Sollten alle, die keine Frauen sind, auf die Männertoilette gehen?

Wie ihr sicher wisst, gibt es auch Menschen, die entweder von Geburt an nicht eindeutig männlich oder weiblich sind (Intersexuelle), oder sich nicht eindeutig als männlich oder weiblich identifizieren (nicht-binäre, agender, bigender, genderfluide usw). Für diese Menschen gibt es offenbar das Problem, dass sie nicht wissen ob sie auf die Herren oder Damentoilette gehen sollen.

Es gäbe natürlich die Möglichkeit, eine dritte Toilette, die jeder besuchen darf, einzurichten, allerdings sind dafür nicht überall Platz und finanzielle Mittel gegeben. Da der Anteil der Menschen, die weder die Frauen noch die Herrentoilette besuchen wollen, recht gering ist, ist auch die Frage ob dieser Aufwand überhaupt im Verhältnis dazu stünde.

Man könnte nun überlegen, allgemein alle Toiletten für alle Menschen zu erlauben, zumindest ich als Mann hätte damit kein Problem, aber wie sehen andere das?

Eine weitere Idee wäre, weiterhin zwei Toiletten anzubieten, allerdings dürften auf die eine Toilette nur Frauen besucht werden, während die andere Toilette für jeden offen ist. Die Vorteile wären: Frauen hätten weiter einen Rückzugsort wo sie sicher vor sexueller Belästigung durch Männer sind, der Aufwand wäre auch minimal denn man müsste nur das Schild an der Tür der Herrentoilette ändern.

Was haltet ihr von der Idee? Also:
Toilette 1: nur für Frauen
Toilette 2: für alle , also Männer, Frauen und Diverse
Unter der Annahme, dass eine gute Lösung für Diverse gefunden werden muss! "Alles bleibt wie es ist" soll hier keine Option sein!

(Und bitte spart euch ein "mimimi es gibt nur zwei Geschlechter", das ist nämlich nicht die Frage.)

Andere Antwort 50%
Ich als Mann fände das gut, weil 15%
Ich als Frau fände das gut, weil 12%
Ich als Frau fände das schecht, weil 12%
Ich bin Divers und finde das schlecht, weil 8%
Ich als Mann fände das schlecht, weil 4%
Ich bin Divers und fände das gut, weil 0%
Männer, Politik, Frauen, Toilette, Privatsphäre, divers, Gender, Geschlecht, Gesellschaft, Intersexualität, Sexismus, Sexuelle Belästigung, Transgender, LGBT, Geschlechtsidentität, agender, genderfluid , non-binary, Bigender, Nichtbinär
Welche Geschlechtsidentität?

Hi,

ich weiß nicht, ob ich trans, bigender, genderfluid oder doch einfach cis bin...

Also kurz zu mir:

Bin in einem weiblichen Körper geboren.

Ich habe keine/kaum Dysphorie. Allerdings möchte ich oft gerne als Junge gelesen werden (kleide mich auch überwiegend maskulin) und dass ein Typ im Club mal 'sorry bro' zu mir meinte, als er mir ausversehen auf den Fuß getreten ist, geht mir nicht mehr aus dem Kopf, weil ich mich darüber so gefreut habe. (Weil er mich als männlich gelesen hat)

Ich mag meinen weiblichen Namen eigentlich, aber manchmal fühlt es sich komisch an, mich mit dem Namen vorzustellen (benutze in meinem Freundeskreis eine neutrale Abwandlung von meinem Namen, weiß aber nicht, ob ich das so mag).

Gestern zum Beispiel hat mich jemand gefragt und meine Mum stand daneben und irgendwie war es voll komisch zu sagen, dass ich so heiße.

Ich versuche meine Brust manchmal zu verstecken, aber nicht unbedingt, weil ich mich so unwohl fühle, sondern weil ich weiß, dass ich sonst als weiblich gesehen werde.

In anderen Situationen mag ich es gerne eher feminin rumzulaufen...

In vielen Fällen ist es mir egal, ob Leute mich als männlich oder weiblich sehen.

Ich mag auch beide Pronomen (auch wenn er/ihm Pronomen kaum benutzt werden und es manchmal noch irgendwie ungewohnt ist)

Ich weiß es hat nichts damit zu tun, aber ich stehe hauptsächlich auf Typen. (Bin aber omni)

Manchmal wenn ich ein schwules Pärchen sehe, könnte ich heulen, weil ich das auch will.

Wenn ich ein straightes Paar sehe, versuche ich in letzter Zeit immer rauszufinden, wer ich lieber sein würde xD

Und wenn ich ein lesbisches Pärchen sehe, kann ich mich manchmal absolut gar nicht damit identifizieren und manchmal denk ich, dass ich gerne die maskuline von den beiden wäre..

Es ist so verwirrend, bin ich ein Mädchen, das einfach gerne maskulin ist oder bin ich genderfluid/bigender oder doch trans binär...

Hilfeee, bin am verzweifeln.

Geschlecht, Transgender, Geschlechtsidentität, LGBTQ, genderfluid , non-binary, Bigender
transfragen?

Dies wird nun meine einzige letze und lange Frage sein wenn es jemanden gibt der all meine Fragen beantworten kann dann schätze ich das sehr da ich als Transperson einen sehr lange überlegenszeit brauche bevor ich einige schritte wage nun okay

Was brauch ich alles für OPs bis ich weiß ob ich mich wohl fühle eine umänderung meiner geschlechtlichen organe brauche ich Busen? oder müssen auch mehr OPs kommen das man wirklich als Frau anerkannt werden kann oder mich selbst wohlfühle

Wie verläuft das mit Busen brauch ich Implantate oder können die durch irgendwelche Hormon-Tabletten wachsen? Und wo kann man die irgendwie bekommen und sind diese teuer?

Wie verläuft eine OP der Geschlechtsorgange ist dies Teuer kann ich das als Kind machen, oder muss ich 18 sein.

Werde ich mich von gewissen Freunden oder sogar von der Familie verabschieden falls sie mich danach nicht akzeptieren? gibt es irgendwo möglichkeiten freunden in dem Zustand zu bekommen?oder einfach Leute die mich da durch unterstützen und begleiten?

Was kann man gegen Ausgrenzung und Mobbing tun kann ich mich da irgendwie verteidigen oder muss ich es sacken lassen und es akzeptieren

Wie teuer kommt das ganze ist es finanzierbar ohne partner? Oder wäre es besser einen Partner zu suchen der mich dadurch Finanziell begleitet?

Kann ich von einen Job gefeuert werden wenn ich durch gehe?

Sollte ich eine Psychotherapie nehmen?

Sollte ich jetzt schon mir darüber den Kopf zerbrechen und die Op schon mit 18 starten oder sollte ich dies erst bedenken wenn ich erwachsen bin?

Ich denke das ich diese Fragen vorerst beantwortet haben will bevor ich diesen Schritt mache eigentlich war ich als jüngere immer dagegen wie sowas ist oder generell gegen LGBTQ und ich selber bin von mir überrascht was mein Gehirn mir mitteilen will das ich so Fühle ich hab mir schon früher die Gedanken gemacht wie das ist Busen zu haben ich wollte schon immer mädchen Klamotten tragen, mich einfach so zu fühlen und davon zu träumen ein Mädchen zu sein. Ich weiß dieser Text ist unnötiger als die Fragen aber das ist nur eine Aufklärung von mir selbst danke für die Zeit.

Transgender
Ich kann nd mehr...?

Ich dachte es wäre die perfekte Beziehung ich habe mich verliebt in in einen Transgender Jungen. Er wohnt sogar bei mir im Haus. Wir führen seit etwas über eine Woche eine gesunde Beziehung. Aber heute hat er sich bei mir als polysexuell geoutet. An sich dass er mehr als nur mich liebt, damit kann ich ja leben. Aber er hat heute eine zweite Beziehung gestartet neben unserer. Ich habe ihm gesagt es ist seine Entscheidung wäre weil ich nicht will dass er sich einschränken muss. Ich merke gerade dass es mich ziemlich stört. Der Gedanke dass ich alleine nicht genug bin ich weiß es ist nicht so aber das Gefühl ist da irgendwie habe ich auch das Gefühl dass er mich nicht mehr liebt. Werde einen Gutenachtkuss noch eine Umarmung noch eine ich liebe dich. Ich finde es unfair ich nehme schon in Kauf dass er Transgender ist weil ich ihn über alles liebe daher wird er sehr wenig Körperkontakt haben und er jetzt sogar noch eine zweite Beziehung führt weiß ich nicht ob ich Schluss machen soll ich will nicht an zweiter Stelle stehen und ich weiß ich würde an Gedanken kaputt gehen oder bzw an der Tatsache dass es jemand anderes noch in seinem Leben gibt es mich. Was soll ich tun? Soll ich mich von ihm trennen das würde aber heißen dass unsere häusliche Beziehung nicht wirklich gut gehen würde und er würde mich auch nicht als besten Freund sein wie ich ihn sehen würde. Wenn ich aber mit ihm zusammen bleiben und er dann zwei Beziehungen führt würde ich darunter kaputt gehen und leiden wenn ich ihm aber sage dass es für mich nicht okay wäre dann würde ich ihn ja beleidigen und und eine Entscheidungs zwangsstellen. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter ich bin Mitte 16 und männlich und er ist Ende 15 und männlich. Für mich würde sich aber auch anfühlen als würde er mich fremdgehen.

Lg jerry

Liebe, Sexualität, Liebe und Beziehung, Transgender, Polysexuell
Simulierte Schwangerschaft für Transfrauen?

Hallo,

Transfrauen haben heutzutage das Problem, dass sie nicht schwanger werden können. Dieses Problem kann momentan nicht gelöst werden, aber umgangen. Transfrauen können ja einfach nur so tun als ob. Und ich meine nicht nur einfach so, sondern richtig.

Also so in der Art stelle ich mir das vor:

Diee Transfrau Julia hatte vor paar Wochen unverhüteten Sex mit ihren Freund(innen) gehabt, weswegen sie jetzt einen Schwangerschaftstest macht. Dieser Schwangerschaftstest ist aber kein normaler, aber einer der immer Positiv zeigt. Sehr erfreut geht sie zu ihren Lebenspartner(innen) und zeigt stolz ihren positiven Schwangerschaftstest. Die Partner(innen) zeigen sich auch sehr erfreut. Am nächsten morgen geht ihr zum Frauenarzt. Er weiß, dass sie nicht wirklich Schwanger ist, weswegen er auch nur so tut als ob. Er gibt ihr dieses Teil, ein Babybauchsimulator:

Siehe Bild.

Dieses Teil Simuliert nicht nur das Volumen, sondern auch das Gewicht und das Stadium des Fötus. Durch Strom simuliert das Teil auch noch die Baby Tritte, auch wenn nicht gewollt.
Der Bauch ist aber nicht nur das einzige Feature. Der Arzt macht auch noch nämlich fake Ultraschallbilder vom Fötus. Um es noch akkurater zu machen

  1. Julia geht sehr erfreut nach Hause. Bewusst das sie und ihre große(n) Liebe(n) bals Eltern werdert. Ihr bereitet euch sehr gründlich vor. Sie kauften Kleidung, Möbel etc. Da ihr mit Sand gefüllter Bauch immer schwerer wird, wird sie sich nicht mehr groß anstrengen müssen. Mit einem kleinen "Entschuldigung, ich bin schwanger" bekommt sie jeden Platz im Zug oder im Bus. Nach 8,5 Monaten fühlt sie etwas. Die zuvor platzierte Fake-Fruchtblase ist geplatzt. Sie wird sofort in einem Krankenhaus behandelt. Die Hebamme steckt heimlich einen Schlauch in ihren Fake-Bauch, damit natürlich der Bauch während der Geburt kleiner werden kann. Die Hebamme holt dann ein Baby, das zuvor von den werdenden Eltern ausgewählt worden ist, damit sso tun kann, als ob es von ihr rausgekommen wäre.

Julia wäre jetzt eine glückliche Mutter.

2. Julia will kein Kind haben. Ein Kind würde ihr junges Leben zerstören. Sie hasst Kinder und außerdem ist sie eine junge, unabhängige Frau mit einer Zukunft. Julia entscheidet sich beim Frauenarzt für eine Operative Abtreibung. Der Frauen Arzt respektiert ihre Entscheidung. Am Op Tisch hat Julia ihre Beine breit gemacht, damit der Arzt das tut, was er tun muss. Er zieht seine Latexhandschuhe an, nimmt sein Werkzeug und fängt an. Julia fragt sich "Ist das richtig wa ich tu?", "Gibt es keine Alternative?", aber sie bleibt entschlosse, ihr nicht existierendes Kind abzutreiben. Nach Minuten der Stille ist es vollbracht. Das nicht existierendes Kind existiert nicht. Julia ist froh und nachdenkend zugleich. Sie überwies 600€ an den Arzt und bedankte sich noch für seine gute Arbeit. Julia lebte weiter, ohne Baby.

Jetzt wieder zur Frage: Sollten Transfrauen so etwas machen dürfen? Sollten Frauenärzte Fake Schwangerschaften und Abtreibungen anbieten? Deine Meinung?

Simulierte Schwangerschaft für Transfrauen?
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Hat LGBTQ zum Teil eine psychische Ursache?

Also ich frage mich in den letzten Tagen, was mich derart motivieren könnte, meine Sexualität öffentlich und ohne Unterlass zu thematisieren.

Ich bin zwar nicht schwul, hab’s mir aber als hetero vorgestellt. Was könnte der Motivator sein? In Deutschland kann man als LGBTQler ja sehr frei leben. Außer vielleicht in rein muslimischen Vierteln. Also das könnte schon mal nicht der Grund sein, so viel Energie aufzubringen, wenn die Freiheit ja schon vorherrschend ist. Dann dachte ich, vielleicht weil es außerhalb der modernen westlichen Welt schwer sein kann, schwul oder lesbisch zu sein. Aber wieso sollte ich dann im deutschen Raum laut mit den Töpfen schlagen? Führt doch zu nichts. Kann’s also auch nicht sein.

Und nun habe ich inzwischen den Verdacht geschöpft, dass es eine psychische Ursache haben könnte. Und zwar, wenn ich mir vorstelle, ich hätte bis, sagen wir, zum 16. Lebensjahr meine Sexualität geheimgehalten bzw was vorgetäuscht, weil ich mich dafür schäme oder es mich verwirrt oder ich mich deshalb nicht mochte, oder familiäre Ablehnung erfahren oder befürchtet habe…. was auch immer… dass ich aus diesem Grund vielleicht auch nach dem „Befreiungsschlag“, einen enormen Drang verspüren würde, mich weiter mitzuteilen. Mich also seelisch nackt zu präsentieren, Schluss mit dem Versteckspiel, Schluss mit den selbstzweifeln, all den negativen Gefühlen. Ich mache mich jetzt so öffentlich, wie möglich, und erfahre auch noch Zuspruch! Und zwar Großen! In Politik, den Medien, in der Kunst, sogar in Männersportarten! Wow! Überall Regenbogen Armbänder. Das muss wie Balsam für die Seele sein. Ein gutes Gefühl, dass man dann vielleicht künstlich verlängert, indem man neutrale Personen (bezogen auf LGBTQ, also nicht mal Gegner von Schwulen oder Lesben etc., sondern jetzt einfach keine LGBTQ Mitkämpfer)… dass man also diese Leute sozusagen zweckentfremdet, sie nutzt, um weitermachen zu können. Um sich weiter zeigen zu können, weiter den Zuspruch der eigenen und LGBTQ zugewandten Leute zu erfahren! Das ist ja auch eine unglaubliche Macht, die LGBTQler haben. Jeder, der nicht für sie ist, ist gegen sie. Was natürlich völliger Humbug ist, aber diese neue selbstbewusste Rolle, tut vielleicht so gut, dass man eine stärkere Ungerechtigkeit „kreiert“, als wahrhaftig vorhanden, um weitermachen zu können. Vielleicht weil es auch eine Opferposition „weiter pflegt“, die der Schlüssel war, zur Akzeptanz, von sich selbst und von der Gesellschaft. Das wäre für mich eine nachvollziehbare Erklärung für das fortwährende LGBTQ, die ja tatsächlich ziemlich alleine auf einem leeren Schlachtfeld stehen.

Demnach hätte es eine psychische Ursache. Was denkt ihr darüber?

Männer, Deutschland, Politik, Frauen, Wissenschaft, Sexualität, Psychologie, Homosexualität, Liebe und Beziehung, Transgender, LGBTQ, Philosophie und Gesellschaft
Im falschen Körper?

Ich wurde mit einer starken hörbehinderung geboren und wurde deshalb stark gehänselt und hatte es nicht immer leicht .. zu dem war ich eher jungenhaft, also ich fand Ponys, puppen und ähnliches doof.. war als Mädchen immer im Wald ,mit den jungs buden bauen oder ähnliches.. habe mich auch nie wie eine femme benommen... hatte sexuell Erfahrungen mit Männern und Frauen... habe mich da aber nie zu irgendwas speziell hingezogen gefühlt... mir war immer der mensch, der Charakter und wie wir harmonisieren wichtig... kurzfristig fand ich in meiner Jugend meine brust zu klein... mal fand ich mich zu dick, dann mal zu groß und meine Haare zu dünn... hier in dem chat geht es immer nur um geschlechtsbezogene Bemerkungen warum man sich im falschen Körper fühlt.. ich frage mich warum habe ich seit Geburt an kein funktionierendes gehört? Und mit dem älter werden hab ich mich irgendwie annehmen können wie ich bin.. also ich meine egal wie meine äußere Schale aussieht oder ist, kann ich doch für mich eine Entscheidung treffen, wer ich bin... keiner schaut mir in den Kopf... und diejenigen, die mich näher kennenlernen möchten und nicht nur auf äußere Merkmale achten.. können auch den Menschen erkennen, der ich wirklich bin... ich erwische mich manchmal auch dabei, dass ich Menschen auf den ersten Blick erstmal in irgendeine Schublade zu stecken versuche... dann besinn ich mich wieder und versuche diesen Menschen vorurteilslos kennenzulernen... zu oft wurde über mich geurteilt ohne dass ich die Chance bekommen habe, das man mich wirklich kennenlernen wollte...

Wollte das hier einfach bloß mal einwerfen, da ich viel darüber nachgedacht habe..

Körper, Transgender
Bin ich gar nicht hetero?

Hallo!

Ich (m, 32) habe bis vor kurzem nie daran gezweifelt hetero zu sein.

Es tut mir im Vorfeld sehr leid, wenn ich die Pronomen / Geschlechtsidentitäten falsch benenne, ich versuche euch ein Bild von meiner Situation zu machen.

In meinem Leben hatte ich 3 Beziehungen mit Frauen (2 Jahre, 6 Jahre, 1 Jahr) und befinde mich aktuell in meiner vierten Beziehung, welche seit 5 Jahren besteht.

Mit meinen Expartnerinnen hatte ich abgeschlossen, bis mir jemand aus dem Arbeitsumfeld kichernd erzählte, dass die Person, mit der ich 6 Jahren zusammen war dabei ist, ihr Geschlecht anzugleichen.

Er zeigte mir die Social Media Kanäle und kam aus dem Lästern / Sich lustig-Machen nicht mehr raus.

Natürlich war ich erstmal "geschockt" / überrascht, aber in dem Moment war ich einfach hauptsächlich wütend auf meinen Kollegen und machte ihm eine Ansage, was daran so witzig wäre etc pp.

Zuhause schaute ich mir die Social Media Kanäle nochmal in Ruhe an. Tatsächlich schien es, als ob er etwa ein Jahr nach unserer Trennung angefangen hat konkret zu werden und seinen Weg zu gehen inklusive Hormontherapie und angleichenden Maßnahmen.

Gut, es ist sein Leben und auch wenn wir getrennte Wege gehen hoffe ich, dass er glücklich und zufrieden ist.

In unserer Beziehung gab es meiner Meinung nach keine eindeutigen Anzeichen oder Gespräche diesbezüglich.

Nun aber meine Kernfrage: Wenn er schon immer im falschen Körper gefangen war und im tiefsten Inneren schon immer ein Mann war... Bin ich dann hetero? Oder ändert das was an meiner Sexualität?

Liebe Grüße,

BG

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Kopftuch vor Transfrau abnehmen?

Hallo meine Lieben!

Ich hatte letzte Woche eine Übernachtungsfeier bei mir zuhause, zu der ich explizit nur Frauen eingeladen habe, weil ich zwei muslimische Freundinnen habe und die dann ihr Kopftuch abnehmen können. Eine Freundin einer Freundin von hat eine weitere Freundin, ich nenne sie M. mitgebracht, die ich vorher noch nicht kannte. Während eines Gespäches beim Essen stellte sich dann heraus, das sie eine Transfrau ist, die noch kurz vor der Geschlechtsumwandlung steht, was auch meine muslimischen Freundinnen mitbekommen haben. Für sie war das kein Problem, sie entschlossen sich aber beide, das Kopftuch nicht abzunehmen, weil sie sich unwohl dabei fühlten.

Etwas später fragte eine der Mädls dann, wieso die beiden Ihr Kopftuch nicht abnehmen wollen, weil ja nur Mädels dabei wären. Sie sagten einfach, dass sie es nicht wollen, aber M. merkte sehr schnell, das sie der Grund war und fühlte sich sehr angegriffen. Sie begann eine Diskussion darüber zu führen, wie diskriminierend die beiden seien und dass sie sie nicht als richtige Frau anerkennen und transphob sind. Meine Freundinnen erklärten, dass sie nichts gegen ihre Transidenrität haben, aber sich einfach nicht wohl fühlen und das sie selber entsvhwiden wollen, wann sie es ablegen. M. ist daraufhin aufgestanden und ist gegangen, ihre Freundin mit ihr. In der Gruppe emtbrannte dann eine Diskussion, wer transfeindlich und wer religionsfeindlich ist, bis auch meine zwei Freundinnen heim gegangen sind.

Ich bin immernoch zwiegespalten, stehe aber mehr zu meinen zwei Freundinnen. Wie seht ihr das? Wie hättet ihr reagiert? Was hätte ich tun sollen

Religion, Islam, Diskriminierung, Kopftuch, Religionsfreiheit, Transgender, Transsexualität, LGBTQ, Transphobie
Partnerin hat mir verschwiegen, dass sie transgender ist?

Ich habe vor einem Jahr eine Frau kennen gelernt und wir haben uns paar Mal getroffen und sind uns nach einem Monaten näher gekommen (küssen, fummeln usw.). Nach paar Monaten haben wir uns seltener, irgendwann kaum noch getroffen - ging von beiden Seiten aus, bis wir vor drei Monaten wieder ein Date hatten. Nach paar Dates sind wir intim geworden, was wir seitdem regelmäßig gemacht haben.

Ich entwickelte starke Gefühle für sie, weshalb ich sie gefragt habe, ob wir eine Beziehung haben wollen. Nach zwei Woche Beziehung sagte sie mir dann, dass sie transsexuell sei und ihr Geschlecht vor einem halben Jahr angleichen ließ. Seitdem (vier Tage her) habe ich nicht mehr mit ihr geredet. Ich fasse es nicht, dass sie mir dieses Detail so lange verschwiegen hat. Mir wurde dann auch klar, dass sie bei unseren Dates vor einem Jahr noch keine Umwandlung hatte, weshalb sie sich nicht ausziehen wollte. Ich habe zwar beim rum machen mal etwas "komisches" zwischen ihren Beinen berührt, habe aber damals nicht weiter drüber nach gedacht. Jetzt wird mir klar was es war.

Ich möchte die Beziehung beenden, weil sie mich so angelogen hat, und ich nie mit einer Frau in einem Männerkörper rum machen wollte (was sie damals ja war). Ich fühle mich wirklich schrecklich. Dazu kommen weitere Gründe, wieso ich die Beziehung nicht mehr will... aber ich habe mich verliebt, es fühlt sich an, als hätte sie Schluss gemacht. Was würdet ihr tun? Wie würdet ihr das sehen? Habt ihr Tipps?

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Wie lange muss man Geschlechterdysphorie haben?

Ich stelle die Frage, da ich mir Sorgen mache, dass das Trans-sein nur gespielt ist für Aufmerksamkeit (Sowas wie Imposter-Syndrom). Ich würde schätzen der erste Versuch mich bei meiner Mutter zu outen hat min 9-10 Jahren stattgefunden. Habe mich aber dann doch nicht aus Angst der Reaktion geoutet. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern (Bin gerade 14 Jahre), wie stark die Dysphorie ausgeprägt war, jedoch vermute ich, dass ich sie in diesem Alter hatte, da ich auch im gleichen Alter Depressionen hatte.

Jetzt aber habe ich extrem starke Dysphorie seit ca. Februar 2022, die mich auch stark einschränken (Die Schulische Leistung, Beziehungen (Freundschaftliche und Familiäre), Psyche, etc.). Vor allem sowas wie Körperhass, Depressionen, Angst vor weiteren (pubertären) Veränderungen, Suizidgedanken, Panikattacken etc..

Mein (einziger) Freund hat mir auch gesagt, dass er vermutet, dass ich trans sein könnte, gekennzeichnet durch mein Verhalten etc. (Ich bin nicht geoutet)

Zwischen dieser Zeit, wusste ich nicht viel über mein Geschlecht und habe es in Frage gestellt, jedoch war diese Zeit durch typisches Verhalten des anderen Geschlechts gekennzeichnet.

In der früheren Kindheit gab es aber kein "typisch" weibliches Verhalten, vielleicht lag es an meinen Kindheitstraumas (Misshandelt worden durch meinen Vater (Mit 2 Jahren)) und das ich extrem in meine Geschlechtsrolle gedrückt wurde. Zudem kann ich mich an ein Ereignis erinnern, an dem ich im Kindergarten mich von der Erzieherin zum SpiderMan schminken lassen habe und ich hatte auch wirklich Spaß daran. Doch als mein Vater mich einige Minuten abgeholt hat, habe ich es direkt abgewaschen (Da das in den Augen meines Vaters als "unmännlich" galt und ich bis heute noch extreme Angst vor ihm habe), die Erzieherin war sehr verwundert.

Übrigens ich habe einen Psychotherapeuten und muss evtl. bald eine Klinik (Aufgrund von Selbstmordgedanken und Selbstverletzung). Ich bekomme auch bald Pubertätsblocker, einfach zum besseren Überlegen, falls man erkennt was damit gemeint ist.

Bitte auch ernstgemeinte Antworten, von Leuten die sich bestenfalls mit dem Thema auskennen. Ich möchte nicht hören, dass ich sowieso nicht das Geschlecht wechseln kann, weil es einfach nur stört, diejenigen können das denken, aber bitte dann nicht die Frage beachten. Vielen Dank!

Schule, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Transgender

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