Wie ist dieses Vorgehen eines "Freundes" einzuordnen?

Meine Tochter (18) war mit ihrer Freundin (15), unserem und ihrem Hund im Wald unterwegs.

Unser Hund ist dann unerwartet, aber angeleint mit Maulkorb auf einen alten Herrn losgestürmt. Der Mann kam bei einem Ausweichversuch rückwärts gehend auf matschigem Boden zu Fall und hatte sich zu unserem großen Bedauern erheblich verletzt (Handgelenksfraktur). Er hat sich dann bei einem Bekannten/Freund, der eine nahegelegene Physiopraxis hat, erstversorgen lassen und von dort wurde auch ein KW geordert.

Unser Hund kommt aus dem Tierschutz, wir haben ihn noch nicht ganz ein Jahr und nehmen seit er zu uns kam Training bei einem professionellen Hundetrainer. Seither verzeichnen wir deutliche Verbesserungen. Der Hund trägt schon aus Vorsichtsgründen Maulkorb und wurde während des Unfalls auch nicht von der Leine gelassen. Bei dem Unfall fiel der Mann auch, bevor der Hund ihn überhaupt erreichen / berühren konnte.

Nun ist der "Freund" dermassen empört über den Vorfall, dass er der Familie des Opfers explizit und wiederholt dringend zur Anzeige geraten hat. Natürlich in unserer Abwesenheit. Immer wieder kommen uns Gerüchte zu Ohren, dass er im Freundeskreis verbreitet, wir hätten einen unberechenbaren Hund, der "weg müsse".

Natürlich darf er diese Meinung vertreten, wir finden aber auch, dass er sich nicht "wertend" über uns oder unseren Hund äußern sollte, nur, um uns noch mehr Schaden zuzufügen. Alles wird über die Versicherung geregelt un dnimmt seinen Lauf.

Ich verstehe die Empörung absolut und kann auch seine Ansicht akzeptieren, wir sind ja selbst sehr erschrocken und der Unfall tut uns wirklich sehr leid. Dennoch finde ich sein Verhalten unangemessen. Seine eigene Tochter, die Augenzeugin war, lässt er nun verbreiten, dass unser Hund den Mann "umgeworfen" im Sinne von direkt angesprungen, also berührt habe, was definitiv nicht stimmt. Aus dem Grund steht die Freundschaft nun sehr "auf der Kippe".

Seine Tochter/Freundin meiner Tochter wurde von uns außerdem als Augenzeugin bei der Hundehaftpflicht angegeben und nun befürchten wir, dass sie nicht wahrheitsgemäß aussagen wird. Sie hat bereits gesagt, dass wir angezeigt worden wären, sie das richtig findet und verbreitet ihrerseits Mutmaßungen und Unwahrheiten über uns.

Das Opfer selber sagte mir am Unfalltag, wir könnten ja nichts dafür, er sei gestolpert und eben sehr unglücklich gestürzt. Nichtsdestotrotz haften wir natürlich. Seine Tochter aber ist extrem unfreundlich zu uns gewesen und unsere ernstgemeinten Hilfsangebote kommentiert sie nicht, nimmt sie nicht an. Ich habe mich mehrfach nach dem Befinden ihres Vaters erkundigt und Hilfe angeboten, aber erhielt bisher nur eine "unhöfliche" Antwort.

Wie würdet Ihr das Vorgehen des "Freundes" und seiner Tochter einordnen?

Bitte keine weiteren Vorwürfe, die machen wir uns schon selbst ausreichend und unsere Nerven liegen total blank.

Unfall, Freunde, Recht, Hundeerziehung
Würdet ihr auch alles für euren Hund tun?

Hallo, es geht um eine Freundin, sie fühlt sich schlecht irgendwie kann ich das nicht nachvollziehen, wie sieht ihr das ?Kommentiert gerne. Folgendes:

Sie macht zurzeit eine Ausbildung seit letztes Jahres August und war bis heute nie krank geschrieben, sie ist immer erschien. Nun hatte sie jetzt am Samstag ( oder Freitag Idk) ihre 2. corona Impfung und dies nimmt sie als Ausrede, Montag sich krank zu schreiben. WEIL, sie sonst keine Möglichkeiten hat mit ihrem Hund früh morgens zum Tierarzt zu fahren ( er hat ein Darm Problem seit paar Tage und es wird nun untersucht , da Tierärztin allerdings nur morgens da ist, kann sie nur morgens zum Tierarzt was in der Ausbildung zurzeit kaum machbar wäre )

Jedoch versteh ich das nicht so recht… für einen Hund sowas riskieren? sie sagt selber dass sie sich dabei schlecht fühlt, jedoch wäre es ja so oder so gut 1 Tag nicht zur Arbeit erscheinen, nachdem sie die Impfung hatte , auch tut sie dies ja nicht um zuhause rum zu hocken sondern wegen ihrem Hund, der ihr alles bedeutet und sie nun wissen will, was in seinem Darm vorliegt.

Wie würdet ihr sowas einschätzen? Kann man das mal m dem Gewissen vereinbaren oder geht sowas gar nicht?

Sie fühlt sich ja irgendwie selber mies dafür aber um ehrlich zu sein, wenn sie tatsächlich sich nicht krank meldet um zuhause zu chillen, ist das ja eig. kein Problem oder? Solang es nur einmalig war

Beruf, Tiere, Hund, Tierarzt, Hundeerziehung, Gesundheit und Medizin, ProblemFrage
Welpen kaufen oder nicht?

Heyho,

wir spielen schon etwas länger mit dem Gedanken uns einen Hund anzuschaffen. Jetzt endlich haben wir uns auf ne Rasse und so ungefähr auf eine Größe geeinigt: Aussiedoodle ( bzw.vlt auch Goldendoodle)in Medium bzw. Mini. Wir haben jetzt erstmal einige Leute angeschrieben und hatten eigentlich vor zuerst Welpen anzuschauen und uns noch etwas Zeit zu lassen bis wir eine Entscheidung treffen, damit wir auch etwas mehr Zeit zum ,,Vorbereiten" haben. Da die Rasse zurzeit aber ziemlich teuer ist und die meisten ab 2900 € oder mehr reingestellt werden, könnte sich das alles etwas schwieriger als gedacht gestalten, weil wir jetzt nicht vorhatten soo viel Geld auszugeben. Eine der Personen, die wir angeschrieben hatten, hat uns aber ein Angebot von 2000€ gemacht. Da ist sie vom ursprünglichen Preis schon ein paar hundert Euro runtergegangen und das ist schon ein echt guter Preis, auch wenn es bei der Anschaffung natürlich nicht nur darum geht. Der Welpe ist ein Blue Merle mit blauen Augen und jetzt 13 Wochen alt. Außerdem der letzte Welpe der noch da ist, weil sie ihn erstmal für uns gedacht hat. Wir könnten den Welpen also in ein paar Tagen schon abholen.

Aber ich weiß jetzt wirklich nicht, wofür ich mich entscheiden soll.🤔😕

Was denkt ihr? Ich meine ein Welpe ist auf keinen Fall eine spontane Entscheidung und irgendwie hätte ich mich schon gerne etwas mehr vorbereitet.Ich habe zwar vor ca. 1 Jahr ein paar Erziehungsbücher gelesen, aber etwas auffrischen würde ich das schon gerne, damit ich dann einen besseren Plan habe, wie genau ich meinen Welpen erziehen will. Such wäre es sinnvoll erstmal etwas zu kaufen bevor der Welpe da ist, oder nicht? Mein Vater findet, man sollte das Zeug kaufen wenn der Welpe da ist. Weitere Themen sind auch ne Eknzäunung, Hundeschule, Barf vs. Trockenfutter etc.

Mein Papa sieht das wie gesagt nicht ganz do ernst und findet einen etwas spontanen Kauf ok bzw glaubt, dass wir das schon hinbekommen werden. Ich habe da aber so noch meine Bedenken. Deshalb die Frage

Sry ,dass der Text so lang geworden ist

Hab ich garnicht gemerkt

Würde mich über Hilfe für die Entscheidung freuen

Le1313

Hund, kaufen, Hundeerziehung, Hundehaltung, Welpen
Hund schnappt nach mir, wie soll ich mich richtig verhalten?

Zuerst, es ist nicht unser erster Hund und gerade auch nicht unser einziger doch er ist der einzige der das Verhalten aufweist.

Er ist ein Husky Mix und ca. 1 und einhalb Jahre alt. Wir haben ihn aus dem Ausland adoptiert und er hat zuvor auf der Straße gelebt als Welpe.

Vorher konnte er sich mit dem Futter schon nicht zügeln und hat jeden angebrummt oder nach ihm geschnappt als jemand seinem Futternapf zu nahe kam. Dazu hat er dieses eher runter geschlingt als gegessen.

Mit viel Aufwand haben wir ihm es abtrainiert alles herunter zu Schlingen und so aggressiv reagiert er auch nicht mehr wenn man ihm während dem Essen versucht anzufassen. Das Futter wegnehmen sollte man jedoch nicht gefahrlos versuchen.

Naja, lange Rede kurzer Sinn, er reagiert so agressiv auch nach dem er sich das Essen vom Herd geklaut hat und man ihn konfrontiert. Wenn man ihm zu nahe kommt schnappt er nach dir (wahrscheinlich aus Furcht und weil er weiß, dass er das nicht darf und angemotzt wird). Soll ich wenn er nach mir schnappt weiter auf ihn zu gehen und ihm meine Hand hinstrecken (mache ich sonst immer und sage "beiß doch nach mir") oder wie genau soll ich reagieren. Will das er sieht dass er das nicht mit mir machen kann und ich mich nicht einschüchtern lasse.

Meist geht er einen Stück zurück wenn ich jedoch weiter auf ihn zu gehe versucht er wieder nach mir zu schnappen bellt mich an und brummt. Er beißt mich nicht aber einen Kratzer von seinen Zähnen hab ich dann trotzdem kurzzeitig.

Freue mich auf alle Tips und Tricks. Danke!

essen, Tiere, Hundeerziehung
Was tun wenn Hunde sich verbeissen?

Nero und Denver sind 2 Liebevolle schwarze Labradore und treffen sich öfters zum Spielen.

Die beiden sind gleich alt [1 Jahr 3 Monate]

Und haben auch am selben Tag Geburtstag.

Die 2 sind unkastriert und zurzeit in der Pubertät.

Rüden!

-

Gestern Abend waren wir mit den 2 am Kanal spazieren. Ab und zu kommt das harmlose dominieren vor, bei dem sich die beiden anknurren und manchmal ein wenig bespringen. Da gab es nie wirklich einen Gewinner und die beiden ließen schon nach kurzer Zeit nach, wenn sie sehen, das keiner von denen gewinnt -Also ergab es sich nie, das einer von den beiden den anderen dominiert; trotzdem verstehen die beiden sich super und spielen schön miteinander.

So kann man sich das vorstellen. Das Bild ist auch vom selben Abend.

Gestern wollten wir ein Foto im Sonnenuntergang von den beiden Machen.

Wir parkten die beiden nebeneinander ein und haben es geschafft noch ein Foto zu machen, was mehr oder weniger gelungen ist.

Kurz danach entdeckten wir einen anderen freilaufenden Hund auf dem Bauernhof und wie hielten die beiden kurz fest, bis der andere Hund wieder verschwand. (Nero und Denver sahen diesen Hund nicht)

Als wir unsere Hunde wieder laufen ließen, fing einer von den Beiden an, den anderen anzuknurren um wieder dessen dominier-spiel zu beginnen, jedoch gefiel dem andern das nicht und fing das gewätzel an; die beiden haben sich Besprungen und sich laut angeknurrt und gebellt und wir sind sofort auf die Hunde los gegangen, um die beiden von einander zu trennen. Wir schrieen ein deutliches starkes AUS und NEIN -worauf die Hunde sonst auch sehr gut hören. Die zu trennen war aber überhaupt nicht einfach, weil die beiden schon im Maul verhädert waren. Nach ca. 13 Sekunden haben wir es doch geschafft die Hunde zu trennen. Nero und Denver haben auch ordentlich verstanden und eingesehen, das dessen Aktion nicht Okay war! Und die beiden wurden danach auch sehr ruhig und suchten keinen Kontakt zu einenander.

Beim trennen der Beiden wurde bei einem von uns 3. Besitzer der Hunde blutig in die Hand gebissen und wir fuhren ins Krankenhaus. Auf dem Weg saßen die Hund ruhig beide im Kofferraum, ohne sich beiden Aufmerksamkeit zu geben.

Gibt es hier Hundebesitzer die schonmal solche Erfahrung gemacht haben ?

Nero und Denver sind sonst echt sehr liebevolle erzogene Hunde und die beiden spielen immer sehr gut zusammen. Uns ist klar das dessen dominieren in diesem Alter vollkommen Normal ist -und es sind beide ja auch noch Rüden! Aber was können wir am besten in Zeiten wie diese machen ?

Liebe Grüße und bleibt Gesund 🐾❣

Was tun wenn Hunde sich verbeissen?
Hund, Hundeerziehung, Labrador
was tun wenn hund keine Frustrationstoleranz hat?

Hallo,

also meine Nachbarin hat einen 6 monate alten Schäferhundmischling, der immer wieder anfängt sie anzuspringen und ihr in den Arm zu beißen. Sobald sie es schafft sich abzuwenden oder ihn abzuwehren, fängt er an zu bellen und zwar sehr lange. Das gleiche beim Spazierengehen, sobald sie auf Menschen treffen, mit oder ohne Hund, flippt sie auch wieder aus und zeigt ähnliches Verhalten. Sobald keine anderen Leute in der nähe sind, funktioniert es eigentlich gut.

Ich passe momentan häufiger auf sie auf und bei mir ist so vollkommen harmlos. Sobald sie was macht, was sie nicht soll bin ich auch sehr konsequent und sie hört meist sofort auf. Sie folgt mir sonst auch sehr gut, sie macht bei mir sofort Sitz, Platz oder lässt auch aus, ohne dass ich es zweimal sagen muss. Ich habe sie mittlerweile auch öfters anderen Personen vorgestellt und dort reagiert sie auch immer sehr gut. Sie ist natürlich bei der begrüßung noch sehr wild, aber kann sich nach einiger Zeit wirklich gut entspannen. Einmal waren sogar 5 Leute aus meiner Familie da und war sie nach einiger Zeit sehr ruhig und hat sich zu jedem auf den Schoß gelegt und streicheln lassen.

Natürlich ist meine Nachbarin das Frauchen und ihre Bezugsperson. Sie verfällt aber immer wieder wie in einen Wahnzustand und ist kaum zu stoppen. Ihre Frustrationstoleranz gegenüber meiner Nachbarin ist sehr gering. Sie kann unwillkürlich wieder in diesen Zustand kommen. Sie ist natürlich mittlerweile fertig mit den Nerven und weiß nicht, was sie falsch gemacht hat. Sie hatte bis jetzt auch schon mehrere Hundetrainer, die ihr nicht weiterhelfen konnten. Die erste war anscheinend ziemlich beschissen... Es ist auch schon viel besser geworden. Am Anfang konnte sie anscheinend nicht mal ruhig auf der Couch sitzen ohne angebellt zu werden.

Der Hund hat anscheinend auch eine Vorgeschichte und zwar ist sie als Welpe fast gestorben und war das schwächste in ihrem Rudel. Davor war sie auch bei einer anderen Familie, wo sie den golden Retriever ziemlich zusammengeputzt hat.

Deshalb dachte ich mir, ich probiere es jetzt mal hier. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, ihr dieses Verhalten abzugewöhnen oder woher es kommen kann. Sie will sie natürlich nicht abgeben und deshalb versuchen wir auch alles was geht.

was tun wenn hund keine Frustrationstoleranz hat?
Hund, Hundehalter, Hundeerziehung
Furchtlose Hunderassen?

Wir möchten uns einenZweihundert anschaffen, und sind gerade im TH auf der Suche, aber wollen auch mal beim Züchter nachschauen.

Meine Cavalier Hündin ist aufgrund schlechter Erfahrungen sehr zurückhaltend und schüchtern gegenüber anderen Hunden. Es macht mich wirklich traurig zu sehen, wie auf der Hundewiese alle Hunde mit einander raufen und meine ausgeschlossen wird oder sich garnicht traut mit zu spielen. Ich weiß, das man sowas nicht von der Rasse abhängig machen kann, aber es gibt da ja beispielsweise den Jack Russel der denkt er währe ein Riese usw.... (klar gibt es Ausnahmen, aber ich meine so meistens)

Wenn es letztendlich einer vom Züchter wird, wollen wir auf jedenfall eine furchtlose Rasse, die auch vielleicht mal ein bisschen frech wird. Einfach in der Hoffnung das meine Hündin sich an die wilde Art gewöhnt und ihre Schüchternheit möglicherweise bald ablegen kann und auch einen Spielkameraden hat.
welche Rassen eignen sich dafür (Rassen die unter 50cm bleiben)?

Man soll jetzt nichts in diese Frage reininterpretieren, wir holen uns den Hund selbstverständlich nicht um meine jetzige Hündin besser zu sozialisieren, und wir werden meine jetzige Hündin nachdem wir den zweiten bekommen auch nicht vernachlässigen! Und uns ist bewusst, das man auch bei solchen typischen „wilden“ Rassen wie Jack Russel mal einen ganz ruhigen erwischen kann, dann ist es halt so, heißt nicht das wir den Hund dann weniger lieb haben.

würde mich über eine Antwort freuen =D

Tiere, Hund, Haustiere, Hunderassen, Hunderasse, Hundeerziehung, Rasse
Mantrailing und Suchspiele mit Hund?

Hallo Community,

ich habe folgendes Problem:

Seit 3 Monaten gehe ich alle 2 Tage mit einer Border Collie Hündin, namens Hexe, spazieren. Sie ist 6 Jahre alt und hat für einen Border Collie einen sehr gemütlichen Charakter.

Ich würde unser Verhältnis auf jeden Fall als eng und vertrauensvoll beschreiben. Sie freut sich auch immer minutenlang wenn ich plötzlich am Gartentor erscheine - und dann wird erstmal fleißig gekuschelt und geschleckt :D

Seit 4 Wochen versuche ich ihr das Suchen beizubringen. Langfristig soll es Mantrailing werden. Ich habe ihr die Leberwurst Tube durchs Gras gezogen und Hexe sollte sie suchen. Für den Geruch hab ich ein wenig Leberwurst in den Deckel gedrückt und ihr zum schnuppern gegeben. Hexe hat es von Anfang an auch richtig gut gemacht und IMMER gefunden. Schließlich haben wir uns auf eine Entfernung von mehreren hundert Metern gesteigert. Ich hab sie dafür am Baum angeleint und die Leberwursttube versteckt. Sie hat sich dann auch immer mega gefreut wenn ich wieder kam und sie endlich suchen durfte... Die Leidenschaft und Freude dabei war wirklich beeindruckend :)

Auch meine Jacke und andere Gegenstände hat sie schon gefunden (also nicht nur Leckerlis)

Doch seit ca. 10 Tagen hat sie plötzlich keinerlei Interesse mehr am Suchen. Wirklich von heut auf morgen... Also hab ich nochmal von Null angefangen und bei 2-3 Metern Entfernung angefangen... Aber sogar das funktioniert nicht mal... Wenn ich ihr sage "such" schaut sie mich an wie ne Kuh wenns blitzt... Sie schnuppert zwar noch ein bisschen aber folgt nicht der Spur... Die Leberwursttube lässt sie links liegen...

Mit ihrer Nase muss alles in Ordnung sein. Ihren "eigenen" Fährten, die sie so aufschnappt, kann sie nämlich sehr gut folgen und macht das auch.

Also ich frage mich:

was hat die kleine Maus plötzlich?

Warum will sie nicht mehr suchen?

Aber vor allem: wie bringe ich sie wieder dazu zu suchen?

Also ich bin wirklich etwas verwirrt... Vielleicht habt ihr ja eine Idee woran es liegt :)

Tiere, Hund, Haustiere, Hundeerziehung, gassi gehen, Suche
Neuer DSH Gebrauchthund. Wer hat Tipps für Erziehungskorrekturen?

Hallo zusammen.

Ich bin neu hier und hoffe auf brauchbare Ideen versierter Hundehalter.

Als erstes Mal vorweg, wir haben seit Jahren große Hunde gehabt und haben sie alle "hinbekommen". Die letzte Hündin, eine DSH, mussten wir mit 8 Jahren aufgrund einer nicht mehr zufriedenstellend behandelbaren HD erlösen. Sie war ein Traumhund, einfach die treueste Freundin die man nur haben kann.

Inzwischen fühlen wir uns bereit für einen neuen Mitbewohner. Wieder ein DSH sollte es sein, nur kein Welpe mehr. Ich bin über unsere ehemalige Züchterin gegangen, die hat gesucht und bei einem anderen Züchter einen zu vermittelnden "Rückläufer" gefunden. Dieser Hund (2 ½ Jahre alt) wurde als reiner Familienhund gehalten und muss aufgrund der aufgetretenen Pflegebedürftigkeit eines Familienmitgliedes weichen. Laut Züchter wurde der Rüde nicht im Hundesport geführt, beherrsche aber alle üblichen Kommandos, habe kein Problem mit Katzen. Das war unser K.O. Kriterium.

Also bin ich zum Vorbesitzer hingefahren und habe mir das Tier angeschaut. Er kam gerade von einer ausgedehnten Gassi-Runde und war völlig platt. (Ich hätte in diesem Moment schon mein Hirn einschalten sollen.) Der Rüde und ich, es hat einfach zwischen Mensch und Hund gepasst. Der Grundgehorsam war, nachdem was man mir so zeigte nicht perfekt aber, aber im Bereich verbesserungsfähig.

Letzten Samstag ist er bei uns eingezogen und seither tut sich eine Baustelle nach der anderen auf. Habe ich ihn ausgepowert, dann sehe ich genau das, was ich beim Vorbesitzer gesehen habe. Davor ist er eine einzige Katastrophe. Die Morgenrunde ist der größte Horror. Leinenführigkeit = 0. Ich stemme mich permanent gegen 36kg im Vorwärtsgang. 1 Schritt vor, 2 zurück.

Stöckchen werfen ist seine Lieblingsbeschäftigung. Dann ist er allerdings total im Tunnel. Abrufbarkeit dann ebenfalls = 0.

Unsere Katze wird verbellt, sodass sie sich seit einer Woche fast am Stück versteckt. Das darf kein Dauerzustand werden.

Sitz, Platz, Bleib, Fuß – alles Kommandos bei denen ich keine Sorge habe. Die bekommen wir hin. Leinenführigkeit, Abrufbarkeit und Katze müssen vorher funktionieren.

Damit die Katze sich mal wieder frei in ihrem zuhause bewegen konnte habe ich ihn vorgestern für 1/2 Std auf der Terrasse "parken" wollen. Da setzt er sich doch tatsächlich vor die Tür, guckt 1-2 Minuten rein, legt sich in die Sonne, entspannt und schläft. Ich bin mir mittlerweile eigentlich sicher, dass er, wenn er anstrengend wurde, in seinem ehemaligen Zuhause in den Hof gesperrt wurde.

Es geht leider nicht mal in Minischritten vorwärts. Hundetrainer sind in der aktuellen Situation schwer zu bekommen.

Ich will ihn noch nicht aufgeben, denn er ist ansonsten ein tolles Tier und total lieb, allerdings kann es so auch nicht weitergehen. Meine Ziele für uns: erst die BH, später dann, wie mit unserer Hündin, Obedience und Mantrailing. Da soll es hingehen. Momentan sind wir davon jedoch noch meilenweit entfernt. Ich würde mich über gute Tipps freuen.  

Tiere, Hund, Hundeerziehung, DSH
Hat jemand Ahnung von Angsthunden/unsicheren Hunden?

Hallo,

Meine Familie und ich haben uns am Donnerstag einen 8 Monate alten Rüden zugelegt welcher aus Bulgarien aus dem Tierschutz kommt. Er hatte vor uns schonmal einen Besitzer, dieser hat ihn allerdings nach kurzer Zeit schon zurück gegeben. Seitdem ist er sehr ängstlich / unsicher gegenüber Menschen und vorallem sehr Misstrauisch gegenüber Männern.

Als wir uns 'Toni' an der Pflegestelle angesehen haben hat er sich mich als seinen Menschen gesucht. Ich darf an ihn ran, bin also seine Hauptbezugsperson.

Auch wenn er ängstlich war haben wir uns dazu entschlossen ihn mitzunehmen, als wir dann aber zuhause angekommen war und er sich erstmal alles angesehen hat, seinen Platz im Wohnzimmer bekommen hat etc. fing er an meinen Vater und Bruder teilweise anzuknurren und anzubellen. Er lässt sich manchmal, wenn er wirklich entspannt ist zwar von ihnen streicheln, Leckerlis nimmt er auch.. aber sehr vorsichtig. (Er bekommt sein Nass Futter schon von meinem Bruder per Löffel, er nimmt das Futter zwar aber 30min später knurrt er ihn auch schon wieder an.)

Auch beim Gassi gehen ist er zwar sehr aufmerksam und interessiert, allerdings möchte er nicht weiter laufen sobald er andere Menschen sieht. Besonders bei großen Menschen / Männern.

Wir waren gestern ein neues Geschirr für den kleinen kaufen, da seins viel zu klein war. Der Besitzer des Ladens hat uns da auch noch ein paar Tipps gegeben welche bei Toni leider nicht wirklich etwas gebracht haben.

Er kann abgesehen davon auch überhaupt nicht zur Ruhe kommen, er liegt Nachts nie länger als 2 Stunden ruhig, Tagsüber höchstens 30minuten. Er läuft die ganze Nacht im Haus umher und wenn er etwas gruselige hört fängt er direkt an zu bellen.

Ich weiß, er muss hier erstmal richtig ankommen aber er scheint sich hier ja schon wirklich wohl zu fühlen.. Er beschützt mich auch oft vor meinem Vater oder Bruder und ich weiß dann nicht wirklich was ich machen soll.

Erziehung hat er noch nicht wirklich genossen. Er kennt zwar 'Sitz' 'Platz' 'Pfote' 'Aus' 'Nein' 'Bleib und komm'.. aber er ist trotzdem super frech.

Wir besuchen zwar am Montag eine Hundeschule welche darauf spezialisiert ist und lassen ihn am Dienstag nochmal vom Tierarzt durchchecken aber ich wäre wirklich jeder ihrer Antworten dankbar!

Tiere, Hund, Haustiere, Angst, Hundeerziehung
Hund an Menschen gewöhnen?

Hallo. Ich habe vor fünf Monaten einen deutschen Schäferhund gekauft. Er war 22 Monate alt. Er war ganz erzogen, und mit Hunden gut sozialisiert. Er wurde von älteren Hunden, und vom Züchter erzogen. Eigentlich war er für die Ausstellung gedacht, doch dafür ist er nicht geeignet. Der Hund hat sein Leben beim Züchter im Zwinger verbracht, leider. Er hatte nie viel Kontakt mit fremden Menschen, und wenn doch, dann würde er von den älteren Hunden korrigiert. Als ich ihn bekommen habe, hat er zuerst, zwei Wochen lang, keine anderen Menschen gesehen, um sich an uns zu gewöhnen. Danach, waren wir in Quarantäne und so. Der Hund hat längere Zeit nur uns gesehen.

Danach, als unsere Freunde kamen, hat er sie angebellt, gezwickt, aber nicht gebissen. Da haben wir auch eingegriffen. Dann wollte keiner unserer Freunde zum Hund, und der Kontakt zu anderen Menschen könnte nicht fortgesetzt werden. Jetzt kann keine fremde Person mehr zu unserem Hund, keine fremde Person kann ihn streicheln, und ohne angebellt zu werden, kann niemand auf unseren Hof fahren. Sein Revier darf niemand betreten.

Wir wohnen etwas abseits gelegen, auf dem Spaziergang kommen uns kaum Menschen entgegen. Der Hund entwickelt zur Zeit seinen Wach Instinkt, und will uns vor allen fremden Menschen beschützten. Unsere Freunde haben einige auch kleine Kinder, wir wollten ihn eigentlich auch an Kinder gewöhnen. Das lassen wir jetzt aber bleiben.

Wir haben einmal einen Tipp bekommen. Verkauft euren Hund doch. Ne, das geht nicht. Es kann und will ihn niemand haben, wer will schon gebissen werden.

Ich bin echt am verzweifeln. Weiß jemand einen Rat? Der Trainer könnte uns auch nicht helfen, der hatte geradezu angst vor unserem Hund. Aber wir werden uns auch schon bald mit einem zweiten Trainer treffen. Aber habt ihr einige Erfahrungen damit?

Lg W

Tiere, Hund, Haustiere, Hundeerziehung, Kinder und Erziehung
Hund bockt und will nicht laufen?

Hallo :)

wir haben zur Zeit ein Problem mit unserer Hündin. Sie ist 4 Jahre alt und will einfach nicht dahin laufen wo wir das wollen. Es ist wirklich schlimm geworden, früher war das viel besser. Die einzige Person wo sie nahezu überall hinläuft, ist mein Vater. Doch der ist diese Woche nicht da. Meine Großeltern laufen immer morgens und meine Schwester und ich am Abend.

doch egal in welche Richtung wir laufen wollen, irgendwann kommen immer so Punkte wo sie einfach stehen bleibt und kein cm mehr weiter will. An diesen Stellen ist auch nichts, also z.b etwas wovor sie Angst haben könnte. Sie hat halt wirklich einfach keinen Bock und will dann immer wo anders hin. Schmerzen hat sie auch 100% nicht, denn am Anfang läuft sie ja immer ganz normal.

natürlich geben wir nicht nach und laufen dahin wo sie will. Wir versuchen es immer weiter mit locken und ziehen. Leckerlies halte ich nicht für sinnvoll, weil das sture Verhalten ja damit noch belohnt wird.

Wir haben alle wirklich kein Bock mehr mit ihr laufen zu gehen, weil sie wirklich, egal in welche Richtung, irgendwann stehen bleibt.

Meine Oma macht es immer so, dass sie dann einfach schnurstracks nach Hause geht und der Spaziergang somit beendet ist, wenn sie bockt. Ich weiß aber auch nicht, ob das das gelbe vom Ei ist.

so kommt es, dass der Hund in letzter Zeit nicht mal 30 Minuten am Tag läuft, weil sie einfach nicht mehr will. Und es ist auch wirklich nur der Wille. Es hat nichts mit Angst, Schmerzen oder sonst was zu tun.

Wir wissen wirklich nicht mehr was wir machen sollen.

sie ist zur Zeit auch läufig, wodurch sich das ganze nochmal verschlimmert hat. Aber davor ist es fast genau so.

Habt ihr Tipps ?

Vielen lieben Dank!

Tiere, Hund, Haustiere, Erziehung, Hundeerziehung, Hundehaltung, Labrador

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