Gibt es von der Taz Artikel in denen die deutschen TalkShows feministisch kritisiert werden?

Z. B. Markus Lanz, Riverboat, Maishberger, Maybrit Ilner, Anne Will, Kölnertreff...

Bei denen fällt doch besonders die altertümliche Frauendarstellung auf und Weiblichkeitsverachtung.

Was ich bislang so sah sind die Eigenschaften (müssen nicht zsm auftreten!)

lange Haare; blond; Gesicht entspricht dem Kindchenschema; hat/oder im Gespräch stellt sich raus sie will oder wollte Kinder; lebt heterosexuell oder betont ihre Heterosexualität; ist verheiratet; isst tierische Produkte oder verzichtet aus Abnehm oder Gesundheitlichen Gründen auf tierische. Produkte; ist selber zum Mann geworden ( Transmann war aber nur einmal wohl bei Kölnertreff)

Michaela Schäfer hatten die auch mal beim Riverboat (die Show in der ein Moderator wieder moderieren darf der eine vergewaltigt hat/haben soll) und sogar gemeint sie lebe ziemlich feministisch - Schäfer wies das aber zum Glück zurück und bewies damit dass sie wohl mehr von Feminismus versteht als die Moderatorin die diese Fehfeststellung machte.

Auf der Männerseite sieht es auch nicht viel besser aus. Schwule werden dann eingeladen wenn es um Mode geht und da bleiben oft frauenverachtende Kommentare nicht aus. Entweder sie sind zu dick (fatshaming) oder zu knochig. Es sind immer irgendwie die Frauen schuld.

Ich denke der Höhepunkt war aber im Jahr 2017 rum bei Markus Lanz wo sich eine blondhaarige Journalistin dafür entschuldigte noch keine Kinder gemacht zu haben. (Die war im Kongo und berichtet über die Kriegerinnen, Vergewaltigten dort überlebte selber knapl einen Anschlag auf ihren Waagen).

Ps: für die die meinen dann schaue es dir nicht an: 1 davon geht es auch nicht weg, 2 produziert ihr lieber mal nicht länger so ein m... 3 hört auf von mir dafür Rundfunkgebühren zu verlangen dann sag ich nix mehr dazu - aber solange ich den m... finanzieren muss

Fernsehen, Politik, Psychologie, Feminismus, Gender, Gender Studies, Gerechtigkeit, Kinder und Erziehung, Kritik, Talkshow, Philosophie und Gesellschaft
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Warum ist Philosophie / Kritik heutzutage einfach so schwer zu Stande zu bringen?

Hallo,

ich habe mir einen Youtube Kanal zur Brust genommen wo ich einfach über gewisse Dinge reden wollte... und auch wenn ich wirklich eine Meinung dazu habe... als ich das alles fertig aufgenommen habe... und darüber gesprochen habe...

Also ich finde es so..

Wir wissen schon viele Dinge wie man was besser machen könnte....

(Aber tun es immer noch nicht)

Und macht schon eine Menge unseres "ganz möglichen Spektrums" unserer Philosophie und Kritik aus...

MEINER ANSICHT NACH... wenn ich jetzt diesen Text hier schreiben und begründen muss liegt es eben zum Teil oder größten Teil (?) daran...

Ich habe mich wirklich schon immer für die Geschehnisse der Welt.. oder Verhalten der Menschen etc. bla bla bla interessiert seit ich denken kann...

Ich denke das tun aber insbesondere sehr viele Deutsche... wir sind nun mal ein nachdenkliches und kritisches Volk...

Ich habe eben gemerkt das... wenn dieses blöde Mikrophon an ist und jemand erwartet dass ich Misstände anspreche... mir einfach gar nichts einfällt so alias dem Bild...

1000 Menschen stehen in einer Reihe und arbeiten und einer tritt hervor und das Scheinwerferlicht geht sofort auf ihn mit den Worten: Sie haben etwas zu sagen?

Und dann tritt man eben einfach wieder zurück...

Ich HÄTTE ja schon Kritik gehabt... allerdings habe ich da sofort gemerkt wie ich sie nur durch die Verherrlichung von Gewalt hätte lösen können und das wäre für mich keine Kritik mehr gewesen...

Es ist einfach wirklich sehr komisch....

Schule, Menschen, Gesellschaft, Kritik, Philosophie, Philosophie und Gesellschaft
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Qualität meines Textes?

Vor Jahren mit 15 geschrieben

In Kill ermittelt Kommissar Fors in einem Tötungsdelikt. An der Vikingaschule wurden durch Schüsse mehrere Personen verletzt und getötet, eventuell durch die entwendete Waffe des Kommissars selbst, die ihm bei einem Überfall abgenommen wurde. Am Ende ist der Schütze ein bemitleidenswerter Junge, ein „armer, armer“ wie Fors’ Kollegin beim Verhör es ausdrückt. 

Was sich erstmal spannend anhört-ein Amoklauf, mehrere Spuren, und ein Kommissar der sich Vorwürfe macht-ist erstaunlich banal. Die Arbeiten am Fall verlaufen ohne größere Schwierigkeiten, alles geht den Ermittlern so locker von der Hand dass Stjernkvist, Fors’ Untergebener, noch Zeit für eine Liebesgeschichte mit einer hübschen Angestellten hat. Während sich die beiden beim Badespaß amüsieren führt Fors Ermittlungen durch, die seltsam belanglos anmuten. Viel Kaffe wird getrunken während der Kommissar Verhöre bestreitet, besonders interessant ist das ganze nicht. Wenigstens eine abenteuerliche Verfolgungsjagd oder eine Schiesserei, die absoluten Standardtricks eines Schriftstellers um Spannung zu erzeugen, hätte man noch verbauen können, aber nicht einmal diesen Mitteln bedient sich Wahl. Sogar bei der Tat selbst schlägt er einen Bogen um alles, was den Adrenalinspiegel steigen lassen könnte, und damit bloß nicht so etwas wie Aufregung beim Leser entsteht, macht er lieber schnell wieder Schluss mit der Szene. 

Natürlich, es muss nicht jeder Roman handlungsgetrieben sein, das ist klar. 

Aber „Kill“ kompensiert das nicht mit einer tiefgründigen Darstellung des Seelenlebens seiner Protagonisten sondern beschränkt sich hier lieber darauf kurz Fors‘ Probleme mit dem Selbstvertrauen anzukratzen und die Personen sonst eindimensional und farblos stehen zu lassen. 

Dem Autor reicht es für eine Charakterisierung ganz und gar wenn er schreibt, dass Stjernkvist im seinem Chef sein großes Vorbild sieht, mehr gibt über ihn offenbar nicht zu sagen. 

Der Täter selbst, Bruder des Jungen der Fors attackierte, wurde-was für eine Überraschung-in der Schule gemobbt, er wollte seinem Peiniger, der selbst am Anfang in Verdacht steht die Tat begangen zu haben, nur mit 5 Schüssen Angst einjagen. Ebenfalls die Chance wenigstens hier die Komplexe und Wünsche des Schützen offenzulegen bleibt ungenutzt, nur kurz wird erwähnt dass die Mutter verschuldet ist und Hass gegen Männer hegt. Der Autor versucht wohl die Motive des Täters zu erklären, aber das gelingt ihm nur teilweise, verstehen kann der Leser den jungen Attentäter nicht wirklich. 

Auch die Gesellschaftskritik die in dem Buch zum Ausdruck kommt stagniert in klischeehaftigkeit, denn natürlich ist der Leiter der Schutzpolizei Rassist und die Jugendlichen, die Fors überfallen haben sind Crashkids bei denen der Staat versagt hat. Die Justizministerin ist, wie es sich für Politiker gehört, nur auf Macht aus und will die Särge der Opfer für ihre PR Kampagne nutzen. Hier wird‘s emotional, wie immer wenn es in „Kill“ um Kinder geht.

Buch, Deutsch, Schule, Jugendliche, Psychologie, Filme und Serien, Krimi, Kritik, Lehrer, Rezension, Philosophie und Gesellschaft
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Warum sind viele junge Künstler sofort persönlich beleidigt, wenn man sie kritisiert?

Vorallem in der Deutschrap-Szene. Da sagte doch Dieter Bohlen zum Beispiel mal, dass er nicht glaube, dass man in 30 Jahren noch Capital Bra höre. Dieser fühlte sich dann sofort angegriffen.

Oder der Rapper Bushido war mal zu Gast bei Markus Lanz und wurde wegen seiner umstrittenen Texte kritisiert. Bushido nahm aber jede Kritik als persönliche Beleidigung auf. Bis Markus Lanz sagte: "Es hat doch niemand etwas gegen Dich persönlich, wir sprechen von Deinen Texten."

Aber auch der Schlagersänger Andreas Gabalier gehört da dazu. Wird er irgendwo kritisiert, nimmt er sofort ein Video auf und beschwert sich über den, der ihn kritisiert hat.

Und für die Fans sind diese Künstler ja sowieso unantastbare Heilige. Wenn ich zu meinem Bruder mal sage: "Muss denn der Ufo immer so mit seinem Schmuck angeben?", dann werde ich angefaucht, als ob ich gerade die Dreifaltigkeit geleugnet hätte. Oder um es anders zu sagen: Die Dreifaltigkeit zu leugnen ist heute weniger riskant, als einen Rapper zu kritisieren.

Wenn man Lieder eines Rappers kritisiert, dann ist man "voll ehrenlos". Wenn die Texte in Frage stellt, dann ist man "einfach dumm".

"Samra ist der BESTE Musiker, der jemals gelebt hat!!! Wenn Du das nicht kapierst, bist Du einfach nur dumm und bescheuert. Warum hast Du so Hass auf ihn? Was hat er dir getan? Lass ihn in Ruhe, ok? Er hat auch Menschenwürde!"

Genau DAS bekam ich wörtlich so geschrieben, nachdem ich meinte, dass Samra sein Auto nur aus PR-Gründen in die Luft gejagt hat. Ok, im echten Text waren mehr Rechtschreibfehler. 😅

Woher kommt diese Unantastbarkeit junger Künstler? Vorallem, weil sie sich ja auch selbst für unantastbar halten.

Musik, Verhalten, Menschen, Deutschland, Kultur, Jugendliche, Psychologie, Deutschrap, Gesellschaft, Kritik, UFO, Kritikfähigkeit, Capital Bra, Philosophie und Gesellschaft
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Bitte um Kritik und Verbesserungsvorschläge?

Hi Community,

Wie einige von euch bereits wissen, gebe ich mir in letzter Zeit Mühe meine Fähigkeiten beim Zeichnen zu verbessern.

Zu diesem Zweck habe ich eine kleine Comicreihe gestartet. Sie dient der Übung, bisher vor allem in Sachen Licht und Schatten, aber ich probiere auch verschiedene Stile aus.

Falls ihr Zeit und Lust habt, schaut sie euch an und schreibt mir eure Gedanken, Tipps, Kritiken und Verbesserungsvorschläge.

Danke und viel Spaß.

Übersetzung: Ich bin ein Schleim, aber das ist okay. Ich esse viel und Schlafe den ganzen Tag. Und wenn mich Helden töten wollen, zeige ich ihnen wie man sich fürchtet.

Übersetzung: Mein Job ist es den Dungeon sauber zu halten. Und in dieser Arbeit bin ich sehr eifrig. Darum macht es mir schlechte Laune Helden zu sehen, weil diese Helden immer Abfall hinterlassen.

Übersetzung: Dieser Goblin ist mein Kumpel Zachs. Sein Job ist es die Fallen wieder zu aktivieren. Und wenn eine Falle noch in Verwendung ist... Nun er IST ein kleiner Teufel.

Übersetzung: Das ist meine Freundin, Molly Blue und sie ist ein klebriger Papp. Sie und ihre Familie springen ins Gesicht - von Helden und halten sie an Ort und Stelle bis die großen Jungs vorbei kommen.

Übersetzung: Der Lich ist ein Meister im Beschwören von Toten. Zombies zu rufen, ist sein Brot und Butter. Er erweckt Gouhle und mehr, es ist ein Überfluss an Untoten. Aber er kommt nie aus dem Bett.

In den letzten beiden Episoden habe ich das Reimschema zu Limericks abgeändert, wobei ich beim letzten noch versucht habe den Lesefluss zu optimieren. Ich finde das passt ganz gut.

Wenn ihr mehr sehen wollt, schaut euch meine anderen Fragen an oder besucht mich auf Deviantart:

https://www.deviantart.com/andrastos87

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Tipps, Kunst, Comic, Bewertung, Cartoon, Digital Art, Kritik, Verbesserung, verbesserungsvorschläge
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Ich kann Kritik nicht gut aushalten, was tun?

Ich bin w/18 & kann leider nicht so gut mit Kritik. Meistens sage ich einfach dann "ok, ich mache xy besser" und das war's dann. Ich mache es dann auch demnächst besser. Zuhause zerbreche ich mir dann aber teilweise stundenlang den Kopf darüber oder muss in der Situation die Tränen zurückhalten. Halt jenachdem wie schlimm, die Kritik war.

Das nervt mich. Denn jenachdem wie meine Verfassung ist, kann ich mich dann 0 kontrollieren. z.B wenn ich hunger habe oder ganz schlimm ist es wenn ich meine Tage habe.

Im Nachhinein war alles ja garnicht so schlimm und dann ist es mir peinlich, dass ich so ein Drama gemacht habe.

z.B heute:

Wir haben im Badezimmer einen Wäschekorb, der aber nur für meine Eltern gedacht ist. Einfach, weil die kein Bock haben unsere (4 Kinder, die aber schon erwachsen sind) komplette Wäsche runter zutragen. Ist halt schwer.

Ich habe nachdem duschen trotzdem manchmal Sachen reingeschmissen. Einfach, weil es schon recht spät war und ich nicht drüber nachgedacht habe. Oder zu müde war, um runter zugehen. Ist doof, ich weiß. Es hat sich aber auch nie jemand beschwert.

Aufjedenfall kam ich dann heute runter um mir etwas zu essen zu machen. Ich war allgemein schon genervt, weil ich bald meine Tage bekomme. Dann erklärt meine Mutter mir 30x das ich es lassen soll. Ich meinte dann immer "Jaa, ist okay, ich hab's verstanden" (ernst gemeint), aber sie hat immer wieder neu angefangen. Dann meinte ich "ja, ist gut", aber sie hat weiter gemacht. Irgendwann meinte sie dann noch "und dein hässlicher Pulli war nicht mal dreckig". Das hat mir irgendwie den Rest gegeben, musste dann einfach weinen. Ich fand das einfach unfair.

Ihr müsst wissen wir streiten nie, wir haben ein sehr gutes Verhältnis.

Wie schaffe ich es, dass mir sowas egal wird?

Freundschaft, Angst, Menschen, Selbstbewusstsein, Psychologie, Kritik, Liebe und Beziehung
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Würdet Ihr einem Freund, der psychisch auffällig aber nicht krank ist, darauf ansprechen, daß sein Verhalten problematisch für das Miteinander ist?

Oder ist es vermessen ihn darauf anzusprechen, dass einige Verhaltensweisen deutlich übers Ziel hinaus schiessen.

Er hat ständig Probleme, da er Kritik nicht annehmen und als Versuch, Probleme zu lösen ansehen kann.

Er sieht Kritik, egal wie lieb und vorsichtig sie formuliert wurde, immer als massivsten Schlag gegen sein Selbstbewusstsein an. Als wolle man ihn damit kaputt machen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Die Kritik soll helfen, sich gegenseitig besser zu verstehen und zukünftig anders mit bestimmten Situationen umzugehen.

Er hat öfter Konflikte mit Freunden, lässt sich mitten in der Autofahrt absetzen, da er mit seinem Kumpel eine Meinungsverschiedenheit hatte und nicht mehr mit ihm im Auto sitzen will.

Wenn ich etwas wirklich vorsichtig anspreche, meldet er sich tagelang nicht und stellt sich tot.

Ich würde gerne mal gemeinsam mit ihm ergründen, woher diese massive Abwehr kommt. Dazu müsste ich ihm aber sagen, dass diese Extrema grenzwertig sind.

Würdet Ihr jemanden, der sich in psychologischer Sicht auffällig benimmt und selbst unter seiner Isolation (nicht melden) leidet, mal darauf ansprechen oder ist das übergriffig?

Z.B. nach der Kindheit fragen, nach Situationen in der Vergangenheit...

Freundschaft, Diskussion, Beziehung, Psychologie, Kritik, Liebe und Beziehung, Narzissmus, Sensibilität, Streit, Streitigkeiten, Inneres Kind, Kritikfähigkeit
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Wenn eine sehr gute Freundin eingeschnappt ist und schweigt, nachdem Ihr sie kritisiert habt, würdet Ihr sie kontaktieren?

Eine Freundin versetzt Euch öfter und verschiebt Verabredungen und gibt Euch ständig für Alternativtermine vor, für die Ihr im Privatleben alles verschieben müsst.

Auch für die ursprünglichen Termine habt Ihr schon Euer Privatleben so arrangiert, dass für den Termin eine Zeitlücke geschaffen wurde und dennoch verschiebt sie den Termin und bietet Alternativen an, wo sie genau weiss, dass Ihr da etwas anderes vorhabt.

Die Termine sind ihr aber wichtig. Sie sieht halt nur ihre eigenen Verbindlichkeiten ständig im Vordergrund und ist es gewöhnt dass Ihr für sie die Treffen zeitlich möglich macht, indem Ihr anderes verschiebt.

Jetzt sagt Ihr ihr, dass Euch diese kurzfristigen Absagen langsam nerven und dass es ätzend ist, Zeit für Treffen mit ihr zu schaffen, die dann nicht genutzt wird.

Dass Ihr zukünftig nicht mehr alles für sie verschiebt, sondern die Termine zur Verfügung stehen, die noch frei sind. Sollte man sich deshalb seltener sehen, sei das Pech. Ausserdem erbittet Ihr von ihr, auch mal selber zu schauen, ob nicht doch Alternativtermine möglich sind und nicht nur die paar, die sie immer vorschlägt.

Ich habe ihr das nach einer wiederholten Absage und Bitte um Verschiebung auf den AB gesprochen und dabei darauf geachtet, es freundlich und wertschätzend rüber zu bringen.

Habe ihr aber gesagt, dass es schön wäre, wenn beide am Zustandekommen der Treffen arbeiten und nicht nur ich.

Meine Freundin ist ein Sensibelchen, was sich sehr schnell auf den Schlips getreten fühlt, ihr ist aber unsere Freundschaft wichtig.

Jetzt schweigt sie und meldet sich nicht mehr. Würdet ihr dort anrufen oder nicht?

Nein 62%
Ja, zeitnah 34%
Ja, später irgendwann 3%
Freundschaft, Psychologie, Kritik, Liebe und Beziehung, Sensibel, Sensibilität, Unzuverlässigkeit, beleidigen, Kritikfähigkeit, Vorwürfe
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Kritik zu "Buch"anfang?

Hey ^^. Hier einmal die ersten paar Zeilen meines "Buches" welches ich gerade versuche zu schreiben. Ich fände es schön wenn ihr etwas zum Schreibstil etc sagt, vielleicht Sachen die auffallen. Das übliche halt. Ich bin mir nämlich nicht so sicher was meinen Schreibstil angeht. Zur Story kann man natürlich noch nicht sagen, sind ja auch nur die ersten paar Zeilen!

Müde klopfte er mit seinem Kopf gegen die Autoscheibe. Der Geruch von Kaffee lag in der Luft, und brannte sich in seine Nase ein. Das einzige was er ausstieß war ein langsames und ziehendes Gähnen, welches das Ende seines Schlafens verkündete. „Na, auch mal wach? Du hast fast die ganze Fahrt verschlafen. Wir sind in einer guten halben Stunde da.“ „Kennst ihn doch Papa, niemand schläft solange wie Tommy.“ „Stimmt wohl.“ „Hey“, brachte Tommy in Kombination mit einem weiteren großen Gähner über die Lippen. „Wie spät ist es mittlerweile?“. „Guck doch auf dein Handy, Depp.“ „Isa, rede anständig mit deinem Bruder, du erwartest dasselbe.“ „Danke Dad, aber ich brauche wirklich keinen Beschützer. Wenn Isa mich zu sehr nervt poste ich einfach das Bild von Frederic auf Instagram.“ „Das wagst du nicht!“ „Warum, kann doch Jeder Wissen, dass du mit fast 16 immer noch mit deinem Kuscheltier schmust, lol.“ Ein Kichern zierte den Raum des Autos. „Schon gut ihr beiden, beruhigt euch mal.“ Wieder ertönte ein leichtes kichern, diesmal jedoch sogar vom Fahrersitz. „Ich sehe, Dad findet das auch ganz lustig. Vielleicht sollte ich das Bild wirklich posten. Spaß. Keine Sorge, dein „dunkles Geheimnis“ ist bei mir sicher.“ Immer noch Schlaftrunken warf Tommy seinen Arm nach rechts, und versuchte sein Handy zu erspüren, dass sich irgendwo unter dem Vordersitz versteckt haben musste. „Hier ist es ja… 2 Uhr nachts schon. Wann sollten wir ankommen Dad?“ „In ungefähr ner´ halben Stunde. Eben als du noch geschlafen hast gab es schon das Schild zur Ortseinfahrt. Wir müssen dann zwar noch durch die Stadt fahren, sollte aber nicht lange dauern!“ „Ich bin echt mal auf unser neues Haus gespannt. Muss für dich bestimmt emotional sein, oder Paps?“ „In gewisser Weise schon Isa. Ich habe immerhin meine ganze Kindheit in dem Haus verbracht. Naja zumindest bis ich eure Mutter kennen gelernt habe. Danach sind wir halt umgezogen“. „Bereust du es wegen der Hexe den Ort deiner Kindheit verlassen zu haben?“ „Halt die Klappe Isa, es ist immer noch deine Mutter. Und meine auch, also bitte ein bisschen Respekt. Es ist egal was zwischen euch vorgefallen ist, so hast du nicht über sie zu reden.“ „Tommy hat Recht. Was passiert ist hat nichts mit dir zu tun Isa. Das betrifft nur mich und deine Mutter. Ich will nicht dass ihr sie hasst.“ „Ich hasse sie im Gegensatz zu einer gewissen anderen Person nicht.“, gab Tommy mit einem spöttischen Grinsen von sich.

Mein Ziel war es erstmal den Hauptcharakter, seine Schwester und seinen Vater vorzustellen. Außerdem wollte ich einen "Konflikt" andeuten, der aber erstmal offen bleibt.

Danke im Voraus!

Lg

Buch, Freundschaft, Teenager, Schreiben, Thriller, Autor, Drama, Kritik, Liebe und Beziehung, Literatur
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Bitte um Korrektur und konstruktive Kritik?

Der zweite Abschnitt setzt sich aus der zweiten, dritten und vierten Strophe zusammen und wiederspiegelt die verschiedenen Ansichten der Liebe der Teegesellschaft. So macht der Hofrat in Strophe 2 darauf aufmerksam, dass Liebe unsinnlich sein sollte, worauf seine Frau mit einem ironischen Lächeln und Seufzen reagiert. Die Inversion „Die Liebe…“, Z. 5, verstärkt die Ansicht der Herren dieser Zeit, was Liebe und Intimität betrifft. Die Apostrophe „Ach!“, Z. 8, macht auf die Meinung der Damenwelt zu dieser Thematik aufmerksam. Die Hofrätin erfüllt die Anforderungen ihres Mannes, ist aber insgeheim unzufrieden mit der fehlenden Sinnlichkeit in ihrer Beziehung.

In der 3. Strophe treffen der Domherr und ein Fräulein Aussage zur Liebe, obwohl beide unwissend, zumindest was die körperliche Liebe anbelangt, sein sollten. Hier wird auf Stereotype aufmerksam gemacht: Die Beschreibung „…öffnet den Mund weit“, Z. 9, lässt das Bild eines Predigers im Kopf des Rezipienten entstehen, dessen Worten alle Folge zu leisten haben - das Bild eines Mannes.

Ebenso stereotyp ist das Bild der naiven Jungfrau, des Fräuleins, welches blauäugig die Hintergründe der Liebe hinterfragt.

Im folgenden Abschnitt spricht die Gräfin von der Liebe als Passion und reicht dem Baron brav die Teetasse. Der Ausruf „Die Liebe…“, Z. 14, kann einerseits die platonische Liebe zu ihrem Ehemann verdeutlichen andererseits auch auf den Baron hindeuten, der der Anlass einer gewissen Sehnsucht ihrerseits sein könnte. Das Enjambement Z. 15 – 16 untermalt zusätzlich die grazile und gleitende Bewegung der Hand der Gräfin, während sie dem Baron die Tasse reicht.

Die letzte Strophe und somit der letzte Sinnabschnitt, in dem sich zum einen die Perspektive des Erzählers und lyrischen Ichs ändert sowie das "Schätzchen" des lyrischen Ichs angesprochen wird, von seiner Vorstellung der Liebe zu berichten.  Die abwechselnde männliche und weibliche Kadenz lässt auf ein sinnliches Miteinander zwischen lyrischem Ich und angesprochenem lyrischen Du vermuten. Jedoch ist, verstärkt durch die Diminutive „Plätzchen“, Z. 17, „Liebchen“, Z. 18, anzunehmen, dass auch das angesprochene Liebchen eine falsche Vorstellung von der Liebe hat und ausschließlich dem lyrischen Ich die wahre Bedeutung bekannt ist, da es auch die Einstellungen der anderen zur Thematik Liebe kritisiert.

Durch Analyse und Interpretation des Gedichtes sehe ich meine Deutungshypothese als bestätigt.

Deutsch, Kritik
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