Steuert Deutschland auf eine DDR 2.0 zu?

In der heutigen Ausgabe der NZZ erschien ein Artikel.

Bündnisse mit den Postkommunisten schrecken selbst die Christlichdemokraten nicht mehr. […] Obwohl Deutschland mittlerweile über eine Billion Euro – und damit bald ein Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung – für Soziales ausgibt, ist es nie genug. Heute trauen sich nicht einmal mehr die Liberalen, nach Steuersenkungen […] zu rufen. […] Auf vielen Ebenen gleitet Deutschland so schleichend von der sozialen Marktwirtschaft in einen marktwirtschaftlichen Sozialismus. […] Die Hilfspakete […] der Corona-Krise [...] entfalten dabei eine narkotisierende Wirkung: [...] Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) plant Staatsbeteiligungen an notleidenden Unternehmen [...] Der Deutsche Städtetag ruft nach Verstaatlichung der Innenstädte […] Am konsequentesten wird die Planwirtschaft [...] mit der sogenannten Energiewende betrieben. Im Namen des Klimawandels werden Kern- und Kohlekraftwerke zwangsweise abgeschaltet […] Das Ergebnis: Die deutschen Privathaushalte zahlen [...] die höchsten Strompreise, weil alle Marktgesetze ausgehebelt werden [...] Wer dies kritisiert, wird als «Klimaleugner» diffamiert. Auch das erinnert an die DDR, die sich zum Bollwerk gegen den Faschismus stilisiert hat, um jede Opposition im Keim zu ersticken. [...] Honecker hätte seine Freude an dieser Entwicklung zur DDR light, die heute im Gewand des Ökosozialismus daherkommt.

Trifft das zu? Steuern wir langsam auf sozialistische Verhältnisse zu?

Das trifft nicht zu 72%
Das trifft partiell zu 15%
Das trifft zu 14%
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27 Antworten
Hat man in Deutschland / Europa / Welt immer mehr als Ziel nur Geld vom Staat zu bekommen?- Kapitalismus / Sozialismus ?Wie soll das weiter gehen?

Beispiele: Unternehmen verlangen immer mehr Staatshilfen - ALG1 Hartz 4 u d dazugehörige Anwaltsarmee (durch Beratungs- und Prozesshilfe ).Versicherungen melden Schwierigkeiten (Bsp Allianz) was wird im Endeffekt sein (später staatshilfen) Steuern werden erhöht (obwohl es einfach gedruckt werden könnte da USA / Welt wohl auch weiter Geld drucken werden so Inflation wahrscheinlich in Grenzen hält).

Unternehmen drücken Löhne - ergebniss Arbeiter brauchen irgendwann Staatshilfe - wenn auch erst zur Rente.

Das ganze Beamtentum ohne wirtschaftlichen Mehrwert.

usa - unternehmen verlangen/bekommen immer mehr Staatshilfen (auch schon vor corona)

Was wird das Ergebnis sein? Purer Sozialismus irgendwann oder Rückkehr zum knallharten richtigen Kapitalismus (den es meiner Ansicht nach zur Zeit nirgends gibt). Was passiert mit den „normalen“ Menschen dann?

Ich wäre für richtigen Kapitalismus aber der Staat sollte die Unternehmen zwingen die Löhne MINDESTENS 2% über Inflation zu erhöhen jedes Jahr.

In Deutschland lohnt sich normale Arbeit meiner Meinung nach nicht wirklich. In den USA wenn Biden gewinnt auch immer weniger. Bin auch gegen Trump - verstehe nicht warum die ach so „kapitalistischen“ Amerikaner nicht die libertarian party wählen welche für richtigen Kapitalismus stehen.

sozusagen haben die 3 the Welt Länder den einzigen richtigen Kapitalismus - welche aber sabotiert werden durch die schon reichen Staaten mit Zöllen/Korruption(iwer muss die korrupten ja bezahlen ) / Kriege etc.

was meint ihr dazu?

Ja 67%
Nein 22%
Ja aber auch immer mehr in den USA 11%
Europa, USA, Deutschland, Politik, Welt, kapitalismus, Sozialismus, Wirtschaft und Finanzen
4 Antworten
Ist der Mindestlohn nicht eher schlecht?

Hallo

früher fand ich den voll gut und dachte mir auch dass man den vl noch erhöhen sollte.

Doch hat dieser sehr viele Nachteile, zum Beispiel kann es sein dass ein Unternehmer sich das nicht leisten kann allen diesen zu zahlen.

Es kann vorkommen dass sich wer bewirbt und auch für weniger Geld arbeiten würde und sie sich einig wären aber der Arbeitgeber halt nicht soviel Geld ausgeben will wie der Mindestlohn betragen würde, dann sind beide nicht glücklich.

Es wäre ja kein Arbeitnehmer gezwungen zu unterschrieben wenn ihm das Gehalt zu wenig ist.

Weiters entsteht durch den Mindestlohn vermutlich ziemlich viel Arbeitslosigkeit sowie sehr viel Schwarzarbeit da die betroffenen dann ja nur schwarz arbeiten können. In den USA arbeiten auch einige Mexikaner schwarz zB.

Bei der Schwarzarbeit ist das Problem dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer keinen Vertrag schließen und sich daher auch zB der Arbeitnehmer nicht darauf berufen kann wenn es probleme gibt.

Generell kann man mit dem Mindestlohn nicht wirklich das Elend der Menschen beseitigen.

Oder anders formuliert: Wird ab morgen ein Mindstlohn von 5000€ festgelegt haben die Leute von da an kein Jahreseinkommen von 600.000€ sondern sind kurz darauf allesamt arbeitslos während die Unternehmen pleite gehen und alle verhungern.

Ein guter Freund von mir - der aus den USA kommt - hat letztens eh wieder gesagt dass unser System mit dem Mindestlohn und den Ruhezeiten Vorschriften und so weiter in seinen Augen Kommunismus ist.

was denkt ihr darüber?

lg Lisa

was für ein blödsinn.... 62%
geteilter Meinung 31%
anderes 8%
Weg mit dem Mindestlohn! 0%
Arbeit, Job, Geld, Gehalt, Wirtschaft, Einkommen, Sozialismus
7 Antworten

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