Astrophysik Studium?

Hi! In ca. einem Jahr soll ich anfangen zu studieren, und mein Weg war mir dabei eigentlich immer klar:

Seit ich 8 Jahre alt gewesen bin, bin ich zutiefst begeistert vom Weltall und den physikalischen Zusammenhängen des Universums. Mein starkes Interesse an den unbegreiflichen Vorgängen in den am weitesten von der Erde entfernten Orten des Universums und den unfassbaren Größenordnungen, etc. zeigte mir eigentlich immer, dass mein Weg ist, dieser Leidenschaft zu folgen.

Deshalb habe ich auch Mathe und Physik LK gewählt, was mir Spaß macht und wo ich momentan in beiden auf wackeligen 14 Punkten stehe. Trotzdem macht mir der Gedanke an den Stoff im Studium zu schaffen... Besonders interessant finde ich diejenigen Themenbereiche, die ich nicht verstehen oder begreifen kann (z.B. die riesigen Entfernungen und Temperaturen in unserem Universum).

Nun habe ich mich aber mehr über das Studium und die Berufschancen informiert und bin auf einige Probleme gestoßen...

Das größte davon ist vermutlich der Arbeitsmarkt - als Astrophysiker wird man nicht wirklich in der Wirtschaft gebraucht, vor allem in den Bereichen, die mich interessieren. An Universitäten sind die Jobs heiß begehrt und zeitlich durch Projekte begrenzt. Eine Professur interessiert mich nicht.

Ich wäre bereit, für meinen Beruf ins Ausland zu gehen, jedoch wäre es mir lieber, wenn ich den Großteil meines Lebens hier verbringen könnte. Also alle paar Jahre im Ausland hin- und herzuziehen, würde mir nicht so passen, aber mal für ein halbes Jahr auf der anderen Seite der Welt forschen klingt fantastisch!

An alle da draußen, die damit Erfahrungen gemacht haben also... Hat mein Traum die Möglichkeit, zu klappen? Kann man auch in Deutschland gut über die Runden kommen? Wie lange sind die Durststrecken zwischen den Projekten?

Ich habe auch schon in Erwägung gezogen, in einen anderen Bereich der Physik zu gehen, der etwas allgemeiner ist, jedoch wären andere spannende Gebiete ähnlich unbeliebt (z.B. Teilchenphysik oder Quantenmechanik).

Ein 10 Jahre Studium macht man auch nicht mal eben zum Ausprobieren... Andere Jobmöglichkeiten (z.B. Wirtschaft) locken mich nicht wirklich. Jetzt überlege ich aber, ob ich nicht doch etwas anderes machen muss, was meinen Wissensdrang zwar nicht befriedigt, dafür aber ein angenehmes Leben ermöglicht.

Kann man sich als Astrophysiker evtl. selbstständig machen und zwischen Forschungsprojekten etwas Geld mit Büchern oder Podcasts verdienen? Oder IRGENDETWAS? Es kann doch nicht sein, dass man 10 Jahre mit Leidenschaft studiert - für nichts ... :/

Ich denke, man bemerkt meine Frustration... Danke für eure Antworten,

LG

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Was wenn der Mensch einen Rivalen bekommt?

Bis jetzt ist der Mensch der Höhepunkt der Schöpfung, das fortschrittlichste Wesen im Universum …

Es gibt die Idee von der künstlichen Intelligenz. Ich persönlich finde den Hype übertrieben, aber es ist ein gutes Beispiel für ein Sci-Fi Szenario, wo dann jemand besser ist als der Mensch.

Ich glaube, es reicht nicht aus intelligent zu sein ich finde, was wirklich zählt ist die Fähigkeit, selbständig überlebensfähig zu sein.

Menschen sind fähig, einen nuklearen Winter oder Asteroideneinschlag zu überleben, weil sie sich an neue Situationen anpassen können und auch weiterentwickeln können, wenn es nötig ist.

Wenn wir Menschen aussterben, würde alles was wir geschaffen haben, zum Stillstand kommen und es gäbe kein intelligentes Leben mehr.

Was wenn aber nicht alles zum Stillstand kommt, wenn es eine andere Spezies gibt, die genauso intelligent wäre wie wir selber und auch fähig ist, sich anzupassen und weiterzuentwickeln.

Diese Spezies ist fähig, sich selbst zu erhalten und damit nicht von uns abhängig.

Ich interessiere mich für eure Meinung dazu.

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Meine Meinung:

Es muss aber nicht zwingend zu unserer Auslöschung führen. Ich verstehe auch nicht ganz, wieso das in den Filmen immer so dargestellt wird.

Wir haben uns mit anderen Ländern auch einigen können und betreiben Handel und im Optimalfall leben wir sogar zusammen. Ich schätze, vieles ist nur primitive Angst vor dem Unbekannten.

Sollte dann wirklich der Punkt erreicht sein, dass wir Menschen völlig veraltet sind, bin ich sicher niemand, der dann dumm sagt: „Alles muss beim Alten bleiben“. Man kann auch im Untergang würde behalten.

Wenn die anderen es dann besser machen als wir, wieso ihnen nicht einfach den Weg frei machen.

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