Tierheim – die neusten Beiträge

Geht dem Hund gut?

Ich habe gerade ein wenig schlechtes Gewissen, vor ein paar Stunden war ich mit meinem Hund spazieren da kam ein kleiner Hund 5-8 kg was mir auffiel war das pinke Geschirr wovon ich ausging es sei ein weibchen. Mein Hund ist ein friedlicher 40kg Hund solange es kein unkastrierter Hund ist. Wir standen da, die Besitzerin und dem Hund mit dem pinken Geschirr kamen an uns vorbei gelaufen und wie gesagt ich dachte es wäre ein Weibchen habe ich die Leine locker gelassen die Besitzerin hat es auch zugelassen wovon ich ausging das es okay ist weil sie hat auch nix gesagt. Als ich den Hund genauer angeschaut hab habe ich bemerkt das es kein Weibchen habe ich die Besitzerin in dem moment die rhetorische frage gestellt ob es kein weibchen ist und genau da ist es eskaliert, mein hund und ihr hund haben angebellt angeknurrt gerungen keine ahnung es ging viel zu schnell für das menschliche Auge aufjedenfall mein hund war über ihr hund ich habe meinen hund hochgezogen sie hat ihr hund in den Arm genommen ich habe mich entschuldigt sie sind vorgelaufen nach einer Minute hat sie ihren hund auf dem Boden getan und der Hund ist normal weiter gelaufen, ich habe vom weiten zugerufen ob es dem Hund gut geht aber die haben mich glaube ich ignoriert. Ich bin mir nicht sicher ob mein Hund seine Zähne eingesetzt hat was ich eher nicht denke ich denke es war nur Dominanz im Spiel. Glaubt ihr dem Hund geht es gut?

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Frage zur Katzenhaltung?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zur Tier- bzw. Katzenhaltung.

Demnächst werde ich eine etwa neun Wochen alte Katze adoptieren. Bis zur Abholung werden vermutlich noch zwei bis drei Wochen vergehen. Es handelt sich um das letzte Kätzchen eines Wurfes – sie ist also ohne ihre Geschwister groß geworden. Die Katze stammt nicht von einem Züchter, sondern von einem Freund, der selbst wenig Erfahrung mit Katzen hat. Andernfalls hätte er die Tiere ins Tierheim gegeben.

Ich interessiere mich schon länger für Katzenhaltung, hatte jedoch nicht geplant, so kurzfristig eine Katze aufzunehmen. Trotzdem konnte ich nicht zulassen, dass sie im Tierheim landet.

Nun zu meiner Frage:

Wie lange kann man eine Katze – in meinem Fall ein Weibchen – alleine halten, ohne dass sie unter Einsamkeit leidet?

Durch einen Jobwechsel werde ich in den ersten ein bis zwei Monaten vollständig zu Hause sein und mich intensiv um die Katze kümmern können. Dennoch bin ich unsicher, ob es sinnvoll ist, sie alleine aufzuziehen, oder ob ich lieber ein zweites Kätzchen dazunehmen sollte. Für die Aufnahme eines weiteren Tieres fühle ich mich allerdings im Moment weniger vorbereitet.

Mein Ziel ist es, dieser Katze ein bestmögliches Zuhause zu bieten. Sollte sich jedoch ein noch besserer Platz für sie ergeben, würde ich das Tier auch an jemanden abgeben, der ihr mehr bieten kann.

Außerdem bin ich unsicher, ob ich sie als reine Wohnungskatze halten oder an den Freigang gewöhnen soll. In unserer Umgebung gibt es viele Katzen, und im letzten Jahr habe ich zahlreiche Jungkatzen gesehen, die in diesem Jahr leider nicht mehr da sind. Etwa 80 bis 90 Meter entfernt verläuft eine Straße mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Ich weiß nicht, ob ich das Risiko eines Unfalls in Kauf nehmen möchte.

Wäre es eventuell möglich, die Katze wie einen Hund an der Leine nach draußen zu führen? Mir ist bewusst, dass dies keine ideale Lösung ist, doch ich möchte sie nur ungern durch einen Verkehrsunfall verlieren.

Ich wäre dankbar für Tipps, Erfahrungen und Ratschläge zu diesem Thema.

Vielen Dank im Voraus.

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Erst nach eigenem Hund herausgefunden, dass ich eigentlich ein Katzenmensch bin?

Hey,

Bitte verurteilt mich nicht wegen dieser Frage, mir ist es selbst unangenehm, da ich alle Tiere über alles liebe und ein Hund vor allem immer mein sehnlichster Wunsch war.

Ich hatte früher immer Katzen, erst eine Kätzin die leider schon die Regenbogenbrücke überquert hat und seit 2 Jahren einen Kater. Aber vor einem Jahr habe ich gemerkt, dass mir ein Begleiter im Leben fehlt, der mit mir auch draußen unterwegs ist.Also bin ich zum Hund gekommen, nach reiflicher Überlegung, sogar einer Beratung beim Hundetrainer und mehreren Züchterbesuchen ist unsere Entscheidung auf einen Labrador als Familienhund gefallen.

Seit 2 Monaten lebt er jetzt schon bei uns, ich liebe ihn ungemein, er ist so ein kleiner Herzensbrecher und schon sehr gut erzogen.Wir werden im September auch in einen Junghundekurs gehen zur Körpersprache. Aber irgendwie habe ich nicht so wirklich diese 'Seelenverbindung' von der jeder redet, der einen Hund hat.

Ich habe es einfach nicht, für mich ist er einfach ein toller Kumpel aber egal wie viel ich probiere mich zu bemühen, ich schaffe es einfach nicht diese 'Traumbindung' zu bekommen.Die hatte ich immer nur zu Katzen, Katzen waren schon immer meine Seelentiere, obwohl sie ja viel 'einfacher' gestrickt sind als Hunde.

Vielleicht ist es genau das was ich so sehr am Hund vermisse. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meinen kleinen Labbi, aber man könnte sich niemals mit ihm ruhig hinsetzen und einfach über seine Probleme reden, ohne das er schon wieder einen vor Freude abschleckt. Außerdem versteht er sich einfach nicht mit meinem Kater und seitdem kommt mein Kater als Freigänger auch seltener...Ich vermisse dieses 'ruhige' der Katze unglaublich sehr.

Wie würdet ihr damit umgehen? Ich liebe meinen Hund und ich würde ihn auch niemals hergeben, nur das das alle Hater schon mal wissen (;

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Ausbildungswechsel?

Ich habe vor kurzem meine Ausbildung (Tierpfleger im Tierheim) gestartet; nur habe ich leider schon gemerkt das mein momentaner Ausbildungsbetrieb langfristig nichts wird.

Beim Vorstellungsgespräch waren sie alle freundlich, nur haben sie direkt am ersten Tag der Ausbildung ihre freundliche Maske fallen lassen. Die Arbeit an sich gefällt mir zwar sehr und ich möchte auf jeden Fall meine Ausbildung weiter führen, gerade weil es mein Traumberuf ist. Allerdings wird es bei diesem Mitarbeitern nicht mal möglich sein durch die Probezeit von 3 Monaten zu kommen. Sie sind extrem pingelig, zickig, lästern und rauchen am laufenden Band und sind auf das übelste perfektionistisch. Bei solchen Ausbildern kann man nichts richtig machen, egal wie sehr man auch versucht alles richtig und ordentlich zu machen. Man sollte nicht an den ersten Tagen der Ausbildung wegen einer zusammengelegten Decke im Katzenkorb angeschrien werden; nur weil ich die Decke nicht gleich so exakt zusammengelegt habe wie die es von mir erwartet haben.

Das Problem ist jetzt aufjedenfall - ich möchte mein Ausbildungsbetrieb wechseln. Allerdings habe ich noch kein Führerschein und auch noch kein Auto. Ich bin extra für diese Ausbildung in diese Stadt gezogen, damit mein Ausbildungsplatz in der Nähe ist. Da Tierheime in der Regel ja meistens eher abgelegen liegen und mit dem allgemeinen Straßenverkehr schwer zu erreichen sind.

Ich schaue mich zwar selber nach Möglichkeiten um, gehe dennoch zu meiner Ausbildungstelle und gebe natürlich weiterhin mein bestes - aber vielleicht hat ja jemand eine Idee die mir helfen könnte? Wie ich es jetzt am besten angehen könnte? Ich wäre für jede Antwort dankbar :I

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Meine Familie kümmert sich nicht ordnungsgemäß um unseren Hund. Ideen?

Wie erzieht man einen mix aus Harzer Fuchs, Golden Retriever und Bordercolli? Ich bin der Meinung ich wüsste es, die ganze Erziehung meiner Familie ist das komplette gegenteil von gute Erziehung eines solchen Hudnes. Meine Familie erfüllt all diese erforderungen nicht und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Man sage, der hund wäre genug erzogen (was man offensichtlich nicht erkennt) und es wäre zu teuer für Hundetrainer/Schule und sogar Tierarzt. (Dabei hätten wir all das geld) habe das Gefühl so eine Mischung verdient mehr als mit einer Hauskatze verglichen zu werden. Ich bin der Überzeugung, wenn man ihn mit 8 jahren weiterhin nichts mehr beibringt, etc. Braucht es keinen Hund zu besitzen wenn man eh schon 6-8 Stunden arbeitet und danach gar keine zeit für den Hund einplant wie z.b lange Spaziergänge, training oder Erziehung. Ich bin der Meinung, er bräuche eine Auszeit von hier, irgendwo wo es besser und größer, Erziehungsfreundlicher ist. Nur meine Familie betitelt das als: "zu teuer" oder: "das würde dem hund zu viel emotionalen schaden anrichten!" (Den er sowieso hat durch die mangelnde Behandlung/Erziehung). Dabei ist mir bewusst das wir meinen hund ja auch besuchen können und später wieder zurücknehmen können. Es ist nie zu spät für die hundeschule wenn der Hund noch die Kapazität dafür hat (was aber niemand weiß ist, ob es dem hund überhaupt Gesundheitlich gut geht??) Aber das wird mir sofort abgestritten. Was ist nun richtig oder falsch? Ich weiß nicht mehr weiter... ich bin momentan noch nicht in der körperlichen Verfassung mit ihm raus zu gehen, zu Erziehen etc. Meine freundin hilft mir dabei und wir haben uns darüber intensiv beschäftigt und unterhalten und nach mehreren Spaziergängen sofort gemerkt wie reizüberflutet dieser Hund ist und gefühlt alle 6-8 Monate das Tageslicht vor der Haustür erblickt und eine große runde gemacht wird (außer ihn zwei mal am tag in den relativ kleinen, nicht für solche rassen geeigneten Garten zu lassen). Ich bin erschöpft und würde ihm gerne so viel erleichtern...

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Vermietung verbietet Haustiere?

eigentlich steht oben die Frage ja schon mehr oder weniger. zudem wohne ich in NRW,
Ich wollte mir einen Hund zulegen, war schon die Rede davon bevor ich eingezogen bin und hieß, das sei kein Problem, sie sind sehr tierfreundlich (leider alles nur mündlich)

Als ich dann fragen wollte, als es soweit war und den Hund reserviert hatte, wie es ausschaut, ob ich nur kurz Bescheid geben muss etc. Kam dann die Antwort: wie du willst dir einen Hund zu legen. Bei uns sind vorallem Hunde verboten.

Nun die Wohnung ist ca 70qm mit 2 großen Balkonen. Und dazu werde ich dem Hund eine artgerechte Haltung geben, erziehen und der wird auch nie länger als 1-2 Stunden alleine sein etc.

Dazu kommt noch ein Kilometer-langer Wald 5 min Fußweg entfernt.

Kann man da irgendwie gegen angehen?

Ich hab schon mehrmals eine Anfrage geschickt aber jedes Mal kam die Aussage „nein, das wäre nicht artgerecht“ mehr kam da nicht. Nie eine Einzelfallprüfung oder ähnliches

Im Mietvertrag steht „Die Haltung eines sonstigen Haustieres, insbesondere einer Katze oder eines Hundes ist nur mit vorheriger Zustimmung des Vermieters zulässig. Sie wird nur für den Einzelfall erteilt und kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes widerrufen werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn Dritte durch die Tierhaltung beeinträchtigt werden.

Die Tierhaltung muss artgerecht und unter Beachtung der einschlägigen Tierschutzgesetze erfolgen.“

Sonst hab ich nur im Internet gelesen das eine Zustimmung nur bei Listenhunden etc. Notwendig ist. Was bei mir ja nicht der Fall wäre.

Die Mieter selbst verstehen das Problem der Vermietung auch nicht, da sie eigentlich Tierlieb sind.

Kann mir da wer weiterhelfen?
wo liegen meine Möglichkeiten?

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Mensch traumatisiert, Hund stark geschlagen

Hallo,

Vorhin ereignete sich eine Tragödie.

Als ich im Wald spazierte, spielte eine junge Frau mit ihrem mittelgroßen Hund, kein Kampfhund am Fluss.

Ich lief an dem Weg der direkt am Fluss entlangläuft und war etwa noch 15-20 Meter von der Frau entfernt, der Hund schoss beim spielen aus dem Wasser direkt auf mich zu und biss mir in die seitliche Hose.

Der Kampfmodus war eingeschalten, auch aus Angst und dem Wissen das eine bevorzugte Stelle des Angriffs von Hunden die Weichteile zwischen den Beinen sind, wo der Hund sicher hätte hinkommen können. So hiebte ich mit meiner Faust den Hund außerordentlich stark auf die Schnauze, damit er ablässt und wirklich nicht meine Weichteile angreifen wird.

Die junge Frau war wirklich völlig... ich glaube es hat sie traumatisiert.

Dies ist so eine Wegschlaufe und blöderweise liefen wir uns nochmal über den Weg. Sie entschuldigte sich schon von weiten erneut... wirklich wie am laufenden Band.ich sagte ihr das sie in Zukunft wirklich auf ihr Tier aufpassen muss sonhst könnte es passieren das sie eines Tages sehr viel dafür zahlen muss, wenn ein Mensch irgendwo sitzt und der Hund diesen im Gesicht attackiert.

Sie... hat das glaube ich garnicht kapiert, sie war vollkommen fertig... ich denke das alles hat sie traumatisiert.

Ich fühl mich jetzt echt beschissen, das dies so passiert ist, auch wenn ich weiß das ich instinktiv und aus Angst handelte.

Eine Frage dazu habe ich... ist es so das Hunde wirklich, auf einmal urplötzlich einen Menschen angreifen und er „das zuvor noch nie gemacht hat“ sie sagte.. das habe der Hund noch nie gemacht. Kann das wirklich sein?

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Ist die Aussage von meinem Partner fair

Ich wollte vor ca 1.5 Jahren einen Hund haben und habe meinen Freund auf meine Seite bekommen. Wir haben uns einen Hund geholt und kümmern uns relativ ausgewogen beide um ihn. Ich liebe unseren Hund auch wenn er zugegeben unser Leben hier und da einschränkt.

Mein Freund meinte neulich, dass er unseren Hund liebt aber wenn er heute nochmal die Wahl hätte, würde er sich gegen einen Hund entscheiden. Es würde das Leben zu unflexibel machen und er hat eben nicht jeden Tag Lust Gassi zu gehen / den Hund zu waschen etc etc. Er liebt unseren Hund aber generell würde er sich heute anders entscheiden.

Wir haben uns relativ unabhängig dessen am Folgetag gestritten. Im Streit ging es generell darum was ich fordere. Mein Freund hat mir einige Dinge vorgeworfen (was alles nach mit geht) und dann auch angemerkt, dass ich das mit dem Hund durchgesetzt habe. Er sagte im gleichen Atemzug, er würde sich ja auch um MEINEN Hund kümmern (das hat mich verletzt, schließlich war es eine gemeinsame Entscheidung damals).

Was denkt ihr dazu? Sind seine Aussagen fair?

Seine Aussagen sind alle fair 64%
Generell sind seine Aussagen fair außer die im Streit 24%
Seine Aussagen sind gar nicht fair 12%
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Findet ihr das übertrieben? Hund meiner Mutter ist distanzlos?

Hallo in die Runde,

ich habe folgendes Problem:

Meine Mutter hat sich vor zwei Jahren einen Hund aus dem Tierheim geholt ( keine Ahnung wieso sie den überhaupt bekommen hat). Dieser Hund (ein Rüde) ist jetzt eben zwei Jahre alt und geht auf alles los, was sich bewegt. Radfahrer, Autos, spielende Kinder, andere Hunde.... you name it. Der Hund hat ungfähr 35cm Schulterhöhe, aber wiegt ziemlich viel und hat ganz schöne Pranken. Meine Mutter kümmert sich unter der Woche kaum um den Hund. Gibt ihn morgens bei meiner Oma ab und kommt am späten Nachmittag wieder. Immer, wenn man ihr dann erzählt wie sich ihr Hund verhalten hat, kommt sie mit Aussagen wie: Ja er wird ja immer missverstanden, oder: Die anderen sind doch Schuld, weil ..... . Meine Oma bekommt schon fast keinen Besuch mehr und hat Schmerzen in der Schulter, weil der Hund so zieht. Außerdem hat der Hund meine Mutter schon mehrfach gebissen. Besonders dann, wenn er korrigiert wird. Der Hund hat einfach keinen Respekt und kennt kein Nein. Als Welpe wurde er schon nach 2 Wochen Eingewöhnung von meiner Mutter über den ganzen Tag alleine im Garten gehalten. Sprich der Hund ist aus meiner Sicht komplett versaut und gestört.

Normalerweise habe ich mit meiner kleinen Hündin (20cm Schulterhöhe) meine Oma immer besucht. Leider ist ja jetzt fast immer der Hund meiner Mutter dort und der lässt meine Mia nicht in Ruhe. Er bedrängt sie, läuft ihr die ganze Zeit hinterher, will sie korrigieren etc pp.. Mir ist das persönlich zu gefährlich, da ich das Gefühl habe, dass der Hund irgendwann mal zubeißt. Und dann würde meine Kleine den Kürzeren ziehen. Sie schnappt schon immer ab, knurrt ihn mittlerweile schon an, wenn er nur in ihre Nähe kommt und rennt dann immer ganz gestresst zu mir. Ich bin im Prinzip nur damit beschäftigt meine Kleine vor diesem Hund zu schützen und mir ihr auf dem Arm irgendwo rumzustehen, weil der Hund meiner Mutter auch einfach überall rauf springt, um an meine Hündin dranzukommen. Einen Chip hat der Hund übrigens auch schon, hat aber nichts geholfen. Es liegt also nicht an den Hormonen.

Beim letzten Mal ist der Hund dann wieder auf meine losgegangen, sodass wir beide Hunde an die Leine genommen und getrennt haben. Als dann meine Mutter von der Arbeit kam, um ihren Hund abzuholen war wieder mal Drama. Ihr Hund würde in der Wohnung nicht angeleint werden blah blah blah. Sofort als sie reinkam hat sie ihren ohne Rücksicht auf irgendwen von der Leine gelassen, sodass ich gerade noch meine Hündin hochnehmen und den Raum verlassen konnte. Sie nimmt überhaupt nicht wahr, dass sie mit ihrem Verhalten die Grenzen anderer Menschen mehr als leicht überschreitet. Bei ihr sind immer alle anderen am Verhalten ihres Hundes Schuld. Und obwohl sie nie da ist, weiß sie immer alles besser und will meiner Oma Vorschriften machen, wie die sich um ihren Hund zu kümmern habe.

Beim letzten Mal habe ich dann die Reißleine gezogen und bin nach Hause gefahren. Mir tut das für meine Oma so unfassbar Leid, weil die ja nun am wenigsten dafür kann und wegen meiner Mutter und ihrem Hund von allen isoliert wird. Aber ich muss auch an meine Mia denken, die auch ein Recht hat nicht ständig angegangen zu werden. Nun komme ich gar nicht mehr zu meiner Oma, wenn der Hund da ist. Was sie natürlich sehr traurig macht. Aber für mich steht die Entscheidung: Ich schütze meine Hündin vor diesem unerzogenen Fifi und da meine Mutter meine und die Grenzen meines Hundes immer wieder überschreitet, komme ich da halt nicht mehr hin. (Meine Mutter hat generell ein Problem mit den Grenzen anderer Menschen/ ich bin mit 13 nicht ohne Grund zu meinem Vater gegangen). Findet ihr meine Reaktion übertrieben?

LG

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"Schwierigere" Hunderassen als Ersthund?

Ich bin seit langem in der Überlegung ob ich mir einen Hund zulege. Ich hatte noch nie einen Hund, mein näheres Familienumfeld auch nicht. Ich bin nicht damit aufgewachsen, hab gar keine Erfahrung mit Hunden.

Nun sind die Hunderassen für die ich mich eher interessiere, Hunderassen die überall immer als "schwer" oder "speziell" abgestempelt sind. (Interesse an: English Setter, Bretone, Doberman, Malinois, Schäferhund, ähnliches)

Ich bin eine sehr aktive Person die auch gerne viel lernt und liebend gerne ausgiebig mit einem Hund trainieren würde. Nun gibt es aber so gut wie keine Möglichkeit an diese Hunderassen zu kommen. Ich meine nicht vom "Angebot" her, sondern eher von den Anforderungen.

Alles was ich immer auf den Seiten von Tierheimen höre ist "Rasseerfahrung ist Nötig". Wie genau soll das funktionieren? Gleichzeitig höre ich von den gleichen Leuten "adopt don't shop", wie soll man da also überhaupt anfangen? Mir einen Hund holen, der Null zu dem passt, was ich mir eigentlich Wünsche oder zu meinem Lifestyle und dann abwarten bis ich dann irgendwann nach Jahren als "Erfahrender" Hundehalter gelte?

Erfahrung in Tierheimen zu sammeln ist auch nicht wirklich möglich da man bei den Tierheimen in meiner Nähe auch dafür Hundeerfahrung haben muss.

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