Sind wir das Universum doch glauben Menschen zu sein?

Wir schauen. Unabhängig von unserer Lebensgeschichte und alles was damit zusammenhängt besitzt jeder von uns dieses "erfahren der Welt" als Bewusstsein hinter all den Überzeugungen und Erfahrungen die wir als ein Ich gemacht haben.

Kennt ihr das Schiff von Theseus? Ab wann wären wir nicht mehr wir wenn wir jedes einzelner unserer Atome tauschen würden? Niemals. Es wäre immer dieses "Ich", wobei es eher immer dieses "Schauen" hinter diesem Ich wäre, dieses würde sich nicht ändern. Egal wie viele Atome ich tausche, das Bewusstsein welches guckt würde immer dasselbe bleiben.

Wenn Arnold seine Atome mit Luise Tauschen würde, würde Arnold nach und nach immer mehr das Gefühl haben das "Luise-Ich" zu sein und umgekehrt. Das Bewusstsein von Arnold wäre trotzdem immer dasselbe auch wenn seine Erinnerungen und Überzeugungen immer mehr zu "Ich bin Luise" tendieren. Das bewusste Erleben dieses Menschen wäre immernoch genau dasselbe wie als er dachte er wäre Arnold.

Ist es nicht vielleicht das Universum welches sich da selbst anschaut? Wir gucken als Universum durch die Augen der Form Mensch und nehmen durch das komplexe menschliche Gehirn die Rolle der jeweiligen menschlichen Form ein. Der Tod existiert demnach auch nicht da einfach nur Formen entstehen und vergehen aber das Universum besteht ja weiterhin. Es wird weitere Formen geben die Schauen und jedes Schauen ist dasselbe Schauen bloß die Umstände ändern sich.

Macht das Sinn?

Leben, Medizin, Natur, Religion, Universum, Psychologie, Bewusstsein, Gott, Philosophie und Gesellschaft
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