Physik und Liebe - wie beides aufeinander beruht. Diskussionsrunde?

Hallo, mir ist beim Lernen fürs Physikabi ein interessanter Zusammenhang zwischen der physikalischen Anziehung und der Liebe aufgefallen, und wollte mal andere Meinungen dazu hören. (Gerne auch kritisch von Philosophen oder Leuten die Physik wirklich verstehen).

Betrachtet man sowohl die Gravitation, als auch die elkt. Ladung, die die elektromagnetische Wechselwirkung bestimmt, die Beide zu den fundamentalen Wechselwirkungen der Physik gehören, fällt auf das diese auf einer Anziehungskraft beruhen. Die Gravitation äußert sich durch eine Anziehung von Massen und bestimmt sowohl unser Sonnensystem (Planetenbahnen, ect.), als auch den kompletten Kosmos (Bildung von Sternen, Galaxien, ect.). Die elkt. Ladung beruht auf der Coulombkraft, die zeigt, dass eine Anziehung bei unterschiedlich geladenen Teilchen herrscht und eine negative Anziehung bei gleich geladenen. Der Ursprung oder das Fundament des gesamten Universums beruht somit auf Anziehung.

Überträgt man diese Theorie auf die menschl. Gesellschaft und betrachtet es im philosophischen Kontext, so gibt es auch zwischen den Menschen eine teils unbegründete Anziehung (Man weiß physikalisch auch nicht weshalb z.B die Teilchen sich selbst im Vakuum anziehen), die sowohl freundschaftlich, familiär oder sexuell sein kann. Diese Anziehung hat in unserem Sprachgebrauch die Bezeichnung der Liebe. Guckt man nach einer Definition der Liebe so wird sie folgt beschrieben: "...ist eine Bezeichnung für stärkste Zuneigung und Wertschätzung, ...ein starkes Gefühl, mit der Haltung inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den Zweck oder den Nutzen einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt."

Liebe ist also eine unbegründbare Anziehung, die der Ursprung oder das Fundament des menschl. Lebens ist. Und nimmt man alle diese scheinbar einfach von Natur aus existierenden Anziehungen, sowohl zwischen Lebewesen, als auch in der physikalisch begründeten Natur, so kommt man vielleicht auf die Kraft, die manche Menschen als Gott bezeichnen würden.

Wie schon gesagt, waren das bloße Ideen, die mir gekommen sind und wozu ich sonst noch keine andere Diskussion gefunden habe und ich würde mich über jede Antwort oder Gedanken freuen.

Liebe, Diskussion, Anziehung, Psychologie, Gravitation, Philosophie, Physik, Wechselwirkung, elektrische Ladung, Philosophie und Gesellschaft
5 Antworten
Wie kann es sein, dass die Gravitation (der Erde) auf alle Objekte (auf der Erdoberfläche) gleich wirkt?

Hallo liebe Community und (hoffentlich) Physikbegeisterte - und gelehrte Mitleser :)

Ich stelle mir diese Frage gerade, da ich mich mit der Relativitätstheorie näher beschäftige und mir eine Sache dabei etwas Kopfschmerzen bereitet, nämlich:

Wir lernen ja in der Schule, dass die Gravitation überall gleich wirkt.

Das heißt, dass eine, wie viel wiegt sie wohl - ich schätz mal 0,2 - 0,5 g - Feder genauso von der Gravitation angezogen wird wie eine 10 Kilo schwere Stahlkugel.

Sollte man die Reibung der Luft vernachlässigen, die dafür verantwortlich ist, dass die Feder so schwungvoll und langsam die Oberfläche erreicht, dann müssten beide Objekte gleich schnell auf die Erde fallen. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege.

Hier jetzt mein Gedankenbeispiel: Ich bin in der Schwerelosigkeit, um mich herum kompletter Vakuum und kein Masseobjekt, was Graviationskräfte auswirken könnte bis auf mich selbst, ungefähr 80 Kilogramm, die 10 kg schwere Stahlkugel und die 0,2 g leichte Feder.

Die einzigen Gravitationskräfte, die hier wirken, sind diese 3 Objekte. Die Stahlkugel und die Feder stehen in einem Abstand einer Armlänge vor mir, genau nebeneinander. Ich symbolisiere in dem Fall die Erde, die die Gravitationskräfte ausübt.

Etwas vor meiner Brust befindet sich eine gedankliche Ziellinie, die piept, sobald eines der Objekte da rankommt. Ich ziehe jetzt einmal die Feder zu mir, und schaffe das in ungefähr 3 Sekunden - dann piept es. Mit der gleichen Kraft, mit der ich die Feder zu mir gezogen habe, versuch' ich jetzt die Stahlkugel zu mir zu ziehen:

Achtung: Ich stelle mich genau so vor die Stahlkugel, wie vor die Feder.

Da die Stahlkugel eine größere Anziehungskraft als die Feder besitzt, müsste sie mich ja auch in gewisser Weise stärker anziehen. Das ist in dem Falle ihre „Gewichtskraft“.

Damit das nicht passiert, muss ich mehr Energie verwenden, denn falls ich sie mit der gleichen Kraft wie die Feder zu mir ziehen würde, würde es entweder ich sein, der über die Ziellinie kommt - das heißt ich bewege mich um so und so viel cm zur Kugel, [was bei der Erde aber nicht in einem wirklich messbaren Bereich fallen dürfte, da die Erde im Vergleich zu einer Kugel viel mehr Masse hat als ich im Vergleich zur Kugel], oder ich würde die Kugel erst in so so etwa 10 Sekunden zu der Ziellinie bringen. Damit die Kugel aber genau gleich schnell ankommt, wie die Feder, muss ich ja eine höhere Kraft aufwenden.

Also was will ich damit fragen? Laut dieser Überlegung muss die Erde ja die Kugel mit einer höheren Kraft anziehen, als die Feder, damit beide Objekte gleich schnell unten aufkommen.

Warum aber heißt es jetzt, die Gravitation ist überall gleich, wenn die Gravitation auf die Kugel ja anscheinend stärker wirkt - ähnlich meinem Beispiel, wo ich ja, symbolisch gesehen, mehr (Gravitations)kraft aufbringen musste, um die Kugel in gleicher Geschwindigkeit zu der Ziellinie zu bringen.

Anscheinend verstehe ich da etwas nicht ganz?

Kraft, Gravitation, Maße, Naturwissenschaft, Physik, Relativitätstheorie, Schwerkraft, Erdbeschleunigung, gedankenexperiment
13 Antworten
Lässt sich die allgemeine Relativitätstheorie als ein fünfdimensionaler Raum formulieren?

Bei der speziellen Relativitätstheorie ist es ja so, dass Einstein weiterhin Raum und Zeit "getrennt" voneinander betrachtet hat. Erst später hat Minkowski erkannt, dass sich die spezielle Relativitätstheorie als ein vierdimensionaler Raum (Raumzeit), mit einer speziellen Metrik ( "Raumkoordinaten" haben ein anderes Vorzeichen als die "Zeitkoordinate"), formulieren lässt. Leider ist er kurz danach gestorben. Später hat Einstein die Raumzeit "benutzt" um seine allgemeine Relativitätstheorie zu formulieren, wo Materie die Raumzeit krümmt. Wenn Minkowski das gesehen hätte, hätte er dann vielleicht eine fünfdimensionale Welt erkannt?

Meine mathematischen Fähigkeiten sind nicht gut genug um die allgemeine Relativitätstheorie nachzuvollziehen (Ich kann nur die Visualisierungen nachvollziehen, bei der die Krümmung einer zweidimensionalen Fläche nur möglich ist wenn diese Fläche im dreidimensionalen Raum verformt wird).

Aber die Analogie liegt doch irgendwie nahe: Bei der speziellen Relativitätstheorie (SRT) verformt Geschwindigkeit die Abstände in Raum und Zeit, bzw. aus Sicht eines sehr schnellen Raumfahrers, der Zeit trotz Geschwindigkeit, ganz normal empfindet, verändern sich eigentlich nur die Abstände im Raum.

Wenn wir das nun auf die allgemeine Relativitätstheorie (ART) übertragen, dann erscheint mir (wenn ich meiner Logik folge) es logisch, dass die Raumzeit dem entspricht, was in der SRT der Raum ist. Aber entspricht in der ART das was in der SRT Bewegung und Zeit ist? Es wird ja gesagt, Masse krümmt die Raumzeit. Und was ist Masse? Bewegung ist zurückgelegte Entfernung im Raum je Zeit. Hohe Geschwindigkeit, also schnelle Bewegung (die die uns unvorstellbaren relativistischen Effekte hervorruft) ist also viel zurückgelegte Entfernung im Raum (Meter) je Zeit (Sekunden).

In der Raumzeit ist die Zeit (Sekunden) das was Meter im Raum sind. Was krümmt nun die Raumzeit? "Materie"? Und wenn ja, wie verhält sich Materie zur Raumzeit, geschieht in der Materie pro Sekunde irgendetwas ganz viel oder wenig (pro irgendwas), das im materieleeren Raum weniger (oder mehr) geschieht? Oder nee, anders: Wenn schnelle Bewegung viel Meter pro Zeit ist, dann müsste Materie viel (oder wenig) Zeit pro "X" (pro was?) sein?

In der SRT sind Raum, Bewegung und Zeit wichtig. Da Bewegung Entfernung im Raum pro Zeit ist, und durch die anderen Erkenntnisse aus der SRT, war es Minkowski möglich die Metrik und Natur der Raumzeit, unserer vierdimensionalen Welt, zu erkennen.

Aber wie wäre es dann in der ART?

Wenn ich davon ausgehe, das Raum, Bewegung und Zeit in der SRT dem entspricht was in der ART Raumzeit, Materie (Entfernung in der Raumzeit, also Sekunden, pro "Faktor X") und "Faktor X" sind, msste ich dann nicht in der Lage sein eine fünfdimensionale "FaktorX-Raumzeit" zu konstruieren? Hm? Oder wie oder was? Oder hab ich etwas ganz falsch verstanden?

Schule, Gravitation, Materie, Physik, Relativitätstheorie, Raumzeit, Raumzeitkrümmung, Minkowski, Philosophie und Gesellschaft
2 Antworten
Ist es möglich, dass Ereignisse in der Zukunft die Vergangenheit beeinflussen, wir es nur nicht merken?

Es wurden mal Artikel veröffentlich in denen Autoren (Wissenschaftler?) der Meinung waren, "konzentrische Kreise" in der Hintergrundstrahlung entdeckt zu haben, für die sie keine Erklärung hatten außer, dass es vielleicht Anzeichen für "Paralleluniversen" sind.

Jetzt zu meiner Theorie:

Nehmen wir an, dass unser Universum ein vierdimensionales Gebilde in der Raumzeit ist, und zwar in dieser da

https://de.wikipedia.org/wiki/Minkowski-Raum

bzw. die Sterne und all die Masse des Universums eine „4D Materiewelt“ (so nenne ich mal den Teil des Universums, der aus Masse und Energie und nicht aus Raum und Zeit besteht) in dieser Raumzeit sind, und der Urknall der Mittelpunkt dieser „4D Materiewelt“ ist.

Könnte es dann nicht sein, dass es in der vierdimensionalen Raumzeit nicht nur einen Urknall gibt/gab, sondern mehrere, oder gar unendlich viele „Urknälle“, die jeweils eine eigene „4D Materiewelt“ umgibt, und diese „Urknälle“ und deren „4D Materienwelten“ zeitlich (in der Raumzeit) voneinander getrennt sind, vergleichbar mit den Galaxien und Planeten, deren Massen und Mittelpunkte räumlich voneinander getrennt sind?

Führen wir uns vor Augen, dass man Jahrtausendelang dachte, dass die Erdanziehung nur von „unten“ aus wirkt, wir heute aber wissen, dass die Gravitation hier auf der Erde zwar vor allem vom Erdmittelpunkt „unten“) ausgeht, aber auch vom Mond, der Sonne und allen anderen Massen („oben“) und dies auch Auswirkungen auf „unten“ hat (Ebbe und Flut zum Beispiel).

Könnte es nicht dementsprechend sein, dass die Annahme, das Kausalität nur von der Vergangenheit (Aus Richtung unseres Urknalls kommend) aus in die Zukunft wirkt und funktioniert, aber nicht umgekehrt, nicht richtig ist, sondern wir zwar die meiste Kausalität aus der Vergangenheit spüren, da unser Urknall eben sehr nahe ist und dort die Materie am dichtesten war, es aber auch ganz leichte Kausalitätsauswirkungen aus der Zukunft gibt, die von den anderen „Urknällen“ (und dessen „4D Materiewelten“) oder vielleicht sogar von Geschehnissen die in naher Zukunft liegen, aus gehen, dass diese Auswirkungen diese Geschehnisse aber so gering und subtil sind, dass wir sie nicht wahrnehmen, genauso wie wir Ebbe und Flut nicht wahrnehmen, wenn wir auf dem Ozean schippern, dass sie aber sich subtil zum Beispiel als konzentrische Kreise in der Hintergrundstrahlung zeigen?

Kommt hier überhaupt noch jemand mit, bei dem was ich sagen, bzw. fragen will?

Freizeit, Religion, Universum, Psychologie, Gravitation, Relativitätstheorie, theoretische Physik, Urknall, Paralleluniversum, Raumzeit, kausalitätsprinzip, Philosophie und Gesellschaft
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Server Plugin oder Mod für Block Gravitation?

Ich suche seit langer Zeit eine Mod oder noch besser ein Server Plugin mit dem das Spiel ein wenig realistischer wird bzgl. der Blöcke und wie man mit ihnen bauen kann.

Man soll also trotzdem bauen können aber nur wenn die Blöcke an einander liegen sodass keine Blöcke mehr frei in der Luft rum schweben können. Höchstens 2/3 Blöcke frei in eine Richtung bauen und der Rest fällt runter wenn man nicht eine Stabilisierung baut, also nicht dass man nur noch Block auf Block setzten, sondern zB. Gerüste aus Holz oder Eisen bauen kann. Ich glaube man versteht das schon, halt einfach realistischer was die Physik bzw. Gravitation angeht. Früher für die 1.5 oder 1.6 gab es mal eine Mod mit der das ging. Wie immer wurde diese tolle Mod aber nicht mehr geupdatet. Nun suche ich schon lange aber finde einfach nichts.

Eine Mod wäre auch "Okay" aber mir wär ein Plugin für Bukkit/Spigot Server lieber. Für einen Mod Server muss ich erst jedem meiner Mitspieler die Mods installieren und da hab ich nicht immer so Bock drauf.

Ich spiele und hoste Minecraft Server schon sehr lange und habe ordentlich Erfahrung was das angeht aber bei manchen Sachen muss man mal rumfragen.

Vielleicht kennt ja wer auch diese ganzen Asiatischen Foren wo man auch so viele tolle Mods und Plugins sucht aber das dauert auch immer ewig.

Version: 1.8 und höher, 1.7.10 ausnahmsweise auch aber gerade mit Mods sehr verbuggt genauso wie das Rendering der Umgebung. Deswegen nur im Notfall.

Hoffe ihr könnt mir helfen <3

Server, Mods, Java, Minecraft, Gravitation, Plug-in, realistisch, Bukkit, Pluginsuche, Spiele und Gaming
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