Wie haben sich in der D"D"R von 1977 bis 1989 die Witze thematisch verändert?

So wie Humor nicht satt macht, verändern politische Witze auch nicht die Wirklichkeit. Dennoch sind sie ein nicht wegzudenkender, nicht und von niemandem auslöschbarer Bestandteil totalitärer Staaten und unfreier Gesellschaften – auch in der D"D"R, wo sich die Witze von 1977 bis 1989 offenbar stark verändert haben. Ich versuche das mit datierten Witzen zu belegen, benötige aber dazu Ihre Hilfe.

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1977 Kaffee Mixim / Erich, mach’s Licht aus, du bist der letzte!

1978 Schiffstaufe durch Margot Honecker

1979 Pasewalk / VW Golf

1980 Wenn alle ziehen am gleichen Tau, erreichen wir das Weltniwau. / Dass Erich Leine zieht ... / Zurücktreten, bitte.

1981 Honecker und Breschnew machen ein Wettrennen um den Roten Platz. / Zahlungsmittel für die DDR-Bürger ...

1982 Kirchentag / Was heisst denn Schlange stehen?

1983 Treffen sich drei Hunde aus den USA, Polen und der DDR.

1984 Und das Kirchenproblem? Ich habe in allen Kirchen dein Bild aufhängen lassen.

1985 Ronald Reagan bekommt eines Tages unangemeldet Besuch vom Teufel.

1986 Kann man Fliegenpilze essen?

1987 Erich geht mit einem Strick in den Wald.

1988 Erich Honecker reist nach China.

1989 Und was macht ihr, wenn Honecker nicht stirbt?

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(Aus: Ingolf Franke: 500 originale und kommentierte DDR-Witze)

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Könnte man diese Entwicklung der Witze auch bereits ab 1949 verfolgen?

Wie haben sich in der D"D"R von 1977 bis 1989 die Witze thematisch verändert?
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3 Antworten
Es gibt Länder die nicht in der kapitalistischen Gesellschaft wie in Deutschland leben aber trotzdem das Geldsystem bzw. die Währung wird überall akzeptiert?
  1. Ist es nicht heuchlerisch von den Staaten die sowas in ihrem Land das (alle) Geld dennoch akzeptieren, als nicht individualistische Gesellschaft?
  2. Findet Ihr den reinen individualistischen, Ellbogen oder egoistischen Kapitalismus in Deutschland bzw. in ganz Europa (und reichen Ländern) gut und wieso?
  3. Oder sollte man lieber den Kommunismus einführen? Der von Stalin und Mao mal in der Tat ausgeführt worden ist, dass was sich der Karl Max darunter wirklich in seinen Büchern vorgestellt hatte?
  • Wenn mal der praktizierende Kapitalismus (was gerade aktuell wegen uns geschieht) mal zusammenbricht (wie die NSDAP damals), dann werden wir, also die jetzige und spät-alte Generation (wir als die Vorfahren unserer Nachfahren) uns zur Mittäterschaft schuldig machen? Es gibt auch keine Ausreden mehr, wie die damaligen Nazi-Frauen und Nazi-Männer, die nach Beendigung plötzlich alle sagten, dass man sie vom Regime gezwungen hätte und alle nur Köche waren.
  • Wir profitieren heute doch sehr gut und möchten es auch oder? Sollten man nicht die Namen deshalb sicherheitshalber vermerken, die sich heute für das System (der reine Kapitalismus) sprechen, falls doch mal was daneben gehen sollte, man auch gleich die verantwortlichen per Identität schnappen kann oder habt Ihr Angst?

Hätte Ihr ein Problem damit, heute eure Identität preiszugeben, dass Ihr freiwillig und bewusst für den Kapitalismus gewählt habt und Euch auch gut bereichern lasst, während andere gerade deswegen zeitgleich am Hunger sind? Oder steht Ihr nicht zu eurer Meinung, wenn ihr dagegen seid dies auch offiziell per Namen preiszugeben?
Jetzt sind die Ausbeuter an der Macht und fühlt man sich als Befürworter des Kapitalismus sicherer wie alle sich immer in der führenden Gruppe sicher gefühlt haben?

Das mit der Identitätsfeststellung und Befragung der damaligen (zu der Zeit aktuellen) Gesellschaft leider nicht stattgefunden hatte, wäre rückblickend mal interessant gewesen, wie viele es waren, die freiwillig, mit voller Stolz und alle merkwürdigerweise furchtlos (als ihre Gruppe noch an der Macht war) dafür gestimmt haben, mit der Annahme es würde immer so bleiben.
Die Gesichter deshalb vor der Befragung und nach dem Versagen sich anschauen? Was haltet Ihr davon? :) Wäre es nicht etwas Faires bzw. mal fairer und ehrenhafter (keine Feiglinge die hinterher behaupten nie dazu gestanden zu haben und als Aktivisten der Zeit an der Front waren) also sonst? Komischerweise waren hinterher (nach dem Scheitern und wo man nichts mehr holen kann) alle dagegen und Helden? Vielleicht sind wir nur maschinelle opportunistische Wesen und vergessen unwillentlich alles, glauben man wollte nur das Gute und habe dafür rückwärts gekämpft, glaubt sogar fest daran. Wenn es hinterher immer nicht alle waren, wer sonst?

Kommunismus von Karl Marx 74%
Kapitalismus 26%
Leben, Europa, Rente, Deutschland, Politik, Armut, Bwl Studium, Drittes Reich, Kapitalanlage, kapitalismus, karl-marx, Kommunismus, Menschheit, NSDAP, Weltpolitik, Nazideutschland, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen, Abstimmung, Umfrage
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wer kann mir die Fragen zur Soviet Union im 2. WK beantworten?

Einige Sachen lassen mir seid einiger Zeit keine Ruhe und im Internet finde ich keine passenden Antworten bzw nur Widersprüche. In der Schule haben wir zu dem Thema auch praktisch nichts gelernt.

Also die Soviets haben ja zusammen mit Deutschland (Deutsch-Russisches Bündnis) Polen angegriffen und BEIDE haben dort mächtig geplündert und massakriert aber warum wurde dann nur Deutschland bis heute dafür verurteilt und der Krieg erklärt. Die Soviets waren ja auch daran beteiligt aber gegen die unternahm man nichts ?

Außerdem warum kamen die Alliierten den Polen nicht zur Hilfe ? Die hatten doch ein Schutzbündnis. Wollte Großbritannien keinen offenen Krieg riskieren ? Aber der Überfall auf Polen und die vielen Tote waren ja keine Kleinigkeit.

Warum hat sich Deutschland später nicht mit den Soviets verbündet ? Zu Beginn hatten die ja eine sehr gute Beziehung zueinander und selbst später waren sie sich nicht abgeneigt aber dann erklärt Deutschland denen einfach den Krieg weil sie an die Ölvorräte wollten ? Oder wollten sie verhindern, dass ihnen die Soviets irgendwann in den Rücken fallen ?

Was mir noch einfällt, Deutschland hatte ja noch viel Geld nach Russland schicken lassen damit die Soviets gestärkt werden Politisch

Schule, Geschichte, Krieg, Deutschland, Politik, 2. Weltkrieg, 2.wk, Deutsche Geschichte, Drittes Reich, Europäische Geschichte, Kommunismus, Monarchie, Nationalsozialismus, Kaiserreich
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Gibt es intelligent Menschen die menschlich dumm sind? Wann ist man im Grunde wirklich dumm?

Intelligenz wurde heute sehr gut definiert und jeder in westlicher Gesellschaft versteht was intelligent bedeutet und deshalb was dumm bedeutet, weil es das Gegenteil ist. Intelligent ist man, wenn man in der Schule besonders in Abstraktionen, wie in Mathe und Sprachen gut oder schneller als andere ist bzw. sehr starke Aufnahmefähigkeit besitzt.

Aber dann frage ich mich, wenn man wirklich so intelligent ist,...{„es sind ja sehr viele intelligent, sonst würden in Deutschland nicht so viele ein Abitur oder Studienabschluss besitzen oder noch studieren, die Unis sind alle merkwürdigerweise rappelvoll, also müssten diese Leute vorher ein gutes Abi gemacht haben“} ...wieso die Welt so ist wie sie ist, wenn alle so fleißig wären, wie auf der Arbeit oder in den Universitäten? Aber irgendwie so toll sieht die Welt doch nicht aus? Menschen haben Masterabschlüsse aber tun sich schwer, wenn..-...dann beruhende logische Zusammenhänge im Bezug auf das Leben und vorausschauende Gefahren, sowie sinnloses Handeln (weil es immer Leben komplexer ist als man es selbst denkt ) zu verstehen und streiten es ab, weil sie es also doch nicht verstehen. Weil dumm kann man sich nicht stellen.

Intelligenz wurde also gut definiert aber dumm noch nicht. Wann ist man dumm?
Dann, wenn man schulische Zusammenhänge wie z.B. Finanzen oder komplexe Sätze nicht entschlüsseln kann oder schwer hat sich gehoben und intelligent auszudrücken in der Gemeinschaft?

Dumm ist nicht definierbar 74%
Dumm ist man wenn Zusammenhänge nicht oder schwer versteht 19%
Dumm ist man wenn man sozial dumm ist 4%
Dummheit hat man soziales und emotionale Intelligenz nichts zutun 4%
Emotionale Intelligenz gibt es nicht und nur eine Erfindung 0%
Intelligent ist man wenn man in der Schule alles ohne zu lernen v 0%
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