Warum seid ihr gegen Homosexualität und Vielfalt (falls ihr es seid)?

Ich bin persönlich der Meinung das jeder den lieben darf den er möchte, unabhängig von seinem Geschlecht, dem Geschlecht des/der Partnerin oder der nicht binären Person. Außerdem steht jedem ein bisschen bunt. :)

Ich sehe Homosexualität als normal und akzeptabel an, es wurde schließlich schon bei über 1500 Tierarten homosexuelles verhalten nachgewiesen, und ich bin selbst Lesbisch.

Diese Frage geht vor allem an jene Leute, die Homosexualität für falsch halten und homosexuelle dafür vertäufeln, obwohl man doch gar nichts dafür kann, denkt ihr ich höre mir gerne dumme Kommentare aufgrund meiner Sexualität an?

Also, an die Homophoben oder homonegativen Leute unter euch sowie an alle die etwas gegen die Geschlechtliche Vielfalt haben, was stört euch an Homosexualität und homosexuellen so wie allgemein an der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt? Lasst uns sachlich darüber diskutieren.

Ich behaupte hier nicht das ihr alle Homophob seid.

Ich bin für die Geschlechtliche Vielfalt und gehen Homophobie! 55%
Mir ist es scheiß egal was ihr da macht. 14%
Ich halte nichts von lgbt aber akzeptiere euch trotzdem alle 12%
Ich bin gegen die Geschlechtliche Vielfalt und Homosexualität 11%
Es ist eine Sünde, möge dich Gott von dieser Neigung befreien. 5%
Lasst mich bloß in Frieden, das ist bestimmt ansteckend!!! 2%
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EM Deutschland gegen Ungarn, Stadion sollte beabsichtigt in Regenbogen Lichtern leuchten wie findet ihr das?

(Unabhängig davon ob es jetzt abgeschafft wurde, oder nicht)

Denn als ich das erste Mal davon hörte, musste ich schmunzeln bzw. fand die Idee brilliant.

Aber als ich ein bisschen später nochmal genau darüber nachdachte, wurde mir immer mehr klar, wie unverschämt das eigentlich ist.

Fußball hat mit der ganzen verdrehten Sache garnichts zutun, und erst recht nicht die ungarischen Fußballspieler.

Das Stadion sollte für beide Manschaften eine gleich angenehme und willkommliche Atmosphäre geben, allein schon dann, wenn die ungarischen Spieler in Deutschland spielen, sollte darauf Acht genommen werden, dass sie sich auch genauso wohl fühlen können, wie die deutschen Spieler, die in ihrem eigenen Land spielen.

Denkt ihr nicht, dass die ungarischen Fußballspieler sich dann ein wenig verarscht und unerwünscht fühlen?

Deutschland ist es ja, das das Stadion so gestaltet, um Ungarn in gewisser Weise zu verarschen, das war der Sinn der Sache.

Also fühlen sich die deutschen Fußballspieler, die in Deutschland spielen, in gewisser Weise überlegen und die ungarischen Spieler, die in Deutschland spielen iritiert. Der eine weniger, der andere mehr.

Ja, um ehrlich zu sein, diesen Spielern gegenüber ist es ziemlich unverschämt DENN diese Spieler haben absolut nichts mit den beschissenen Beschlüssen der Regierung zutun. Vielleicht waren sie ja sogar dagegen. Aber hier in diesem Stadion spielen nur sie, ihre Meisterleistung und so werden auch in erster Linie sie von dieser "Botschaft" betroffen sein.

Fußball sollte nichts damit zutun haben.

Wie seht ihr das ganze?

Ich finde es gut 57%
Ich finde es schlecht 43%
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Bin ich transsexuell?

Hey, ich habe hier sehr viele Informationen über mich gepackt, weil ich ned weiss was wichtig und was nicht ist. Deshalb nicht wundern

Also die Sache ist die.. Als kleiner Junge habe ich mich in meiner Haut immer wohl gefühlt und war auch immer typisch junge. Mit 13 war ich ein echter idiot und eigentlich all das, was ich heutzutage bei einem typischen Mann verabscheue.

Unteranderem war ich da streng religiös, homophob, hab Rassismus mit schwarzem Humor gerechtfertigt. Ich glaube das alles hat sich daraus entwickelt, das ich zu der Zeit vor allem wegen meinem aussehen gemobbt wurde und Gott war so wie der einzige Ausweg und alles was der gesagt hat, war richtig.

Als ich dann die koran langsam verstanden habe bin auf eine sehr frauenfeindlivhe Zeile gekommen, worin auch stand, dass man Frauen schlagen sollte. Das und weitere Recherchen zur Homosexualität und allgemein hat mich dazu gebracht die Religion zu verlassen und mich sowas zu öffnen.

Die mobbing Phase war dann mit 14 beendet aber ich habe ab da meine Diagnose für die Schizophrenie bekommen.

Aber da ich mich von meinem alten ich getrennt habe, fühlte ich mich überhaupt nicht mehr wohl mit dem was ich bin. Die Schizophrenie hat da natürlich nicht geholfen.

Mit 15 fand ich dann raus das ich bisexuell bin, was sich aber bis jetzt tausendmal geändert hat. Da habe ich dann auch angefangen mich für "madchensachen" zu interessieren. Allgemein wurde mir ofter gesagt das ich eine feminine Art habe. Ich habe auch plötzlich angefangen Schminke toll zu finden usw.

Mit 16 wurde das nur extremer und ich habe auch angefangen mich als Mädchen zu fühlen. Also ich konnte mich mit einem Mann bzw dem typischen Bild eines Mannes nicht mehr identifizieren.

Da habe ich es aber damit gerechtfertigt, dass ich keine Geschlechterrolen akzeptiere.

Bis ich vor einer Woche mit meiner Freundin darüber geredet habe und sie mir empfohlen hat mich tiefer damit zu befassen

und jetzt stehe ich hier 17, schizophren, sehe fast wie ein Mädchen aus und will auch mehr wie ein Mädchen aussehen, verhalte mich nach vielen Meinungen wie ein Mädchen, störe mich an den Gedanken eine vagina zu haben nicht, aber mein penis ist mir auch kein Problem, tu mich aber wie ein Mädchen befriedigen (ik klingt weird), hasse meine korperbeharung die mich wie ein Mann aussehen lassen und weiss nicht, was ich bin.

Für Nachfragen bin ich sehr offen, ich weiss leider nicht gut was relevant für die Frage ist.

Danke aufjedenfall schonmal, wenn ihr euch damit einigermaßen befasst habt.

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Sollte ich mir Hoffnungen machen?

Hey ihr,

Ich (w/13) habe über ein Jahr lang bis zum Februar dieses Jahres eine Art On-Off-Beziehung mit meiner besten Freundin (w/13, Pan) geführt. Mittlerweile empfindet sie nichts mehr für mich, ich allerdings für sie.

Jetzt zu einer Situation, die mich ziemlich verunsichert:

Wir zwei waren am Mittwoch im Schwimmbad. Nach einigen Stunden schwimmen haben wir uns zurück zu unseren Liegestühlen begeben, und ein bisschen gequatscht. Ich hab sie etwas gefragt (weiß nicht mehr was meine Frage war). Sie hat sich allerdings "verhört", und verstanden: "Würdest du mich f*cken". Sie hat mich seltsam angesehen, ich hab sie gefragt, wieso denn. Anschließend hat sie mir erklärt, was sie verstanden hatte, und wir haben drüber gelacht. Dann hat sie mich gefragt: "Aber im Ernst, wenn ich dich fragen würde, was würdest du sagen?" Sie weiß, dass ich noch immer in sie verknallt bin, also meinte ich: "Ich denke schon...". Ich hab sie das gleiche zurückgefragt, sie sagte: "Ja, vielleicht."

Das hat mich jetzt sehr verwirrt. Will sie etwas von mir? Kann ich mir Hoffnung machen, dass da etwas "Erotisches" zwischen uns passieren könnte? Oder überinterpretiere ich nur, und es war nur so gesagt, ohne einen Hintergrundgedanken?

Danke im Vorraus für eure Antworten!

Da könnte etwas in ihr vorgehen... 71%
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie etwas von dir will! 14%
Nein, mach dir besser keine Hoffnungen. 10%
Anderes... 5%
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Ist das Kampf gegen Homophobie?

Der Torwart der deutschen Nationalmannschaft, Manuel Neuer, läuft im Juni bei allen Spielen mit einer Kapitänsbinde in Regenbogenfarben auf, um so die LGBT+-Gemeinschaft und ihren Kampf gegen Homo-, Transphobie und weiteres menschenverachtendes Gedankengut zu unterstützen.

Die UEFA, der europäische Fußballverband, hat da scheinbar etwas dagegen, ermittelt er doch deswegen jetzt gegen den DFB. Es sei eine politische Geste, die da präsentiert werde, und verstoße somit gegen die Regeln der UEFA, welche genau das verbieten, nämlich politische Botschaften während eines Fußballspiels (Quelle: n-tv)

Gleichzeitig läuft in jedem Spiel als Bandenwerbung ein Aufruf, die UEFA-Kampagne "Sign for an Equal Game" ("Unterschreibe für ein gerechtes Spiel) zu unterstützen. Diese Kampagne soll sich laut UEFA

"gegen Rassismus, Homophobie, Sexismus und alle Formen von Diskriminierung richten. Diese sind ein Schandfleck für unsere Gesellschaft".

Inwiefern passen die Ermittlungen der UEFA zu ihrer eigenen Aktion gegen Homophobie und Diskriminierung, die im Übrigen genauso während eines Spiels läuft und sogar noch auffälliger ist als eine Kapitänsbinde?

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Warum toleriert Deutschland homophobe Islamverbände und arbeitet teilweise sogar mit denen zusammen?

Medien berichten:

Ebenso Ali Erbas, der Chef der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Homosexualität sei unislamisch, haram. Erdogan stellte sich natürlich hinter Erbas, der wegen Hetze angezeigt wurde, und reagierte mit einer Gegenanzeige wegen „Verletzung religiöser Gefühle“. Zu Diyanet gehören auch die Ditib-Moscheen in Deutschland. Das heißt: Was Ali Erbas für die Diyanet vom Stapel lässt, gilt auch für sie. Die Diyanet finanziert die Ditib, schickt Imame und soll sich jetzt sogar in Rheinland-Pfalz am Religionsunterricht an Schulen beteiligen. Homohass ist bei der Ditib kein Einzelfall. Bis vor kurzem gab es noch in deren Onlineshop die Bücher des Homohassers Şimşirgil zu kaufen.

Der für seine Homophobie bekannte Islamverband DITIB beteiligt sogar am Schulunterricht. Wozu Homophobie führen kann, wird im Text ebenso dargestellt:

In 69 Staaten der Welt steht Homosexualität unter Strafe, in Iran, im Jemen und in Saudi-Arabien sogar unter Todesstrafe. Man bestraft mit Peitschenhieben, Hängen an Baukränen, Steinigung. [...] Homofeindlichkeit gibt es in allen antimoderneren Ideologien: Nazis sind homofeindlich ebenso Graue Wölfe, evangelikale Christen, Islamisten. [...] Islamisten begründen ihre Homofeindlichkeit mit Koran und Hadithen. Sie fantasieren Homosexualität als westliche Erfindung und empfehlen Konversionstherapie oder gleich die Tötung.

Auch Flüchtlinge stehen vor großen Problemen:

Der Asylprozess ist oft mühsam, da die sexuelle Orientierung bewiesen werden muss. Wie soll das gehen? Fotos von sich beim Sex? Es wurde auch schon queeren Flüchtlingen Asyl verweigert. Die Begründung: Im Herkunftsland sei ja nur die Ausübung strafbar, nicht die Orientierung.

Die Begründung ist höchst fragwürdig.

Warum schützt Deutschland die LGBT-Community so halbherzig? Warum werden teilweise homosexuelle Flüchtlinge abgeschoben, wenn das für sie schlimme Konsequenzen haben kann? Und warum arbeiten Schulen mit einem Islamverband zusammen, der für seine Homophobie bekannt ist?

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Transgender ftm nur eine Phase?

Oft stehe ich vorm Spiegel, starre mich selbst an und weiß ganz genau was ich an mir nicht mag. Ich hasse es, meine Brust zu sehen, mein weibliches Gesicht, meine Kurven, manchmal ist es so schlimm, dass ich anfange zu weinen und nicht weiß was ich jetzt machen soll. Aber manchmal, hört das für ganz kurz auf und ich schaue mein Gesicht an und fühle mich ganz zufrieden damit -nur nicht mit meinem Körper, vorallem nicht mit meiner Brust und würde in der Zukunft sehr gerne die Top surgery bekommen, da bin ich mir auch sehr sicher weil ich schon seit Anfang der Pubertät meine Brust nicht ausstehen konnte

Ich identifiziere mich als Junge und bin Trans ftm (bin noch nicht geoutet). Ich höre täglich die Wörter „Tochter“, „sie“, „Mädchen“ und breche deshalb manchmal zusammen, kriege wenig Luft und fange an zu weinen während ich weiß, dass meine ganze Familie transphob ist und mich niemals für das akzeptieren würde, wer ich bin. Aber dann wieder, manchmal höre ich diese Wörter und reagiere ganz okay darauf. Ja, ich realisiere, dass jemand schon wieder „sie“ gesagt hat, aber breche nicht zusammen und finde es fast schon egal und denke dann, ich würde einfach nur so tun als sei Ich transgender.

Ich hätte Angst in der Zukunft Testosteron zu nehmen weil ich denken würde, dass ich doch nicht Trans bin. Manchmal bin ich mir so sicher und dann, direkt einpaar Minuten später denke ich, dass ich meine Reaktionen zu den ganzen Dingen vortäusche, obwohl ich ganz genau weiß, dass meine Reaktion eben wirklich so war.

Ich habe zwei Freunde, die die richtigen Pronomen und meinen ausgesuchten Namen benutzen und es macht mich oft echt glücklich, aber dann auf einmal fühle ich mich unwohl.

Hat da jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen zu gemacht? Hättet ihr Tipps? Oder könntet berichten ob ihr doch nicht Trans wart?

Freundschaft, Sexualität, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Transgender, Unsicherheit, FtM, LGBT
Frage über sexuelle Orientierung von Transsexuellen?

Es wird in letzter Zeit irgendwie viel über transsexuelle Menschen gesprochen und es gibt eine Sache, die sich mir noch nicht ganz erschlossen hat. Ich hoffe, hier kann mich jemand aufklären :)

Es gibt ja, soweit ich das mitgekriegt habe, alle möglichen sexuellen Orientierungen bei Trans Personen, also hetero-, bi- und homosexuell. Homosexuell kann mir insoweit vorstellen, da man das andere Geschlecht weder früher bei sich noch beim aktuellen Partner will.

Irgendwie stelle ich mir die Frage wie es sich anfühle, wenn man z.B. von Frau zu Mann werden will und an seinem Körper keine weiblichen Attribute man, man sich aber in Frauen verliebt und man dieselben körperlichen Merkmale an ihr aber toll findet. Bisher wurde in allen Filmen das so gezeigt, dass Trans Personen ihren Körper regelrecht gehasst haben. Und dann waren sie begeistert, als sie einen ähnlichen Körper bei ihrem Love Interest gesehen haben. Vielleicht wurde das in den Filmen schlecht dargestellt, deshalb frage ich mal wie das in echt ist.

Die zweite Frage ist, ob sich die sexuelle Orientierung nach der körperlichen Umwandlung irgendwie ändert? Ich meine, man bekommt Hormone usw., wirkt sich das nicht darauf aus, wie man körperlich reagiert? Hierzu wurde nirgendwo etwas gesagt, also ist das nur so ein Gedanke. Vielleicht kann mir hier auch jemand erklären, wie es sich damit verhält.

Dieses Thema ist für mich relativ neu (Von LGBT bin ich früher nur auf die ersten drei Buchstaben aufmerksam geworden, die ich ehrlicherweise mehr nachvollziehen kann - ich meine, ich finde den menschlichen Körper allgemein schön und kann verstehen, dass man sich entweder zu einem oder dem anderen Geschlecht hingezogen fühlen kann oder eben zu beiden. Transsexualität - das ist mir völlig fremd und ich kann mich da überhaupt nicht hineinfühlen) deshalb entschuldigt, wenn ich etwas missverstanden habe.

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Ich fange an, meine homophoben Eltern nicht mehr lieben zu können?

Heyy,

ich bin w14 und lesbisch. Meine Eltern wissen es nicht und gestern Abend sind meine Mutter und ich iwie auf das Thema Homosexualität gekommen. Ich hab sie dann gefragt, was sie tun würde, wenn ihr Kind homosexuell wäre. Sie meinte dann, dass es eine Katastrophe wäre und sie nicht weiß, was sie dann tun würde. Nebenbei meinte sie dann aber noch, dass sie ihr Kind vllt dann nicht mehr rauslassen könnte. Dann fing sie an, richtig gehässig über Homosexuelle zu reden und sagte, dass sie krank sind, es eklig ist und nicht normal ist. Sie fragte sich dann, ob man das therapieren kann (was ja zum Glück verboten ist).
Ich hab währenddessen so sehr gezittert und fast geweint, musste aber so tun, als würde ich ihr zustimmen, damit sie nicht merkt, dass ich eigentlich lesbisch bin und alles rauskommt. Es hat mich so sehr verletzt.
Ich hab gestern Nacht dann voll geweint und konnte meiner Mutter heute nicht mehr in die Augen schauen und hatte keine Lust mit ihr zu reden. Ich kann nicht mehr.. ich halte es nicht mehr mit meinen Eltern aus. Ich fange echt an, sie nicht mehr lieben zu können. Ich will nicht mehr mit meinen Eltern unter einem Dach leben, aber ich bin erst 14 und kann deshalb nicht einfach weg.
Ich habe so Angst, was sie tun werden, wenn sie herausfinden, dass ich lesbisch bin. Es tut so weh…

Was soll ich tun?

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Hat diese Sexualität einen Namen?

Hallo liebe gutefrage Community,

ich komme mir etwas doof vor, so eine Frage zu stellen, weil ich eigentlich der Meinung bin, dass sich niemand labeln muss und es nicht für alles einen Begriff geben muss. Allerdings beschäftige ich mich in letzter Zeit viel mit der Frage, worauf ich eigentlich stehe und ob das noch ins Hetero-Spektrum fällt.

Ich versuche mal, es zu umschreiben:

  • Ich bin weiblich (zu 100%)
  • Ich habe kein Verlangen nach sexuellen Handlungen, die über das Küssen und Anfassen hinausgehen
  • Ich finde Männer und Frauen attraktiv, war aber bisher nur in Jungs verliebt und kann mir nicht vorstellen, mit einer Frau intim zu werden (habe auf freundschaftlicher Ebene schon mit anderen Mädels gekuschelt, würde allerdings dabei nicht nackt sein oder sie irgendwie anfassen wollen)
  • Ich möchte keine Kinder und keinen Sex, von daher wäre es mir auch egal, wenn mein Partner irgendetwas "zwischen den Geschlechtern" ist, z.B. Transgender (FTM) oder non-binary
  • Ich finde nackte Brüste und Penisse abstoßend, was denke ich der Grund dafür ist, dass ich mit Männern nur eingeschränkt und mit Frauen gar nicht intim werden kann
  • Ich finde meinen eigenen Körper nicht eklig oder so, aber bin sehr ungern nackt und habe keinen Spaß an Selbstbefriedigung

Ich habe mich bisher als asexuell und heteroromantisch (vielleicht etwas bi-curious?) bezeichnet, aber außerhalb des Internets noch nie mit jemandem über meine Sexualität gesprochen. Meine Familie wünscht sich, dass ich einen Mann heirate und Kinder bekomme, weil es eben "normal" ist. Gegen eine Heirat habe ich auch gar nichts, nur weiß ich nicht, ob mich überhaupt irgendjemand wollen würde. Ich hatte zwar schon eine Beziehung und ein paar Flirts, aber meistens endet es, wenn ich sage, ich will keinen Geschlechtsverkehr.

Wenn ich genau wüsste, was ich bin, könnte ich vielleicht leichter den richtigen Partner finden. Was sind so eure Gedanken?

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Könnte er trotzdem sexuellen Ernstes Interesse haben?

Leider weiß ich auch dass er Mal online ein little hatte, aber nichts sexuelles, dass in 2 Monaten 18 gewesen wäre, die Mutter davon aber dann was mitbekommen hat und ihm gedroht hat.

Er meinte die Leute sehen ja nur das Alter kann aber auch meine bedenken und die bedenken der anderen verstehen.

Ich habe ihm aber nie irgendwelche intimen Fotos geschickt, hat er auch nie verlangt.

Mit gefällt es halt irgendwie dass zu tun was er mag, im Bezug auf BDSM.

Ich weiß es ist nicht richtig, aber wenn wir uns dann in Begleitung meiner Tante öfters Mal getroffen haben, würde ich meine Mama sagen dass wir uns halt durch Freunde kennengelernt haben und er auch gerne liest und so. Ich habe sie schon gefragt ob sie was dagegen hätte, wenn ich einen älteren Kumpel habe, sie meinte nein, solange er Anständig ist.

Wir haben die BDSM Sache jetzt hinter uns gelassen und schreiben ganz Normal. Vllt sollte ich auch betonen, dass auch ich manchmal angefangen habe in die Richtung zu schreiben, er also nicht ganz unschuldig ist.

Noch zu seiner Person: er ist 35, pansexuell hatte eine Exfrau die 5jahre jünger war (waren 7jahre zusammen), 2 Kinder im Alter von 2 und 4. (Die er so gut wie nie sieht) .Er kleidet sich noch sehr jugendlich und hat auch ein Problem mit dem älter werden. Er sieht auch jünger aus. Und seine Umgangssprache ist auch noch sehr „jugendlich“.

Ich habe ihn auch Mal vor der Cam auf das Thema Jugendliche angesprochen und er hat überhaupt nicht sauer oder böse reagiert.

Er hat auch gesagt dass es nicht richtig war mit dem sexuell schreiben, von sich aus, seitdem schreiben wir nicht mehr so.

Das Probem ist auch dass er nur noch in meinem Kopf ist und mich die Sache bezüglich des Treffens und ihn so sehr beschäftigt, dass ich an nichts mehr anderes denken kann.

Er ist auch ein ziemlich schüchtern Mensch und hat auch nicht so viele Freunde. Beim Camen und beim telefonieren wird er immer rot und ist verlegen.

Und ich stehe auf etwas ältere

Ergänzung nach 35 Minuten

Er stellt sich auch manchmal den Wecker um mir in der früh guten Morgen zu schreiben.

Und er hätte auch kein Problem, sich meiner Mama vorstellen.

Ich habe ihn übrigens damals angeschrieben und er war auch erschrocken als er von meinem Alter erfuhr. Er hat nie Damit angefangen von Einem Treffen vor dem 18. Zu reden, dass war meine idee.

Ich schäme mich dafür ein bisschen, aber ich habe schon Gedanken an eine Zukunft mit ihm :/

Danke schonmal

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Könnte er es trotzdem ernstes Interesse haben Teil 2?

Jedenfalls haben wir halt dann auch sexting mässig geschrieben und dass nicht gerade wenig.

Nach einiger Zeit aber gingen wir auch mehr in normale Gespräche über, was wir halt davor auch schon gemacht haben, nur nicht so intensiv. Wir merkten dass wir viele Gemeinsamkeiten haben, wie zb. Lesen, filme, Anime und er interessiert sich auch für meine selbstgeschriebenen Geschichten. Die Gespräche wurden weniger sexuell.

Wir schrieben jeden Tag zusammen was uns auch sehr glücklich gemacht hat. Irgendwann fingen wir auch an miteinander zu telefonieren. Beim ersten Telefonat waren es sogar 3 Stunden, ohne irgendwas sexuelles. Wir telefonierten immer öfter. Er nahm sich immer Zeit in seiner Mittagspause um mit mir zu telefonieren, meldete sich gleich nachdem er von der Arbeit kam, um mit mir zu schreiben und wir telefonieren am Wochenende einen ganzen Tag lang oft durch.

Wir können viel gemeinsam über Dinge lachen, uns austauschen und er interessiert sich sehr für mein Buch, bei dem er mir auch schon Ratschläge gegeben ha

t…Dass ich mich jetzt wieder als weiblich identifiziere weiß er auch, er hat auch überhaupt kein Problem damit, den er akzeptiert jeden Menschen wie er ist.

Jetzt schreiben wir gar nicht mehr sexuell und er zeigt noch genauso viel Interesse wie vorher.

Irgendwann haben wir dann auch angefangen, Video Chat zu machen, es war meine Idee und es war sehr schön. Er war ganz verlegen. Wir haben ganz normal Geredet. Beim zweiten Mal, hat er aber so andeutungen gemacht dass ich mich doch Mal vor der Cam mit meinem Schal fesseln könnte, habe ich auch gemacht, mich aber im Nachhinein nicht wohlgefühlt. Ich habe auch mit ihm am nächsten Tag drüber geredet und wir haben ausgemacht dass dass nicht mehr vorkommt.

Er meint auch wenn ich 18 bin, möchte er versuchen mein Herz zu erobern, weil er meinen Charakter so toll findet, was mir schon sehr viele gesagt haben. Er meint aber wie werden sehen wie es sich entwickelt.

Wir schreiben jetzt gar nicht mehr sexuell und es scheint uns beide auch nicht zu stören. Jedenfalls habe ich irgendwann angefangen mit dem Gedanken zu spielen, mich mit ihm zu treffen und zwar schon im Januar nächsten Jahres. Dass war mein Vorschlag, er hat nie angefangen zu sagen dass er mich vor meinen 18. Treffen will.

Wir würden dann nämlich in seine Nähe ziehen 2 1/2 Stunden weg. Er würde mich sowieso nur an einem öffentlichen Ort treffen wollen und hätte auch nichts dagegen, wenn ich jemanden mitnehme, auch wenn ich 20 bin kann ich jemanden mitnehmen, meinte er.

Mich beschäftigt die ganze Sache sehr, ich weiß es ist nicht richtig aber ich möchte ihn so gerne kennenlernen. Ich habe auch meinem Vertrauenslehrer davon erzählt und er meinte es wäre besser zu warten. Ich muss deswegen auch öfters Weinen und mein Herz tut mir dann so weh. Dass habe ich noch nie so gespürt. Er hätte auch kein Problem sich meiner Mama vorzustellen.

Bitte in der nächsten frage die kommt weiterlesen

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