Sexismus – die neusten Beiträge

War das damals wirklich sexistisch?

Hi,

Ihr müsst wissen ich bin ein Mensch der sehr oft über die Vergangenheit nachdenkt und irgendwie muss ich mich gerade eine Situation aus der Grundschule erinnern. Ich dachte immer dass sei normal aber hört mir zu. Unsere Schule war ziemlich groß einer der größten Grundschulen im ganzen Bundesland wir hatten fünf Fußballplätze ein für die Vorschule ein für die erste ein für die zweite ein für die dritte und ein für die vierte. Ich war damals in der vierten Klasse und ich und eine Freundin von mir und meine beste Freundin mochten so gern bisschen rumkicken in der Pause weil wir einfach keine Ahnung damals ein bisschen hobbylos waren. Jedenfalls haben wir die Jungs gefragt ob wir mitspielen dürfen denn auf dem Fußballplatz waren nur Jungs so um die 20 bis 25 das war wirklich ein großer Fußballplatz und sie meinten sie haben sich erst angestellt aber dann haben ein paar nette Jungs gesagt ja klar könnt ihr mitspielen. Beim wählen der Mannschaften wurden wir Mädchen immer als letztes gewählt obwohl sie nicht mal wissen wie gut wir spielen sie kannten uns noch gar nicht immer wenn wir ein Tor geschossen haben hat es nicht gezählt weil wir ja nur Mädchen waren aber das mit dem Talk haben selten vor weil wir haben die den Ball bekommen und durften höchstens in die Abwehr und nicht nach vorne. Das hat mich aber nicht gestört ich und meine Freundin haben uns immer darüber lustig gemacht dass wir ,,Die kleine lächerliche Abwehr sind''weil keiner uns ernst nimmt. Und wenn wir gefoult worden sind dann hat das natürlich auch niemanden interessiert dann haben wir uns beschwert und gefragt warum wir denn woanders behandelt werden und die meinten ja ihr seid ja nur Mädchen ihr könnt gar nichts ihr könnt nicht mal Fußball spielen. Irgendwann haben sie uns gar nicht mehr mitspielen lassen wir haben uns versucht bei der klassenleitung zu beschweren aber die hat auch nicht wirklich was gemacht irgendwann habe ich meinen eigenen Ball mitgenommen und wir haben bei den Drittklässlern mitgespielt. Und irgendwie fanden wir es damals normal dass wir Mädchen nicht mitspielen dürfen oder anders behandelt werden war das sexistisch also ich glaube das war auch unterbewusst von denen so aber heißt sexistisch nicht jemanden auf sein Geschlecht zu reduzieren sie haben uns ja nicht mal Chancen gegeben als wir z.b elfmeterschießen sollten gut wir waren jetzt nicht super gut aber wir waren jetzt auch nicht super schlecht also wir waren sogar besser als einige Jungs. Könnt ihr mich da bitte aufklären? Vielen Dank ich freue mich über jede hilfreiche Antwort 😉

Fußball, Schule, Mädchen, Gleichberechtigung, Jungs, Sexismus

Ist Deutschland ein sicheres Land?

In Deutschland gibt es derzeit erhebliche Menschenrechtsprobleme, die mehrere Bereiche betreffen:

1. Diskriminierung und Rassismus: Anti-muslimische Vorfälle und rassistische Diskriminierung gegen Menschen afrikanischer Herkunft haben in Deutschland zugenommen. Eine Studie der Fundamental Rights Agency zeigt, dass Deutschland eines der EU-Länder ist, in denen Menschen afrikanischer Abstammung am häufigsten rassistische Diskriminierung erleben. Zudem wurden 2023 durchschnittlich drei anti-muslimische Vorfälle pro Tag dokumentiert

2. Polizeigewalt und Racial Profiling: Es gibt zahlreiche Berichte über exzessive Polizeigewalt und Racial Profiling, besonders gegen marginalisierte Gruppen. Der Mangel an effektiven und unabhängigen Beschwerdemechanismen erschwert es den Betroffenen, Gerechtigkeit zu suchen und Missstände aufzudecken

3. Einschränkungen der Versammlungsfreiheit: Mehrere Pro-Palästina-Proteste wurden präventiv verboten, was als Einschränkung des Rechts auf friedliche Versammlung und als diskriminierende Maßnahme gegenüber Araber:innen und Muslim:innen kritisiert wurde. Diese Verbote wurden oft ohne individuelle Prüfung der Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit verhängt

4. Flüchtlingsrechte: Trotz der Bemühungen, Flüchtlinge zu unterstützen, gibt es weiterhin Probleme mit überfüllten Aufnahmeeinrichtungen und langsamen Verfahren zur Familienzusammenführung. Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, häufig durch Rechtsextremisten, haben ebenfalls zugenommen, was die Sicherheitslage für Flüchtlinge weiter verschärft

5. Geschlechterbasierte Gewalt: Die Zahl der gemeldeten Fälle von häuslicher Gewalt ist gestiegen, wobei Frauen die Mehrheit der Opfer sind. Trotz gesetzlicher Verschärfungen bleibt die Unterstützung für Opfer häuslicher Gewalt oft unzureichend, was ihre Situation weiter verschärft [

Diese Herausforderungen verdeutlichen, dass Deutschland trotz seiner starken rechtlichen Rahmenbedingungen in der Praxis noch erhebliche Menschenrechtsprobleme hat, die adressiert werden müssen.

https://www.stern.de/politik/menschenrechte-in-deutschland--amnesty-kritisiert-sechs-negativtrends-34655826.html

Meine Fragen:

Ist Deutschland ein sicheres Land?

Gibt es deiner Meinung nach auch ein Negativtrend in Bezug auf Menschenrechte in Deutschland?

Deutschland, Politik, Amnesty International, Menschenrechte, Rassismus, Sexismus

BIDA weil ich ohne BH rumgelaufen bin?

Ich (25f) war am Samstag zu ner Party eingeladen mit anschliessender Übernachtung. Wir waren insgesamt ca. 10 Personen inklusive Gastgeber. Die Gastgeber haben in ihrem Schlafzimmer geschlafen, wir anderen haben unser "Lager" in der Wohnung verteilt auf Luftmatratzen aufgeschlagen.

Wir kennen uns untereinander eigentlich relativ gut und verstehen uns alle. Jetzt kam es aber beim Frühstück zu ner relativ unschönen Diskussion.

Wir haben alle noch im Schlafanzug miteinander gefrühstückt. Ich trage zum schlafen eigentlich immer irgend ne kurze Jogginghose und n grosses T-Shirt. Natürlich keinen BH weil unbequem. Ich wurde schon mit ner eher grösseren Oberweite beschenkt, aber ich dachte das intressiert doch in so nem riesen Schlabbertshirt keinen. Ja da kann man jenachdem wie ich sitze meine Nippel sehen. Aber meine Güte, sind wir alle noch Kinder oder was?

Trotzdem sass dann eine der Personen (relativ genervt weil Kater) am Tisch und meinte dann irgendwann, ob ich bitte meine "scheiss Nippel" aus seinem Sichtfeld entfernen kann. Und das sei echt unanständig, allen meine Brüste so zu präsentieren. Es gibt aus nem Grund BH's und er würde mich auch bitten, einen solchen zu tragen wenn wir frühstücken.

Ich war dann erstmal relativ überrascht und irgendwie auch wütend. Wer ist er denn, dass er meint mir vorzuschreiben einen BH zu tragen. Eine andere Person meinte dann zu ihm "ja dann schau halt nicht hin" wieder ne andere meinte "Ja aber lenkt halt schon ab nä. Also nicht, das ich was dagegen hätte."

Ich wusste irgendwie nicht, dass das so n riesen Thema ist und hab mir da auch nie Gedanken drum gemacht. Umgekehrt finde ich aber - in den Jogginghosen die er anhatte sah man ja auch den "Umriss" seines Gemächts und das hat niemanden gestört.

Trotzdem habe ich dann im Nachhinein noch mit ein paar anderen Anwesenden gesprochen und die Meinungen waren alle relativ durchmischt. Einige fanden hä - free the nipple, wo ist das Problem. Andere fanden, dass es schon unangenehm sein kann aber sie da nie was sagen würden oder so.

Ich frage mich jetzt - BIDA? Ist es einfach ne gesellschaftliche "Regel" das man sich nen BH anzieht oder drauf achtet, dass keine Nippel zu sehen sind, wenn man in Gesellschaft ist?

Ich bin mir sehr unsicher, weil es in meinem Freundeskreis nie n Thema war bisher. Und ich eigentlich auch dachte, das ist allgemein nicht mehr so n riesen Thema. Ausserdem frage ich mich, ob ich einfach hätte n BH anziehen sollen statt mit ihm zu diskutieren. Denn offenbar fühlt er sich ja so in meiner Gegenwart unwohl und das möchte ich ja auch nicht.

BIDA?

Andere 58%
Nicht im Unrecht 25%
Im Unrecht 17%
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Wie verstärkt die Pornokategorie "Latinas" sexistische und stereotype Bilder von Frauen aus Südamerika und welche gesellschaftlichen Auswirkungen hat dies?

Meiner Ansicht nach verstärkt die Pornokategorie "Latinas" sexistische und stereotype Bilder von Frauen aus Südamerika in mehreren wesentlichen Aspekten. Zunächst trägt diese spezifische Kategorisierung dazu bei, Frauen aus dieser Region auf bestimmte körperliche und sexuelle Merkmale zu reduzieren. Die Darstellung dieser Frauen als exotisch und hypersexualisiert fördert stereotype Vorstellungen, die Frauen aus Südamerika als verfügbare Objekte sexueller Begierde darstellen, anstatt sie als komplexe Individuen mit eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Persönlichkeiten zu sehen.

Diese Reduktion auf stereotype Merkmale ist nicht nur eine Form der Entmenschlichung, sondern auch eine sexistische Darstellung, die Frauen auf ihre Sexualität beschränkt und ihnen die Vielfalt ihrer Identität abspricht. Solche Darstellungen können dazu führen, dass Frauen aus Südamerika in der realen Welt mit diesen Stereotypen konfrontiert werden, was ihre sozialen und beruflichen Chancen beeinträchtigen kann.

Gesellschaftlich betrachtet tragen diese sexistischen Bilder zur Aufrechterhaltung und Verstärkung von Vorurteilen und Diskriminierungen bei. Wenn diese Darstellungen unreflektiert konsumiert und internalisiert werden, kann dies das Verhalten und die Einstellungen der Menschen im Alltag beeinflussen, was zu einer Kultur der sexuellen Belästigung und Diskriminierung beiträgt. Darüber hinaus erschwert es den Kampf für Gleichberechtigung und gegen Sexismus, da solche Darstellungen tief verwurzelte Vorurteile und Machtstrukturen zementieren.

Zusammengefasst sehe ich in der Pornokategorie "Latinas" eine problematische Reduktion von Frauen auf sexuelle Objekte und eine Verstärkung von Stereotypen, die negative gesellschaftliche Auswirkungen haben können.

Quellen:

  1. Vega, T. (2014). "Fighting a Stereoype: Latinas and Their Misrepresentations in Pornography." The New York Times.
  2. Rodríguez, C. (2018). "Latinas in Pornography: Dehumanization and Hypersexualization." Journal of Media Ethics.
  3. Gutierrez, L. M. (2020). "The Impact of Stereotypical Pornographic Content on the Perception of Latina Women." Hispanic Journal of Behavioral Sciences.
  4. Moreno, D. (2019). "Stereotypes in Media: The Case of Latina Women in Porn." Media Psychology Review.
  5. Ferris, A. L., & Smith, S. L. (2017). "Sexualized Stereotypes: The Case of Latina Women in Adult Media." Journal of Communication Inquiry.
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Welche Defizite fördern den zunehmenden Rassismus in Deutschland, und welche Gegenmaßnahmen sind notwendig?

Strukturelle und Kulturelle Defizite, die Rassismus in Deutschland Begünstigen

1. Institutioneller Rassismus

Institutioneller Rassismus bezieht sich auf diskriminierende Praktiken und Strukturen innerhalb von Institutionen wie Polizei, Bildungssystem und Arbeitsmarkt. In Deutschland gibt es Berichte über ethnische Profilierung durch die Polizei, Diskriminierung bei der Job- und Wohnungssuche sowie Benachteiligungen im Bildungssystem. Diese Formen der Diskriminierung sind tief in den Strukturen verankert und führen dazu, dass Menschen mit Migrationshintergrund systematisch benachteiligt werden.

2. Politischer Diskurs und Rechtspopulismus

Der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien wie der AfD hat den politischen Diskurs in Deutschland verändert. Diese Parteien nutzen Ängste und Ressentiments gegenüber Migranten und Minderheiten, um Wählerstimmen zu gewinnen. Der Erfolg solcher Parteien trägt dazu bei, rassistische Einstellungen in der Gesellschaft zu normalisieren und zu legitimieren.

3. Medienberichterstattung

Die Art und Weise, wie Medien über Migration und Minderheiten berichten, spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahrnehmung und Verbreitung rassistischer Einstellungen. Sensationsgierige und einseitige Berichterstattung über Verbrechen, die von Migranten begangen werden, verstärkt negative Stereotype und schürt Ängste in der Bevölkerung.

4. Bildung und soziale Segregation

Ein Mangel an interkultureller Bildung und die Segregation in Schulen und Wohngebieten tragen dazu bei, dass Vorurteile und Rassismus weiter bestehen. Wenn Kinder und Jugendliche wenig Kontakt zu Menschen anderer ethnischer Hintergründe haben, sind sie eher geneigt, stereotypische und rassistische Ansichten zu entwickeln.

Notwendige Gegenmaßnahmen

1. Reform institutioneller Strukturen

Es bedarf umfassender Reformen, um institutionellen Rassismus zu bekämpfen. Dazu gehört die Schulung von Polizei- und Justizbeamten im Umgang mit Diversität, die Einführung von Antidiskriminierungsrichtlinien in Schulen und die Schaffung fairer Einstellungsverfahren in Unternehmen.

2. Regulierung des politischen Diskurses

Es ist wichtig, den politischen Diskurs zu regulieren und Hassreden sowie rassistische Propaganda einzudämmen. Strengere Gesetze gegen Hetze und Diskriminierung sowie eine klare Distanzierung etablierter Parteien von rechtspopulistischen Tendenzen sind notwendig.

3. Verantwortungsvolle Medienberichterstattung

Medien sollten verantwortlich berichten und darauf achten, keine Vorurteile zu verstärken. Eine ausgewogene Berichterstattung, die auch positive Geschichten von Integration und Vielfalt hervorhebt, kann helfen, rassistische Einstellungen abzubauen.

4. Förderung interkultureller Bildung

Interkulturelle Bildung sollte ein zentraler Bestandteil des Lehrplans in Schulen sein. Programme, die den interkulturellen Austausch fördern, können helfen, Vorurteile abzubauen und ein besseres Verständnis für verschiedene Kulturen zu schaffen.

5. Soziale Integration

Maßnahmen zur Förderung der sozialen Integration, wie die Schaffung von Begegnungsstätten und die Unterstützung von Gemeinschaftsprojekten, können helfen, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken und Rassismus entgegenzuwirken.

mein Fazit

Der zunehmende Rassismus in Deutschland ist ein komplexes Problem, das durch eine Vielzahl struktureller und kultureller Defizite begünstigt wird. Um diesen Trend zu stoppen, sind umfassende Maßnahmen auf institutioneller, politischer, medialer und bildungspolitischer Ebene erforderlich. Nur durch einen ganzheitlichen Ansatz kann eine Gesellschaft geschaffen werden, die frei von Diskriminierung und Rassismus ist.

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Verstärkt die Darstellung von Nacktheit in Medien sexistische Strukturen und unrealistische Körperideale in unserer Gesellschaft?

Die Darstellung von Nacktheit in Medien hat tiefgreifende Auswirkungen auf unsere gesellschaftlichen Normen und individuellen Selbstwahrnehmungen und kann sowohl sexistische Strukturen als auch unrealistische Körperideale verstärken.

Ein zentraler Aspekt ist die Objektifizierung des menschlichen Körpers, insbesondere des weiblichen Körpers. In vielen Medienformaten wird Nacktheit auf eine Weise dargestellt, die Menschen auf ihre Körper reduziert, was oft zu einer sexuellen Objektifizierung führt. Frauen werden häufiger als Männer in sexualisierten Posen gezeigt, was dazu beitragen kann, sie primär als Objekte der Begierde zu sehen und nicht als vollwertige Individuen. Diese Art der Darstellung verstärkt sexistische Strukturen, indem sie traditionelle Geschlechterrollen und -stereotype reproduziert, in denen Männer als dominant und Frauen als verfügbar und unterwürfig dargestellt werden.

Ein weiteres Problem ist die Verbreitung unrealistischer Körperideale. Medieninhalte, die nackte Körper zeigen, sind oft stark retuschiert und bearbeitet, um einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen. Dies führt dazu, dass die dargestellten Körper makellos erscheinen und kaum der Realität entsprechen. Solche Darstellungen setzen unrealistische Standards, die viele Menschen – insbesondere junge Menschen – dazu bringen, sich mit diesen Idealen zu vergleichen. Dies kann zu einem verzerrten Selbstbild und negativen Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl führen. Die ständige Konfrontation mit unerreichbaren Schönheitsidealen kann bei vielen Menschen zu einem Gefühl der Unzulänglichkeit und in extremen Fällen zu ernsthaften psychischen Gesundheitsproblemen wie Essstörungen und Körperdysmorphie führen.

Die sozialen und psychologischen Auswirkungen dieser Darstellungen sind tiefgreifend. Menschen, die sich ständig mit unerreichbaren Schönheitsidealen konfrontiert sehen, können ein vermindertes Selbstwertgefühl entwickeln. Dies trifft besonders junge Menschen hart, die noch dabei sind, ihre Identität zu formen und für die Medien ein wichtiger Referenzpunkt sind. Das Streben nach einem "perfekten" Körper, wie er in den Medien dargestellt wird, kann zudem zu gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen führen, wie extremen Diäten oder exzessivem Sport.

Trotz dieser negativen Aspekte gibt es auch Bewegungen, die versuchen, diesen Trends entgegenzuwirken. Künstlerische und kulturelle Darstellungen von Nacktheit können dazu beitragen, den menschlichen Körper in seiner Vielfalt zu feiern und gegen sexistische Strukturen anzukämpfen. Solche Darstellungen betonen oft die Natürlichkeit und Einzigartigkeit jedes Körpers und können ein Mittel sein, um gegen die Objektifizierung zu protestieren. Darüber hinaus gibt es die Körperpositivitätsbewegung, die sich für eine realistischere und inklusivere Darstellung von Körpern in den Medien einsetzt. Diese Bewegung hat das Potenzial, das Bewusstsein für die Vielfalt menschlicher Körper zu schärfen und das Selbstwertgefühl vieler Menschen zu stärken.

Insgesamt zeigt die Frage nach der Darstellung von Nacktheit in den Medien, wie stark visuelle Darstellungen unsere gesellschaftlichen Normen und individuellen Selbstwahrnehmungen beeinflussen können. Es ist wichtig, diese Darstellungen kritisch zu hinterfragen und nach Wegen zu suchen, um eine ausgewogenere und realistischere Repräsentation des menschlichen Körpers zu fördern.

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Ist Fußball-Kultur eigentlich immer noch so schwulenfeindlich und heterosexistisch?

Wegen der EM kommt ja wieder das Thema Fußball. Ich bin schwul und mache gerne Sport, aber mit Fußball bin ich nie so richtig warm geworden, dabei finde ich das eigentliche Spiel gut und finde man kann eigentlich auch viel aus dem Spiel gewinnen. Man könnte beispielsweise lernen, dass es auch für einen selbst mehr Spaß macht fair zu spielen usw. Außerdem ist einer meiner Lieblingsphilosophen (Camus) großer Fußballfan gewesen.

Von ihm kommt der Spruch:

„Alles was ich im Leben über Moral oder Verpflichtungen des Menschen gelernt habe, verdanke ich dem Fußball.“

Ich bin mittlerweile zu alt und behindert, um Fußball noch so zu spielen, wie ich es als jüngeres ich gemacht habe. Letztlich bin ich in der Nähe eines lokalen Fußballstadions vorbeigelaufen und wurde von Jugendlichen in Trikots angepöbelt mit "Bist du schwul oder was". Ich kannte die nicht und bin einfach weiter gelaufen, aber es hat mir gezeigt, dass sich von denen bestimmt keine sicher fühlen würde, sich vor seinen Freunden zu outen. Was denkt ihr? Bitte schreibt auch einen Text

ja, der heterosexismus hält mich von Fußball ab... 43%
nein, es ist besser geworden... 21%
Ja, und ich finde es ohne frauen und schwule auch besser... 14%
etwas anderes... 14%
nein, es gab da nie ein problem... 7%
Ja, es ist leider immer noch so schlecht aber ich bin dabei ... 0%
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wie befreit man sich von ungerechtigkeit?

hallo, ich bin ein 18 jähriges Mädchen und bin muslimisch aufgewachsen in einer arabischen familie. meine geschwister, ich und meine eltern wohnen jedoch in Österreich. unsere verwandten, onkel, tanten, großeltern wollten jedoch ihre heimat nicht verlassen und sind im arabischen land geblieben. wir sind ausgezogen, weil dort krieg herrschte und die aktuelle situation nicht lebenswertend ist.

Problem: immer wenn ich meine österreichischen Mitschülerinnen und Mitschüler sehe und ihre Eltern, dann frage ich mich oft im kopf: "wie viel freiheit besitzen sie im gegensatz zu Mädchen die in muslimisch geprägten Ländern aufgewachsen sind?" sie erlangen die allerbeste erziehung, sind in wohlhabenden familien reich geboren, sie werden wie Königinnen behandelt und auferzogen, sie werden erzogen, wie man selbstständig arbeitet, reist, alleine in einer wg wohnt, wie man business startet, und werden grundsätzlich selbstbewusst, mit liebe und viel freiheit(mit paar natürlichen grenzen) erzogen. sie haben die wahl wann, wen und ob sie heiraten wollen. ihre eltern erlauben ihnen jegliche berufe von a bis z, keine sexistischen unreifen einstellungen.. Mädchen werden so erzogen, sodass sie alleine ohne einen mann zu haben, finanziell unabhängig werden sein zu können. Ihnen werden ihre Flügel nicht abgeschnitten und werden mit WAHRER Liebe und Rationalität erzogen.

Ein Schmerz wird tief in meinem Herzen eingetrichtert. dann werf ich meine augen auf mich selbst an, mein soziales umfeld an, meine heimatskultur und die dort ignorante, bedauerliche und hoffnungslose Post-Kriegs-Lage und gesellschaft an. So bedauerlich, dass die gesellschaft bedauerlich und nicht lebenswertend ist. Mädchen in arabischen Ländern werden von früh an "schwach" erzogen vorbereitet, damit der zukünftige mann überlegener wird und der herr des hauses und aller Entscheidungen wird. das Mädchen wird benachteiligt und als unreif angesehen. ich als Mädchen, die in so einer korrupten, bedauerlichen Kultur aufgewachsen ist, kann nur pessimistisch in die zukunft meines lebens und das leben anderer leidenden Mädchen und frauen schauen.

Ich werde wie eine zukünftige Hausfrau behandelt und auch drauf vorbereitet, mein leben vorwiegend unter den befehlen meines mannes im hause zu bleiben, dieses zu putzen, zu kochen, möglichst viele kinder zu gebären und diese mein ganzes leben lang mit zwang haben und erziehen muss. gegen meinen willen. ich soll meinem mann gehorchen, um eine gute frau zu sein. er muss es aber nicht unbedingt, er ist ohne Bedingungen ein guter mann.

(vollständiger text unten)

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Gehören Frauen zur Polizei (Gleichberechtigung)?

Hallo zusammen,

BITTE NUR ERNSTE ANTWORTEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe eine Frage, die mich wirklich beschäftigt. In letzter Zeit sehe ich viele Frauen auf der Straße als Polizistinnen, in der Regel immer unter 1,70 Meter, höchstens 1,75 Meter groß. Ich frage mich ernsthaft, ob Frauen wirklich bei der Polizei arbeiten sollten. Ich weiß, das klingt für euch vielleicht dumm, aber viele Leute nehmen heutzutage leider Frauen nicht ernst!

Oder allein aus biologischen Gründen, zum Beispiel bei einer Festnahme: Was sollen zwei Frauen gegen einen Mann machen? Der Mann wehrt sich, und die Polizistinnen können ja nichts tun, außer Verstärkung rufen? Oder zum Beispiel bei der Aussage der Polizei, dass sie bei gleicher Leistung Frauen bevorzugen. Es ist doch einfach eine Tatsache, dass eine Frau niemals !! (das kann niemand von euch leugnen) gewinnen kann, auch wenn die Frau 1,80 Meter groß ist und der Mann nur 1,60 Meter.

Früher hat man ja zum Beispiel vor ein paar Jahrzehnten bewusst keine Frauen eingestellt. Ich habe gegoogelt, ob Frauen bei der Sek sind und rauskam:"Frauen hat es in der Geschichte dieser Einheit bislang nicht gegeben ... Grund dafür sind die extrem hohen körperlichen Anforderungen. "

ABER wer bin ich schon? Das ist ja nur meine Meinung. Was meint ihr dazu? Stimmt ihr zu oder nicht?

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Ehe-Wieso so ein Hass von anderen Frauen?

Huhu,

ich bin 21 und glücklich verheiratet :-)

Ich bin im 2. Lehrjahr meiner Ausbildung. Mein Mann ist ausgelernt und verdient sehr gut.

Ich habe jetzt immer öfter eine Abgeneigte Haltung mir gegenüber wahrgenommen, wenn ich anderen Frauen erzähle, dass ich meinem Mann das Brot zur Arbeit schmiere, den Haushalt schmeiße und koche.

Ich bekomme dann immer die Antwort ich würde mich unterdrücken lassen oder würde den Feminismus mit Füßen treten (?) und wäre ja nicht gleichberechtigt.

Ich verstehe allerdings nicht wieso. 

Mir geht es mehr als nur gut... Wir haben ein Haus gekauft. Ich stehe mit im Grundbuch obwohl er es zahlt. 

Er renoviert nach seiner Arbeit, obwohl er wesentlich schwerer körperlich arbeitet als ich und opfert auch sein Wochenende.

Für mich ist es selbstverständlich, dass ich ihm dann etwas warmes koche, den Haushalt mache und wenn ich doch sowieso mein Brot mache, dann kann ich doch seins auch mitmachen? 

Mir geht es mehr als gut. Er erwartet das auch nicht von mir, bedankt sich aber immer und freut sich darüber.

Wenn ich bei etwas Hilfe benötige oder etwas möchte, dann macht er es sofort.

Ich "opfere" auch meinen Samstag für den Wochenreset. Während mein Mann von früh bis spät schuftet.. Arbeiten die ich leider NICHT verrichten KANN.

Als Argument kommt der Feminismus. Ist ja gut dass es den gibt. Aber das bedeutet für mich, dass jeder frei entscheiden kann wie er leben möchte.

Ich lebe wie die Made im Speckmantel. Ich MUSS nichts. Ich mache es gerne.

Finde dann so Sätze wie "Du trittst mit Füßen, wofür Frauen gekämpft haben" oder "Du bist sein Mütterchen" Verletzend und nicht in Ordnung. Oder mich deshalb als blöd zu betiteln.

Wieso reagieren so viele so empfindlich auf solche Aussagen?

Ich denke so viel darüber nach. Man wird sofort angefeindet.

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Was haltet ihr von der deutschen Kleinstpartei DiB = "Demokratie in Bewegung"?

Ziel der DiB ist eine "gerechte, vielfältige und zukunftszugewandte" Gesellschaft. In ihrem Grundsatzprogramm formuliert sie vier Grundwerte: "Demokratie, Mitbestimmung und Transparenz", "Gerechtigkeit in sozialen, politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Fragen", "Weltoffenheit und Vielfalt", "Zukunftsorientierung und Nachhaltigkeit".

Ferner lehnt sie jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Behindertenfeindlichkeit und Ausgrenzung aufgrund Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung ab und setzt sich gegen Nationalismus und Rechtspopulismus ein. Vielfalt soll durch Quoten und aktive Ansprache gefördert werden.

(Diese Erläuterung stammt von einem freundlichen User. Falls er es möchte, kann ich auch noch seinen Namen nennen.)

Demokratie in Bewegung (DiB) ist eine Kleinstpartei in Deutschland. Basis für die Parteigründung war eine Petition auf change.org, bei der Initiatoren versprachen, als Partei im September 2017 bei der Bundestagswahl anzutreten, wenn die Petition mindestens 100.000 Unterschriften erreicht. Nachdem dieses Ziel erreicht wurde, wurde am 29. April 2017 in Berlin die Partei Demokratie in Bewegung gegründet.

Demokratie in Bewegung - Wikipedia

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