2. Teil - Könnte hinter diesem Verhalten von ihr gegeüb. ihrem Bruder auch etwas anderes stecken,als die Tatsache,dass ich „ein schlechter Mensch bin“?

Hier der 2. Teil

Nun bin ich (bzw. wir beide) gerade dabei, an mir sowie unserer Beziehung wieder aktiv zu arbeiten. So beteilige ich mich aktuell bspw. viel mehr an (gemeinsamen) Bewältigungen des Haushalts, naja aber koche zum Teil häufiger im Gegensatz zu „früher“ für uns beide auch mal etwas Schönes. 

Eher unabhängig davon fährt mein Freund seit dem zuletzt beschriebenen „Zustand“ etwa alle paar Wochen mal zu seiner Mutter und/oder seiner einzigen 2-Jahre-älteren Schwester. Nach einem dieser (Familien)Treffen zumindest meinte mein Freund jedenfalls ein paar mal neulich zu mir, dass dieser teilweise echt den Verdacht habe, dass seine Schwester, insbesondere jedoch seine Eltern kurz davor sind, zu versuchen, uns beide auseinanderzubringen. So meinte seine Mutter erneut, dass dieser sich unbedingt mal eine bessere Frau suchen müsse, welche zudem sowohl im Haushalt als auch Berufsleben erfahrener sei ect.  ... Seine Schwester habe dagegen beim letzteren Treffen mit ihm (also meinem Freund) allein gemeint, dass diese der Meinung sei, dass „man“ mit mir nicht reden könne, da ich bisher so gut wie jede Frage von ihr an mich in kürzester Form beantwortet habe, als wir das letzte Mal bei ihr sowie ihrem Freund zu Besuch waren. 

Auch sonst rede seine Schwester ihm (indirekt) ständig ein, dass dieser ne Bessere finden würde ect.  So sagte mein Freund angeblich bspw. mal zu ihr, er finde es schade, dass er mit mir aktuell nicht wirklich lachen könne, woraufhin von der Seite seiner Schwester aus sarkastische Kommentare/Bemerkungen kamen, wie z.B. „Und? Könntest du dir vorstellen, sie auch noch irgendwann mal zu heiraten oder mit der gar zusammen Kinder in die Welt zu setzen sowie diese großzuziehen“ o.ä.  

Daraufhin fragte ich jedenfalls meinen Freund, WIE er denn selber zu solch einer Beziehung zu seiner Schwester steht, in welcher er solche Kommentare über seine eigene Freundin zu hören bekommt, anstatt MAL wenigstens einen einzigen konstruktiven Ratschlag in Bezug auf SEINE Beziehung zu erhalten und warum SIE denn IHREN so tollen Freund selbst nach 7 Jahren Beziehung nicht heiratet, geschweige denn mit diesem mal in den Urlaub fährt usw?

Und wie schaffe ich es unabhängig davon dennoch, mit dem Ganzen sowie diesen Leuten, sprich seiner Mutter und/oder Schwester bspw. besser zurechtzukommen?

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Nachbarschaftsstreit, was kann man noch tun?

Unsere Nachbarn sind sehr böse mit uns, sie sind Ausländerfeindlich und schimpfen und oft und schauen uns auch sehr grimmig an. Wir haben einen Hof, aber setzen uns ungern raus, weil sobald wir raus gehen fängt sie an ganz laut zu pfeifen und geräusche zu machen, damit wir uns nicht unterhalten können. Es ist auch unangenehm in der Umgebung dieser Nachbarn sich aufzuhalten, weil immer eine negative Energie herrscht. Wenn bei ihr irgendwie Müll vor dem Grundstück liegt schleudern sie es einfach zu uns. Wenn mein Vater grillt knallt sie sehr laut die Fenster zu und schüttelt ihren Kopf. Aber hauptsache sie darf alles. Sie ist ständig in ihrem garten und hat Leute und grillt. Wenn wir etwas tun versucht sie das nicht erträglich zu machen. Wir haben oft versucht zu reden, aber es wird nichts. Sie wird immer böshaftiger. Sie macht jetzt sogar extra alles..

Wir fühlen uns nciht merh wohl und reden bringt nichts mehr und wir haben ihr nie etwas schlechtes getan. Mein Vater hat damals sogar oft vor ihrer Haustür Schnee weggeräumt, weil er eh schon dabei war. Aber sie ist trotzdem so Ausländerfeindlich.

Was können wir tun, habe das Gefühl wir müssen umziehen um Frieden zu erlangen. Aber wir haben nicht so viel Geld um uns ein hAus zu leisten. wir sind froh hier günstig ein Mietobjekt gefunden zu haben=(

Wohnung, Trauer, Rechte, zusammenleben, Alltagsprobleme, Ausländerfeindlichkeit, Nachbarn, Nachbarschaft, Nachbarschaftsstreit, Rassismus, Streit
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Freund ist faul unbelehrbar?

Hallo,

normalerweise schreibe ich hier sowas nicht, aber ehrlich gesagt frage ich mich, ob das Verhalten meines Freundes noch normal ist. Wir sind seit fast 6 (!) Jahren zusammen. Seit einem Jahr wohnen wir zusammen. Wir sind beide 23 Jahre alt. Mein Freund war vorher schon immer sehr faul und hat auch eine hohe Toleranzgrenze was Dreck und Unordentlichkeit in der Wohnung angeht. Ich aber nicht. Er arbeitet momentan seit April nicht, ich arbeite in Vollzeit und mache nebenbei ein duales Studium. Dennoch muss ich alles in der Wohnung machen. Sprech ich an, dass er den ganzen Tag zuhause ist und er doch mal selbst in der Lage sein sollte ordentlich sauber zu machen krieg ich nur blöde Antworten von wegen ich kann es auch machen. (das sind Dinge wie er wäscht die Wäsche, weil er hat dann ja was gemacht.. aber aus der Maschine nehmen und aufhängen ist ja eine andere Sache.) und das zieht sich in allen DIngen. Ob es Geschirr in den Geschirrspüler stellen ist, wischen, Flaschen in eine Tasche packen und nicht einfach irgendwo hin schmeißen. Genauso schmeißt er seine Klamotten durch die Wohnung und lässt es liegen. Es ist wirklich dreckig und unsauber und ich bin so unzufrieden, weil ich überhaupt nicht hinterher komme mit sauber machen. Ich hab eine Zeit lang auch nichts gemacht, weil ich es nicht eingesehen habe das ich alles machen muss. Selbst wenn ich sage wir können es zusammen machen, macht er dann irgendwas damit es aussieht als wäre er beschäftigt und letztendlich hab ich dann doch die ganze Wohnung gemacht. Und wenn ich deswegen angepisst bin, dann wird er richtig wütend und streitet mit mir.. ich weiß echt nicht was ich noch machen soll. Das ist zum Teil so respektlos und ich weiß auch nicht wie man so faul sein kann.. vorallem wenn man den ganzen Tag zuhause ist. Er macht nichts anderes als irgendwelche Spiele zu spielen und Serien gucken. Und das wochenlang ohne selbst mal sich zu bewegen und sauber zu machen. Und das ist nur ein kleiner EInblick und jedes Mal gibt er mir das Gefühl ich würde übertreiben..

Freunde, Beziehung, zusammenleben, Beziehungsprobleme, Faulheit, Partner, Sauberkeit, respektlos
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Wie mit Mitbewohner umgehen?

Hallo Gutefrage Community

Folgendes Problem: seit September wohne ich in einer WG und davor war ich alleine. Ich bin ständig im Zimmer lade fast jedes Wochenende 2-3 Leute ein zum trinken und einfach Musik hören. Ich will eigentlich nur mein Ding machen, arbeiten, chillen und das wars, eigentlich pflegeleicht. Aber mein Mitbewohner macht mich wahnsinnig! Er ist sehr narzistisch und man merkt, dass er der "Alpha" in seinen Freundeskreisen ist. Er macht ständig extra Regeln, ist unhöflich meinen Freunden gegenüber, droht Sie aus der Wohnung zu werfen wenn sie mal länger bei mir chillen (also bis in den Tag hinein) in meinem Zimmer?? Obwohl wir nichtmal laut sind? Er und seine Freunde lästern über mich im Wohnzimmer und ich fühle mich schon Unwohl mein Zimmer zu verlassen wenn die da sind. Allgemein kritisiert er alles was ich tue und rastet leicht aus.

Wenn ich aber irgendwie etwas zu bemängeln habe oder widerspreche argumentiert er immer auf so eine Art und Weise, dass ich nur noch dumm da stehe (er ist ein selbstständiger Verkäufer und hat genau sowas trainiert...er weiß wie er reden muss). Und egal was ich sage, er lässt nie mit sich reden! Ich will nur ruhe haben und Freunde einladen und das wars, ich bin nicht kompliziert, aber er macht das so unnötig schwierig! Ich fühle mich schon paranoid, was wohl wieder nicht passen wird und fühle mich immer Unwohl wenn er zuhause ist. Besonders wenn er im wohnzimmer ist (welches direkt neben meinem Zimmer ist). Mein selbstwertgefühl hat sich verschlechtert weil ich nichts gegen ihn machen kann. Ich habe Angst die Wohnung zu verlieren und dann wäre ich Obdachlos! (Ich habe kein Geld zum ausziehen)

Er stempelt mich immer als dumm und unerfahren ab weil ich so viel jünger bin als er und ich finds einfach ungerecht weil ich schon sehr viel durchgemacht habe und aus tiefen Problemen mit eigener Kraft rausgekommen bin und er tritt das mit Füßen mit diesem "Du bist so jung, deshalb verstehst du das nicht."

Er macht die Regeln und man stimmt entweder zu, oder man kann trotzdem nichts dagegen sagen. Er ist das letzte Wort.

Mir ist alles egal, aber durch sein Verhalten glaube ich langsam wahnsinnig zu sein. Auf der einen Seite weiß ich dass er narzistisch ist und irgendwelche Komplexe hat, aber dann redet er mir so gut und so oft ein wie jung, dumm, unerfahren und kindisch ich bin, dass ich mich selbst anzweifel? Das ich dann immer im Hinterkopf habe, dass ich genau diese Eigenschaften habe? Das macht mich so fertig... und bringt mich durcheinander...

Freundschaft, Menschen, Selbstbewusstsein, zusammenleben, Psychologie, Liebe und Beziehung, WG, mitbewohner, mitbewohnerin, wg-zimmer
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Gibt es eine für die Gesellschaft bessere Wirtschaftsform als die soziale Marktwirtschaft?

Hallo,

ich bin seit langen am Überlegen, was ich von Sozialismus halten soll. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass eine damit einhergehende Planwirtschaft generell zum Scheitern verurteilt ist und damit die Idee eine Sozialismus (so romantisch sie auch ist) in Zukunft wahrscheinlich nie gut funktionieren wird. Das ist wie gesagt nur meine Meinung dazu, ich habe auch keine Ahnung. Wenn ihr mehr wisst könnt ihr mich gerne überzeugen.

Jetzt bin ich am Überlegen, wie eine Gesellschaft von der Marktwirtschaft profitieren kann. Eine soziale Marktwirtschaft wie wir sie in Deutschland haben, ist glaube ich schon eine der besten Ansätze dafür. Aber ist die nächste Stufe davon einfach nur eine radikaler soziale Marktwirtschaft, also extrem hohe Steuern auf Unternehmen?

Und wenn ja, wie soll ein Unternehmen dann aussehen? Ein großer Konzern, der hohen ethischen Auflagen untersteht mit einem Verbot von Lobbyismus oder ganz viele kleine und mittelständische Unternehmen?

Vielleicht bin ich einfach nur grsde zu unkreativ und mir fällt deswegen nichts ein. Ich freue mich schon auf die Antworten und bedanke mich dafür im voraus. Ich hätte auch nichts gegen irgendwelche anderen Denkanstöße, die nicht direkt was mit meiner/n Frage/-n zutun haben.

Liebe Grüße

Schule, Wirtschaft, Politik, zusammenleben, Gesellschaft, Kommunismus, Marktwirtschaft, soziale Marktwirtschaft, Sozialismus, Wirtschaftswissenschaft, Planwirtschaft, Wirtschaft und Finanzen
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Wie sinnvoll sind "Früher war alles anders/besser"-Argumentationen?

Mein Stiefvater schwelgt ständig in der Vergangenheit. An sich ist das kein Problem, aber er lässt das in jede Unterhaltung einfließen. Ständig kommt er mit "Damals hätte es sowas nicht gegeben"-Parolen und kritisiert auch meinen Kleidungsstil usw. Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke redet er vollkommen schlecht. Er kritisiert alle möglichen Menschen, die ein Smartphone oder Tablet besitzen. Er weigert sich, irgendetwas am PC zu machen, sei es auch nur, um einen Brief zu schreiben. (Hier muss ich dann immer mal wieder ran. Ich mach es gerne und ich mach es eben, weil es gemacht werden muss.)

Seiner Meinung nach sind alle Menschen, die nach 2000 geboren sind, degeneriert und wissen die wahren Werte des Lebens nicht zu schätzen. In seinen Augen sind das: rein körperliche Arbeit ohne jegliche Hilfsmittel und Spaziergänge in der Natur.

Ich bin 21 Jahre. Laut dem Internet gehöre ich zu den Millennials. Ich habe den Übergang vom Tastenhandy zum Smartphone nahtlos miterlebt. Und ja, es gab Dinge die waren früher besser. Es gibt aber auch Momente, in denen ich dankbar bin, in diese Generation geboren zu sein. Und es gibt Werte, die über Generationen hinweg gewahrt werden müssen.

Versteht mich nicht falsch, jeder Mensch darf seine eigene Meinung haben und diese auch vertreten, aber wenn man alle zwei Minuten dasselbe hören muss, was zugleich auch immer wieder auf die selbe Argumentation hinausläuft, ist das doch sehr ermüdend, nervig und für mich selbst sehr er- und bedrückend.

Was kann ich tun um dem entgegenzuwirken? Hat irgendjemand einen Tipp?

Leben, Familie, zusammenleben, früher, Gesellschaft, heute
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Weshalb lebt es sich mit meiner Mitbewohnerin schwierig?

Hallo,

ich (w) wohne nun seit 8 Monaten mit einer Gleichaltrigen jungen Frau.

Als ich auf der Suche nach einem neuen schönen zu Hause gewesen bin, bin ich auf Ihre nette Anzeige im Internet aufmerksam geworden. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und unsere Werte, was den Haushalt angeht, sind relativ gleich gewesen. Nun hat sich, wie bei vielen anderen, herausgestellt dass Sie selbstverständlich nicht diese Werte ausgelebt hat. Zum Beispiel hat sie am Anfang viel davon erzählt wie wichtig ihr ein sauberer Haushalt ist, wie schön sie es findet morgens früh aufzustehen, da Sie ein Morgenmensch ist und das Sie total unternehmungslustig ist. Ganz im Gegenteil. Bis vor einem Monat habe ich den Haushalt alleine aufrecht gehalten. Küche, Bad und Flur habe ich selbständig sauber gemacht. Wenn ihr Freund zu Besuch gewesen ist, der ziemlich oft rein und raus spaziert ist, hat er mal den Haushalt übernommen während Sie ihm beim putzen zugeschaut hat. All ihr Geschirr hat sie über mehrere Tage stehen gelassen, weshalb ich nur ungerne für mich gekocht habe. Oftmals sind Lebensmittel nach ihren Kochkünsten über mehrere Wochen in Pfanne und Topf verschimmelt. Selbst diese hat Sie gekonnt ignoriert. Bis ich Sie mal darauf angesprochen habe, da Freunde von mir der unangenehme Geruch von Schimmel sich in ihre Nasenlöcher verlaufen haben. Nach oftmaligen Wiederholungen, habe ich sie darum gebeten ein Putzplan mit mir zu erstellen. Mit mäßigem Erfolg. Sie ist sehr chaotisch und neigt einfach dazu Lebensmittel, auch in ihrem Zimmer, verschimmeln zu lassen. Und natürlich strebt Sie wie viele andere auch danach nachhaltig zu leben. Irgendwie widersprüchlich. Wenn Sie und ihr Freund am Wochenende bis um 12/13 Uhr im Bett liegen (samstags), habe ich gefälligst leise zu sein. Während beide selber ziemlich laut sind und oftmals mit Lautsprechern, mit offener Tür, Dokus anschauen. Ihr Freund hält sich meiner Meinung nach auch für den Herrn des Hauses. Wir beide befinden uns in Ausbildung und müssen oftmals schon sehr früh aufstehen. Wenn ich das Bad morgens besetze und er rein möchte, wird er schon fast beleidigend wenn er nicht rein kann. Und manchmal kommt er auch vorbei, wenn ich es nicht mitbekomme. Sonst würde ich es natürlich absprechen. Er argumentiert häufig damit, dass seine Freundin Hauptmieterin ist und ich nur Untermieterin bin. Deshalb hat Sie mehr Rechte. Doch das soll noch lange nicht bedeuten dass ich Koch gefälligst zurückzuhalten habe. All dies habe ich natürlich auch angesprochen. Dich immer wieder versucht sie es runter zu reden. Doch ich höre es, wenn er sich aufregt. Ein geselliger Mensch ist Sie auch nicht. Sie hockt, wenn sie nicht in der Hochschule ist, den ganzen Tag zu Hause. Empfängt kaum bis gar keinen Besuch und spielt Computerspiele. Manchmal betreibt die Cyber Mobbing. Und prahlt damit vor mir und ihrem Freund. Die Kommunikation ist einfach schwierig zwischen uns.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

zusammenleben, mitbewohnerin
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Schwierige Situation mit Partner & Schwiegermutter?

Hallo zusammen. Ich benötige euren Rat. Folgende Situatuon herrscht vor. Mein Partner und ich wohnen auf der oberen Etage des Hauses und die Mutter (hat kein Partner mehr) unten. Wir möchten unser Bereich nun trennen um in Ruhe unser eigenes Leben führen zu können. Darüber habe wir bereits mit ihr gesprochen. Nun ist es so, dass mein Partner nach dem Tod seines Vaters die Männerrolle übernommen hatte und von fortan Mannersatz war. Er hat ihr bei allem geholfen. Nun ist er und ich aber erwachsen und er möchte sich auch weiterentwickeln und mit mir eine Familie gründen. Gestern Abend fand erneut ein Gespräch statt, wo mein Partner seiner Mutter erlärte, dass er nun nicht mehr alle Aufgaben übernimmt, weil sie das auch alleine schaffe, weil es wirklich nicht schwer sei. Wir helfen ihr gerne aber übernehmen nur schwere Aufgaben, die sie wirklich nicht mehr schafft. (Sie ist 55) Sie hat gesagt. dass sie traurig ist und sich das so nicht vorgestellt hat und merkt, dass wir unsere Ruhe von ihr wollen. Sie hat Rotz und Wasser geheult, weil sie sich alleine fühlt, was ich auch verstehen kann, allerdings hat sie auch viele Freunde. Ich meine aber, dass das nicht unser Problem ist, weil es nicht in unserer Macht liegt, dass sie alleine ist oder nicht, denn sie könnte sich auch einen neuen Partner suchen. Einerseits tut sie mir Leid, weil sie so geweint hat andererseits muss eine Trennung statt finden, damit ein gesundes Miteinander ensteht und wir als Paar und nicht Mutter-Sohn-Schwiegertochter-Konstrikt zusammenleben. Ich fühle mich nicht wohl mit allen und frage euch, ob ihr einen guten Rat habt, wie ich damit umgehen könnte? Vielen lieben Dank im Voraus für eure Antworten. LG s_grafixx

Beziehung, zusammenleben, Schwiegermutter
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Bitte um Rat, ist das normal?

Hi Leute,

Das hier wird echt lang werden,

aber ich bin 22 Jahre und lebe gemeinsam mit meiner 24-jährigen Schwester und meinem 19-jährigen Bruder bei meinen Eltern (türkische Wurzeln, einfach so ausziehen ist nicht da andere Sitten andere Werte und so‘n Kack).
Meine Schwester studiert. Ich arbeite derzeit Teilzeit und fange zum Sommersemester ein Studium an. Ergo bin ich sehr häufig zuhause. Meine Mutter ist ständig nur am arbeiten weil sie den Job als „Store Managerin“ ja so liebt. Wäre sie daheim würde sie Gefahr laufen an Depression zu erkranken, da sie 0 Lust auf Hausarbeit etc. hat und sehr schnell immer von allem genervt ist.

mein Vater arbeitet als Maschinenführer und durch die Schichtarbeit ist er dann auch sehr oft daheim.
Kochen, Putzen etc. machen immer meine Schwester und ich, wenn nicht wir dann mein Vater.

Mein Vater sieht meine Mutter auch kaum. Da sie schon früh losfährt und oftmals erst gegen 21-22 Uhr heim kommt. Ich merke dass es meinen Vater eigentlich belastet dass er meine Mutter kaum zu Gesicht bekommt. Mich selber stört es auch, denn ich finde wenn ein Mensch sich dazu entscheidet zu heiraten und Familie zu gründen, muss er auch seinen Pflichten nachkommen. Stattdessen muss ich den ganzen Haushalt schmeißen und meine Mutter rührt keinen Finger.

So viel zu meinem Hintergrund.
Jedenfalls bin ich nun schon seit Längerem sehr genervt von allen. Wenn ich morgens aufwache und frühstücken will, aber höre dass jemand unten in der Küche ist, warte ich so lange bis die Kapuze leer ist, meinetwegen sogar bis Nachmittag (kam schon oft vor), weil ich keine Lust hab auf wer auch immer sich dort befindet. Jedes einzelne Mal wenn ich morgens im Bad bin kommt meine Mutter und will genau dann auch ins Bad, muss sie dann natürlich auch direkt reinlassen. Mein Bruder darf alles und macht alles, niemand würde sich je bei ihm einmischen. Meine Schwester und ich wurden sehr streng erzogen, zwar liebevoll aber wir wurden eben auch für Lappalien wirklich schwer zur Sau gemacht da mein Vater damals starke Aggressionsproblem hatte. Ich kann sagen dass ich als Kind Angst vor ihm hatte. Aber ich will ihn nicht böse darstellen, er hat sich wirklich gleichzeitig auch röhrend um uns gekümmert und uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Sehr paradox irgendwie.
Mein Bruder wurde jedenfalls als Kind sehr verwöhnt, hatte alle Freiheiten etc. und ist heute derjenige der dich am meisten beschwert.

Mich kotzt irgendwie alles an. Ich versuche jeden im Haus zu meiden weil ich sie selbst wenn sie nichts tun auf dem Kieker habe.

Ist das normal? Habt ihr vielleicht irgendwelche Ratschläge für mich? Denn ich merke dass ich aufgrund dessen echt oft gereizt bin.

Ich danke allen

Familie, zusammenleben, Psychologie, Liebe und Beziehung
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Energieverschwendung im Treppenhaus - wie reagieren?

Hallo, liebe -gf-Gemeinde

Ich besitze eine Eigentumswohnung, welche ich auch selbst bewohne. Es hat im Wohnblock noch fünf weitere Wohnungen, verteilt auf drei Stockwerke. Das Verhältnis unter uns Eigentümern und den Mietern ist soweit angenehm. Man grüsst sich, wenn man sich begegnet, wechselt vielleicht ein paar Worte und geht wieder seines Weges.

So weit, so gut. Was mich jedoch immer wieder nervt, ist das Verhalten verschiedener Bewohner und auch von Besuchern. Sobald das Treppenhaus betreten wird, wird das Licht angedreht, teilweise auch dann, wenn es taghell ist. Keine Ahnung, ob dies aus Gewohnheit, Routine oder auch einfach aus Gedankenlosigkeit geschieht. Da ich ein eher zurückhaltender Mensch bin und gerne meine Ruhe habe, habe ich es bisher unterlassen, meinen Unmut über diese Unsitte öffentlich zu machen, obwohl ich eigentlich gute Argumente hätte. Aber ich möchte ja nicht als kleinkariert und als Nörgler gelten. Mir ist es deshalb auch ein Gräuel, vor versammelter Gemeinschaft dieses Thema anzusprechen wie beispielsweise etwa an den regelmässig stattfindenden Stockwerkeigentümerversammlungen.

Nun, liebe User, ist eure Phantasie und euer Ideenreichtum gefragt. Gibt es einen eleganten Weg, bei Bewohnern und Besuchern auf dieses leidige Thema aufmerksam zu machen und vielleicht einen Aha-Effekt auszulösen, ohne mich selber exponieren zu müssen?

Ich bin mal gespannt auf eure Voten. Die beste Antwort wird natürlich wie immer ausgezeichnet.

wohnen, Menschen, Energie, zusammenleben, Psychologie
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Wo/Wie Personen mit gleichen Interessen kennenlernen?

Frage steht oben... ich warte!!

Hier nun die Ausführung:

Wo oder Wie kann man Personen mit gleichen Interessen kennenlernen? Ich frage das deshalb so plump, weil ich mehrere Versuche hinter mich gebracht hatte, die übrigens sehr erfolglos (so bei etwa 0 % Quote) waren.

Für das "was oder wen suchst du überhaupt?" kann meine Antwort vielfältig sein

- einen besten Freund

- einen besten Freundin

- Fetisch(e) ausleben

- mehr Bewegung verschaffen

- (ungewöhnlichen) Sport zu mehreren ausüben und damit etablieren

- mehr Lebensfreude finden und damit mehr -hihi- Lebensqualität 'ansammeln'

- Ideen für "weniger Arbeit, aber trotzdem dafür mehr Geld verdienen"

und Ähnliches.

Das waren die Gründe. Die Orte, die ich schon ausprobiert hatte, um sowas zu verwirklichen, waren:

- diverse "Flirt/Kontakt-Chats"

- Freunde-finden-Plattformen(-foren)

- Forum über Fetische

- Forum über diverse Sportarten

- 'nen Kleinanzeigenmarkt

Problem hier war eigentlich immer, dass es virtuell zugeht.

Viele, die ich angeschrieben hatte bzw. die mich anschrieben, hatten anfangs Interesse an einer Sache. Nach wenigen Mails/PNs/etc. dann plötzlich nicht mehr. Das äußerte sich entweder in der Antwort (keine Zeit, kein Interesse) oder schlicht, dass es keine Reaktion mehr gab.

Auch, wenn ich immer nett und höflich auf die Leute "zugehe" (geht das virtuell überhaupt?), hat mir genau dieses Verhalten nichts gebracht - eher umgekehrt, Leute wurde recht schnell pampig.

Die letzte Möglichkeit ist natürlich: einfach mal rausgehen.

Jedoch bin ich keine Fan/Freund/Nutznießer von Menschenmengen, hieße Stadtfeste, Konzerte etc. (die mich schon gar nicht so sehr interessieren, aus anderen Gründen aber) fielen weg.

Orte wie eine Kneipe oder Kegelbahn finde ich ebenso unspannend. Da würde man zwar mit einer Gruppe schon "etwas" machen, aber dazu müsste man eine Gruppe/Clique erstmal kennenlernen.

Ebenso habe ich für einen Sportverein nicht so die Zeit, weil die Zeiten ziemlich ungünstig liegen.

Nun bitte keine One-Line-Ratschläge, wie dieses hier "Geh raus! Du Stubenhocker!". Könnt euch auch mal mehr Mühe geben :D .

Oh, und persönlich Leute (z.B. die heiteren Arbeitskollegen) ansprechen und die Frage in Richtung "mal was zusammen machen" ausformulieren.

Habe ich einige Male probiert, aber auch dort "Eh, was willst du denn?" - "Lass mal, bin/habe [vergeben, zu alt, kein Interesse]" gehört.

Und... als letzte Idee, die ich hierzu habe: einfach Passanten auf der Straße anquatschen?! -- Wer macht sowas? Kann leider selbst andere schlecht überzeugen oder gar aus einem fremden Menschen heraus lesen, wie er so tickert... um solche Anfragen für mich einfacher und erfolgreicher zu gestalten.

Freundschaft, Freunde, zusammenleben, Liebe und Beziehung
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