Kann man die Physik, vor allem die Quantenphysik überhaupt verstehen?

Hey,

Ich studiere grad Elektrotechnik im ersten Semester und habe selbständig zur Vorbereitung angefangen mir unter anderem Physikalische Prozesse zu erklären.

In anderen Naturwissenschaftlichen Fächern, wie Biologie hat es mir sehr geholfen mit Wikipedia mir komplexe Sachen zu erklären. Doch bei der Quantenphysik wird mir erst klar wie wenig man überhaupt weiß. Denn in der Biologie war es nie notwendig zu verstehen, weshalb sich positive und negative Teilchen anziehen. Deshalb ist mir bewusst, dass man selbst die Biologie oder Chemie nicht wirklich verstehen kann, wenn man nicht weshalb die Teilchen so funktionieren.

Ich habe mich bereits informiert und festgestellt, dass viele Physiker unter anderem Albert Einstein die Quantenphysik nicht wirklich "verstanden" hat, wenn man es so sagen kann.

Irgendwie habe ich dadurch so ein komisches Gefühl. Weil auf einmal wirken mir so viele Sachen die ich als selbstverständlich wahrgenommen habe, gar nicht mehr so selbstverständlich und ich merke eigentlich umso mehr, je mehr ich mich mit dem Thema befasse, dass ich eigentlich fast gar nichts wirklich "verstehe":

Des weiteren ist es auch ein komisches Gefühl zu wissen, ein Fach zu studieren, obwohl man weiß dass man dieses Fach nie so wirklich verstehen kann und es mehr so ist, dass man vieles anscheinend einfach hinnehmen muss.

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich wie mir das Lernen trotzdem Spaß machen kann, auch wenn ich dieses komische Gefühl habe?

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(1÷c^(-2)×((d^2×Psi(r,t))÷(dr^2)+p^2)-(d^2×Psi(r,t))÷(dt^2))^(1÷2)=i×(h÷(2×Pi))×(d÷dt)×Psi(r,t)?

Moin,

ich hab mir neulich mal vorgenommen, die Schrödingergleichung aus der Quantenmechanik näher kennenzulernen und zu verstehen, was diese aussagt und was man mit dieser anfangen kann. Dabei soll gesagt sein, dass es sich bei mir lediglich um einen Schüler handelt, der soeben die neunte Klasse (Gymnasium) abgeschlossen hat. D.h., dass ich weit davon entfernt bin, ein Experte zu sein, was die Kenntnisse über die Grundlagen für dieses doch ziemlich komplexe Thema angeht. Es ist lediglich so, dass ich mich sehr für die Quantenmechanik interessiere und mir daher bereits einiges an Wissen über diese angeeignet habe. Dieses Wissen allerdings bezieht sich auf die Dinge, die man wörtlich anschaulich über dieses Thema wiedergeben kann, weniger mit den mathematischen Grundlagen dahinter. Zu der Schrödingergleichung habe ich mir bereits einige Dinge angesehen, weshalb mein Wissen zu dieser nicht gleich 0 ist, jedoch stark begrenzt. Jedenfalls waren mir aus verschiedenen Quellen zwei Formeln gegeben: ((d^2)÷(dr^2)-1/c^2×(d^2)÷(dt^2))×Psi(r,t)=0 und E^2-c^2p^2=0 . Diese habe ich gleichgesetzt und anschließend nach der Energie E bzw. W umgestellt (nur zum eigenen Verständnis dieser ganzen Thematik, nicht weil es unbedingt nötig ist, um auf die Schrödingergleichung hinzuarbeiten). Allgemein gilt ja W×Psi(r,t)=(Wkin+Wpot)×Psi(r,t) , wobei (Wkin+Wpot)=H gilt, sowie W×Psi(r,t)=i×(h÷(2×Pi))×(d÷dt)×Psi(r,t). Jetzt habe ich aber aus den beiden anderen Gleichungen heraus etwas anderes für W ausgerechnet. Allerdings verstehe ich nicht, was ich innerhalb meiner Berechnungen mathematisch gesehen falsch gemacht habe, wobei dazu gesagt sein sollte, dass ich nur etwas herumprobiert habe. Vielleicht ist es aber auch gar nicht falsch und ich erkenne es einfach nur nicht, da ich keine Ahnung habe, wie man nach mir unbekannten oder bereits vergessenen mathematischen Gesetzen die Wurzel von dem zieht, was bei mir W^2 ergibt (siehe angepinntes Bild (ich hoffe, dass man alles erkennen kann)). Wär nett, wenn mich auch diesbezüglich jemand aufklären könnte. Und woher kommt dann bitte noch h quer her und was sagt es in diesem Zusammenhang aus? Ich habe immer ein kleines griechisches Psi geschrieben, obwohl es meist groß dargestellt wird. Spielt das eine Rolle oder ist es egal? Hinweis: diese ganzen Rechnereien sollen nicht zur Verwirrung führen, denn wie bereits gesagt dienen sie nur zu meinem eigenen Verständnis, daher ist mir besonders wichtig zu wissen, ob ich hier mathematisch gesehen irgendwelche Fehler gemacht habe, bzw. physikalisch gesehen etwas übersehen habe, was ich selbst nicht aus den Rechnungen entlarven könnte.

Zusammengefasst: Ergibt was ich gerechnet habe mathematisch und physikalisch gesehen einen Sinn? Was schreibt mir die Mathematik zum Ziehen der Wurzel aus dem, was bei mir gleich W^2 ist, vor? h quer? Psi: groß/klein?

Ein großes Dankeschön schon einmal im Voraus an diejenigen, die mir hier helfen können!!! :^)

(1÷c^(-2)×((d^2×Psi(r,t))÷(dr^2)+p^2)-(d^2×Psi(r,t))÷(dt^2))^(1÷2)=i×(h÷(2×Pi))×(d÷dt)×Psi(r,t)?
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