Wie steht ihr zur positiven Diskriminierung?

Hallo

es gibt ja die sogenannte Positive Diskriminierung, also es werden vorübergehend Männer diskriminiert damit dann im Ergebnis mehr Gleichheit da ist.

Beispielsweise gibt es eine Frauenquote in einem Aufsichtsrat. Oder es gibt bestimmte Stipendien im Studium nur für Frauen die dazu führen sollten dass es Frauen dort einfacher haben damit mehr Frauen das Studium erfolgreich abschließen, diese Stipendien sind nicht gering sondern gleich mal 800€ pro Monat oder so. Dass Männer dadurch diskriminiert werden wird in Kauf genommen.

Was mir auch noch einfällt ist zB bei der Polizei oder beim Militär wo man an Frauen geringere Standards bei der Aufnahmeprüfung stellt. Also zB Frauen müssen weniger Liegestütze hinbekommen als Männer.

Ich lehne all das kategorisch ab, aus mehreren Gründen:

  • Das Verhältnis zwischen Männern und Frauen wird damit unnötig vergiftet
  • Jenen Männern die diskriminiert werden bringt es auch nichts dass die reichsten Menschen der Welt alles Männer sind. Es gibt nicht ein "Kollektiv der Männer" und ein "Kollektiv der Frauen" sondern es gibt Individuen.
  • Es gibt natürlich Studenten mit viel Geld und andere mit wenig Geld. Aber mitnichten kann man behaupten dass männliche Studenten automatisch wegen ihrem Geschlecht weniger Geldsorgen haben. Ob Studenten mit öffentlihen Mitteln unterstützt werden sollen oder nicht kann man sehen wie man will. Aber wenn dann soll diese Unterstützung unabhängig vom Geschlecht sein
  • Gleichberechtigung ist genau dann erreicht wenn es gleiche Rechte gibt, nicht dann wenn es gleiche Ergebnise gibt, den letzteres zu erzwingen wiederspricht der Gleichberechtigung grundlegend.
  • Diskriminierung ist nie in Ordnung. Egal ob ein Mann oder eine Frau benachteiligt wird

Was denkt ihr?

Positive Diskriminerung ist nicht ok 73%
teils teils 12%
Positive Diskriminerung ist ok 8%
andere Meinung 8%
Politik, Diskriminierung, Feminismus, Gleichberechtigung, Sexismus, Philosophie und Gesellschaft
Ist es normal dass mich das irgendwie wütend macht, und ich mich nur zurück ziehen will?

Ich bin 24,w und hatte noch nie nen Freund. Ich hab auch ne Vermutung wieso. Ich bin Araberin und… ist euch mal was aufgefallen

Auf den Straßen sieht man immer diese folgenden Kombis von Pärchen:

  • deutscher Mann ohne Migrationshintergrund + deutsche Frau ohne Migrationshintergrund
  • Mann mit Migrationshintergrund und Frau mit gleichem/ähnlichen Migrationshintergrund
  • Mann mit Migrationshintergrund und Deutsche Frau ohne Migrationshintergrund

Aber nie, oder nur verdammt selten sieht man nen deutschen Mann mit ner Frau mit Migrationshintergrund ! Ist euch das mal aufgefallen ?

Allein eute habe ich mehrere Pärchen gesehen, alle haben in diese 3 oben genannten Kategorien gepasst. Deutscher Mann und deutsche Frau, Mann mit Migrationshintergrund mit entweder Deutscher Frau oder Frau mit Migrationshintergrund.

Und das ist IMMER so. Da ja ohnehin die deutschen Männer an mir sowieso null Interesse haben, dachte ich, könnten wenigstens mal „unsere“ Männer sich mehr für uns interessieren. Aber ich glaub für die orientalischen Männer ist das irgendwie auch nur ein Spiel und die wollen einfach irgendeine die sie bekommen.

Ich werd da wirklich wütend und hab das Bedürfnis mich zurück zu ziehen weil es mir vorkommt als würde die Welt mir sagen wollen: du bist nicht begehrenswert.

Und das will ich nicht zulassen und da komme ich in do ne Trotzphase rein wo ich einfach anfange auf alles zu sch..ssen und will mich von der Masse abheben durch anderen Style usw, um mich abzugrenzen ist das normal ?

….

Männer, Frauen, Beziehung, Sex, Sexualität, Psychologie, Liebe und Beziehung, Migration, Migrationshintergrund, Psyche, Rassismus, Sexismus, kein bock
Instagram Anzeige, weil Nickname nicht unkenntlich gemacht wurde?

Heute hat mir einer per dm auf Insta gedroht, dass er mich anzeigen wird, weil ich seinen Namen (war nur ein sinnloser Nickname) in meiner Insta-Story gepostet habe.

Denn ich habe den sexistischen Chatverlauf gepostet, wo deutlich wurde, dass er der Meinung ist, dass Männer dies und jenes dürfen und Frauen haben sich zu benehmen und dürfen zb keine freizügige Bilder posten.

Diese Konversation hat mich ziemlich sauer gemacht, denn wir leben im 21. Jahrhundert und es gibt immer noch Menschen, die im Mittelalter geblieben sind.

Ich wollte lediglich nur meine Meinung dazu auf meiner Insta story äußern und habe den Chatverlauf gepostet.

Dabei habe ich sein Nickname nicht unkenntlich gemacht, denn warum sollte ich? Es war eh keine Vor- und Nachname oder sonstiges, es war lediglich ein Nickname.

Außerdem ist sein Account generell nicht privat sondern komplett öffentlich, sodass jeder jedes Bild sehen kann.
Zudem habe ich noch eins seiner Bilder auf Story gepostet, wo er seine Muskeln präsentiert und Halbnackt ist, um einfach den Kontrast zu verdeutlichen, dass solche sexistischen Kommentare immer von diejenigen kommen, die selbst dasselbe machen.

Er selbst postet öffentliche Halbnackte Fotos, und als er sieht, dass genau dasselbe eine Frau macht, ist er sehr angewidert und beleidigend. Er sagte wortwörtlich: „Wer will denn schon eine Frau, die sowas postet.“ und „Du bist Müll.“, „Du wirst noch von mir hören.“ etc

Nun meine Frage: Ist es überhaupt möglich, dass er mich anzeigt? Wenn ja, wie weit kommt er damit? (Denn er kennt weder meinen Namen, noch was anderes, weiß nur in welcher Stadt ich wohne)

Zudem muss ich erwähnen, dass ich mein Insta Account gelöscht habe, nachdem er gedroht hat, denn ich hatte ehrlichgesagt überhaupt keinen Lust auf eine Anzeige.

Kann man mich trotzdem finden wer ich bin, obwohl insta gelöscht ist und ich auch vorher schon keinen Namen, Telefonnummer etc angegeben hatte?

löschen, Polizei, Recht, Anzeige, Sexismus, Chatverlauf, Frauenfeindlichkeit, Instagram, unbekannt
Geht der Feminismus zu weit?

Den in kursiv geschriebenen Part könnt ihr beim Lesen überspringen.

Zum Beispiel in H&M Werbung treten fast nur noch Frauen auf, oder auch bei anderen Firmen, um auf feministisch zu tun. Aber was ist daran noch Feminismus? Wollen die bald Männer ganz aus ihrer Werbung raushalten? Und wenn ausschließlich Frauen Werbung für z.b. Makeup Machen, ist es doch wieder sexistisch, weil es ja suggeriert das Männer sich nicht schminken...

oder auch die Frauenquote in manchen Parteien oder Institutionen, wo zwanghaft genau so viele Frauen wie Männer ein Amt bekommen, obwohl vielleicht ein weiterer Mann kompetenter gewesen wäre...

Es gibt auch unzählige docus über Feminismus, zum Beispiel die über menspreading, wo suggeriert wird das alle Männer durch ihr breitbeiniges sitzen anderen den Platz wegnehmen. Dabei können Frauen doch auch genau so oft so breitbeinig sitzen, mache ich zum Beispiel, einfach weil's gemütlicher ist. Und solange keiner neben mir sitzt, darf ich das doch auch. Warum sollte man Männer dafür verurteilen?

Und viele "Feministinnen" schüren einfach nur noch Männerhass.

Früher war der Feminismus eine wichtige Angelegenheit, in einer Gesellschaft in der Frauen weniger rechte hatten als Männer und ihnen untergeordnet waren. Heutzutage gibt es nur noch wenig, was Frauen und Männer in ihren Rechten unterscheidet. Und das, was es noch gibt an Ungerechtigkeit, ist alles gesellschaftsbedingt. Feminismus ist heute längst nicht mehr so wichtig wie früher, deswegen werden sich teilweise Thesen ausgedacht, um ihn an der relevanz zu halten. Anders ist es in Ländern in denen Frauen auch heute noch benachteiligt werden, da finde ich, sollte es mehr Feminismus geben. Allerdings möchte ich den Feminismus auch nicht komplett verurteilen. Es gibt viele Punkte, die man noch angehen muss.

Denkt ihr, der Feminismus geht heutzutage zu weit? Oder brauchen wir gar noch mehr Feminismus?

In der Umfrage würde ich persönlich für gelb 🟨Stimmen.

Geht der Feminismus zu weit?
Feminismus ist unnötig geworden. 41%
Feminismus ist auch heute noch wichtig, allerdings nicht extrem. 24%
Wir brauchen auch heute noch starken Feminismus. Auch Extremen. 22%
Wir brauchen kaum noch Feminismus, aber ein paar Punkte gibt es. 7%
Man sollte maskulinismus Einführen. 4%
Andere Antwort. 2%
Feminismus war immer unnötig. 0%
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Ist das Exhibitionismusgesetz nach StGb §183 sexistisch?

Strafgesetzbuch (StGB)

"§ 183 Exhibitionistische Handlungen

(1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.

(3) Das Gericht kann die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe auch dann zur Bewährung aussetzen, wenn zu erwarten ist, daß der Täter erst nach einer längeren Heilbehandlung keine exhibitionistischen Handlungen mehr vornehmen wird.

(4) Absatz 3 gilt auch, wenn ein Mann oder eine Frau wegen einer exhibitionistischen Handlung

1.

nach einer anderen Vorschrift, die im Höchstmaß Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe androht, oder

2.

nach § 174 Absatz 3 Nummer 1 oder § 176a Absatz 1 Nummer 1

bestraft wird."

Nach Wortlaut gilt dieses Gesetz nur für Männer, was mir allerdings reichlich rechtswidrig erscheint, da laut Artikel 3 GG: "Art 3 

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Frauen und Männer gleichbehandelt werden sollten.

Nun stelle ich mir zwei Fragen.

1.: Ist das überhaupt zulässig?

2.: Wie wird dieses Gesetz praktisch angewandt? Existiert diese Ungleichheit "nur" de jure?

Religion, Politik, Recht, Exhibitionismus, Rechtsprechung, Rechtswissenschaft, Sexismus, Strafgesetz, Philosophie und Gesellschaft
Gendern Gegenargumente?

Um abzuwägen auf welche Seite der Debatte ich mich stellen sollte hier ein paar Gegenargumente die mir selbst aufgefallen sind oder ich durch andere aufnahm.

Ich beziehe mich lediglich auf Stern, Binnen-I und co.

Wie viel ist an den "Argumenten" dran ? Was haltet ihr von denen und warum ?

  1. Demokratisches Prinzip wird umgangen ( Ist es gut wenn eine kleine non binäre Minderheit die Sprache der Mehrheit radikal ändert und die Demokratie missachtet ? Minderheitenpolitik )
  2. Unlogisch ( Wenn sich jemand mit einem z.b. * identifizieren kann, dann auch mit dem generischen Maskulinum. Es ist nur Kopfsache )
  3. Spalterisch ( Geschlecht sollte KEINE rolle spielen, trotzdem stehts im Vordergrund... wollen wir demnächst Hautfarbe, Religion oder Ethnie ebenfalls aufzählen weil sich irgendwer ausgegrenzt fühlt ? )
  4. Sprachen ohne Geschlechter lösen das Problem ebenfalls nicht ( Englisch, Türkisch etc... )
  5. Ausgrenzung der "Männer" ( Ärtz*Innen ? Männer könnten sich ausgegrenzt fühlen weil hier die männliche Endung z.b. Ärzte, also das e, nicht sichtbar ist )
  6. Realitätsfern ( Realität bestimmt auch die Sprache, wir denken bei Terroristen vor allem an Männern, bei der RAF an Männer und Frauen und bei Hebammen vor allem an Frauen... Mit der Zeit würde trotzdem jeder bei Bauarbeiter*Innen an Männer denken und es gäbe erneut Menschen die sich nicht mit der Schreibweise identifizieren.
  7. Probleme die das Gendern lösen soll können anders ebenfalls gelöst werden
  8. Studien welche positive Aspekte des Genderns hervorheben sind oftmals fragwürdig und nicht auf Langzeit getestet.
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