Sexismus – die neusten Beiträge

Gleichberechtigung oder Rosinenpicken? Eine unbequeme Wahrheit.

Mir fällt in den aktuellen Gleichberechtigungsdebatten ein Widerspruch auf, den man kaum übersehen kann: Gleichberechtigung wird häufig sehr selektiv verstanden. Rechte und Privilegien werden selbstverständlich eingefordert, aber sobald es um Pflichten oder Belastungen geht, herrscht oft auffällige Zurückhaltung. Dieses Phänomen könnte man treffend als „Rosinenpicken“ beschreiben.

Das klassische Beispiel ist die Wehrpflicht. Laut Grundgesetz sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Trotzdem wurden historisch ausschließlich Männer zum Wehrdienst verpflichtet. Mit anderen Worten: gleiche Rechte ja, aber eine unangenehme Pflicht wurde komplett ausgelagert, an das andere Geschlecht. Fairness sieht anders aus.

Ähnliche Muster sieht man auch im Berufsleben. Gleiche Bezahlung wird gefordert (zurecht), Quotenregelungen werden eingeführt, aber die besonders harten, gefährlichen oder körperlich anspruchsvollen Berufe sind nach wie vor männlich dominiert. Interessanterweise gibt es da keinen großen Andrang auf „Gleichstellung“.

Wenn wir wirklich von Gleichberechtigung sprechen wollen, dann müssen wir ehrlich sein: Echte Gleichheit bedeutet nicht nur gleiche Vorteile, sondern auch gleiche Pflichten. Alles andere bleibt letztlich einseitig und wirkt mehr wie ein bequemes Rosinenpicken als wie konsequente Gleichstellung.

Wenn man all das betrachtet, stellt sich die Frage: Haben Frauen in bestimmten Bereichen nicht schon mehr Rechte als Männer? Beispiele sind Quotenregelungen, Mutterschutz und häufigere Entscheidungen zugunsten der Mutter im Sorgerecht. Es geht nicht darum, Frauen zu benachteiligen, sondern klarzumachen, dass echte Gleichberechtigung nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten umfasst, und genau da liegt oft das Spannungsfeld.

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Waren Männer früher Monster?!

Hi, in letzter Zeit höre ich von vielen jungen Frauen die zu viel auf Social-Media unterwegs sind immer wieder, was Männer früher doch für Monster waren, weil sie die Frauen so hart unterdrückt haben und Ihnen jegliche Rechte auf Selbstbestimmung genommen haben.

Ich persönlich sehe das nicht so, fordere hier aber gerne zu einer aktiven Diskussion über diese Meinung auf.

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Generell bin ich der Meinung, dass das Gesellschaftsbild von damals und die einhergehenden Rechte/Pflichten eben ein Produkt dieser Zeit sind.

Früher wurden viele Konflikte zwischen Ländern oder sogar Teilen der Gesellschaft mit kriegerischen Konflikten und Gewalt gelöst, was es für mich absolut nachvollziehbar macht, das Frauen in einer solche Zeit z.B. kein politisches Wahlrecht hatten, weil diese dann nämlich die daraus entstehenden Folgen ihrer Wahl nicht auf die gleiche Art ausbaden mussten wie Männer.

Um es mal salopp zu formulieren, es lässt sich leichter für Krieg wählen, wenn man selbst nicht die Person ist, welche dann im Grabenkampf sein Leben riskiert.

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Generell fehlt meiner Meinung nach vielen jungen Frauen absolut das Verständnis davon, dass für jedes Recht was man genießt auch entsprechende Pflichten mit einher gehen und ja Männer hatten in früheren Gesellschaften mehr Rechte, jedoch hatten diese auch entstehend aus diesen Rechten erheblich schwerwiegende Pflichten.

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In der heutigen Zeit hat sich das Gesellschaftsbild weg von kriegerischen Konflikten und Gewalt hin zu einer Art "Wirtschaftskriegsführung" entwickelt, wo es primär nicht mehr darum geht den Feind durch pure Gewalt nieder zu strecken, sondern subtiler sich im erschließen von wirtschaftlichen und zivilisatorischen Errungenschaften zu messen.

Entsprechend hat sich auch die Gesellschaft gewandelt, da unter diesen Rahmenbedingungen Frauen ebenfalls am politischen Geschehen mitwirken können/sollen und die Folgen welche daraus entstehen so tragen können, wie es die Männer tuen, was in gewalttätigen und kriegerischen Konflikten eben nicht möglich war.

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Generell würde ich der absoluten Mehrheit der Männer zu jedem Zeitpunkt der Menschheit attestieren, dass sie ein großes Interesse am Wohlbefinden und der Sicherheit von Frauen hatten/haben, weil eben dies für eine stabile und nachhaltige Gesellschaft sorgt, was dann für beide Geschlechter von Vorteil ist.

Ich halte es generell für wichtiger das die Gesellschaft funktionabel, nachhaltig und sicher ist, als dass beide Geschlechter EXAKT gleich behandelt werden, was auch in der heutigen Zeit nicht erreicht ist und was auch nicht allzu selten zum Nachteil von Männer ist.

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Bin schon gespannt auf eure Meinungen zu dem Thema.

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Wieso lassen so viele Frauen ihre Männer zu Prinzessinnen werden?

Ich meine, während früher ein Mann erst einmal beweisen musste, dass er Land besitzt, bevor er eine Frau überhaupt anfassen durfte,

fragen Männer heutzutage die Frau, was sie zu der Beziehung beiträgt (oft finanziell).

Ich weiß nicht Mädels, ob ihr euch erinnert, aber in all den Märchen, die wir von klein auf kannten, war es immer der Mann der um die Prinzessin gekämpft hat. Nicht umgekehrt. Und was musste sie dafür tun ? Einfach nur sein. Das war's. Weil feminine Energie so mächtig und nährend und ...heilig ist.

Das haben Menschen damals schon immer gewusst. Und es ist genau diese feminine Energie, die ein Mann erobern wollte.

Heutzutage nutzen sie das Wort "Feminismus" , um "Gleichberechtigung" zu begründen, so dass beide sich die Rechnung teilen.

Es ist durch und durch maskulin, sich um etwas finanziell zu kümmern. Und es ist durch und durch feminin, sich um etwas emotional zu kümmern und sich finanziell und materiell versorgen zu lassen.

Sprich, durch die 50/50 Beziehungen heutzutage, wird der Frau die feminine Energie entzogen und der Mann selbst geht in diese feminine Energie. Weil es immer einen Ausgleich in den Polen geben muss.

Versteht ihr ? Das heißt, die Männer heutzutage sind oft Prinzessinnen. Und ich wünschte, dass mehr Frauen dieses Bewusstsein bekommen und sich daran erinnern wer sie sind.

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Wehrpflicht nur für Männer-die unangenehme Wahrheit

Der neue Wehrdienst also.

Eines der auffälligsten Merkmale dieser Entwicklung ist die selektive Anwendbarkeit der vorgesehenen Regelungen: Erneut richtet sich das staatliche Interesse nahezu selbstverständlich ausschließlich auf Männer – obwohl der Anspruch auf Gleichbehandlung, wie ihn Artikel 3 Grundgesetz formuliert, und die spezifische Ausnahme des Artikels 12a GG in einem Spannungsverhältnis stehen, das eigentlich eine gerichtliche oder verfassungsändernde Klärung erfordern würde. 

Doch eine solche Klärung ist zwar theoretisch möglich, praktisch aber kaum verlässlich zu erwarten, angesichts der politischen Trägheit noch im Hinblick auf die kulturellen Präferenzen einer Gesellschaft, die sich mit dem Begriff “Gleichstellung” meist nicht auf strukturelle Symmetrie, sondern auf einseitige Sensibilität für bestimmte Narrative beschränkt.

Die Vorstellung, dass eine verpflichtende Registrierung oder gar Heranziehung zur Wehrpflicht bei Frauen in der gleichen gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit hingenommen würde wie bei Männern, ist realitätsfremd. Ein solcher Vorstoß würde (zurecht) sehr schnell auf massive Ablehnung stoßen. 

Warum? Weil Männern beigebracht wird, emotionale, insbesondere schmerz- oder schambezogene Eingriffe nicht zurückzuweisen, zumindest nicht öffentlich und schon gar nicht mit moralischem Anspruch. Ein Mann, der sich über strukturelle Benachteiligung beschwert, riskiert, seine Geschlechtsidentität zu verlieren. Natürlich nicht biologisch, aber sozial. Solche Beschwerden werden nicht etwa als Ausweis politischer Wachsamkeit verstanden, sondern als Anzeichen mangelnder Männlichkeit oder gar als Bedrohung jener kollektiven Fiktion, die ein männliches Subjekt nur dann anerkennt, wenn es seine eigene Ersetzbarkeit akzeptiert.

So erhält der Staat auf diese Weise Zugriff auf den Körper und vor allem auch auf die Innenwelt des Mannes. Die psychologische Struktur, die emotionale Autonomie, das intime Wohlbefinden: alles steht zur Verfügung. 

Bei Frauen hingegen würde ein vergleichbarer Zugriff sofort als unzulässig, wenn nicht gar als strukturelle Gewalt bewertet werden. Die gleiche Untersuchung, die beim Mann als „Eignungsfeststellung“ gilt, würde bei Frauen mit Begriffen wie „Übergriff“ oder gar „Verletzung körperlicher Selbstbestimmung“ assoziiert. Das signalisiert deutlich: Die seelische und körperliche Unversehrtheit wird in geschlechtsspezifischer Weise moralisch bewertet. Der männliche Körper ist prinzipiell verfügbar, der weibliche prinzipiell schützenswert. Die körperliche Grenzziehung – die eigentlich universell sein müsste – wird durch die symbolische Geschlechterordnung aufgehoben oder verschärft, je nachdem, welches Geschlecht betroffen ist.

Getragen wird dieses System interessanterweise von zwei Lagern, die sich im Übrigen spinnefeind sind, aber in ihrer gemeinsamen Abwertung männlicher Subjektivität ein strukturelles Bündnis eingehen. Auf der einen Seite stehen rechte und nationalkonservative Kräfte, die nicht etwa Gleichheit in der Pflicht einfordern, sondern das Militär als männlichen Raum definieren wollen. Für sie ist die Wehrpflicht nicht nur Instrument zur militärischen Einsatzfähigkeit, sondern ein Mittel zur Erzeugung oder Reproduktion einer bestimmten Vorstellung von Männlichkeit – eine Vorstellung, in der das „Weibliche“ als Verweichlichung gilt und darum aus der Struktur ausgeschlossen werden muss. Ob weibliche Soldatinnen tatsächlich weniger leistungsfähig sind, bleibt empirisch unklar – und wäre selbst wenn es so wäre, in einem Land mit realistisch Betrachtet mit minimalem Kriegsrisiko, ohnehin nachrangig. Wichtig ist nur die Idee: Männlichkeit als Träger staatlicher Durchsetzungskraft. Frauen in Uniform stören diese Inszenierung. Also will man sie nicht.

Auf der anderen Seite stehen progressive oder postmoderne Diskurse, die Gleichheit als Ergebnis vergangener Benachteiligung denken und dabei blind für aktuelle Asymmetrien werden. Frauen sind strukturell benachteiligt, also muss man sie weiterhin strukturell verschonen. Die Wehrpflicht als staatlicher Zugriff auf Leben und Körper wird in dieser Argumentation nicht als Eingriff, sondern als neutraler Pflichtbeitrag verstanden, zumindest, solange er Männer betrifft. Dass eine körperliche Musterung mit Intimuntersuchungen und psychologischen Belastungstests für Männer potenziell ebenso invasiv sein kann wie für Frauen, wird einfach ignoriert oder als „zumutbar“ rationalisiert. 

(Verzeihung für die Textwand)

Bitte habt Verständnis, dass ich auf Fragen, die durch den Text beantwortet werden können, nicht extra antworte (wenn das hier überhaupt jemand liest😂)

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Militär, Sexismus, Wehrpflicht

Übergriffige Situation - was hättet ihr getan?

Ich war gestern mit meiner Freundin abends nach einem Stadtfestival noch draußen, wir lagen entspannt auf einer Wiese. Es war schon dunkel, man hat nicht direkt gesehen, dass wir zwei Frauen sind – erst, als eine Gruppe Männer näher kam.

Zuerst haben sie rübergerufen, ob alles okay ist, was wir ganz normal beantwortet haben. Aber als sie gemerkt haben, dass da zwei Frauen alleine sitzen hat sich die Stimmung sofort verändert. Plötzlich fielen richtig respektlose Kommentare, anzügliche Bemerkungen, wir wurden bedrängt, und obwohl wir mehrfach gesagt haben, dass alles in Ordnung ist, wir bitte in Ruhe gelassen werden wollen, und sie bitte weitergehen sollen, wurden wir am Ende einfach bespuckt.

Mir wurde auf den Körper gespuckt, meiner Freundin ins Gesicht. Danach sind sie weitergegangen.

Wir waren total überfordert. Es war dunkel, wir hätten keine Beschreibung der Typen geben können, wir waren angeekelt, geschockt und wussten nicht, ob es überhaupt etwas bringen würde, zur Polizei zu gehen, auch wenn sie in der Nähe gewesen wäre. Also haben wir letztlich nichts gemacht. Und jetzt fühle ich mich enttäuscht von mir selbst, weil ich es einfach habe passieren lassen.

Ich weiß, dass das vielleicht nicht so einfach ist, wie es im Nachhinein wirkt, aber ich frage mich:

Was hättet ihr getan? Was ist in so einer Situation die beste Lösung, direkt oder im Nachhinein?

Habt ihr Tipps für den Umgang mit sowas, und auch was man in Zukunft vielleicht tun kann?

Sexismus, Überforderung, Übergriff

Fühle mich in der Öffentlichkeit unwohl. Was kann man tun?

Hey, ich habe folgendes Problem, welches sich mittlerweile seit Jahren weiter aufbauscht:

Ich gehe eig. nur noch für absolute Notwendigkeiten nach drauen und unterlasse es ansonsten komplett, was sich durch Homeoffice definitiv noch weiter verstärkt hat.

Bevor sich das in diese Richtung entwickelt hat habe ich aber auch auf fast täglicher, mindestens wöchentlicher Basis einfach extreme Negativerfahrungen gemacht und hätte ich gewisse Vorkehrungen nicht getroffen würde das schätzungsweise auch so weiter gehen.

Es ist praktisch unmöglich gewesen mal eine Woche lang gar nicht gecatcalled oder auf sonstige Weise sexualisiert zu werden, es ist echt unglaublich. Von Menschen, die mir im Auto hinterherfahren und mir in gebrochenem Deutsch "Babeh bitte komm.. Steig bitte ein Babe" zurufen, zu jenem "flirt" pfeifen von random Leuten auf der anderen Straßenseite, zu Leuten die meinen sich am Bahnhof bei komplett LEEREN Bänken sich neben mich setzen zu müssen und mir dann meine Oberschenkel und Haare antätscheln.

Es fühlt sich als Frau nur noch maximal unangenehm all diese Situationen umgehen zu wollen. Abends alleine raus gehen ist dadurch sowieso ein totales No-Go geworden und wenn doch dann eig. nur per Uber direkt zu den Locations oder halt nur in Gruppen.

Wenn ich etwas mit Freunden plane graust es mich schon über den Heimweg nachzudenken.

Was kann ich tun? Ich will am Ende des Tages ja einfach nur meine Ruhe. Wäre ein Umzug in einen Ort mit weniger frauenfeindlichem Klientel der einzige Ausweg?

Frauen, Sexismus

Warum verteidigen angeblich aufgeklärte, feministische Linke das Kopftuch oder die Burka?

Wir wissen alle, warum es diese Kleidungsvorschrift gibt. Wir armen Männer würden uns nicht zurückhalten können, deshalb muss sich die Frau anständig bekleiden. Frauen müssen ihre Scham verdecken und nur ihrem Ehemann steht es zu, mehr zu sehen zu bekommen. Je mehr Frauen in einem Land je mehr bedecken, desto schlechter die Situation der Frauen. Es ist ein Symbol der Rückständigkeit.

Doch dann müssten gerade diese angeblich aufgeklärten, feministischen Linke dieses Konzept ablehnen. Man kann sich nicht mit "jeder soll tragen, was er will" rausreden und sonst so zu tun, als ob alles in Ordnung ist. Wenn sich jemand eine Hitlerfrisur und einen Hitlerbart machen lässt und sich die 88 oder HH tätowieren lässt, dann würden die Linken auch nicht sagen, dass sich jeder so frisieren und tätowieren darf, wie er will, sie würden es ablehnen. Doch Linke verbünden sich gerne mit Islamisten.

Übrigens finde ich das als Mann nicht nur frauenfeindlich, sondern auch männerfeindlich.

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