Bisexualität – die neusten Beiträge

Sollten wir sexuelle Zurückhaltung und Exklusivität wieder mehr wertschätzen statt Sex beliebig zu leben?

Sollten wir die traditionellen Werte in Bezug auf Sexualität – wie Zurückhaltung, Exklusivität und Ernsthaftigkeit – wieder stärker schätzen, statt Sexualität inflationär und beliebig zu leben?

In der heutigen Zeit ist ein liberaler Umgang mit Sexualität weit verbreitet. Sex wird oft früh und im Laufe der Jahre mit vielen verschiedenen Partnern erlebt, manchmal auch nur zum Zweck der „Erfahrungssammlung“ – ohne tiefergehende Bindung. Früher jedoch galt Sexualität oft als etwas Besonderes, Intimes, das mit Verantwortung, Bindung und auch Zurückhaltung verbunden war.

Diese Entwicklung wirft also Fragen auf:

Haben wir durch die sexuelle Befreiung tatsächlich mehr gewonnen – oder verlieren wir dadurch Tiefe, emotionale Bedeutung und Wertschätzung für Intimität?

Ist es sinnvoll, mit der Sexualität freizügig umzugehen, oder sollten wir uns wieder mehr an alten Werten orientieren, in denen nicht Quantität, sondern Bedeutung und Verbindlichkeit zählten?

Oder ist diese Haltung bereits eine konservative oder sogar kulturkritische Gegenposition zum heutigen Liberalismus?

Sex ist regelrecht zum Konsumverhalten mutiert. Findet ihr das ok?

Worin liegt der Reiz, "sexuelle Erfahrungen" durch Menschen unterschiedlicher Menschen aus verschiedenen Kulturen, Hautfarben, etc. zu machen?

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Bi oder pan?

hey, 😋

ich bin weiblich (14 jahre alt) und bisexuell.

doch jetzt stelle ich meine Sexualität irgendwie wieder in frage. (bitte sagt eure meinung brauche Außenstehende Meinungen)

also mir ist vor 3 Jahren bewusst geworden das ich bi bin aber mit einer tendenz zu jungs. nun hatte ich eine kennenlernphase mit einem mädchen und es lief echt gut aber dann war sie bei mir zuhause (mit einem kumpel der trans ist den wir auch kennen )und danach war es irgendwie komisch sie war komplett verschlossen und danach hat sie gesagt das es doch irgendwie nicht passt. Danach war ich schon traurig ehrlich gesagt weil ich mir wirklich etwas ernstes mit ihr hätte vorstellen könnn aber erzwingen kann man es auch nichh deswegen war die sache für mich vorbei. aber muss sagen ich hab mich mehr mit ihm ( dem trans jungen ) unterhalten weil sie nicht daran "interressiert " war zu reden was völlig okay ist. Doch ich merkte wärend und nach dem gespräch mit ihm das ich gewisse interesse empfand ( er ist einfach ein echt lieber und so offen, man kann gut mit ihm reden was keine ausrede ist. (würde eh nicht klappen wegen altersunterschied und so... ) und jetzt wenn ich nun Personen sehe und mir gesagt wird das die person trans ist ( meistens transjungs ) das da eine gewisse interesse besteht die ich nicht erklären kann weil ich die ganze zeit denke und sage das ich bi bin aber zählt es jetzt noch als bi oder schon als pan ? ( weil hatte soetws noch nie mit einer z.B. nonminären person und auch noch nie mit einem trans mädchen /Frau ) und bin jetzt am überlegen kann man teoretisch so halb bi halb pan sein oder bi mit interesse an transjungs ? gibt es sowas ? weil ich label mich gerne und fühle mich sehr wohl mit der "verbindung " zu bi aber wieso finde ich dann trans jungs interessant ( auch wenn sie noch keine geschlechtsumwandlung hatten ) ( und ja ich weiß was pan ist und irgendwo ist mir das gender auch egal sondern der Charakter der so oder so am wichtigsten ist aber andereseits ist mit das gender dann doch nicht egal ) hahah bitte helft mir bin so verwirrt

lirbe Grüße und danke im voraus 😊

Bisexualität, pansexuell

Wie kann ich besser mit Bi Erasure umgehen?

Irgendwie macht mir der Bi Erasure etwas zu schaffen. Bin bei meiner Kernfamilie (bis auf meinen älteren Bruder, seine Reaktion will ich mir vorerst eher ersparen) sowie bei meinen engsten Freund*innen geoutet. Aktuell bin ich in einer Beziehung mit einem Mann. Hab mir aber fest vorgenommen, wenn ich mal mit einer Frau in einer Beziehung wäre, dass ich das nicht verheimlichen würde (und das würde ich auch nicht, egal, welche Reaktionen auch kommen würden).
Allerdings fühle ich mich manchmal so unsichtbar, als würde ich meine Identität verleugnen. Alle gehen ja erstmal aufgrund der Heteronormativität davon aus, dass man hetero ist. Und klar, ich bin viel mehr als meine Sexualität, ich studiere, habe Hobbies und Freundschaften, etc. Aber irgendwie ist es so, als würden die Leute, bei denen ich nicht geoutet bin, mich nicht wirklich kennen, als würde ich mich verstecken.
Generell war es oft so, dass ich mich versteckt habe, dass ich mich nicht so zeigen konnte, wie ich war. Beispiel gefällig? Ich habe damals jahrelang in der Schule versteckt, dass das Lesen eines meiner größten Hobbys ist. Wir mussten z. B. eine Leseliste fertig bekommen, ich habe vermutlich mehr gelesen als alle anderen Leute aus meiner Klasse. Dennoch habe ich absichtlich schlechte Noten in Kauf genommen und die Leseliste nie vervollständigt, um nicht als Streberin zu gelten.
Das mit der Bisexualität fühlt sich irgendwie teilweise genauso an. Als würde ich einen Teil von mir verstecken, um nicht abgewertet zu werden. Gleichzeitig sagen so viele, dass man ja nicht zu aufmerksamkeitsgeil sein sollte, dass es unnötig wäre, das allen ins Gesicht zu drücken, etc. Klar, ich verstehe die Argumentation. Sexualität ist nichts, was man in einer Gesellschaft öffentlich auslebt und ist eher in privaten/vertraulichen Gesprächen präsent. Ich würde das nicht allen ohne Anlass einfach so erzählen wollen, klar. Aber wenn das Thema (aus welchem Grund auch immer) jemals aufkommen sollte, auch ohne aktuelle Partnerin, hoffe ich, dass ich nicht lügen bzw. mich selbst verleugnen würde, nur, weil sich Sachen schnell herumerzählen. Aber ja.
Ich weiß, es ist teilweise ein bisschen verwirrend, was ich hier schreibe, eigentlich ist meine Hauptaussage, dass es nervt, dass Leute einen einfach kategorisch, je nach Verhalten, in die hetero- oder homosexuelle Schublade einkategorisieren. Und ich bin irgendwie unsichtbar, die Leute kennen mich nicht wirklich. Auch heute verstecke ich noch oft Dinge, die mich irgendwie angreifbar machen, im generellen Sinne.

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Was denkt Ihr darüber: Ist Pride zu einer Marketing - Strategie verkommen?

Diesen Artikel habe Ich heute gelesen und würde gerne wissen wie Ihr darüber denkt:

Jahrelang war der CSD für EMMA-Redakteurin Annika Ross ein kleiner Feiertag. Das bunte Wir-Gefühl, das auf eine ganze Stadt abfärbte. Heute ist sie genervt von der Regenbogenfahne. Und nicht nur, weil die zur Marketing-Strategie verkommen ist und jeder Fetisch wie das "Pet Playing" (Foto) darunter subsumiert wird. Sie findet, dass es an der Zeit ist, dass Frauen Flagge zeigen.

Jahrelang war der CSD für mich ein kleiner Feiertag. Meist waren wir in Berlin unterwegs. Da waren einfach die besten Partys. Ich mochte diese lockere, leicht-frivole Atmosphäre, das bunte Wir-Gefühl in der für mich damals coolsten aller deutschen Städte. Klar, da waren auch immer ein paar skurrile Gestalten bei, aber so what, eben jede Farbe des Regenbogens.

„Die ham‘ se doch nicht alle“, sagte mein Vater kopfschüttelnd, als wir gemeinsam die Nachrichten schauten, wo vom Berliner CSD berichtet wurde. Ein paar schwule Jungs tanzten in grünglitzernden String-Tangas zu Samba-Rhythmen, gefolgt von einer Line-Dance-tanzenden Cowboy-Formation mit Regenbogenfahnen mit der Aufschrift „Don’t ride the pony, ride the cowboy!“.

Wenn ich mit meiner Freundin auf Städtetrip war, etwa in Barcelona, Madrid, Paris oder London, haben wir die Viertel angesteuert, die die Regenbogenfahne hissten.

Heute nervt sie mich.

Vordergründig, weil sie zur Marketing-Strategie verkommen ist. Fast jedes Unternehmen meint, sie irgendwo unterbringen zu müssen. Adidas, Bayer, BMW, DHL, Mercedes-Benz, Puma, Siemens oder Volkswagen hissen sie. Nivea druckt sie auf den Deckel. Natürlich nur hierzulande, nicht etwa in islamischen Ländern, da steht ja die Todesstrafe auf Homosexualität. Bei Gegenwind wird keine Flagge gezeigt. Siehe das Fiasko um die Regenbogenbinde bei der Fußball-WM in Katar. Ein Fähnlein im Wind.

Was ich noch beunruhigender fand als die Fetisch-Hunde: die Stimmungsmache gegen Frauen. Wer nicht gleich die Trans-Flagge hisst, wird zur „Terf“ erklärt, und die darf man sogar töten. „Kill Terfs“ stand auf mehreren Plakaten. Seit wann ist es eigentlich cool, auf einer Demo für Toleranz gegen andere zu hetzen? Ein Großteil der jungen Mädels auf dem CSD war in Regenbogen-Trans-Flagge gehüllt. „Proud to be trans“ oder „Proud to be queer“ stand auf ihren Buttons.

“Proud to be lesbian?“ Ich glaube, den Button gibt es gar nicht. Würde ein Mädchen sich trauen, ihn heute anzustecken? Einen lesbischen Aktionswagen habe ich im gesamten CSD-Zug nicht erblicken können. Butches? Gibt’s die überhaupt noch? Ich habe ja nicht mal Frauen in Trekking-Klamotten mitlaufen sehen.

Dafür pappte das Schild „Leihmutterschaft ermöglichen“ an einem Stand.

An einem anderen klebte „Pharma for Pride“.

Tja, die Revolution frisst ihre Kinder. Der Regenbogen, der ist an diesem Tag endgültig für mich untergegangen.

https://www.emma.de/artikel/nicht-mein-regenbogen-341153

Vor allem das "Kill Terfs" hat mich erschrocken. Da wird auf einer Veranstaltung für Toleranz zum Mord aufgerufen und keiner schreitet ein?

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