Was haltet ihr von Schreckens-Nachrichten (z.b. Artikel über Katastrophen oder Morde)?

Ich hatte in meiner Familie schon die ein oder andere hitzige Diskussion wegen Schreckensnachrichten. Einige meiner nahen Verwandten lesen sie sehr gerne und leider auch sehr gerne laut vor. Sie diskutieren darüber manchmal sogar beim Esstisch.

Ich allerdings kann sowas absolut nicht ab. Der Tod anderer Menschen sollte nicht zur Schau gestellt werden oder der Unterhaltung dienen. Falls man diese Nachrichten nicht aus Sensationsgeilheit liest, ziehen sie einen ja sowieso nur runter. Die Welt sieht doch mit jedem Schrecken, den man mitbekommt, ein Stückchen dunkler aus. Klar, das Böse verschwindet nicht, bloß weil man seine Augen davor verschließt, aber man muss es doch auch nicht absichtlich in sein Leben lassen, oder?

Was haltet ihr davon? Lest ihr gerne Schreckensnachrichten? Ihr könnt auch gerne komplett meiner Meinung widersprechen - viele Ansichten beleben den Geist. :)

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Für welche Wendungen sollte ich mich in diesem Text entscheiden, damit er klanglich und rhythmisch überzeugend ist?

Ich möchte euch gerne befragen, welche dieser Varianten am besten klingen, welche die größte Klangwirkung und auch einen überzeugenden, flüssigen Rhythmus entfalten können. Welcher dieser vorgeschlagenen Wendungen hat eure Ansicht nach "die besten Karten"?

Ich schnupperte an den eingetrockeneten brüchigen Blüten,

die jemand einst aus Liebe schenkte/ geschenkt hatte,

ich streichelte/ strich über zerfressene Felle,

die jemand einst von Tieren abgezogen hat(te).

Ich blätterte in Büchern, deren Geschichten schon (längst) verblasst (waren),

und in die Hände nahm ich Fotoabzüge von Leuten, die wohl schon lange tot waren.

Als ich mit den Spielsachen von Kindern spielte,

die längst schon alt geworden sind,

wehte/ blähte draußen kräftig der Wind und warf ins Fenster eine Handvoll Schnee.

Die Glühbirne flackerte, die den Raum nur matt beleuchtete,/ die den raum nur matt beleuchtende Glühbirne flackerte auf

und ich bemerkte einen schwarzen Kasten mit einem mit Perlmutt ausgelegten Monogramm.

Das waren die Buchstaben meines Namens.

Was für ein kurioser Zufall! Vergnügt hob ich den Deckel.

In schwarzen Samt gehüllt lag dort eine Holzpuppe mit (einem) Musketiergesicht, (einem) dünnen Schnurbart und einem spitzen Kinn.

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Welche Wendungen sollte ich in diesem Text berücksichtigen bzw. weglassen?

Was würdet ihr mir raten, hier an diesem Text zu verbessern? Welche Wendungen soll ich annehmen, welche hingegen lieber in den Wind schießen? Danke für jeden Kommentar von euch.

Zum Beispiel, wieein Anhänger der Eichörnenjagd

in den Wald ging, um dort Eichhörnchen aufzupirschen/ in den Wald auf die Pisch nach Eichhörchen ging,

und weil Eichhörnenjäger keine andere Tiere als Eichhörnchen bemerken / zur Kenntnis nehmen,

schaute/ sah/ blickte er unentwegt nach oben,

und(um) dort, in den Zweigen, fahndete er nach den Tierchen/ nach den Tieren zu fahnden.

Und alsbald erblickte er eines am Baum

wie es eine Nuss aufknackte/ wie es an eine Nuss knackte.

„Mit dir bin ich gleich fertig“, sagte er sich und eilig zielte er/ und versuchte eilig zu zielen.

Es knallte ein Schuß/ Ein Schuß knallte, er hat nicht mal richtig gerzielt, und das Eichhörnchen fiel, da es sich erschrocken hat , in das Gesicht des unten stehenden und hinaufblickenden Eichhörnchenjägers,

und hinterließ in ihm viele Spuren ihrer Krallen (?)/ und versenkte dort ihre Krallen

als sie von ihm/ von dort abprallte und gleich darauf/ sogleich wieder in(auf) die Zweige/ Äste floh.

Als sich der zerkratzte Jäger von seinem Schreck erholte,/ Als der zerkratze Jäger sich von seinem Schreck erholt hatte

war sie schon fort/ entschwunden.

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