Sollten alle, die keine Frauen sind, auf die Männertoilette gehen?

Wie ihr sicher wisst, gibt es auch Menschen, die entweder von Geburt an nicht eindeutig männlich oder weiblich sind (Intersexuelle), oder sich nicht eindeutig als männlich oder weiblich identifizieren (nicht-binäre, agender, bigender, genderfluide usw). Für diese Menschen gibt es offenbar das Problem, dass sie nicht wissen ob sie auf die Herren oder Damentoilette gehen sollen.

Es gäbe natürlich die Möglichkeit, eine dritte Toilette, die jeder besuchen darf, einzurichten, allerdings sind dafür nicht überall Platz und finanzielle Mittel gegeben. Da der Anteil der Menschen, die weder die Frauen noch die Herrentoilette besuchen wollen, recht gering ist, ist auch die Frage ob dieser Aufwand überhaupt im Verhältnis dazu stünde.

Man könnte nun überlegen, allgemein alle Toiletten für alle Menschen zu erlauben, zumindest ich als Mann hätte damit kein Problem, aber wie sehen andere das?

Eine weitere Idee wäre, weiterhin zwei Toiletten anzubieten, allerdings dürften auf die eine Toilette nur Frauen besucht werden, während die andere Toilette für jeden offen ist. Die Vorteile wären: Frauen hätten weiter einen Rückzugsort wo sie sicher vor sexueller Belästigung durch Männer sind, der Aufwand wäre auch minimal denn man müsste nur das Schild an der Tür der Herrentoilette ändern.

Was haltet ihr von der Idee? Also:
Toilette 1: nur für Frauen
Toilette 2: für alle , also Männer, Frauen und Diverse
Unter der Annahme, dass eine gute Lösung für Diverse gefunden werden muss! "Alles bleibt wie es ist" soll hier keine Option sein!

(Und bitte spart euch ein "mimimi es gibt nur zwei Geschlechter", das ist nämlich nicht die Frage.)

Andere Antwort 50%
Ich als Mann fände das gut, weil 15%
Ich als Frau fände das gut, weil 12%
Ich als Frau fände das schecht, weil 12%
Ich bin Divers und finde das schlecht, weil 8%
Ich als Mann fände das schlecht, weil 4%
Ich bin Divers und fände das gut, weil 0%
Männer, Politik, Frauen, Toilette, Privatsphäre, divers, Gender, Geschlecht, Gesellschaft, Intersexualität, Sexismus, Sexuelle Belästigung, Transgender, LGBT, Geschlechtsidentität, agender, genderfluid , non-binary, Bigender, Nichtbinär
Läuft in den modernen Industrienationen eine Umerziehung der Menschen ab?

Ich möchte mal meine Beobachtungen teilen und würde gerne wissen wie ihr das seht.

Also, mich beschleicht schon länger das Gefühl, dass wir Menschen, hauptsächlich die in den modernen Industrienationen, gezielt umerzogen werden sollen. Schaut man sich die Themen an, Gender, Abtreibung, weniger Nationalismus, mehr Multikulti und spricht man dagegen, ist man automatisch ein Aussätziger. Ich habe auch den Eindruck, dass man nicht mehr richtig konservativ sein darf, ohne gleich als Alter weißer Mann diffamiert zu werden.

Speziell beim Genderthema habe ich so den Eindruck, dass es nicht nur um das aufzeigen von Leid von wenigen Menschen geht, die sich anders fühlen, sondern viel mehr um eine komplette Veränderung der menschlichen Strukturen. Es soll viel mehr ein geschlechtsloses Wesen erschaffen werden, ein neuer Mensch, es soll nicht mehr nur männlich oder weiblich geben, sondern keins mehr von beiden.

Auch diese ganze Wokeness, von wegen mehr Drogen, mehr Konsum, weniger Verantwortung beschleicht und bestätigt mich in diesem Gefühl.

Was sagt ihr dazu? Seht ihr auch diese Dekadenz?

Männer, Menschen, Politik, Frauen, Christentum, Psychologie, Gender, Kinder und Erziehung, konservativ, nationalismus, Ethik und Moral, geschlechterrollen, Nation, LGBTQ, Philosophie und Gesellschaft, cancel culture
Gender/Geschlechtsidentität ein schlechter (Ober-)Begriff?

Hi, mag zwar etwas provokant klingen der Titel der Frage, aber mit "schlecht" meine ich nicht schädlich oder böse, sondern viel eher ungenau und wage.

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Für mich sollte ein Begriff oder ein Wort etwas möglichst gut und eindeutig beschreiben, ohne dabei für unnötige Verwirrung zu sorgen.

Das was jedoch versucht wird mit dem Begriff "Gender/Geschlechtsidentität" zu vermitteln, erschließt sich mir in keiner Form.

Es schlägt in die gleiche Kerbe wie "Charaktereigenschaften" ohne dabei Aussagen über etwas zu treffen, welche nur im geringsten nachvollziehbar sind.

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Ein Beispiel wäre sich als Frau oder Mann zu identifizieren. was an sich eine Aussagekraft von genau 0 hat, da sowohl Frauen als auch Männer gleiche aber auch verschiedene Charaktereigenschaft haben können.

Ein Mann kann passiv, schüchtern und feminin sein, was Ihn natürlich zu einer Seltenheit unter Männern macht, aber nicht zu einer Frau.

In so einem Fall zu sagen, er hätte eine weibliche Geschlechtsidentität, ist für einfach nur seltsam, da es über die restlichen Attribute dieser Person keinerlei Aussage macht und dazu auch noch sich mit einem anderen etablierten Begriff überschneidet, welcher erheblich länger existiert und in den Naturwissenschaften verankert ist und zwar dem Geschlecht.

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Sprich, das Gender beschreibt nichts was man nicht viel konkreter/genauer einfach mit Charaktereigenschaften beschreiben und sorgt darauf hin noch für Verwirrung, da es sich mit einem anderen Begriff überschneidet.

Das macht es für mich zu einem gänzlich schlechten Begriff.

Weshalb wird dieser jetzt dennoch immer häufige versucht zu etablieren ?!

Sprache, Deutschland, Politik, Charakter, Gender, Geschlecht, Gesellschaft, Linguistik, LGBTQ
Transgender - warum ist eine Hormonbehandlung oder Umwandlung notwendig?

Also das soll jetzt nicht angreifend klingen, aber was wäre denn so schlimm daran, wenn eine Person die z.B als Frau geboren ist weitaus mehr männliche Eigenschaften hat, warum braucht diese Person um glücklich zu sein Hormone oder eine Geschlechtsumwandlung? Ich meine, was hindert die Person einfach Dinge zu machen die sie machen will? Damit eine Frau eher männliche Dinge macht oder mag, braucht sie keinen Penis und auch keine männlichen Hormone.

Also ich meine, ist da diese ganze Bewegung nicht eher schädlich, weil dann Leute lernen sich nicht so zu akzeptieren wie sie sind und sich ändern wollen, weil sie glauben erst dann ihr glück zu finden?

Ich meine scheinbar kann nichtmal wirklich definiert werden was eine Frau wirklich ist, es wird aber immer gesagt, es sind NICHT Die Genitalien und NICHT die Hormone, aber warum will man sich dann dementsprechend anpassen?

Ist das nicht ein Denkfehler, der am ende die betroffenen selber unglücklich macht?

Wenn eine Frau unglücklich ist, weil sie ihrer Meinung nach eine zu kleine Brust hatt, wenn man ihr dann die Option geben würde, dass sie das ganze halt ändert, die Person würde dem warscheinlich nachgehen, aber ich denke mal die Merheit würde hier eher sagen, dass ist schlecht und die Frau soll sich so lieben wie sie will.

Ich mein was jemand macht der Ewachsen ist, dass ist am ende seine sache, da halte ich niemanden von ab. Bei Kindern finde ich es kritisch, aber gut, dass ist nochmal ein anderes Thema.

Aber vielleicht versteht ihr ja wie ich das meine.

Bei dem Thema wird komplett anders angenangen, man darf es nicht Krankheit nennen, dennoch soll eine Behandlung dazu bezahlt werden. Wenn es keine Krankheit ist, muss es nicht behandelt werden, also warum dann Hormone nehmen?

Es gibt nichtmal eine genaue Definition was ein Mann oder eine Frau ist. In einer Welt die Wissenschaftlich geprägt ist, ist so etwas da nicht eher bedenklich? Sollte bei so wichitgen Dingen nicht eigentlich eher rational vorgegangen werden?

Sexualität, Psychologie, Gender, Geschlecht, Liebe und Beziehung, Transgender
Gehört die Erziehung eines Kindes hauptsächlich den Eltern oder den Medien, dem Staat?

Es gab jüngst den umstrittenden Artikel in der Medienlandschaft, in der gewisse Wissenschaftler dem Staat und den Medien vorwarfen, Kinder zu indoktrinieren.

120 Wissenschaftler prangern Trans-Hype in Medien an

Eine einseitige Übernahme der Transgenderideologie werfen die Unterzeichner eines Dossiers dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor.

QUELLE

Mal davon abgesehen, dass hier auch sehr viel aneinander vorbeigeredet wird aufgrund Übersetzungsschwierigkeit...

Ist die eigentliche Meta-Diskussion, worüber es dort geht, die Frage nach der Ethik und Moral:

"Inwiefern darf Staat und Medien in meine Erziehung eingreifen?"

Mal also ganz plakativ und übertrieben:

Ist es also ethisch vertretbar, entgegen des Willens der Mutter, ihr Kind zu beeinflussen, auch wenn es "der Rationalität und Wissenschaft" dient?

Klar ist, dass so oder so die Sozialisierung und Erziehung in einer Gesellschaft schon immer einen großen Anteil gespielt hat und dass es schon immer Haushalte gab, die einen direkteren Einfluss auf ihre Kinder hatten als andere Haushalte..

Wie siehst du das?

(Und bleibt sachlich)

Nein, Erziehung sollte überwiegend bei den Eltern bleiben. 58%
Ja, Erziehung seitens Staat, Schule und Medien ist wünschenswert. 26%
Passiert sowieso, aber man sollte dies verhaltener tun. 16%
Leben, Erziehung, Menschen, Bildung, Deutschland, Politik, CDU, DIE LINKE, FDP, Gender, Gender Studies, Journalismus, Kinder und Erziehung, Medien, SPD, AfD, Ethik und Moral, B90 Grüne, Alternative für Deutschland, LGTBQ, Gesellschaft und Philosophie, Abstimmung, Umfrage
Eure Position gegenüber dem Gendern?

Seid ihr grundsätzlich dafür oder dagegen? Für welche Lösungsvariante seid ihr, wenn ihr dafür seid? Wie lautetet die Begründung für eure Position?

Ich würde gerne meine Überlegungen mit euch teilen:

An sich ist der Grundgedanke hinter dem Gendern ja kein schlechter: endgültige Gleichstellung der Frau auf sprachlicher Ebene. Problematisch ist für mich nur die fehlende Sinnhaftigkeit. Ich zweifle nicht daran, dass eine Miteinbeziehung der Frau oder auch die Einführung einer Neutralität auf Ebene der deutschen Sprache sinnvoll wäre, nur daran, dass der mögliche Erfolg den voraussichtlichen Aufwand überwiegen könnte. Denn in jedem Fall einer Änderung müsste die deutsche Sprache großflächig überarbeitet und teils neu erfunden werden, was wiederum einen relativ erheblichen Aufwand für jeden Deutschsprechenden bedeuten würde. Dieser Aufwand stünde dem Erfolg der Gleichbehandlung der Frau auf sprachlicher Ebene gegenüber. Und ebendas wäre meines Erachtens eindeutig keine ausgewogene Gegenüberstellung, da der Aufwand den Erfolg einfach zu sehr überwiegt.

Doch auch mal abgesehen von dieser Ungleichheit: was würde eine gendergerechte Sprache denn eigentlich bewirken? Wie viel könnte sie zur generellen gesellschaftlichen Gleichstellung der Frau beitragen? Nicht viel vermutlich. Denn auch wenn man nun nach Rechtschreibordnung „das Arzt“ sagen müsste, würde das nicht entscheiden, ob Frauen gleich viel oder immer noch weniger als Männer verdienen. Eine gendergerechte Sprache würde auch definitiv keinen Mann zur Einsicht bekehren, dass er ein totales Arschl0ch ist und Frauen sein Leben lang wie Dreck angesehen und behandelt hat und das jetzt definitiv ändern muss. Ich will nicht sagen, dass es das Gegenteil bewirken würde, aber etwas Positives würde eine Einführung einer solchen Sprachreform, betrachtet man das Ganze, eher nicht in Gang setzen.

Ich bin GEGEN eine gendergerechte Sprache, weil… 73%
Ich bin FÜR eine gendergerechte, neutrale Sprache, weil… 21%
Ich bin FÜR eine gendergerechte Sprache gewöhnlicher Formen, weil 6%
Männer, Schule, Sprache, Politik, Frauen, Psychologie, Feminismus, Gender, gendern, LGBT, LGBTQ, Philosophie und Gesellschaft

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