Sind Gewährleistungsanprüche beim Fahren eines KFZs mit Mangel in Gefahr?

Hallo,

nach dem gestrigen Kauf eines T6 erleuchtete bereits auf der Rückfahrt die Motorkontrollleuchte. Die Fehleranalyse bei einer freien Werkstatt ergab eine AGR Störung, KV: 947,26 Euro (Fehlermeldung wurde resetet).

Der gewerbliche Verkäufer räumte heute ein, dass ihm das Aufleuchten der Lampe bekannt sei, dies jedoch im Rahmen der letzten Inspektion vom 17.04. (VW Vertragswerksstatt) durch einen Druckschlauchwechsel geregelt worden sei (Dokumentation liegt vor). Er teilte mit, die Kosten der nun anfallenden Reparatur im Rahmen der Gewährleistung zu tragen. Weiter bat er mich, das Fahrzeug zu bewegen, um zu prüfen, ob/wann die Kontrollleuchte wieder aufleuchtet. Die Werkstatt teilte mit, dass bei diesem Fehler das Fahrzeug keinen Schaden nehmen kann, wenn damit gefahren wird, es sei sogar vorteilhaft, eine länger Strecke zu fahren. Eine Vorabberatung durch eine Rechtsanwältin im Rahmen meiner Rechtsschutzversicherung empfahl, das KFZ stehen zu lassen, bis die weitere Vorgehensweise mit dem Verkäufer abgestimmt wurde.

Mit ihm habe ich vereinbart, dass er mir ein Schreiben zusendet in dem er erklärt, dass das Aufleuchten der genannten Leuchte bekannt ist, er die Kosten übernimmt und er damit einverstanden ist, dass das Fahrzeug gefahren wird. Das Schreiben soll auf dem Postweg zugestellt werden und vorab fotografisch per WhatsApp

Wäre ich somit auf der sicheren Seite bzgl. der Wahrung meiner Gewährleistungsansprüche oder ist das Fahren mit dem Fahrzeug diesbezüglich ohnehin unerheblich?

Wäre sehr dankbar über hilfreiche und konkrete Einschätzungen.

Viele Grüße Markus

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