Warum mobben Männer mehr/ sind weniger tolerant?

Hallo Freunde

Ich bin selber ein Bisexueller,23 jähriger recht offener Mann. Ich werde von Männern fast jeden Tag angefeindet, bedroht und kleingemacht. Meist rufen sie mir üble beleidigungen nach, wenn ich mich mal nicht der Norm entsprechend verhalte. Wenn ich zum beispiel Nagellack an manchen Fingern trage, ein bauchfreies Top anhabe oder mit einem Mann händchenhalte.

Ich traue mich nichtmal einen Freund zu haben, der Druck und die Angst die mir von anderen Männern entgegengebracht wird Zerstört mein Leben, auch das Wissen älter zu werden ohne sich selbst gewesen zu sein nimmt mir die Lebensfreude.

Mir wirft fast jeden Monat einer eine Flasche nach, Ich werde oft respektlos behandelt. Ich wurde auch schon mal verprügelt als ich einen Zug verpasst habe und warten musste und das nur weil ich mich weigerte ihnen mein Handy zu zeigen. Ich habe Anzeige erstattet doch die anderen sind abgehauen und die Polizei hat gesagt dass sie nicht viel machen kann da ich und sie nicht wissen wer die täter waren. Die männlichen Polizisten haben mir auch kein mitgefühl oder verständniss gezeigt.

Mittlerweile bin ich soweit dass ich meistens nur normale und schlichte sachen anziehe wie pulli und jogginghose und nicht das was mir gefällt, weil ich einfach Angst habe, manchmal ist die Angst so gross dass ich am Wochenende nicht mehr ausgehe weil ich es nicht aus dem Haus schaffe. Der Gedanke wieder an den Falschen zu geraten ohne etwas zu tun ist bei mir omnipresent und das nur wegen Typen, ich versichere euch dass ich noch nie von einer Frau angegangen wurde, weder verbal noch körperlich.

Klar gibt es frauen die lästern, am Ende des tages ist es mir aber wurscht was jemand hinter meinem Rücken sagt, solange die person mich respektiert wenn sie vor mir steht ist alles gut.

Ich will niemanden schlechtmachen, bin ja selber ein kerl und viele sind auch tolerant nur weis ich eben aus erfahrung dass die Intoleranz und gleichzeitige unsicherheit bei unserem geschlecht viel höher ist als bei Frauen. Männer sind teilweise glaube ich im schnitt unsicherer als Frauen, sie können es aber manchmal besser verbergen.

Warum sind wir so liebe Männer und was denkt ihr Frauen darüber ? Wie kann ich dem aktiv entgegenwirken ? Wie kann ich mich selber sein ohne Angstt zu haben ??

Es gibt ja leute wie z.B James Charles, der auch so ist wie er ist und er lebt ein tolles Leben. Ich will das auch schaffen.

Männer, Verhalten, Frauen, Wissenschaft, Sexualität, Psychologie, Feminismus, Geschlecht, Gleichberechtigung
Warum dürfen Männer überall Haare haben aber Frauen nicht?

Hallo. Ich beschäftige mich hin und wieder mit Feminismus und auch Bodypositivity. Eben war ich auf dem Profil einer Influencerin die Bilder von ihren Achselhaaren usw. gepostet hat.

In den Kommentaren waren es dann wie immer zu 98% Männer die daran etwas auszusetzen hatten und sagten, dass Körperbehaarung unhygienisch, gar ekelhaft o.ä. sei.

Ich frag mich da einfach jedes mal, wie die in solch einer Doppelmoral leben können ohne es zu merken. Männer haben in der Regel überall Haare, selbst am Rücken und auch viel mehr als Frauen. (Natürlich nicht bei allen so). Es gibt viele Männer die sich selber rasieren und da verstehe ich dann auch, wenn sie das von ihrem/ihrer Partner/in auch erwarten. Sind ja persönliche Präferenzen.

Allerdings sind es meist genau diese Gorillas die sich 1 mal im Jahr rasieren (wenn überhaupt) die dann von Frauen erwarten, dass sie kein einziges Haar am Körper unterhalb des Kopfes haben dürfen. Warum ist das so? Warum ist es aus deren Sicht unhygienisch wenn eine Frau Körperbehaarung hat, bei ihnen selber soll es aber dann hygienisch sein? Wo liegt da der Unterschied?

Und warum interessiert es diese ganzen Männer überhaupt, was fremde Frauen mit ihrer Körperbehaarung machen? Bei der eigenen Freundin hat man da vielleicht ein winziges Mitspracherecht. Aber was nehmen die sich raus, Person XY, die 5000km entfernt wohnt, vorzuschreiben, dass sie sich ja rasieren müsse?

rasieren, Feminismus, Gleichberechtigung, Ungleichheit
Gleichberechtigung oder sexistische Badeordnung im Schwimmbad?

Am Strand in Frankreich oder Spanien ist es völlig selbstverständlich als Frau oben-ohne zu gehen. Auch an der Nord- und Ostsee, sowie an öffentlichen Badeseen i Deutschland sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Auch wenige Schwimmbäder erlauben es Frauen das Bikinioberteil weg zu lassen. Im Grunde unterscheiden sich männliche und weibliche Brüste ja auch nicht, außer das die der Frauen im Durchschnitt etwas größer sind und ggf eine Zeit lang Milche geben. Auf Bildern können oberkörperfreie Männer von Frauen unterschieden werden, was aber am Gesamtbild mit Gesicht usw liegt. Bilder von "nur Brüsten" lassen auf Grund der Größe das Geschlecht vermuten doch wird dies teilweise falsch zugeordnet. Betrachtet man nur die Nippel von sind Männer von Frauen nicht mehr zu unterscheiden. Trotzdem verbietet zum Beispiel Instagram oben-ohne Bilder von Frauen, aber nicht von Männern (aber dies ist ein anderes Thema).

Also kurz zusammengefasst: Jede Brust ist gleich!

Dennoch erlauben viele Schwimmbäder nur Menschen mit Penis das oben-ohne-Baden. Ich finde das stark Frauendiskriminierend und sexistisch. Was ist eure Meinung? Sollten alle Schwimmbäder aufhören sexistische Badeordnungen zu haben oder stimmt ihr dem zu, dass Brüste was schlimmes sind, wenn der zugehörige Mensch keinen Penis hat?

Nur weil es erlaubt ist heißt es ja nicht, dass man das Oberteil weg lassen muss. Jedoch finde ich sollte diese sexistische Oberteil-Regel abgeschafft werden.

Würdet ihr gerne oben-ohne baden, wenn Schwimmbäder aufhören sexistische Badeordnungen zu haben? Würdet ihr es gut finden aber nicht machen? Findet ihr die sexistischen Regeln gut?

Gleichberechtigung ist richtig und wichtig 81%
sexistische Badeordnung ist gut da Frauenbrüste Kinder verstören 10%
mich stört eine sexistische Badeordnung nicht, trage gerne Bikini 10%
Frauen, Brüste, Feminismus, Gleichberechtigung, Sexismus, oben ohne
Sollte es eine Männerrechtsbewegung geben?

Der Feminismus setzt sich ja bekannt für Frauenrechte und Ihre Gleichstellung in der Gesellschaft ein. Aber auch für Ihre Interessen wie z.B. kostenlose binden an schulen und Unis etc. Sollte es auch sowas für Männer geben? Männer wurden definitiv nicht so unterdrückt wie Frauen aber auch sie bräuchten finde in manchen Punkten mehr gehör von der Gesellschaft. Die Probleme von Ihnen. Wenn sie z.b. Depressionen haben hat man finde ich weniger Verständnis als für Frauen. Wenn sie Vergewaltigt wurden oder sexuell belästigt hört man Ihnen viel weniger zu. Oder müssen auch sie in den Krieg ziehen und sterben wenn wir angegriffen werden sollten. Elternzeit haben sie auch weniger als Frauen, obwohl man erwartet das sie für das Kind genauso da sind (was natürlich aber verständlich ist). Frauen zahlen auch seltener Unterhalt und kriegen öfter das Sorgerecht. Manche fordern das sie auch Recht auf einen kostenlosen und ohne Einwilligung der Mutter Recht haben sollten auf einen Vaterschaftstest, falls der Verdacht besteht das es nicht ihr Kind ist. Ich finde es würde eine bessere Gesellschaft werden wenn wir gegenseitig uns zuhören und Verständnis haben für die Probleme von anderen haben. Finde die disskusionskultur ist heute teils echt toxisch. Wenn ein Mann leidet „Pech wie Frauen haben auch lange gelitten“. Bei Krieg „Ja männer beginnen Kriege also sollen sie sie auch führen“. Sowas lese ich tatsächlich öfters in den sozialen Medien. Natürlich ist es wie gesagt nicht in den Ausmaßen wie Frauen unterdrückt wurden. Aber macht die Probleme ja nicht weniger wertvoll. Wie seht ihr das?

Männer, Frauen, Feminismus, Gleichberechtigung
Ist die „Woke-Bewegung“ rechts?

Ich habe von dieser Bewegung gehört, als ich mir ein Video über Kulturelle Aneignung ansah und habe einen erschreckenden Eindruck gewonnen. Ich weiß, dass sich die Bewegung offiziell als links sieht, allerdings erkenne ich da sehr stark nationalistisches/rassistisches Gedankengut.

Unter Kultureller Aneignung versteht man ganz allgemein die Übernahme von Traditionen/Werten/Geschichte etc. von anderen Kulturen.
Befürworter dieser Bewegung fordern zb. dass ein chinesisches Restaurant nur von Chinesen betrieben werden darf oder dass ein bestimmter Haarschnitt nur von denjenigen getragen werden darf, dessen Wurzeln aus der selben Kultur stammen.

Bleiben wir mal bei dem Beispiel mit den chinesischen Restaurant:

Angenommen eine in Deutschland geborene Person hat zwei chinesische Eltern (auch die Vorfahren sind alle chinesisch). Diese Person ist und sieht sich als Deutscher und sagt auf die Frage: „Wo kommst du her?“ „Aus Deutschland“.
Die Eltern dieser Person betreiben ein traditionelles chinesisches Restaurant in einer deutschen Stadt. Als sie schlussendlich in Rente gehen, fragen sie ihr Kind, ob es nicht das Geschäft übernehmen will.

Darf die Person zusagen oder nicht?

  • lautet die Antwort Ja, frage ich mich wie man zu diesem Schluss kommt. Die Person ist vollkommen in die deutsche Kultur integriert und hat keinerlei Verbindungen mit der chinesischen Kultur. In diesem Fall würde sich ein Deutscher also der chinesischen Kultur bereichern. Die einzige Verbindung: sein Aussehen. Da die Person chinesische Eltern hat, sieht diese Person natürlich auch entsprechend aus. Wenn diese Person also nur aufgrund des chinesischen Aussehen ein chinesisches Restaurant betreiben darf, obwohl die Person in Deutschland geboren ist, ist das doch der Inbegriff von Rassismus. Man reduziert eine Person auf ihr Aussehen, steckt sie in eine Schublade und ignoriert deren eigentliche Identität (Deutsch).

Weiter kann man sich fragen, bis in welche Generation sich das fortsetzen darf. Dürfte das Kind der besagten Person den Laden weiterführen, wenn die Person einen türkischen Partner hat? Und wie sieht es mit deren Kindern aus?

Letztendlich gab es schon immer Völkerwanderungen und bis in eine gewisse Generation hat fast jeder aus fast jeder Kultur gewisse Wurzeln. Vielleicht war ein entfernter Vorfahre von dir ein chinesischer Herrscher oder ein brasilianischer Bergbauer.

Für mich wirkt die ganze Bewegung ein bisschen nach: „Kulturen dürfen sich nicht vermischen, man darf sich einer Kultur nur dann bedienen, wenn man auch entsprechend aussieht“ -> „Nur Schwarze dürfen Rasta tragen“.

Meiner Meinung nach ist das die pure Form von Nationalismus und Rassismus, so wie es ihn vor 80 Jahren schonmal gab. Erschreckend beängstigend.

Wie seht ihr das? Und wie würdet ihr auf die Frage aus dem Beispiel antworten?

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