Wo bleiben die Beschwerden Lied von Enno Bunger MESSAGGE?

Hallo Zusammen ,

Ein alter Kollege aus der Politik hat mir dieses Lied gesendet "Wo bleiben die beschwerden " von Enno Bunger . Ich habe nicht davon verstanden kann mir jemand seine Hauptaussage erklären ?

Z.B. im Ver 3f. Draußen herrscht doch Krieg oder nicht , warum freuen die sich wenn sie raus gehen ? Die werden doch erschossen.

Wäre sehr dankbar für eine Aufklärung.

https://youtu.be/p7Yii-Qpgaw

Lg

Feuerwerksraketen, Steine, Splitter, Fensterglas

Drinnen hat man Todesangst, draußen hat man Spaß

Schieben alle Schuld auf die, die sowieso schon nichts mehr haben

Außer den Bildern aus der Hölle und den nie heilenden Narben

Oury Jalloh war ein Zauberer laut Polizeibericht

Vollführte im Verborgenen sein größtes Meisterstück

Hat mit Händen und mit Füßen fixiert an Grund und Wand

Sich auf feuerfester Matte in Schutzhaft selbst verbrannt

Wie man von Einzelfällen sprechen kann? Ich werd' es nie verstehen

Es gibt Menschen, die das wollen, die das alles gerne sehen

Tief in ihren Herzen heben sie die rechte Hand

Zünden Krisenherde, hoffen auf den Flächenbrand

Wo bleiben die Beschwerden? Warum lassen wir das zu?

Wir können was dafür, wenn wir nichts dagegen tun

Wo bleiben die Beschwerden? Wo führt das alles hin?

Warum tun wir so, als wären wir blind?

Wir schweigen ins Verderben, wenn wir tun, als ob nichts wär'

Wir können was dafür, wenn wir uns nicht dagegen wehren

Wo bleiben die Beschwerden? Es gibt nur einen Weg

Widerlegen, widersetzen, widerstehen

Die Tochter eine Gauners, eines Hehlers, eines Dealers

Sie konnte es kaum glauben, nach seinem Tod war sie so vieles

Doch nur weil er nicht von hier war, zahlte er mit seinem Leben

Hingerichtet mit neun Schüssen, nur einer ging daneben

Staatsbeamte schreddern Akten, die Wahrheit schön verborgen

So bitter der Geschmack, wenn man dann liest von "Dönermorden"

Jedes Opfer wird entwürdigt, jeder Mord wird eine Farce

Wo man nicht sucht, will man nichts finden, bringt Familien um den Schlaf

Nur in Nebensätzen liest man dann vom großen Zeugensterben

Was sind hier jetzt Fakten und was haarsträubende Märchen

Unter Druckerschwärze, Heuchelei und dreisten Falschaussagen

Wird die Würde unterdrückt, abgeschrieben und begraben

Wo bleiben die Beschwerden? Warum lassen wir das zu?

Wir können was dafür, wenn wir nichts dagegen tun

Wo bleiben die Beschwerden? Wo führt das alles hin?

Warum tun wir so, als wären wir blind?

Wir schweigen ins Verderben, wenn wir tun, als ob nichts wär'

Wir können was dafür, wenn wir uns nicht dagegen wehren

Wo bleiben die Beschwerden? Es gibt nur einen Weg

Widerlegen, widersetzen, widerstehen

Und von hinter der Glotze endet unser Tellerrand

Und wir richten ohne Glatze ähnlich großen Schaden an

Nein, es sind nicht die paar Nazis, es ist unsere Ignoranz

Lieber BILD, GNTM und Dschungelcamp am Bratwurststand

Als wär' es nicht in unserer Mitte, sondern nur am rechten Rand

Machen wir weiter unsere Witze über Gutmenschen im Land

Vergessene Geschichte wiederholt sich irgendwann

Gekürzt

Musik, Politik, Kritik
Warum ist SpongeBob ausgerechnet ab Staffel 9 so schlecht geworden?

Hallo,

um mich kurz zu fassen:

Ich bin männlich, 17 Jahre alt und ein riesen SpongeBob Schwammkopf Fan. SpongeBob hat einfach meine Kindheit geprägt und auch heute schaue ich mir noch gerne Folgen an, um mich mal wieder totlachen zu können.

Als SpongeBob Fan kenne ich natürlich jede Folge, außer halt die neuen. Genau genommen bin ich ab Staffel 9 draußen, da die Serie meiner Meinung nach genau ab dieser Staffel großer Mist geworden ist und überhaupt gar nichts mehr mit dem Humor zutun hat den ich eigentlich so schätze.

Was ich mich nur Frage: Wieso ist es ausgerechnet ab der 9. Staffel? Gibt es da ne Begründung für, dass es jetzt genau die 9. getroffen hat?

Es ist nämlich so, dass ich die gesamte Serie noch einmal analysiert habe und zu folgendem Entschluss gekommen bin:

Natürlich (und das werden jetzt bestimmt einige ebenfalls argumentieren) hat SpongeBob ab Staffel 4 mit dem Austritt von Stephen Hilleburg schon stark an Wertigkeit verloren. Schließlich war Hillenburg das Genie hinter der Serie und wusste, dass SpongeBob bei einer Weiterführung irgendwann ausglutscht sein wird und stieg deshalb auch aus.

Trotzdem muss ich sagen, dass der Humor in den späteren Staffeln - also bis Staffel 9 - noch einigermaßen erhalten blieb und ich auch jetzt z.B. selbst bei vielen Staffel 8 Folgen noch ziemlich gut lachen kann.

Ab Staffel 9, hat sich dann aber alles komplett geändert! Denn ab hier ist die Serie einfach nur noch eine sehr schlechte Kleinkinder Produktion, die hirnlos, viel zu albern und übertrieben ist. Ständig ziehen die Charaktere hier irgendwelche übertriebenen Fratzen und machen den dümmsten überdimensionalsten Schwachsinn - und dies soll vielleicht irgendwelche 5 Jährige zum lachen bringen, aber mich sicherlich nicht!

Wieso ist es also jetzt genau ab dieser Staffel? Hätte ja auch die 6., 7., 8. oder 10. treffen können... Hat da jemand zufällig hilfreiche Hintergrundinformationen oder sonstiges!? Ich kann es mir jedenfalls nicht erklären. In den Staffeln 10 und 11 hat Hillenburg meines Wissens ja glaube ich nochmal mitgewirkt, trotzdem finde ich aber jede Folge davon ebenfalls erbärmlich. Ich finde, dass das einfach nichts mehr mit SpongeBob zutun hat und eher als eine schlechte Fanversion zu bewerten ist.

Das einzige, was man vielleicht anmerken kann ist, dass die Animation ab der 9. Staffel stark überarbeitet wurde: vielleicht ist dies ja ein Zeichen dafür, dass Nickelodion die Serie ab hier neu konzipieren wollte!?

Nostalgie, Animation, Humor, Spongebob, Serie, Analyse, Cartoon, Filmanalyse, Filme und Serien, Filmkritik, Kindheit, Komödie, Kritik, Meinung, Nickelodeon, Spongebob Schwammkopf, Beurteilung, kindheitserinnerung, kindheitshelden
Warum gilt linke Kritik als legitim und rechte Kritik als illegitim, obwohl manchmal dasselbe kritisiert wird?

Dieser Text stammt vom linken Liedermacher Konstantin Wecker:

Die Gedanken sind frei,
so frei wie die Presse.
Und denkst du, dass es anders sei,
dann gibt´s auf die Fresse.
Sie wollen dich lenken,
dein Wissen und Denken,
und vielleicht schon im nächsten Mai
kommt die Gedankenpolizei.
Denn ob CI- oder NSA,
sie liegen auf der Lauer.
If You don´t go the right way,
ja da werden sie sauer.
Sie bringen sie zum Schwanken,
deine eigenen Gedanken,
und du glaubst so nebenbei,
die Gedanken wären frei. 
Die Gedanken sind frei,
solang sie nicht stören,
doch auf Verderb und Gedeih
weißt du, wem sie gehören.
Monsanto und Banken
und den Öllieferanten,
den Algorithmen von Google,
besser gib dir die Kugel,
dann ist alles vorbei -
die Gedanken waren frei.

Konstantin Wecker ist seit Jahrzehnten im Engagement gegen Nazis tätig und gilt zusammen mit Reinhard Mey zu den wichtigsten Liedermachern unseres Landes. Da der Text von einem Linken kommt, hat er irgendwie etwas unschuldiges an sich.

Angenommen, ein Mann wie Dieter Nuhr oder Andreas Gabalier würde jetzt dieses Lied singen, dann wäre von einem rechten Affront die Rede und man würde die Männer als rechte Verschwörungstheoretiker bezeichnen, obwohl sie ja das Lied eines Linken gesungen haben.

Ich möchte hier auch weder rechts noch links angreifen oder in Schutz nehmen, ich möchte es einfach nur verstehen. Selbst bei derselben Kritik am selben Sachverhalt gilt Kritik von links als legitim, während Kritik von rechts als Verschwörungstheorie gilt.

Woran liegt das?

Kunst, Deutschland, Politik, DIE LINKE, Gesellschaft, Kritik, Meinung, Rechtspopulismus, Philosophie und Gesellschaft
Hat Michael Wolffsohn mit seiner Kritik an der Reaktion auf die allesdichtmachen Aktion recht?

Medien berichten:

Der Jauchesturm gegen „#allesdichtmachen“ ist ein Rückfall in vormittelalterliche Zeiten, denn: Im Mittelalter hielten sich selbst die schlimmsten Fürsten Hofnarren. Sie durften Kritik üben und sich ungestraft über ihre Obrigkeit lustig machen. Dass 16 der „#allesdichtmachen“-Akteure ihren Beitrag zurückzogen, zeigt, dass jenseits des Jauche-Gießens nicht nur hinter den Kulissen zumindest wirtschaftliche Strafmaßnahmen eingeleitet wurden. [...] Die versuchte Gleichschaltung der Wissenschaft, besonders der Geisteswissenschaften, ist mir als Historiker seit Jahren leidvoll bekannt. Ist nun die Freiheit der Kunst dran? Auch den Hofnarren dürfte es dann an den Kragen gehen. Müssen Kritiker, wie einst Heine, Deutschland verlassen?

Ich habe nicht den ganzen Text zitiert. Der Historiker Michael Wolffsohn zieht darin aber einen Vergleich zu Heinrich Heine. Heine nahm kein Blatt vor den Mund und hat mit seinen Veröffentlichungen für Aufsehen gesorgt. Am Ende musste er Deutschland verlassen.

Ich habe das Gefühl, dass gerade die Reaktion, und nicht die Aktion selbst, den schlimmen Zustand des deutschen Meinungsaustausches ans Licht führt.

Steht Deutschland vor einer Krise, wenn auf Abweichler einer Einheitsmeinung so reagiert wird wie im Falle der allesdichtmachen Aktion?

Ja, seine Kritik ist zutreffend. 54%
Nein, seine Kritik ist völlig falsch 31%
Jein, seine Kritik ist partiell korrekt 15%
Politik, Debatte, Kritik, Meinungsfreiheit, Ethik und Moral, Philosophie und Gesellschaft
Ist Sahra Wagenknechts Kritik an der Linken nachvollziehbar?

Medien berichten:

„AfD-Wähler sind nicht alles Rechte oder gar Nazis“ [...] In ihrem neuen Buch geht Sahra Wagenknecht hart ins Gericht mit linker Identitätspolitik. Es ist eine Kampfansage an die eigene Partei.

Medien berichten weiter:

Flirtet Sahra Wagenknecht in ihrem neuen Buch mit Rechtspopulisten? Sie schießt darin wild um sich – gegen Fridays for Future, gegen die EU, gegen Identitätspolitik. [...] Wagenknecht zeichnet in ihrem Buch ein Feindbild: selbsternannte Linksliberale, die sie aber weder links noch liberal findet. Ihrer Meinung nach haben sie primär die Bessergebildeten und Besserverdienenden im Blick, nicht die wirklich Armen. [...] Im Mittelpunkt ihrer politischen Ansichten stünden nicht mehr soziale Probleme und Verteilungsfragen, sondern Fragen des Lebensstils, der Konsumgewohnheiten, der moralischen Haltung.

Sie übt in ihrem Buch Kritik an Lifestylelinken, in denen sie besonders die Grünen einordnet: Inhalt zählt heute nicht mehr, sondern Identität.

Es hagelt Kritik. Sie würde Wahlkampf für Rechte machen und einen Krieg gegen die eigene Partei führen.

Ist die Kritik nachvollziehbar? Steht die politisch Linke vor einer Krise?

Ich kann Frau Wagenknechts Kritik sehr nachvollziehen 85%
Ich kann Frau Wagenknechts Kritik gar nicht nachvollziehen 12%
Ich kann Frau Wagenknechts Kritik teilweise nachvollziehen 4%
Politik, Demokratie., Die Grünen, Kritik, Ethik und Moral, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen
Warum ist die Debattenkultur in Deutschland so am Boden?

Mehr als 50 Schauspieler hatten auf Youtube die aktuelle Coronapolitik kritisiert. Darunter auch namhafte Schauspieler wie Jan Josef Liefers oder Ulrich Tukur. 

Der SPD-Politiker Garrelt Duin forderte nun, dass die Schauspieler, die in diesem Video mitgemacht haben, umgehend von der ARD entlassen werden. Die ARD könne nicht mehr mit Liefers oder Tukur zusammenarbeiten.

Nach heftiger Kritik nahm Duin seine Worte zurück, bekräftigte aber, dass er Liefers und Tukur für gefährliche Querdenker halte.

Dies zeigt, wie sehr die Debattenkultur in Deutschland inzwischen am Boden ist. Wenn man nicht einmal Kritik daran üben kann, dass viele kulturellen Einrichtungen aufgrund des Lockdowns Pleite gehen, ohne um seinen Beruf bangen zu müssen, ist das eine traurige Entwicklung. Dann unterscheiden wir uns nicht mehr von der Türkei oder Russland.

Bei Leuten wie Attila Hildmann, die Volksverhetzung betreiben, die Corona-Pandemie leugnen oder gar zur Revolution aufrufen, versteht doch jeder, wenn solche Leute keine beruflichen Angebote mehr bekommen, weil es einfach Verschwörungstheoretiker sind.

Aber die 50 Schauspieler haben keinerlei Verschwörung verbreitet, sie haben keine Lügen erzählt, sie haben mit ihren Videos Kritik an den oft skurril wirkenden Maßnahmen der Regierung geübt, was in meinen Augen legitim ist. Die Art und Weise dieser Kritik hat mir nicht gefallen, aber deswegen mit beruflichen Konsequenzen drohen, geht überhaupt nicht.

Nach dieser Aktion des SPD-Rundfunkbeirates gönne ich der SPD auch aus vollem Herzen ihren Misserfolg.

Warum ist die Debattenkultur in Deutschland so am Boden?
Schule, Menschen, Deutschland, Politik, Gesellschaft, Kritik, Meinung, SPD, Coronavirus, Lockdown, Philosophie und Gesellschaft
Ich bitte um Kritik. Ist meine Geschichte okay so?

Moin Mädels, Jungs, non binary people, Schokoladentafeln und Cremedosen (oder als was auch immer ihr euch identifiziert)

ich wollte einmal höflich um Kritik für meine Geschichte bitten. Da ich auf Wattpad und Fanfiktion.de leider sehr wenig davon bekomme und ich sehr darauf aus bin. Ich bekomme zwar von Verwandten und Freunden sehr viel Zuspruch und Komplimente, aber ich bin mir nicht sicher ob sie mir das nur aus "Höflichkeit" sagen. Und ich möchte wirklich eure ernste Meinung bitte seit nicht weniger kritisch nur weil ich "erst zwölf" bin. Also scheut euch nicht und sagt bitte eure ehrliche Meinung. Bitte.

Übrigens bin ich leicht mit meinem Laptop überfordert, da er in letzter Zeit nicht das macht was ich will, deswegen krieg ich es nicht gebacken hier einen Link einzufügen.

Wenn es nicht zuviel Arbeit macht wurde ich mich freuen wenn ihr einfach auf Wattpad oder Fanfiktion.de nach "blaue Rosen" sucht oder in User bzw. Autorensuche LeniNemi eingebt. Wenn ihr meine Geschichte nicht findet oder ähnliches könnt ihr diese Frage hier einfach guten Gewissens ignorieren. Aber für diejenigen die Wattpad oder Fanfiktion.de öffnen können oder vielleicht sogar angemeldet sind: ich wurde mich sehr über neutrale Kritik freuen. Egal ob hier oder auf den anderen zwei Webseiten.

Fanfiktion.de: Leni Nemi - blaue Rosen

Wattpad: LeniNemi - blaue Rosen

LG, Leni

PS: ernsthaft, wenn ihr keinen Nerv oder keine Zeit habt, könnt ihr das hier einfach ignorieren

PPS: ihr könnt ohne auf den jeweiligen Seiten angemeldet sein, die Geschichten lesen, dass heißt ihr musst euch nicht extra hierfür anmelden

Internet, Buch, Schreiben, Geschichte schreiben, Kritik, Geschichtenschreiben, Geschichten
Was tun wenn der Lehrer „gefährliche“ Theorien verbreitet?

Unser Geschichtslehrer ist ein offener Kritiker der Maßnahmen. An sich überhaupt nicht falsch, da auch wir als Schüler manche Maßnahmen kritisch sehen. Nur geht es bei ihm noch weiter : er verbringt den Unterricht damit uns davon überzeugen zu wollen auf Querdenkerdemos zu gehen, verbreitet Theorien darüber dass sich unter Masken Pilze ansammeln, dass man an Masken sterben kann und dass das Virus bei Kälte abstirbt (deswegen lässt er auch immer die Fenster offen und will dass wir die Masken abnehmen, er hat selbst keine an). Er besucht selbst regelmäßig solche Massenansammlungen und erzählt auch immer von den Theorien die er da aufgeschnappt hat.

Im lehrerzimmer wird er auch schon ausgelacht weil er Sachen verbreitet die einfach nicht stimmen. Ein Mitschüler hat sich seinen Eltern anvertraut und über das Verhalten des Lehrers geredet, woraufhin die Eltern rumtelefoniert haben und jetzt steht in Frage die Schule zu informieren. Die Meinungen gehen von „dieser Lehrer sollte unsere Kinder nicht in Präsenz unterrichten“ bis hin zu „Er darf gerne weiter unterrichten in Präsenz, aber muss seine Theorien aus dem Unterricht raushalten“

Was ist eure Meinung dazu? Was wäre der beste Weg mit sowas umzugehen? Und wie kann man das erreichen?

Gefahr, Lernen, Schule, Familie, Virus, Erziehung, Menschen, Unterricht, demonstration, Eltern, Gedanken, Schüler, Psychologie, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Kritik, Lehrer, Meinung, Meinungsfreiheit, Pandemie, Querdenker, Recht und Gesetz, Theorie, Veranstaltung, Corona, Maßnahme, Präsenzunterricht
Fühlt ihr euch in der modernen Welt auch so unwohl?

Ich weiß nicht wie ich es ausrücken soll, aber seit geraumer Zeit merke ich einfach, dass in der Welt einiges falsch läuft. Manchmal frage ich mich, was das hier eigentlich alles soll. Wir entfernen uns immer mehr von unserem sozialen Zusammenleben, hocken meist vorm Bildschirm, vorm Smartphone und verlieren immer mehr an Empathie und Mitgefühl.

Bin jetzt 15 Jahre alt und auch irgendwie ganz anders als meine gleichaltrigen Mitmenschen. Ich fühle mich in der modernen und digitalisierten Welt einfach unwohl. Wenn ich in die Stadt gehe schaue ich in hektische und gestresste Gesichter sehe Menschen, die ohne ihr Smartphone nicht mehr Leben können und dies für sie wie ein zweites Gehirn ist. Ich verspüre eine "mir ist alles egal" Mentalität in der Gesellschaft. Der industrielle Mensch flüchtet sich in virtuelle Welten um den Alltag zu entkommen und um abzuschalten, sucht dauernd nach Ablenkung und entfernt sich immer mehr der Natur, die ihn vorgebracht hat und ohne die er gar nicht leben kann. Das sehen wir z.B beim Klimawandel, den der Mensch mit zu verantworten hat.

Ich persönlich bin in der Situation, noch darüber im Unklaren zu sein, welcher Seite ich angehören möchte. Einerseits möchte man einen Ferrari haben und ein schönes Haus besitzen. Andererseits höre ich von außen, dass man am meisten glücklich und zufrieden ist, wenn man wenig besitzt und demütig ist.

Ich habe auch per se nichts gegen Technik, besitze selber einen Computer und würde mich auch nicht über meinen Status beschweren. Ich lebe wie die Made im Speck, im Gegensatz zu ärmeren Menschen aus den ärmsten Gebieten der Erde.

Was mich beunruhigt ist, dass sich der Mensch immer mehr und mehr von seinen eigenen "Schöpfungen" abhängig macht. Immer mehr machen wir uns abhängig von Strom, dem Internet und verlassen uns auf diese Dinge. Der Strom kommt ja immer und ausnahmslos aus der Steckdose, also warum sich Sorgen machen? Auch die Entwicklung dahin, dass man andere per Werbefilm manipuliert und zwingen will sich Dinge zu kaufen oder sich digitalisieren lassen zu müssen, damit am am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann finde ich sehr bedenklich.

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?

Leben, Religion, Technik, Angst, Menschen, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Kritik, Liebe und Beziehung, Natur und Umwelt, Philosophie und Gesellschaft
Was sind kritische Punkte?

Hallo,
Was sind kritische Punkte bei derBallade die Goldgräber?
Die Ballade steht hier leider sind die Zeilen verrutscht also alle vier Verse ist eine Strophe:

Die Goldgräber (Emanuel Geibel, 1870)1Sie waren gezogen über das Meer,2Nach Glück und Gold stand ihr Begehr,3Drei wilde Gesellen, vom Wetter gebräunt,4Und kannten sich wohl und waren sich freund.5Sie hatten gegraben Tag und Nacht,6Am Flusse die Grube, im Berge den Schacht,7In Sonnengluten und Regengebraus8Bei Durst und Hunger hielten sie aus.9Und endlich, endlich, nach Monden voll Schweiß,10Da sahn aus der Tiefe sie winken den Preis,11Da glüht' es sie an durch das Dunkel so hold,12Mit Blicken der Schlange, das feurige Gold.13Sie brachen es los aus dem finsteren Raum,14Und als sie's fassten, sie hoben es kaum,15Und als sie's wogen, sie jauchzten zugleich:16„Nun sind wir geborgen, nun sind wir reich!“17Sie lachten und kreischten mit jubelndem Schall,18Sie tanzten im Kreis um das blanke Metall,19Und hätte der Stolz nicht bezähmt ihr Gelüst,20Sie hätten‘s mit brünstiger Lippe geküsst.21Sprach Tom, der Jäger: Nun lasst uns ruhn!22Zeit ist‘s, auf das Mühsal uns gütlich zu tun.23Geh, Sam, und hol uns Speisen und Wein,24Ein lustiges Fest muss gefeiert sein.25Wie trunken schlenderte Sam dahin26Zum Flecken hinab mit verzaubertem Sinn;27Sein Haupt umnebelnd beschlichen ihn sacht28Gedanken, wie er sie nimmer gedacht.29Die andern saßen am Bergeshang,30Sie prüften das Erz, und es blitzt' und es klang.31Sprach Will, der Rote: „Das Gold ist fein;32Nur schade, dass wir es teilen zu drei'n!“33„Du meinst?“ – „Je, nun, ich meine nur so,34Zwei würden des Schatzes besser froh -“35„Doch wenn -“ – „Wenn was?“ – „Nun, nehmen wir an,36Sam wäre nicht da“ – „Ja, freilich, dann, - -“37Sie schwiegen lang; die Sonne glomm 38Und gleißt' um das Gold; da murmelte Tom:39„Siehst du die Schlucht dort unten?“ – „Warum?“ -40„Ihr Schatten ist tief, und die Felsen sind stumm.“-41„Versteh ich dich recht?“ – „Was fragst du noch viel!42Wir dachten es beide, und führen‘s ans Ziel.43Ein tüchtiger Stoß und ein Grab im Gestein,44So ist es getan, und wir teilen allein.“45Sie schwiegen aufs neu'. Es verglühte der Tag,46Wie Blut auf dem Golde das Spätrot lag;47Da kam er zurück, ihr junger Genoss,48Von bleicher Stirne der Schweiß ihm floss.49„Nun her mit dem Korb und dem bauchigen Krug!“50Und sie aßen und tranken mit tiefem Zug.51„Hei lustig, Bruder! Dein Wein ist stark;52Er rollt wie Feuer durch Bein und Mark.53Komm, tu uns Bescheid!“ – „Ich trank schon vorher;54Nun sind vom Schlafe die Augen mir schwer.55Ich streck ins Geklüft mich.“ – „Nun, gute Ruh'!56Und nimm den Stoß und den dazu!“57Sie trafen ihn mit den Messern gut;58Er schwankt' und glitt im rauchenden Blut.59Noch einmal hub er sein blass Gesicht:60„Herrgott im Himmel, du hältst Gericht!61Wohl um das Gold erschluget ihr mich;62Weh‘ euch! Ihr seid verloren, wie ich.63Auch ich, ich wollte den Schatz allein,64Und mischt' euch tödliches Gift an den W

Freizeit, Deutsch, Schule, Ballade, Kritik
Kritik an Prof?

Hallo,

ich besuche dieses Semester eine Lehrveranstaltung mit immanentem Prüfungscharakter, in der jede Woche ein Übungszettel bearbeitet werden muss, dessen Lösungen dann in der nächsten Einheit von den Studenten vorgetragen werden sollen.

Der Prof, von dem die LV gehalten wird, hat sich relativ schnell als eher unangenehmer Zeitgenosse herausgestellt, von dem wir uns während dieser Präsentationen ziemlich in die Mangel genommen und teilweise auch schon regelrecht vorgeführt fühlen. Wir Studenten sind mittlerweile schon jedes Mal richtig angespannt vor den Einheiten.

Nun zu meinem eigentlichen Anliegen:

Nachdem ich mich zuletzt freiwillig melden wollte, um es endlich hinter mir zu haben, er das aber (gezielt?!) ignoriert und stattdessen einen Studenten ausgewählt hat, der deutlich schlechter vorbereitet war als ich, schrieb ich ihm im Anschluss eine Mail, in der ich all die Punkte zur Sprache brachte, die von uns Studenten zunehmend als Willkür und Schikane empfunden werden.

Obwohl ich innerlich zu dem Zeitpunkt noch recht aufgewühlt war, bemühte ich mich dennoch um einen gleichermaßen höflichen wie respektvollen Tonfall. Um ehrlich zu sein rechnete ich aber ohnehin nicht mit einer Antwort...umso überraschte war ich, als Tags darauf eine Reaktion von ihm kam, in der er sich für das "konstruktive Feedback" bedankte. Da offensichtlich einiges an Redebedarf bestehe, würde er es aber vorziehen, das in einem persönlichen Gespräch mit mir zu klären. Er bitte daher um einen Anruf. (OMG! O.O)

Kurz gefasst: das Telefonat war gar nicht sooo schlimm wie befürchtet, obwohl er so ziemlich jeden Kritikpunkt von sich gewiesen und durch irgendwelche Gegenargumente entkräftet hat.

Ein bisschen kritisch fand ich jedoch diese Aussage hier, zu der ich auch gerne eure Meinung hören würde:

Nachdem ich anschließend noch erwähnt hatte, dass er meine Mail bitte nicht als Vorwurf missverstehen soll, entgegenete er nämlich, dass ich ihm zwar angeblich keine Vorwürfe mache, wozu ich ja auch keinerlei Anlass und Recht habe, dem zum Trotz werfe ich ihm aber natürlich schon vor, die LV nicht genau so abzuhalten, wie ich mir das wünschen würde, oder in einer Weise zu handeln, die ich als "gerecht" empfände.

Er verstehe das insoweit, als dass er auch mal Studienanfänger war, der erst lernen musste, dass das Studium keine verlängerte Schulzeit sei, und Dozenten keine persönlichen Dienstleister. Und nur deshalb erlaube er mir das.

(Ich glaub, ich sagte daraufhin sogar "danke" oder sowas in der Art...^^')

Obwohl das Gespräch vordergründig freundlich war, mach ich mir mit etwas Abstand nun doch Sorgen darüber, dass ich mir mit dieser Aktion deutlich mehr geschadet als genützt haben könnte... :/

Was denkt ihr? Lässt seine (geschilderte) Reaktion darauf schließen, dass er mir meine geäußerte Kritik ingesheim doch übel nimmt? Und findet ihr es in Ordnung, wenn man als Student solche Rückmeldungen gibt, oder ist das einfach nur dreist?

LG

Studium, Kritik
Wie mit Kritik und Fehlern umgehen?

Hallo,

mir ist schon öfter aufgefallen, dass ich in letzter Zeit schlecht mit Kritik umgehe und Fehler nicht richtig angehe. Was ist der optimale Weg dafür?

Ich vermute das mein Verhalten was mit einem Jahr zu tun hat, 2018, wo kleine Fehler große Folgen und schwere Veränderungen nach sich zogen. Seither beobachte ich das an mir.

Die akute Situation ist, dass ich heute einen aus meiner Sicht eher kleinen Fehler gemacht habe. Eine abgesendete Email war nicht ausführlich genug erklärt für einen Kunden. Klar ist das nicht gut und wird nicht wieder vorkommen. Ist ja selbstverständlich. Mein Chef hat mir deswegen auch schon "mahnend" geschrieben. Und ich rechne mit einem "Anschiss" am Mo.

Nun habe ich natürlich großen Muffel vor Montag, weil er sich auch mal gern reinsteigert, wenn man sich nicht erklärt. Etwas was mir sowieso schwer fällt. Etwas was ich eigentlich garnicht kann. Schon garnicht in Anwesenheit einer dominanten Person.

Ich habe auch immer direkt das Gefühl, dass mich eine Person nicht mag, wenn ich von ihr kritisiert (nicht Feedback) werde. Vorallem wenn ich öfters Kritik bekomme. Dann frage ich mich immer ob ich mich einfach nur doof anstelle?

Danach bekomme ich komischerweise das Gefühl, dass ich meine Fehler nie wieder gut machen kann. Und eine zeitlang empfinde ich jedlichen Kontakt mit diesen Personen als komisch und kalt.

Wie gehe ich richtig mit Fehlern um, sodass solche Personen diese schnell wieder vergessen und ein normaler Umgang herrschen kann? Was sollte ich mir vielleicht selbst öfters sagen, wenn ich mit Kritikern Kontakt habe?

Freizeit, Arbeit, Freundschaft, Job, Pädagogik, Beziehung, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Kritik, Liebe und Beziehung, Soziales, Soziologie, Streit, Streitigkeiten
Was meint ihr? Würdet ihr RB Leipzig die Meisterschaft gönnen?

Wäre euch RB Leipzig als neuer Deutscher Meister oder der 9. Meistertitel der Bayern hintereinander lieber? Oder welchem Verein wünscht ihr euch vorne?

Ich selber würde es Leipzig gönnen, da der Verein super Fußball spielt und sogar den Abgang von Timo Werner gut verkraftet hat. Zudem holt der Verein immer Spieler, die auch zum Verein passen und dort ihre Leistungen abrufen und das Nachwuchszentrum leistet super Arbeit.

Die ganze Kritik an dem Verein kann ich nicht verstehen. Die Art und Weise, wie der Verein entstanden ist, kann man darüber diskutieren und Kritik kann angebracht sein. Aber so übertrieben wie sie in den ersten Bundesligajahren der Leipziger war, kann man sich nur fremdschämen, dazu spezielle Grüße an die Dortmunder mit ihren Schmähplakaten gegen RB Leipzig, dazu die Raketenangriffe auf Familien mit Kindern, die RB-Anhänger waren.

Fußball ist ein Geschäft und wird mehr und mehr zum Kommerz, das ist heute so. Alles modernisiert sich und es ist mittlerweile überall das Interesse vorhanden, großes Geld zu verdienen. Ohne Kommerz kann man nicht leben, da wichtige Faktoren im Kommerz inbegriffen sind. Sich über einen Verein aufregen, der mithilfe eines Getränkeherstellers gegründet wurde, sich aber eine Konsole von Sony holen. Ohne den Kommerz gäbe es zum Beispiel auch kein Sony. Also da ist schon ein großer Widerspruch bei den RB-Hatern drin.

Borussia Dortmund ist an der Börse und Bayern kriegt auch ordentlich Geld von Audi und Qatar. Also was ist nun daran noch so verwerflich? Ist kein großer Unterschied zu Leipzig. Ich hoffe, dass Leipzig in den nächsten Jahren einige Titel holt.

Ja! RB Leipzig spielt tollen Fußball, es wäre verdient. 43%
Nein, weil ... 43%
Andere Antwort 13%
Sport, Fußball, Verein, Bundesliga, DFB, kommerz, Kritik, Linksextremismus, Meinung, RB Leipzig, Red Bull, Umfrage
Ich lasse mich schnell fertig machen?

Hallo,

jeder von euch hat schon mal schlimme Zeit.

Ich zb wurde 4 Jahre lang gemobbt und ich Idiot habe es niemanden gesagt (Eltern, Lehrer) und ich musste mir von meinen Eltern hören lassen warum meine Noten so schlecht sind und meine Lehrerin hat gemeint dass ich geistig behindert bin.

Natürlich nagt es dann an Selbstbewusstsein. Ich hab also ständig in Angst gelebt, bin sehr unsozial zu die anderen gewesen und hatte schlechte Noten gehabt. Ich habe auch wegen meinen Verhalten, die Kinder verseucht, die mit mir spielen wollten 🤷🏻‍♂️. Ich habe sehr viel Kritik bekommen und ich hab mich immer damit fertig gemacht.

Dann in der Hauptschule habe ich Respekt bekommen, aber selbstbewusst war ich GAR NICHT!

Das eigentliche Problem👇🏽

Heutzutage wenn ich von etwas vor meinen Eltern falsch mache, bekomm ich halt meine Kritik (also wegen jeder unnötigen Kleinigkeit meiner Meinung nach), aber sie müssen mir immernoch 30 Sachen draufklatschen und sagen das ich das und das falsch mache, du warst schon immer ein anstrengens Kind gewesen. Aus dir wird nix. Du hast keine Freunde.... und "aus dir wird nix" nehme ich mittlerweile viel zu ernst.. ich habe zwei mal meinen job verloren weil die umstände halt nicht so gut waren (corona)

Und wenn ich zb bei der Arbeit eine Aufgabe erledige denke ich paar mal an dieses "DU KANNST NIX", was von meiner eigenen mutter gehört habe oder ich Kritik bekomme was nicht nett ausgedruckt ist ... dann krieg echt immer mal einen Leistungsabfall und dann bin ich paar echt fertig. In der Corona Zeit hat sich das auch verschlimmert, weil ich in der corona zeit 2 mal gekündigt worden bin :(

Seitdem ich arbeitslos bin will ich diese stimmen aus meinem kopf loswerden.

Ihr wisst nicht wie schlimm es auch ist, 2x hintereinander gekündigt zu werden (zusätzlicher stress für die eltern und für mich)

Jz stehe ich halt ohne einen job zu hause während die kollegen ihr Abi machen oder Bauleiter sind. Und ich steh da paar mal arbeitslos dann wieder arbeit und dann wieder arbeitslos 😤

Meine Frage lautet:

Warum nehme ich gleich jede scheiss kritik zu erst?

Warum mache ich so schnell fertig? ..egal was es ist

Liegt es auch teilweise wegen meiner Vergangenheit?

Bin M/20, habe 1-3 loyale Freunde, gehe gern Fitness, Laufen, zocken, Freunde treffen, EU Activist nebenbei

Arbeit, Schule, Stress, Psychologie, Kritik, Verzweiflung, warum ich

Meistgelesene Fragen zum Thema Kritik