Wieso werden E-Autos so gefördert?

Klar wird durch ein vermehrten Einsatz von E-Autos die Luft in unseren Großstädten besser weil keine Abgase und so mehr in die Lust gepustet werden. Und auch die Idee mit dem Strom aus den Solaranlagen und Windkraftanlagen klingt ganz verlockend.

Nur hab ich aber vor kurzem ein paar Reportagen über die Rohstoffgewinnung von Lithium und seltenen Erden gesehen. Und was ich hier sehe fand ich nochmal viel schlimmer, als die leicht überhöhten Feinstaubwerte in unseren Großstädten. Wenn für den Lithiumabbau ganze Landschaften zerstört werden und oder ganze Landstriche zu Wüste werden, weil das Wasser für die Lithiumgewinnung gebraucht wird, dann regt mich das schon zum Nachdenken an. Und auch bei den seltenen Erden, die aus Zentralafrika und China sieht es mit dem Umwelt- und Naturschutz auch nicht besser aus. Zumal in Zentralafrika mit dem Rohstoffhandel auch die Warlords und so die Bürgerkriege unterstützt werden.

Verlagert man mit dem E-Auto nicht einfach die Probleme von z.B. Deutschland in die weite Welt? Vor unserer Haustür ist die Luft dann zwar sauber, aber dafür wird es auf anderen Stellen des Planeten schlimmer. Zumal ja immer noch nicht geklärt ist, wie lange die Akkus auf Dauer wirklich halten. Und ob die Vergleichs- Hochrechnungen zwischen Verbrenner und E-Auto so wirklich stimmen. Ist das E-Auto wirklich so ein Heilsbringer wie er von den Medien und Autokonzernen gerade suggeriert wird?

Wäre es dann nicht sinnvoller Hybridautos, Brennstoffzelle oder Benzinrückgewinnungsverfahren zu fördern?

PS: Das was im Sinne der Umwelt geschehen muss ist unstrittig. Die Frage ist nur ob der eingeschlagene Weg so richtig ist?

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