Darf man eigentlich fremde Sachen bewegen?

Klar, man darf sie nicht mitnehmen, man darf sie nicht kaputt machen, aber darf man es zum Beispiel irgendwo anders hintragen?

Nehmen wir ein Beispiel, was sicherlich hier viele kennen, die in einem Mehrfamilienhaus wohnen. Irgendeiner der Nachbarn stellt seinen Kinderwagen in den Hausflur - man selber kommt deswegen nicht mit was sperrigem durch, oder die stellen es chronisch vor die eigene Kellertür. Dann muss man die Sache ja durch die Gegend tragen, damit man selber den Weg benutzen kann, aber dürfte man das eigentlich einfach so? Oder nehmen wir an, man würde den Kinderwagen in den dafür vorgesehen Raum im Keller tragen (bei uns gibt es dafür einen Raum, den man durch zwei geschlossene Türen erreicht - ich kann also absolut verstehen, warum der nicht dafür genutzt wird - zumal blöd verwinkelt - ich würde den auch nicht nutzen wollen - aber dürfte man rein juristisch da die Kinderwagen der anderen Menschen einfach reinräumen?

Und wie ist das mit sowas wie berühren? Nehmen wir an, man benutzt einen Fahrradweg, auf dem Autos eigentlich zu nah parken - klar man könnte deswegen das Ordnungsamt rufen, aber a. wer will das schon und b. wer will schon so lange warten - dürfte man da dann eigentlich eigenhändig - wenn wirklich im Weg, die Seitenspiegel einklappen, oder ähnliches? Also nichts was es kaputt machen würde...

Wie sehen solche Fälle juristisch aus? Wenn ihr habt, gerne mit Angabe von Fachtermini, dann kann ich die selber nachsehen.

Was ich gefunden habe:

§ 858 BGB (1) Wer dem Besitzer ohne dessen Willen den Besitz entzieht oder ihn im Besitz stört, handelt, sofern nicht das Gesetz die Entziehung oder die Störung gestattet, widerrechtlich (verbotene Eigenmacht).

Aber man entzieht durch das Umräumen ja die Sache nicht, oder?

Recht, Jura, Besitzrecht
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Ist es möglich das Aufbauseminar und die Verlängerung der Probezeit zu umgehen?

Also ich erkläre euch kurz die Situation:

Ich bin im Besitz der Führerscheinklasse B und habe Mitte letzen Jahres eine Verstoß der Kategorie A begangen (Überfahren einer Roten Ampel). Ich fuhr am 24.09.2018 Orts auswärts auf eine Ampel zu welche auf grün schaltete. Im Rückspiegel sah ich ein Streifenwagen direkt hinter mir. Mit vorschriftsmäßigen 50km/h näherte ich mich der Ampel, jedoch war vor mir ein LKW welcher für wenige Sekunden die Sicht auf die Ampel verdeckte, was mir dann leider zum Verhängnis wurde. Als der LKW die Ampel überquerte hat sich die Ampel auf Rot geschalten und ich bin drüber gefahren aus Angst das mir der Streifenwagen bei einer Vollbremsung hinten drauf knallt. Natürlich kam dann sofort die Aufschrift „Stopp Polizei“ im Rückspiegel zum Vorschein und der Polizist vernomm mich noch am Straßenrand. Dazu sei gesagt das es nur ein einzelner Polizist war und kein weiterer dabei war. Nun musste ich schon 118€ Bußgeld zahlen und bekam ein Punkt. Heut kam der Brief das ich an einem Aufbauseminar teilnehmen soll und meine Probezeit um 2 Jahre verlängert wird. Das traurige ist das ich diese Jahr die Probezeit im November bestanden hätte. Nun wird mir die Gelegenheit gegeben mich bis zum 26.02.2019 schriftlich zur angekündigten Maßnahme zu äußern. Meine Frage ist kann ich da was machen um das ganze zu umgehen? Es steht ja quasi Aussage gegen Aussage. Jedoch weiß ich den Namen des Polizisten nicht mehr.

Ich bedanke mich schon mal im voraus.

gruß Danny

Recht, Führerschein, Aufbauseminar, Probezeit, Auto und Motorrad
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War es sexuelle Belästigung oder übertreibe ich einfach nur?

Hey, vor einer Woche habe ich mich mit Freunden getroffen um etwas in einer Bar zu trinken. es war alles gut bis es dann relativ spät wurde und alle meine Freunde beschlossen haben nach Hause zu gehen. es waren nur noch mein bester Freund und ich übrig, bei dem an diesem Abend auch übernachten sollte. wir beschlossen noch etwas in den Park zu gehen bevor wir zu ihm fahren und noch ein bisschen was zu trinken. ich dachte eigentlich, dass alles ok wäre, bis mir gestern Abend etwas eingefallen ist. ich saß auf seinem Schoß und ich erinnere mich daran dass er unter meine Jacke gegriffen hat, unter meinen bh und zwischen meine beine. ich weiß dass ich ihm gesagt habe dass ich das nicht möchte und dass er aufhören soll aber er hat einfach weiter gemacht. ich empfand es als sehr ekelerregend und wollte dass er damit aufhört doch irgendwann als er nicht aufhörte habe ich es einfach zugelassen weil ich merkte dass es nichts bringt und als ich aufstehen wollte hat er mich nicht gelassen. ich weiß nicht was danach passiert ist, ich glaube ich hab mich übergeben. jetzt weiß ich nicht was ich machen soll, weil ich ja irgendwie selbst daran schuld bin. ich hab es niemandem erzählt, nicht mal meiner besten Freundin, da sie ihn kennt und auch mit ihm befreundet ist. ich hoffe ihr könnt mir helfen, denn ich weiß nicht mit wem ich reden soll oder was ich jetzt machen kann.

Freundschaft, Recht, Gesetz, Psychologie, Belästigung, bester Freund, Sexuelle Belästigung, Sexuelle Nötigung
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