Bisexualität – die neusten Beiträge

Bin ich schwul oder bisexuell? Ich bin mir unsicher?

ich trage das Thema schon länger mit mir herum und hoffe, hier vielleicht ehrliche Meinungen und Erfahrungen zu bekommen.

Seit meiner Jugend habe ich gemerkt, dass mich Männerkörper sehr stark anziehen. Schon als Teenager habe ich mit Freunden heimlich Pornos geschaut und dabei eher das Interesse an den Männern entwickelt. Wir haben auch manches nachgespielt, und ich habe dabei gerne die Rolle übernommen, die eigentlich die Frauen hatten. Damals war das natürlich ein großes Tabu, und wenn wir erwischt wurden, gab es ordentlich Ärger, so nach dem Motto „das machen Jungs nicht“.

Später hatte ich Beziehungen mit Frauen. Ich habe versucht, das Interesse an Männern zu verdrängen, aber es kam immer wieder hoch – z. B. wenn ich mir Pornos angeschaut habe. Dabei hat mich nie das weibliche, sondern das männliche Körperliche wirklich erregt.

Mit Anfang dreißig hatte ich dann das erste Mal bewusst etwas mit einem Mann. Und das hat mich komplett überwältigt: Ich habe eine Leidenschaft gespürt, wie ich sie mit Frauen nie empfunden habe. Seitdem geht mir das nicht mehr aus dem Kopf. Wenn ich nackte Männer sehe, läuft sofort ein Kopfkino los – bei Frauen passiert das so nicht.

Jetzt frage ich mich: Bin ich schwul? Oder vielleicht doch bisexuell, weil ich ja auch Beziehungen mit Frauen hatte?

Mich würde interessieren, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben und wie ihr zu eurer eigenen sexuellen Orientierung gefunden habt.

Danke fürs Lesen und eure Gedanken!

Liebe, schwul, Sex, Sexualität, Penis, Bisexualität, hetero, Homosexualität, lesbisch, heterosexuell, LGBT+, Schwulensex

Verliebt in Unifreundin?

Hallo Ihr Lieben

Ich bin w 22 und bin jetzt seit einem Jahr in einer Stadt am anderen Ende von Deutsch für mein Studium. Da ich hier niemanden kannte habe ich relativ schnell und intensiv Freundschaften geschlossen. Nun habe ich eine kleine Freundesgruppe von insgesamt 5 Mädels inklusive mir gefunden die wie meine Familie hier ist! Ich hab alle wirklich sehr lieb gewonnen und in mein Herz geschlossen da sie hier wirklich wie meine Familie sind und ich wegen der Uni und auch so in meiner Freizeit immer sehe und viel zeit mit ihnen verbringe. JETZT habe ich aber ein großes Problem da ich mich in eine der Mädels verliebt habe und zwar schon von anfang an. Ich habe sie in der kennengelern Woche geshen und fande sie direkt super attraktiv und einfach mega sympathisch! Zu der Zeit hätte ich mir niemals erträumt können das wir jetzt auch so eng befreundet sein könnten und sie auch wie ich bi ist.... aber was soll ich nun tun ich habe so viel angst sie als Freudin zu verlieren aber gleichzeitig bin ich auch soooo verliebt und würde sie am liebsten nie wieder los lassen wenn wir uns umarmen... Jedoch glaube ich das sie mich nur als Freundin sieht und ich absolut keine Chance habe weil ich nicht gut genug für sie bin. Ich bin so aufgeschmissen und drehe mittlerweile echt jedesmal wenn wir uns sehen fast durch. Was soll ich tun? Sollte ich sie einfach vergessen und akzeptieren das ich nicht das für sie sein kann was ich gerne wäre oder soll ich es ansprechen und wenn ja wie ohne das die Freundschaft kaputt geht.

Ich hoffe jemand kann mir einen Rat geben! Danke!

Liebe, Freundschaft, Bisexualität, Verzweiflung

Glaubt ihr der Queer Aktivismus zerstört sich (LGBT Community) selbst?

Ein Bsp von vielen:

Von schwulen Männern wird wieder bedingungsloser Gehorsam eingefordert. Nicht durch „heteronormative“ Männer, sondern durch queere Aktivisten und ihre Unterstützer. Was als „Fortschritt“ verkauft wird, läuft auf die Zerstörung schwulen Lebens hinaus.

https://just-gay-germany.org/de/Start/

Mit dem Slogan „Gay not queer“ stemmen sich Schwule gegen die Queer-Politik der Bundesregierung und aggressiven Transaktivismus.

Seit geraumer Zeit werden Hashtags verbreitet wie „Gay Not Queer“, inklusive Aufforderungen an Schwule und Lesben, den Regenbogen zu verlassen. Kritiker und Kritikerinnen werden wüst beschimpft und insbesondere Frauen sehen sich mit einem Hass konfrontiert, der bis vor kurzem noch undenkbar war. Nun melden sich auch vermehrt Transsexuelle und vereinzelt Transgender zu Wort und offenbaren ihre Ablehnung gegenüber queeren Gesetzesvorhaben der Ampelregierung. Sie betonen, dass sie nicht queer sind.

Queere Organisationen verfolgen eine Politik zur Durchsetzung von Gender als Geschlechtsdefinition. Diese ist aber nicht unsere Definition von Geschlecht, und wir erkennen diese für uns persönlich auch nicht an. Dies wird aber nicht respektiert. Es wird der Versuch unternommen, dies als allgemeingültig zu erklären. Wer dem nicht folgt, der muss mit Verunglimpfung, Ausgrenzung und Beleidigungen rechnen. Über Konsequenzen und Risiken wird konsequent geschwiegen und nicht geschrieben. Eine offene Debatte wird nicht zugelassen. Es wird erwartet, dass alle widerstandslos der queeren Agenda folgen. So funktioniert das aber nicht. 

https://www.cicero.de/kultur/gay-not-queer-just-gay-florian-greller

Der Frauenhass wundert mich nicht. Als erstes arbeitet man sich an Frauen ab. Diese Transaktivsten, die dafür kämpfen Biologischen Männern die sich anders identifizieren Zutritt in Frauenräume ermöglichen wollen, arbeiten sich zuerst an uns Frauen ab. Die tatsächliche Gewalt die Transsexuelle Frauen erleben im Alltag, geht von Männern aus. Darüber wird aber nicht gesprochen.

Mittlerweile gibt es Just Gay, LGB drop the T (auch eine Bewegung die sich strikt von Queer und Trans distanziert) und laut der verlinkten Artikel hat es auch Transmenschen die sich klar von diesem Queer Aktivismus distanzieren und damit nicht in Verbindung gebracht werden wollen. Darum meine Frage, zerstört sich diese LGBTQ Bewegung nicht langsam selbst? Sie spaltet sich immer weiter

Männer, schwul, Deutschland, Politik, Frauen, Sexualität, Ausgrenzung, Bisexualität, Diskriminierung, Extremismus, Gender, Geschlecht, Gesellschaft, Homosexualität, lesbisch, Transgender, Transsexualität, LGBT+, non-binary, queer

Welche Sexualität habe ich?

Hallo, ich m21 bin momentan sehr am strugglen, welche Sexualität ich habe.

Bei mir ist es so: seit meinem zwölften Lebensjahr merke ich, dass ich Jungs interessant finde. Seit meinem 16. Lebensjahr ungefähr, aber habe ich bemerkt, dass ich Jungs interessanter finde als Mädchen. Ich habe das Gefühl, dass ich mich bei Mädchen innerlich verstellen muss, dass sie mich mögen. Wenn ein Mädchen vor mir steht, habe ich auch immer folgende Gedanken: „Oh, jetzt hast du ein Mädchen vor dir, jetzt musst du eine möglichst guten Eindruck machen“. Keine Ahnung, woher diese Gedanken kommen, allerdings habe ich diese bei Jungs nicht.

Bei Jungs gefallen mir die Haare (ich liebe Locken und braune Augen), der gesamte Körper, sowie der Intimbereich (wenn man sich bspw in der Dusche im Schwimmbad nackt sieht). Bei Mädchen müsste ich tatsächlich erstmal überlegen, ob ich da überhaupt etwas attraktiv finden würde, denn wenn ein Mädchen vor mir steht, juckt mich das überhaupt nicht.

Allerdings merke ich, dass ich von einer nackten Frau (auf Bildern, in echt ist mir der Anblick bislang leider verwehrt geblieben) durchaus ab und zu eine Errektion bzw auch einen Orgasmus bekommen kann, was jedoch seltener passiert.

Bin ich jetzt bi oder gay oder was ganz anderes? Ich weiß dass ich mich nicht Labeln muss aber ich würde es gerne .

Danke für hilfreiche Antworten

schwul, Sexualität, Anders sein, Bisexualität, Unsicherheit, findungsphase, LGBT+, Scham

Meistgelesene Beiträge zum Thema Bisexualität