Wird der Bundeskanzlerin eigentlich (noch) alles gesagt? Oder ist der Berufsalltag der Bundeskanzlerin eher dem von Erich Honecker ähnlich geworden?

Frage ist durchaus ernst gemeint, weil ich ein bisschen den Eindruck habe, dass es so ist. Ich habe mir schon ein paar interessante Dokus über die Geschichte der DDR angesehen, über Honecker und über seine Arbeit, über das ZK, über die SED und habe mir einige Interviews angehört von damaligen Akteuren des SED-Staates, MfS usw. usw...

Die hatten dem Mann ja irgendwie nicht mehr alles gesagt. Der wusste wohl wirklich nicht so ganz, was Realität in seinem eigenen Land ist.

Wie seht ihr das? Was habt ihr für einen Eindruck oder was wisst ihr vielleicht auch?

Ich habe mal eine neuere Doku, natürlich aus offizellen Quellen, geguckt über den Alltag der Bundeskanzlerin. Das war... so weit so interessant... Da gibt es ja tatsächlich diese "Kanzlermappe" ("sofort auf den Tisch") und diese "Vorsortierer" (nenne ich sie mal). Und dann gibt es ja immer diese Sitzungen an dem ovalen Tisch. Und dann gibt es schließlich im Normalfall auch viele Termine, nicht selten Staatsbesuche im Ausland oder zu Hause. Vermutlich, so hoffe ich zumindest, informiert sich die Bundeskanzlerin aber auch zum Teil hier und da selbst (wobei ich gerne mal wüsste wie und wo genau)...

Aber im Großen und Ganzen... denke ich, sind ihr manche Realitäten in Deutschland vielleicht doch gar nicht so bewusst, weil man es ihr zum Teil vielleicht wirklich verschweigt. Vielleicht sogar auch, weil sie manches entweder nicht rafft oder nicht hören/nicht wahrhaben will.

Geschichte, Deutschland, Politik, Regierung, Psychologie, Amt, CDU, DDR, Deutsche Geschichte, politikwissenschaft, Sozialwissenschaften, SED, verdrängung
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