Wie wird die ökologische und Soziale Nachhaltigkeit von der Antibiotika-Produktion beeinflusst?

Hey

Ich bin gerade dabei in der Schule das Thema "ökologische und soziale Nachhaltigkeit" zu untersuchen als mein Projekt. Aufgrund der Antibiotika-Produktion wird der Begriff "Antiresistente Bakterien" mit der Pharmaindustrie nun des öfteren in Zusammenhang gebracht. Verteilt werden diese auf sozialer und ökologischer Ebene. Die Corona-Pandemie hat unser Bild der Pharmaindustrie nachhaltig geprägt. Die meisten betrachten sie als eine Industrie, die Leben rettet und umweltfreundlich ist. Bei der Antibiotika-Produktion ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Antibiotika wird mittlerweile billig und in grossen Mengen in Indien und China produziert. Von dort lassen die Zulieferer ihre Produkte an europäische und amerikanische Pharmaunternehmen weiterverkaufen. Das fehlende Know-how, mangelnde Kontrollen der Behörden und die Interessen der Pharmaindustrie führen zu katastrophalen sozialen und ökologischen Auswirkungen in diesen Ländern (Verschmutzung der Flüsse und Seen, Verminderung der Biodiversität und Kollaps der Ökosysteme, schlechte Arbeitsbedingungen, Erkrankung der Menschen an Antibiotika-Rückstände, multiresistente Bakterien die tausende Tote verursachen und in Zukunft eine Bedrohung für die ganze Welt darstellen könnten, …).

Diese und weitere negative Auswirkungen (bezogen auf Mensch und Umwelt) will ich im Falle Hyderabads, das Zentrum der indischen Pharmaindustrie, analysieren und die Zusammenhänge aufzeigen. Die abschliessende Frage lautet wie folgt:

Welche negative Auswirkungen hat die Antibiotika-Produktion in Hyderabad auf das lokale Ökosystem und die lokale und globale Bevölkerung?

Antibiotika, Nachhaltigkeit, Pharmaindustrie, Corona
Zwischenhändler, nicht nachhaltig, aber ist es überhaupt legal?

Ich habe angefangen in einem Unternehmen zu arbeiten, welches damit wirbt, ein Online Versandhändler zu sein, der hochwertige Lebensmittel (z.B. Kaffee, Supplements) über den eigenen Onlineshop und Amazon verkauft.

Allerdings musste ich feststellen, dass das Geschäftsmodell scheinbar ein anderes ist. In einem Lager werden die Strichcodes von verschiedensten deutsche Waren (z.B. Schokolade, Nasenspray, Räucherstäbchen) von bekannten und unbekannteren Marken mit intern generierten neuen Strichcodes überklebt. Danach werden die Waren neu verpackt und an Amazon geschickt. Im eigene Onlineshop werden keine Artikel verkauft.

Nun frage ich mich, ob das überhaupt legal ist. Abgesehen davon ist es auf jeden Fall alles andere als Nachhaltig, da durch das neu verpacken der Waren extrem viel Papp- und Plastikmüll entsteht. Das Unternehmen profitiert scheinbar davon, dass sie die Waren zu einem geringen Preis kaufen, als sie es an Amazon verkaufen. Aus meiner Sicht ist der zusätzliche Weg, den die Ware macht unnötig und ich kann die Müllproduktion und die CO2 Emissionen, die vor allem durch das mehrmals tägliche Anliefern und Abholen der Waren entsteht, nicht tolerieren.

Daher habe ich bereits gekündigt, aber mich würde trotzdem interessieren, ob das ganze überhaupt legal ist.

Umwelt, Amazon, Wirtschaft, Deutschland, GbR, Nachhaltigkeit, Unternehmen, Versandhandel

Meistgelesene Fragen zum Thema Nachhaltigkeit