Gemeinsamkeit zwischen Migranten und Deutschen?

Manche in Deutschland lebende Flüchtlinge, Ausländer, Migranten und Einwanderer wollen ihre Kultur behalten, lehnen Fremdes und Veränderung ängstlich ab und wollen sich nicht integrieren.

Manche Deutsche wollen auch ihre Werte behalten und bewahren, lehnen ebenso ängstlich Fremdes und deren Einfluss ab.

Wollen beide Seiten, dass sich was ändert, aber bitte, ohne dass sich was ändert?
Soll sich alles zum Besseren hin wenden, aber ohne Veränderung?

Klammert jeder davon zu sehr an eigenen Vorstellungen von seinem künftigen Leben in Deutschland?
Hat man jeweils zu viel Angst vor Fremdem, vor jeweils der Andersartigkeit?
Fordern beide Seiten daher zu stark Anpassung und Unterwerfung vom jeweils anderen?

Wollen manche Migranten / Einwanderer keine Integration und manche Deutschen auch nicht?
Ist Integration eine religiöse Unmöglichkeit?
Oder geht Integration nicht mit individueller Enfaltung einher?

Ist das eine Gemeinsamkeit? Eine gemeinsame Verbohrtheit und Angst?

Wie seht ihr das?

Migranten sollten sich besser einfügen und anpassen 50%
Deutsche wie Migranten bräuchten mehr Toleranz und Vertrauen 24%
Anderes 18%
Darin sehe ich keine Gemeinsamkeit 6%
Ja, das ist eine Gemeinsamkeit 2%
Teils, teils 0%
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Eko Fresh Song "Gastarbeiter"? Die Rolle von Zuwanderern?

Das ist normalerweise absolut nicht meine Musik und eigentlich habe ich es mir nur angehört weil ich es hassen wollte. Türkischer Gangsterrap, habe ich, voller Vorurteile, obwohl ich versuche keine zu haben, gedacht.

Aber dann hat es mich zu Tränen gerührt. Aber das kann man vermutlich nur richtig verstehen wenn man selbst Gastarbeiterkind ist.

Die Eltern meiner Mutter kamen recht früh von Sizilien nach Deutschland, während meine Mutter (die beste Mama der Welt) an Tuberkulose erkrankt ist. Sie trafen auf einen Wall von Vorurteilen. Mein italienischer Großvater arbeitete sich als Bauarbeiter in Essen zu Tode ... Er ist Bauarbeiter gewesen und ihm wurde vorgeworfen den Deutschen den Wohnraum wegzunehmen. (Nach dem 2. Weltkrieg gab es genug Arbeitsplätze, aber nicht genügend Wohnungen.) Obwohl sie Anrecht auf Kindergeld gehabt hätten, haben sie es nie beantragt, weil sie dem Staat nicht auf den Taschen liegen wollten.

In dem Lied spricht der Rapper über seine 15 Jahre alter Mutter, die wahrscheinlich als jüngste in einer Papierfabrik gearbeitet hat. Meine Mutter arbeitete, kaum älter, in einer Flaschenfabrik. Sie ist hier nie zur Schule gegangen, hat aber perfekt Deutsch gelernt, für mich und meine Brüder, um uns zu helfen durch die Schule zu kommen, weil mein Vater, der Deutscher war, ständig gearbeitet hat.

Meine Onkel, die Söhne meiner sizilianischen Oma, sind heute Hausbesitzer, ein Ingenieur, ein Bergmann und ein Künstler. Die Kinder meiner Mutter sind heute Deutschland verbundener als jeder Mensch, der auf Montagsdemos "Wir sind das Volk!" schreit.

Was denkt ihr? Sollte man nicht vielleicht die Rolle von Zuwanderen und ihren Umgang mit ihnen überdenken?

Und hier auch der Link zu dem Rapsong:

https://www.youtube.com/watch?v=yQZTntUx3Yk

Deutschland, Ausländer, Einwanderung, Gesellschaft
Was passiert jetzt in Schweden?

Die Rechtspopulisten haben Rekordergebnisse erzielt und das rechts-konservative Lager hat die knappe Mehrheit im Parlament erreicht, die sozialdemokratische Regierungschefin ist zurückgetreten. Eine Regierungsbildung zwischen den rechtspopulistischen Schwedendemokraten und konservativen Christdemokraten gilt als wahrscheinlich.

Es ist in etwa so, als würde in Deutschland die AfD und die CDU eine Regierung stellen. Die Schwedendemokraten haben ein homophobes und xenophobes Wahlprogramm. Auszug aus Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Sverigedemokraterna#Politische_Inhalte

Homophob:

Die traditionelle Familie (Mann, Frau und Kinder) sei besser als die gleichgeschlechtliche Ehe; letztere solle abgeschafft werden. Homosexuelle Paare sollten nicht das Recht haben, Kinder zu adoptieren und nur eine Eingetragene Partnerschaft soll ermöglicht werden.

Xenophob:

Die bisherige Einwanderungs- und Integrationspolitik sei gescheitert. Die SD sei die einzige Partei, die dies offen auszusprechen wage. Die Einwanderung habe soziale und ökonomische Probleme hervorgerufen, die es zu lösen gelte: „Eine homogene Gesellschaft hat bessere Voraussetzungen, eine friedliche und demokratische Entwicklung zu nehmen, als eine heterogene.“ Die SD hat deshalb eine strikte Beschränkung der Einwanderung sowie die Ausweisung größerer Gruppen von Ausländern befürwortet.

EU-feindlich und Islamophob

„Traditionelle schwedische Werte“ und die schwedische Kultur seien durch Einwanderung, eine (aus Sicht der SD stattfindende) Islamisierung, Globalisierung und „kulturellen US-Imperialismus“ bedroht. Die SD lehne supranationale Einheiten wie die Europäische Union ab und befürworte stattdessen die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Staaten, vor allem zwischen den nordischen Ländern. Die SD lehne eine eventuelle EU-Mitgliedschaft der Türkei ab.[7]

Welche Zustände kann man jetzt in Schweden erwarten? Könnte es Gewaltausbrüche und Pogromähnliche Zustände zum Beispiel gegen Flüchtlinge, Moscheen und Menschen mit Migrationshintergrund geben? Wird es eine Trumpähnliche "Schweden First" Agenda geben? Eine Manipulation der EU und deren Entscheidungen?

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Englisch als Amtssprache in Deutschland?
"Die FDP will Englisch als zweite Amtssprache etablieren, auch um mehr ausländische Fachkräfte zu gewinnen. Gut so."
berliner-zeitung.de, 4.7.2022 - 18:52 Uhr

Es wird schon seit längerem diskutiert, eine neue Amtssprache in Deutschland einzuführen. Man kann schon in Diskussionen von 2007 in Internetforen lesen, sei es zur englischen als auch zur türkischen Sprache.

Und da mehrere hunderttausend Menschen (es gibt keine eindeutigen Zahlen) jedes Jahr nach Deutschland kommen und Deutschland doch angeblich Fachkräfte braucht und weltoffen sein soll, wäre es da nicht an der Zeit, die Domianz der deutschen Sprache in der Öffentlichkeit (Behörden, Schulen, ÖPNV, öffentliche Gebäude) zurückzudrängen und beispielsweise auf Englisch, Türkisch und Französisch vorrangig anzubieten? Sollten wir den Neuankömmlingen in Deutschland gegenüber nicht tolerant sein und sie vor dem Zwang, Deutsch zu lernen, schützen?

Ist es in der globalisierten Welt auch nicht nationalistisch und rückständig, weiter an der deutschen Sprache festzuhalten?

Fragestellung ist provokativ. Ich beabsichtige, eine Diskussion anzuregen. Jede Meinung, Lob und konstruktive Kritik ist erwünscht!

Alles bleibt, wie es ist – Deutsch als alleinige Amtssprache 62%
Englisch sollte ZWEITE Amtssprache werden, Deutsch bleibt 19%
Eigene Meinung (Bitte begründen) 12%
Englisch als Amtssprache mit anderen Sprachen, Deutsch muss weg 8%
Englisch sollte ERSTE Amtssprache werden, Deutsch bleibt 0%
Englisch als ALLEINIGE Amtssprache, Deutsch muss weg 0%
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Ist es nicht unfair gegenüber Menschen in DE die Abschaffung der Zugangshürden für den deutschen Arbeitsmarkt?

Deutsche Bundesregierung schafft die Zugangshürden für den deutschen Arbeitsmarkt ab. Menschen aus Drittstaaten dürfen sich einfach bewerben und ohne irgendwelche Hürden im deutschen Arbeitsmarkt integriert werden.

Das heißt genau, dass die deutschen Firmen billiges Personal aus Drittstaaten nach Deutschland holen können. Das wird für Lohndumping sorgen und zu noch mehr sozialer Ungerechtigkeit und Armut in der Gesellschaft.

Wer einmal da ist, hat alle Rechte in DE und kann sich auch nach 6 Monaten arbeitslos melden, ALG bekommen, Hartz 4 bekommen usw. Wer hier einmal arbeitet, kann auch nicht mehr abgeschoben werden.

Viele Menschen sind bis jetzt nach DE eingewandert. Viele haben auch den deutschen Pass. Aber diese Menschen haben Voraussetzungen erfüllt, sich integriert, Deutsch gelernt und einen Beitrag für DE geleistet. Denen hat man nichts geschenkt.

Jetzt will die Bundesregierung einfach Menschen aus Drittstaaten diese Rechte einfach herschenken ohne dass man Gegenleistung erbracht hat.

Ist das nicht unfair gegenüber Deutschen mit Migrationshintergrund, die jahrelang hier leben und sich alles erarbeitet haben?

Quelle:

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/520795/Bundesregierung-baut-Zugangshuerden-fuer-deutschen-Arbeitsmarkt-ab

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Helmut Schmidt sagte einst: „7 Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.“ Hatte er Recht?

Der Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) verlangte damals im Jahr 2016 im FOCUS einen radikalen Kurswechsel in der Ausländerpolitik.

„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden“, sagte Helmut Schmidt in dem Interview. Als Mittel gegen die Überalterung komme Zuwanderung nicht in Frage. „Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.“

„Fehlerhafte Entwicklung“

Deutschland habe sich damit in den vergangenen 15 Jahren übernommen. „Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren“, sagte Schmidt. „Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.“ Es sei deshalb falsch, Ausländer für die Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen. Diejenigen, die sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollten oder könnten „hätte man besser draußen gelassen“.

https://www.focus.de/politik/deutschland/weitere-zuwanderung-unterbinden-helmut-schmidt-ii_id_2440420.html

Hatte Helmut Schmidt (SPD) damit recht?

Helmut Schmidt hatte sowas von recht! 77%
Helmut Schmidt hatte überhaupt nicht recht! 23%
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