreise?

Habe gerade einen Angebotszettel eines hiesigen Autohauses vom Sommer 2004 gefunden - angeboten wurden als "Top Treffer" beworbene Gebrauchtwagen. Eine herrlich kitschige Anzeige mit einer Art "gezeichneter Dartscheibe", auf die ein lachender Mann Pfeile mit Preisschilder dran warf!

Ich zähle das mal auf, die Frage kommt später.

  • Ein 1997er Opel Omega B, Zweiliter, Automatik, 109.000 Kilometer, mit elektrischem Schiebedach und Klimaanlage, beworben "aus erster Hand" kostete 3950 Euro.
  • Ein 1994er BMW 316i (E36), 144.000 Kilometer, mit Klimaanlage, Doppelairbag, Alufelgen und elektrischen Fenstern, beworben "sehr gepflegt" kostete 3950 Euro.
  • Ein 1992er VW-Golf III, 90 PS, 199.000 Kilometer, Dreitürig mit ABS, Radio und geteilter Rückbank, beworben "für Anfänger" kostete 1950 Euro.
  • Ein 1994er Subaru Legacy "Sedan", 146.000 Kilometer, mit Ledersitzen, Radio-CD, Klimaanlage und Allradantrieb, beworben "aus erster Hand" kostete 4400 Euro.

Waren damals absolut "normale Preise" für diese Autotypen. Heute wird man aber für 3950 Euro eher keine sieben Jahre alte obere Mittelklasse mit 109.000 Kilometern mehr finden, keinen zehn Jahre alten, angeblich "sehr gepflegten" 3er-BMW für 3950 Euro, keinen zwölf Jahre alten Golf für 1950 Euro und bei Subaru denke ich auch nicht, dass ein zehn Jahre alter Legacy für 4400 Euro zu haben ist. Die kosten heute alle in etwa doppelt so viel, wenn man sich in der selben Region umsieht.

Woran liegt das? An höheren Neupreisen oder besseren Ausstattungen oder an der höheren Nachfrage? An der Inflation? Oder spielen da andere Faktoren mit?

Den Opel Omega habe ich übrigens danach gesehen, da ihn ein Bekannter meines Opas gekauft und bis ca. 2010 gefahren hatte. Der stand 2004 wirklich da wie aus dem Laden.

Auto, Gebrauchtwagen, Geld, BMW, Autokauf, Gebrauchtwagenkauf, Subaru, Auto und Motorrad
5 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema BMW