Meerschweinchen zuckt? Warum?

Also zur Vorgeschichte:

Ich habe mir vor 3 1/2 Jahren zwei Meerschweinchenbökchen (Wurfgeschwister), ungefähr 8 Wochen alt, bei Fressnapf gekauft. Letzten Donnerstag ist nun das rangniedere Tier am Abend relativ plötzlich verstorben. Es hat nicht gelitten und das andere Schweinchen konnte sich verabschieden. Wir hatten die beiden auch während der "Sterbephase" immer zusammen. Ich habe den Käfig usw. gereinigt....

Nun ist es Sonntag Abend und er kommt mir sehr komisch vor. Ich muss sagen, dass der Schrecken bei mir noch sehr tief sitzt. Ich will keine Fehler machen und versuche jeglichen Stress für ihn zu vermeiden. Ich verwöhne ihn mit Futter und nehme ihn absolut nicht raus und fasse ihn nicht an. Das habe ich aber früher eh nur zum Gesundheitscheck gemacht.

Jedenfalls hat er Stellen bekommen, wo sich das Fell sozusagen spaltet und sich eine Art Scheitel bildet. Im Nacken und am Rücken befinden sich jeweils 2 davon. Die Haare sind im dort nicht ausgefallen, sondern eben nur zu den Seiten "gebogen". Er hat keine kahlen Stellen und erst recht keine blutigen. Diese Scheitel hat er jetzt seit 3 Tagen, sein vermehrtes Kratzen erst seit heute Mittag.

Außerdem legt er sich immer an die Käfigwand und macht sich ganz lang, gähnt und bleibt dann so liegen, allerdings meistens mit offenen Augen. Daher schließe ich Schlafen aus. Dann nach ungefähr 2 Minuten fängt er an unregelmäßig zu zucken. Also er zuckt, dann 40 Sekunden nochmal und dann nach weiteren 40 Sekunden noch einmal. Und das war's dann. Es klingt wie ein kräftiges Ausartmen, eventuell leichtes Niesen und sein Hinterleib zuckt dabei einmal stark. Er klappert auch ständig mit den Zähnen, was ja eigentlich Drohung bedeutet.

Zudem ist er seit dem Tod des anderen noch schreckhafter geworden als zuvor und erschrickt bei jeder Bewegung, die ich mache. Das hat sich aber gebessert.

Hängen die Sachen zusammen? Morgen Abend wollen wir nämlich das neue Schweinchen abholen, damit er nicht mehr alleine ist. Soll ich dann vorher zum Tierarzt gehen und dann das neue Tier eventuell gar nicht holen. Oder einen Tag später mit dem Neuen zusammen zum Arzt gehen. Denn ich möchte generell beide mal durchchecken lassen.

Er sieht bei diesem Zucken nicht gequält aus und er frisst, trinkt und tapert ganz normal, voller Lebensfreude durch sein Gehege. Also schwer krank ist er (noch) nicht.

Sorry für den Roman. Was würdet ihr vermuten bzw machen? Ich mache mir einfach übertriebene Sorgen, da ich das andere liebe, zutrauliche Schwein vor ein paar Tagen verloren habe.

Vielen Dank.

Tiere, Haustiere, Stress, Meerschweinchen, Tiermedizin, Artgerechte Tierhaltung, Gesundheit und Medizin, Kleintierhaltung, Veterinärmedizin
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Hund krank was kann das sein?

Guten morgen. 

Meine Hündin ist gerade 29 Wochen alt und seit ca 2 Wochen sehr anhänglich. Sie hat den einen Tag Mal Fieber, Durchfall und Erbrechen und am nächsten Tag scheint alles wieder gut zu sein. 

Heute morgen hatte sie so starken Durchfall, dass sie es gleich nach dem Aufstehen nicht mehr halten konnte (sie ist bereits stubenrein). Beim Durchfall ist mir aufgefallen das es leicht blutig ist was hinten mit raus kommt. Mich irritiert es nur das es ihr nicht am Stück schlecht geht sondern 2 -3 Tage Mal wieder richtig gut und dann einen Tag wieder schlecht. Was könnte das sein ? Liegt es am starken Wachstum oder ist es doch was ernst zunehmendes? 

Ich war vor 3 Wochen schon mal wegen Schnupfen mit ihr beim Tierarzt weil sie versucht hat immer den Schleim hoch zu ziehen. Er hat sie abgehorcht und die Atemwege waren frei. Dann hat der Tierarzt ihr einen Schleimlöser gegeben der aber auch trotz regelmäßiger Einnahme nicht wirklich geholfen hat. 

Mittlerweile ist das wieder weg und die Problematik wie oben beschrieben fängt wieder an. 

Wie kann ich ihr am besten helfen? 

Sie ist eine französische Bulldogge aber sehr hochbeinig und schlank mit freistehender Schnauze. 

Noch eine Info am Rande. Sie kratzt sich momentan viel an und in den Ohren. Ich Creme das schon immer mit ein, weiß aber nicht ob das auch was Relevantes ist oder ob sie da einfach nur eine Macke hat. 

Danke schon mal für die Antwort. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. 

Hund, Krankheit, Tiermedizin, Gesundheit und Medizin
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Ist meine Katze wirklich krank?

Hallo.

Meine Miez (11 1/2) musste neulich in eine Notfallklinik, weil sie sich irgendwie das Pfötchen verletzt hatte. Ich habe mir anfangs gar nichts Schlimmes gedacht, vielleicht dass sie beim Springen blöd aufgekommen ist und sich dabei das Beinchen verstaucht hat, weil sie sehr wild ist, wollte das aber vorsichtshalber abklären und ggf. ein Schmerzmittel verschreiben lassen oder was auch immer bei Katzen in so einem Fall gemacht wird.

Das böse Erwachen kam direkt, als der diensthabende Tierarzt meinte, dass ihm die Motorik meiner Katze aber gar nicht gefalle und wir das diagnostisch unbedingt abklären sollten, außerdem sollte ich sie unbedingt dem Tierorthopäden vorstellen, der aber erst am nächsten Tag wieder im Hause wäre.  Mir selbst wäre nicht aufgefallen, dass sie sich irgendwie seltsam oder generell anders verhält, aber natürlich sehe ich sie tagtäglich, sodass mir ein schleichender Prozess freilich entgangen sein könnte.
Ich habe sie also am nächsten Tag wieder in die Tierklinik geschleppt, damit dieser Orthopäde ihr Bein ansehen kann - Diagnose: Pfote vertreten, aber irgendwas stimmt nicht, das müssen wir testen.
Also habe ich sie am darauffolgenden Tag wieder in ihren Transportkorb verfrachtet und in der Klinik abgegeben. Getestet wurde auf Toxoplasmose, Tumore, T4, Herz- und Nierenfehler sowie Panleukopenie, außerdem wurde geröntgt, ein großes Blutbild und ein CT gemacht.
Heute habe ich die Testergebnisse erfahren, die alle o. B. waren, und er meinte direkt, dass wir jetzt ein MRT und eine Liquorpunktion machen sollten und falls da auch nichts rauskäme, sollten wir mal über eine Biopsie sprechen.
Auf meine Frage, was denn dieses Irgendetwas, das offenbar nicht stimmt, wäre, erklärte er mir, dass sie ihren Kopf seltsam bewegen würde und eine verzögerte bzw. gar keine Reaktion beim Schnipstest hätte. Ich bin kein Tierarzt, aber ich finde das, um ehrlich zu sein, ein bisschen dünn, um meiner Katze am Ende vielleicht ein Loch in den Kopf bohren zu lassen. Und wie soll es denn bitte weitergehen, wenn dabei auch nichts rauskommt?! Will er im Zweifel so lange an ihr rumschnippeln, bis er irgendetwas findet. :(   

Zwei Wochen vor dem Hinkezwischenfall war ich bei meiner regulären Tierärztin zum Impfen und da war offenbar noch alles gut. Zwischenzeitlich war ich sogar noch mal bei ihr, weil ich ihre Meinung dazu wissen wollte, aber sie kam mir ziemlich verhalten vor und meinte, dass ich das abklären lassen solle. Ihr selbst schien jedoch nichts aufgefallen zu sein und ja, so etwas kann natürlich schnell gehen, aber dann hätte ich es doch bemerken müssen!?

Fortsetzung in der Kommentarzeile.

Tiere, Katze, Tierarzt, Tiermedizin, Gesundheit und Medizin, Neurologie, Veterinärmedizin
8 Antworten
Tierarztkosten Tier ins Tierheim?

Guten Tag,

folgendes Problem, ich und meine Freundin sind gerade am umziehen und unser Sofa war in 3 Teilen aufrecht aufgestellt, und so wie es bei unseren Glück kommen musste haben unsere 2 Kater sich ran gehangen und das Sofa ist umgekippt und hat das Köpfchen eines der beiden Kater stark beschädigt... wir sind natürlich sofort zum Tierarzt gefahren und haben dort auch gesagt das wir nicht viel geld haben (Wir sind beide Azubi und ziehen gerade um). Auf den Anmeldeformular kam die Frage "Budget" auf, wo wir 50€ angegeben haben (um ihn wenigstens einschläfern zu lassen). Der Kater wurde nicht eingeschläfert aber 2x geröngt und über Nacht dagelassen, da waren wir noch bei 200€, quasi sind über Nacht ohne unser Einverständnis kosten in höhe von 300€ aufgekommen. Auch bei mehrmaligen Erwähnen das wir gerade umgezogen sind und kaum geld haben sie uns am ende eine Rechnung von knapp 500€ dagelassen... Wir meinten wir könnten wenn dann nur eine Ratenzahlung vornehmen wo die erste 120€ gewesen wäre. Der Chefarzt lehnte dies jedoch ab.

Jetzt ist meine Frage, wenn die Katze ins Tierheim kommen sollte weil wir die Kosten nicht aufbringen können, müssen wir dann im Endeffekt die Kosten dennoch tragen? Es ist traurig für uns aber 500€ haben wir einfach nicht.

Danke im Vorraus.

Finanzen, Tiere, Rechnung, Ausbildung, Katze, Recht, Tierarzt, Tiermedizin, Tierschutz, tierschutzgesetz, Azubi, Kostenübernahme, Tierarztrechnung, tierklinik
11 Antworten
Ratte plötzlich gestorben / Ratte nach Umzug total zurückgezogen. Was tun?

Hi,

Ich brauche bei 2 Problemen Rat:

ich hatte 4 Ratten Zoey, Elly, Lea und Lilly. Vor knapp nem Jahr musste ich dann Zoey von den anderen trennen. Bei ihr wurde Krebs diagnostiziert. Und seit sie krank war hatte Elly sie verstoßen. Elly ist wie eine Berserkerin auf Zoey los hat sie auch des öfteren blutig gebisssen. Damit Zoey nicht allein bleibt habe ich ihr ihre Tochter Lilly dazugesetzt jetzt vor knapp 4 Wochen ist Zoey dann an den Krebsfolgen gestorben. Ca. 1 Woche nach ihrem Tod habe ich damit begonnen Lilly wieder mit den anderen zu vergesellschaften. Beim Auslauf fiel mir auf das Elly ungewöhnlich ruhig ist und eher schläfrig ist. Ich dachte das wäre altersbedingt (sie war geradeso 2 Jahre), wollte aber auf Nummer sicher gehen und hab nen TA Termin gemacht. Als ich am nächsten Tag nach Hause kam ging es Elly furchtbar schlecht. Sie atmete schwer, sah verwarlost aus und lag auf der Seite zusammengekauert. Ich bin sofort zum TA an dem Abend. Leider musste sie eingeschläfert werden. Diagnose? Lungenentzündung. Ich verstehe es nicht. Warum hatte sie keine Symptome? Bei einer Lungenentzündung husten und niesen Ratten doch eigentlich? Es waren nicht mal Atemgeräusche zu hören.

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Gestern Abend wurde die Vergesellschaftung von Lilly und Lea unbeabsichtigt beendet. Um Beißereien zu vermeiden bringe ich die Tiere nach dem Auslauf seperat zurück zum Käfig. Irgendwie ist Lilly aus dem Auslauf getürmt. Sie ist dann zu Lea in den Käfig (konnte sie, da die Käfigtür nur angelehnt war).Als ich es bemerkte und Lilly in Lea's Käfig sah, war ich mir nicht sicher was ich tun sollte. Ich setzte mich vor den Käfig und beobachtete die Beiden. Ich saß ca. 2 Std. vor dem Käfig und habe quasi gewartet das etwas passiert. Nichts ist passiert. Das ist jetzt 2 Tage her. Nach Ellys Tod hat sich Lea stark zurück gezogen. Ich war froh das sie endlich wieder aktiver war. Doch Lilly ist immer noch nur in dem einen Häuschen. Muss ich mir wegen Lilly sorgen machen? Oder liegt es daran das sie in einem neuen Käfig ist? Im Auslauf ist sie zwar auch häufig irgendwo versteckt aber sie war schon immer scheu. Kann da noch was passieren? Die Vergesellschaftung ging immerhin nur 7 Tage, davon nur 3 im normalen Auslauf. Das finde ich arg kurz.

Tiere, Tiermedizin, Farbratten, Gesundheit und Medizin, Ratten
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