Eine technische Frage zur Mondlandung: Wie sind die Raumkapseln der Apollo-Missionen zurück in die Mondumlaufbahn und haben angedockt?

Es gibt viele Kritikpunkte bei der Mondlandung im öffentlichen Diskurs. Der Van-Allen-Gürtel. Die Landungstests mit Strahlentriebwerken. Die politischen Unruhen der damaligen Zeit. Das Wettrüsten mit Russland und so weiter und sofort.

Man kann darüber denken, was man will. Mir ist es egal, ob jemand an Theorie A, B oder C glaubt. Ich nehme zur Kenntnis, das es darüber Meinungsverschiedenheiten gibt und schließe mich keiner Theorie an.

Mich interessiert die Frage, wie es mit der damaligen Technik möglich sein sollte, an ein über 40.000 km/h schnelles Objekt in einer Mondumlaufbahn anzudocken.

Folgende Gedanken: Es gibt nur Düsenstrahltriebwerke auf chemischer Basis. Einmal angezündet sind, sie schwer zu kontrollieren und halten so lange, bis sie ausgebrandt sind. Eine andere Technik zu dieser Zeit ist mir zumindest im Kontext der Raumfahrt nicht bekannt. Zweitens wäre die mangelnde Digitaltechnik und damit auch die präzise Steuerung in meinen Augen ein großes Problem aus ingenieurswissenschaftlicher Perspektive.

In der Raumkapsel ( siehe Bild ) steckt wesentlich weniger Technik, als in einem billig-Taschenrechner. Ich frage mich einfach, wie das gehen soll? Ich kann doch nicht eine Silvesterrakete anzünden und hoffen, dass ich dann an die Raumstation andocken kann.

Ich will hier nicht zum Leugnen der Mondlandung aufrufen und es ist mir egal, wie jemand dazu steht. Ich möchte nur diesen einen Punkt irgendwie plausibel nachvollziehen können und es wäre nett, wenn jemand dazu Material hat oder mir weiter helfen kann.

Eine technische Frage zur Mondlandung: Wie sind die Raumkapseln der Apollo-Missionen zurück in die Mondumlaufbahn und haben angedockt?
Technik, Mond, Wissenschaft, Apollo, Mondlandung, Navigation, Raumfahrt
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