Ist es wirklich verwerflich/transphob/schlimm, wenn man keine Beziehung mit einem Transmenschen würde haben wollen?

Ein Freund von mir meinte neulich, er würde keine Beziehung mit einer Frau haben wollen, wenn die früher mal ein Mann war, der sich hat umoperieren lassen. Ein anderer Freund hat ihm dann vorgeworfen, das sei verwerflich und auch transphob. Aber ich frage mich: Ist es das wirklich?

Mein Freund hat ja nichts gegen die Menschen und akzeptiert sie. Er würde nur selbst keine Beziehung mit einem wollen, weil das eben eine Sache wäre, die ihn persönlich abturnt.

Meiner Meinung nach hat er recht damit, dass das nicht schlimm ist, wenn sich das nur auf seine persönlichen Beziehungen bezieht und er die Menschen in der Gesellschaft akzeptiert. Was andere machen, ist ja deren Sache, meinte er. Er würde es auch akzeptieren, wenn sein Kind trans wäre - nur eben selber keine Beziehung mit einem ehemaligen Mann haben wollen.

Ich selber würde zum Beispiel auch keine Beziehung mit jemandem haben wollen, der raucht, weil mich eben diese Eigenschaft abturnt. Trotzdem akzeptiere ich Raucher in der Gesellschaft und habe nichts gegen sie. Sowas wird doch auch nicht als schlimm angesehen.

Nein, ist nicht verwerflich 89%
Ja, ist verwerflich 11%
Liebe, Männer, Date, Frauen, Beziehung, Sex, Sexualität, Psychologie, Ethik, Geschlecht, geschlechtsumwandlung, Liebe und Beziehung, Männer und Frauen, Moral, Transsexualität, LGBT, LGBTQ
Sollten alle, die keine Frauen sind, auf die Männertoilette gehen?

Wie ihr sicher wisst, gibt es auch Menschen, die entweder von Geburt an nicht eindeutig männlich oder weiblich sind (Intersexuelle), oder sich nicht eindeutig als männlich oder weiblich identifizieren (nicht-binäre, agender, bigender, genderfluide usw). Für diese Menschen gibt es offenbar das Problem, dass sie nicht wissen ob sie auf die Herren oder Damentoilette gehen sollen.

Es gäbe natürlich die Möglichkeit, eine dritte Toilette, die jeder besuchen darf, einzurichten, allerdings sind dafür nicht überall Platz und finanzielle Mittel gegeben. Da der Anteil der Menschen, die weder die Frauen noch die Herrentoilette besuchen wollen, recht gering ist, ist auch die Frage ob dieser Aufwand überhaupt im Verhältnis dazu stünde.

Man könnte nun überlegen, allgemein alle Toiletten für alle Menschen zu erlauben, zumindest ich als Mann hätte damit kein Problem, aber wie sehen andere das?

Eine weitere Idee wäre, weiterhin zwei Toiletten anzubieten, allerdings dürften auf die eine Toilette nur Frauen besucht werden, während die andere Toilette für jeden offen ist. Die Vorteile wären: Frauen hätten weiter einen Rückzugsort wo sie sicher vor sexueller Belästigung durch Männer sind, der Aufwand wäre auch minimal denn man müsste nur das Schild an der Tür der Herrentoilette ändern.

Was haltet ihr von der Idee? Also:
Toilette 1: nur für Frauen
Toilette 2: für alle , also Männer, Frauen und Diverse
Unter der Annahme, dass eine gute Lösung für Diverse gefunden werden muss! "Alles bleibt wie es ist" soll hier keine Option sein!

(Und bitte spart euch ein "mimimi es gibt nur zwei Geschlechter", das ist nämlich nicht die Frage.)

Andere Antwort 50%
Ich als Mann fände das gut, weil 15%
Ich als Frau fände das gut, weil 12%
Ich als Frau fände das schecht, weil 12%
Ich bin Divers und finde das schlecht, weil 8%
Ich als Mann fände das schlecht, weil 4%
Ich bin Divers und fände das gut, weil 0%
Männer, Politik, Frauen, Toilette, Privatsphäre, divers, Gender, Geschlecht, Gesellschaft, Intersexualität, Sexismus, Sexuelle Belästigung, Transgender, LGBT, Geschlechtsidentität, agender, genderfluid , non-binary, Bigender, Nichtbinär
Welche Geschlechtsidentität?

Hi,

ich weiß nicht, ob ich trans, bigender, genderfluid oder doch einfach cis bin...

Also kurz zu mir:

Bin in einem weiblichen Körper geboren.

Ich habe keine/kaum Dysphorie. Allerdings möchte ich oft gerne als Junge gelesen werden (kleide mich auch überwiegend maskulin) und dass ein Typ im Club mal 'sorry bro' zu mir meinte, als er mir ausversehen auf den Fuß getreten ist, geht mir nicht mehr aus dem Kopf, weil ich mich darüber so gefreut habe. (Weil er mich als männlich gelesen hat)

Ich mag meinen weiblichen Namen eigentlich, aber manchmal fühlt es sich komisch an, mich mit dem Namen vorzustellen (benutze in meinem Freundeskreis eine neutrale Abwandlung von meinem Namen, weiß aber nicht, ob ich das so mag).

Gestern zum Beispiel hat mich jemand gefragt und meine Mum stand daneben und irgendwie war es voll komisch zu sagen, dass ich so heiße.

Ich versuche meine Brust manchmal zu verstecken, aber nicht unbedingt, weil ich mich so unwohl fühle, sondern weil ich weiß, dass ich sonst als weiblich gesehen werde.

In anderen Situationen mag ich es gerne eher feminin rumzulaufen...

In vielen Fällen ist es mir egal, ob Leute mich als männlich oder weiblich sehen.

Ich mag auch beide Pronomen (auch wenn er/ihm Pronomen kaum benutzt werden und es manchmal noch irgendwie ungewohnt ist)

Ich weiß es hat nichts damit zu tun, aber ich stehe hauptsächlich auf Typen. (Bin aber omni)

Manchmal wenn ich ein schwules Pärchen sehe, könnte ich heulen, weil ich das auch will.

Wenn ich ein straightes Paar sehe, versuche ich in letzter Zeit immer rauszufinden, wer ich lieber sein würde xD

Und wenn ich ein lesbisches Pärchen sehe, kann ich mich manchmal absolut gar nicht damit identifizieren und manchmal denk ich, dass ich gerne die maskuline von den beiden wäre..

Es ist so verwirrend, bin ich ein Mädchen, das einfach gerne maskulin ist oder bin ich genderfluid/bigender oder doch trans binär...

Hilfeee, bin am verzweifeln.

Geschlecht, Transgender, Geschlechtsidentität, LGBTQ, genderfluid , non-binary, Bigender
Wieso ist die Lgbt Community so ableistisch?

Aus irgendeinem Grund hat es sich die Lgbt Community in den Kopf gesetzt, dass Sport sowieso nicht fair ist und wir deswegen ja auch keine Einteilungen bräuchten und am besten alle zusammen Sport machen sollten am besten auch auf Leistungsniveau...ich krieg das echt nicht auf die Reihe grad. Meine Social Media feets sind voll davon und ich könnte kotzen. Ganz ehrlich wieso schämen die sich nicht für diesen ableistischen Dreck? Wieso ist denen eigentlich nicht klar was solche Argumente für Leute mit körperlichen Einschränkungen bedeuten?

Mein Bruder musste als sportbegeisterter Teenager jahrelang in der regulären Abteilung mitmachen weil es bei uns in der Stadt damals keinen Behindertensportverband gab da könnte ich kotzen wenn ich sowas lese. Klar es ging nur um den Spaß aber jedes mal um längen letzter zu werden ist vorsichtig gesagt scheiße mal ganz abgesehen, davon was das mental mit einem macht. Bis heute kämpfen Sportler und Sportlerinnen damit die Wettkämpfe fairer werden und es bessere Startklassen gibt. Warum soll man damit jetzt aufhören???

Klar, dass sie sich über Transfrauen aufregen aber vielleicht einfach mal 5 Minuten Zeit nehmen und überdenken was diese hirnlose Argumentationen für Menschen mit Behinderung bedeutet ist nicht drin? Warum kommen die in der Lgbt Weltanschauung nicht vor? Jetzt mal im Ernst was soll das, kann mir das vielleicht mal jemand sagen?

Sport, Sexualität, Behinderung, Geschlecht, Gesellschaft, Sport und Fitness, LGBT, Philosophie und Gesellschaft

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