Verkäufer gibt meine Ust.id auf Rechnung nicht an(obwohl extra nachgefragt)?

Folgendes Problem:

ich sollte für meine Arbeit ein paar Dinge auf Rechnung bestellen. Nachdem ich endlich einen Laden fand der das anbot schrieb ich beim Bestellvorgang die eigene USt. id in den dafür vorgesehenen Bereich.

Das ging dann aufgrund irgendeines Defektes nicht, der Kundendienst meinte ich solle die id doch einfach als "Referenz" angeben, unsere abrechnungsleitung meinte auch dass alles ok ist, solange die das irgendwo auf die rechnung drucken. Das Tat ich dann auch, die Bestellung musste ja heute raus um so schnell wie möglich anzukommen.

Bei dem Referenzfach stand "Sie können Ihre eigene Referenz für Ihre Bestellung hinzufügen (maximal 30 Zeichen). Dies wird auf Ihrer Rechnung angezeigt." Also machte ich mir keine Sorgen und tippte in dieses feld unsere id ein.

Nun bekam ich eben die Rechnung per Mail. Natürlich fehlt in dieser die id. Super. Wir bekommen oft Probleme, wenn bei Onlinebestellungen die eigene Ust.id fehlt, ich bin ich grad etwas nervös.

Kommt die Referenz nur bei der "echten" ausgedruckten Rechnung? (bei der mail stand nur "kopie-rechnung")

Eigentlich hatte ich ja ausgewählt dass ich die nur per mail bekommen möchte.

Oder soll ich mich schnellst möglich an den Kundendienst wenden, denkt ihr der kann nachträglich was an der Rechnung ändern? (Viking.de war der shop)

Bevor ich morgen womöglich unnötiges Theater mache möchte ich euch noch kurz um eure Meinung fragen, wer weiß, vielleicht stoße ich ja auf einen experten ;)

Finanzen, Steuern, Rechnung, Recht, Büro, Bestellung, Verkäufer
Muss ich bei Lieferung trotz vorheriger Erstattung Ware bezahlen?

Hallo,

ich habe in einem Online-Shop Gläser bestellt, die aber mit Mängel ankamen. Vor der Bestellung hatte ich den Shop telefonisch kontaktiert, ob die Gläser lieferbar seien, nachdem ein anderer Shop mir mitgeteilt hatte, dass es sie nicht mehr zu bestellen gebe. Da war die Verkäuferin schon sehr merkwürdig und leicht aggressiv.

Die Ware, die ankam, sah merkwürdig. Eines hatte dieses Loch am Rand und das andere war total dünn im Vergleich zum anderen.

Zuerst fragte ich höflich an, ob das Produktionsfehler seien. Ich erhielt keine Antwort, daher reklamierte ich sie per Mail. Daraufhin erhielt ich hochaggressive Mailboxnachrichten und dann noch Mails, mit Drohungen. Furchtbar.

Ich habe dann Paypal eingeschaltet, wegen Käuferschutz. Die prüften das und gaben mir dann recht. Und die Ware hatte ich dann auch zurückgesandt, selbst noch die Versandkosten bezahlt, obwohl bei Reklamation der Verkäufer das müsste. Von Paypal erhielt ich die Versandkosten dann Antrag erstattet.

Danach bekam ich nochmals ein Schimpfemail, ich sei ein Betrüger und sie würde mich Paypal melden etc. Auf Bewertungsplattformen las ich, dass diese Verkäuferin das scheinbar oft so macht.

Und dann kam‘s. Ich sah zufällig ein paar Tage später in der DHL App, dass diese Verkäuferin mir ein Paket zusendet.

Für mich war der Fall erledigt. Als Laie dachte ich bei dem Wort Käuferschutz naiverweise, dass die Reklamation dann auch rechtlich verbindlich erledigt sein würde. Und inzwischen las ich im Netz, dass dem wohl nicht so sei. Formell war ich vom Kauf nicht zurückgetreten, ich habe aber per Mail formuliert, dass ich reklamiere. Dann wurde ich beschimpft und dann habe ich Paypal eingeschaltet.

In das Paket habe ich auf die Rechnung geschrieben, „Rücktrittsrecht des Käufers wegen eines Mangels“. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ja schon das mit Paypal eingeschaltet, deshalb hatte ich das eher wie eine Notiz groß auf die Rechnung geschrieben, mit Datum u meinem Namen/Unterschrift. Ich habe viele Fotos gemacht. Von den mangelhaften Gläsern und dann auch vom Paket, wie ich es ordentlich eingepackt hatte und versendet hatte.

So vielen Dank, dass bis hierhin gelesen wurde ;-) Ich tue mich schwer, knapper zu formulieren.

Was muss ich tun?

1) Einfach annehmen und ansonsten nichts. Alles ignorieren, was Verkäufer dann schreibt, da es keinen Kaufvertrag mehr gibt?

2) Sendung nicht annehmen geht nicht, weil ich nicht da sein werde morgen u die Boten immer vor die Tür stellen und ich will dann nicht noch selbst das Paket wieder wegbringen müssen. Kann ich das Paket nicht einfach umleiten zur Filiale u dann nicht abholen?

Ich habe keine Lust, mich mit dieser aggressiven Verkäuferin auch noch auseinandersetzen zu müssen.

Wie sieht es rechtlich aus? Ich möchte nichts falsch machen.

Für einen Einschätzung wäre ich sehr dankbar!

Online-Shop, Recht, Bestellung, Lieferung, Reklamationsrecht

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