Sendungsverfolgung nicht mehr verfügbar. Wer trägt die Kosten?(Rechtsfrage)?

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem und bisher keine Hilfe gefunden.

Im Dezember 2020 habe ich Online Kleidung bestellt und über Klarna auf Rechnung gekauft. Ich habe einen Teil der Ware über Hermes zurückgeschickt und laut damaligen Sendungsstatus wurde es Anfang Januar zugestellt. Damit dachte ich hat sich die Sache erledigt. Aufgrund der offenen Retoure hat Klarna im Januar nach dem Status der Retoure gefragt und ich habe alle notwendigen Informationen (Sendungsnr. etc) mitgeteilt - sogar das Datum an dem das Paket vom Händler angeommen wurde. 4 Monate später, kommt Klarna wieder auf mich zu, da die Retoure immer noch nicht abgeschlossen ist und hat wieder nach Informationen wie die Sendungsnummer gefragt.

Leider ist der Händler in der Zeit der Retoure insolvent gegangen und wurde von einem anderen Händler übernommen. Der insolvent gegangene Händler hat die Retoure bei Klarna nicht als abgeschlossen gemeldet und nun ist die Forderung seitens Klarna noch offen und forderen mich auf, den gesamten Betrag zu begleichen.

Der Sendungsstatus von Hermes ist nicht mehr verfügbar, da diese scheinbar 90 Tage nach erfolgreicher Zustellung aus dem System gelöscht wird. Jetzt kann ich Klarna nicht belegen, dass das Paket angekommen ist. Eine Verlustmeldung über Hermes habe ich auch aufgegeben allerdings wollen die nun die Quittung der Abgabe, die ich aber nicht mehr habe, da das Paket ja angekommen ist.

Natürlich will ich nicht für Kleidung bezahlen, die ich zurückgeschickt habe. Habt ihr noch eine Idee wie ich aus der Situation rauskomme und wer ggf. rechtlich hier im Recht steht?

Vielen Dank im Voraus.

Mfg

Online-Shop, Mode, Recht, Kosten
Muss ich bei Lieferung trotz vorheriger Erstattung Ware bezahlen?

Hallo,

ich habe in einem Online-Shop Gläser bestellt, die aber mit Mängel ankamen. Vor der Bestellung hatte ich den Shop telefonisch kontaktiert, ob die Gläser lieferbar seien, nachdem ein anderer Shop mir mitgeteilt hatte, dass es sie nicht mehr zu bestellen gebe. Da war die Verkäuferin schon sehr merkwürdig und leicht aggressiv.

Die Ware, die ankam, sah merkwürdig. Eines hatte dieses Loch am Rand und das andere war total dünn im Vergleich zum anderen.

Zuerst fragte ich höflich an, ob das Produktionsfehler seien. Ich erhielt keine Antwort, daher reklamierte ich sie per Mail. Daraufhin erhielt ich hochaggressive Mailboxnachrichten und dann noch Mails, mit Drohungen. Furchtbar.

Ich habe dann Paypal eingeschaltet, wegen Käuferschutz. Die prüften das und gaben mir dann recht. Und die Ware hatte ich dann auch zurückgesandt, selbst noch die Versandkosten bezahlt, obwohl bei Reklamation der Verkäufer das müsste. Von Paypal erhielt ich die Versandkosten dann Antrag erstattet.

Danach bekam ich nochmals ein Schimpfemail, ich sei ein Betrüger und sie würde mich Paypal melden etc. Auf Bewertungsplattformen las ich, dass diese Verkäuferin das scheinbar oft so macht.

Und dann kam‘s. Ich sah zufällig ein paar Tage später in der DHL App, dass diese Verkäuferin mir ein Paket zusendet.

Für mich war der Fall erledigt. Als Laie dachte ich bei dem Wort Käuferschutz naiverweise, dass die Reklamation dann auch rechtlich verbindlich erledigt sein würde. Und inzwischen las ich im Netz, dass dem wohl nicht so sei. Formell war ich vom Kauf nicht zurückgetreten, ich habe aber per Mail formuliert, dass ich reklamiere. Dann wurde ich beschimpft und dann habe ich Paypal eingeschaltet.

In das Paket habe ich auf die Rechnung geschrieben, „Rücktrittsrecht des Käufers wegen eines Mangels“. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ja schon das mit Paypal eingeschaltet, deshalb hatte ich das eher wie eine Notiz groß auf die Rechnung geschrieben, mit Datum u meinem Namen/Unterschrift. Ich habe viele Fotos gemacht. Von den mangelhaften Gläsern und dann auch vom Paket, wie ich es ordentlich eingepackt hatte und versendet hatte.

So vielen Dank, dass bis hierhin gelesen wurde ;-) Ich tue mich schwer, knapper zu formulieren.

Was muss ich tun?

1) Einfach annehmen und ansonsten nichts. Alles ignorieren, was Verkäufer dann schreibt, da es keinen Kaufvertrag mehr gibt?

2) Sendung nicht annehmen geht nicht, weil ich nicht da sein werde morgen u die Boten immer vor die Tür stellen und ich will dann nicht noch selbst das Paket wieder wegbringen müssen. Kann ich das Paket nicht einfach umleiten zur Filiale u dann nicht abholen?

Ich habe keine Lust, mich mit dieser aggressiven Verkäuferin auch noch auseinandersetzen zu müssen.

Wie sieht es rechtlich aus? Ich möchte nichts falsch machen.

Für einen Einschätzung wäre ich sehr dankbar!

Online-Shop, Recht, Bestellung, Lieferung, Reklamationsrecht

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