Was haltet ihr davon, Häuser etc zu enteignen? Und zu besetzen? Könnte das den Wohnungsmangel bekämpfen?

Etwa 1,2 Millionen Menschen in Deutschland sind wohnungslos- also leben entweder bei Freund_innen oder auf der Straße. Viele Häuser stehen leer, also vor allem auf Dörfern, wo niemand mehr wohnen will. Nebenbei sind aber in Großstädten etwa 3% aller Häuser leerstehend, d.h. sie dürfen meist nicht benutzt werden, weil es derdie Eigentümerin nicht erlaubt, aber selbst nicht dort wohnt. Zusätzlich gibt es viele Villen der Reichen, in denen meist nur eine kleine Familie wohnt. Es wäre theoretisch möglich, dass, selbst wenn jeder Hausbau jetzt gestoppt werden würde, alle geeigneten Wohnraum finden könnten.

Sollte nun etwas geändert werden? Sollte es Enteignungen geben bzw Hausbesetzungen? Was sollte mit Immobilien passieren, die nur als Geldanlage verwendet werden?

PS: Enteignung ohne Entschädigung wäre gegen das Grundgesetz, was somit entweder durch dessen parlamentarische Änderung (fast unmöglich) oder revolutionär verändert werden müsste.

Ein paar mehr Sozialwohnungen könnten nicht schaden 73%
Ich liebe Neoliberalismus (alles so lassen) 16%
Sowohl Hausbesetzungen als auch staatliche Enteignung 5%
Alles verstaatlichen ohne Entschädigung 2%
Jeden Wohnraum verstaatlichen, aber mit Entschädigung 1%
Große Firmen enteignen, aber mit Entschädigung 1%
Besetzungen und Vergesellschaftung ohne Staat 0%
Deutschland, Politik, Recht, Haeuser, kapitalismus, Privatisierung, Sozialismus, wohnraum, Wohnungsbau, Enteignung, Wirtschaft und Finanzen
74 Antworten
Immer Stress mit Mutter?

Hallo, und zwar lebe ich schon immer bei meiner Mutter. Und wir streiten uns immer mehr, klar ich bin 15, Pubertät und so. Aber wir verstehen uns einfach nicht. Und wir sie mich erzieht, find ich auch nicht gut. Ich muss (sich gut wie) alles in Haus machen, ist ja kein Problem, arbeite gerne.

Sie meint immer, dass sie mir ja alles kauft, was ich will. Aber mit Geld pur kann man mich nicht glücklich machen. Sie schenkt mir keine Liebe, Aufmerksamkeit, schreit mich bei jedem schess an und wundert sich dann, warum ich sie immer anlüg, zu allen anderen hab ich kein Problem, ehrlich zu sein.

Und er (finde ich) erzieht viel besser. Aber so oft bin ich ja nicht bei ihm, kann ich also nicht richtig beurteilen. Aber mein Vater ist korrekt, meine Mutter kann ich (nicht wirklich) leiden. Und wenn ich bei meinem Vater lerne, lockere zu werden und selbstbewusster (wo meine Mutter quasi das Gegenteil tut).

Mit anderen versteh ich mich so viel besser, bei meiner Mutter halt das Gegenteil. Sie hat die Meinung zu meinem Vater, die ich zu ihr hab. Ich würde das alles gerne ändern, aber meine Mutter hat das alleinige Sorgerecht.

Es ist auch nicht so ein Pubertät Kram, das ist wirklich ein großes Problem, was mich belastet. Meine Mutter macht mich einfach runter, ich wunder mich, warum ich sozial garnichts kann (nicht mit Menschen umgehen), es mir wirklich immer schlecht geht und jetzt seh ich den Grund erst.

So wie ich jetzt bin, komm ich nicht weit. Mein Vater macht das viel besser (meiner Meinung nach). Wisst ihr, was ich da machen kann?


Mutter, Familie, Freundschaft, Stress, Erziehung, Beziehung, Selbstbewusstsein, Eltern, Pubertät, Psychologie, Depression, depressiv, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung, Probleme mit Eltern, Soziales, Sozialismus
9 Antworten
Kann man Systeme, die auf Privateigentum basieren, als Sozialismus bezeichnen?

Ich habe schon einige basics zum Marxismus etc gelesen, und in diesen ist finde ich relativ klar dass die Basis der Idee die Aufhebung des Privateigentums ist. Marx schreibt sogar, dass der Kommunismus in der Bezeichnung 'Aufhebung des Privateigentums' zusammengefasst ist (und natürlich den damit verbundenen Veränderungen etc aber ich denke es ist klar worauf ich hinauswill: wenn der Sozialismus lediglich ein Mittel zum Kommunismus ist, dann müsste ja im Sozialismus der Weg zur Aufhebung des Privateigentums liegen). Nun geht es mir nicht in erster Linie um die Massen an Rechten und Liberalen, für die jeglicher staatliche Eingriff 'sozialistisch' ist. Aber selbst zB Bernie Sanders bezeichnet seine politischen Ideen als 'democratic socialism' obwohl klar ersichtlich ist dass er nicht mit dem kapitalistischen Privateigentum und damit auch nicht mit der kapitalistischen Produktionsweise brechen, sondern lediglich einige Grundrechte durch den Staat sichern will. Auch andere Regierungen bezeichnen ihre Ideen als 'sozialistisch' obwohl sie eindeutig nicht vorhaben das Privateigentum aufzuheben.

Nun ist das für mich verwirrend; An die Leute die sich auskennen (Leute die keine marxistische oder sonstige sozialistische Literatur gelesen haben brauchen eher nicht antworten): Kann man heutzutage mit der alten Idee der Aufhebung des kapitalistischen Privateigentums brechen und den Begriff Sozialismus weiter, auf etwas andere Weise verwenden? Oder muss man leider feststellen dass selbst weite Teile der Linken die Aufhebung des Privateigentums aufgegeben und den Begriff 'Sozialismus' lediglich als Kampfbegriff für sozialdemokratische Politik einsetzen, aber sich von tatsächlichen sozialistischen Zielen verabschiedet haben?

PS: weil das schon drei Mal klar: Der Unterschied zwischen persönlichem Eigentum und Privateigentum an Produktionsmitteln ist mir bewusst. Es wird jedoch genausowenig die Aufhebung des Privateigentums gefordert^^ (der EInzige der die Frage wesentlich in den Raum stellte war Kevin Kühnert letzens, aber damit steht er eher alleine. Bernie Sanders zB fordert das sichtlich nicht)

Einfache Antworten sind erwünscht, Literatur- oder Textvorschläge ebenso!

Schule, Politik, Kommunismus, Marxismus, politikwissenschaft, Sozialismus, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen
10 Antworten
Warum beschwert man sich über niedrige Gehälter in Deutschland, obwohl doch jeder selbst seines Glückes Schmied ist?

Ich meine niemand zwingt einen nen Putzjob zu machen, wenn er nicht auch etwas anderes machen könnte.

Man beschwert sich über niedrige Gehälter, bedenkt aber nicht, dass man meist einfach zu wenig qualifiziert ist. Da hat man einfach nichts verdient.

Es geht um Leistung und um Konkurrenz. Man kann nicht erwarten, dass man mit nem einfachen Beruf die Welt verdient.

Was kann der Staat dafür, dass man einen Job auswählt, der einfach nichts wert ist.

Ja jeder ist verschieden und jeder hat andere Vorraussetzungen, aber was können beispielsweise Menschen, die es geschafft haben, die leisten und erfolgreich sind dafür, dass Menschen einfach kaum was verdienen?

Wann versteht man endlich, dass man nichts bekommt, wenn man nichts leistet. Wer sich nicht weiterbilden will und nicht die Ellenbogen ausfährt und beispielsweise auf "Familie" setzt, der muss sich doch nicht wundern, wenn er Krebsen muss...

Meine Ansichten mögen egoistisch klingen, aber ohne diesen Wettbewerb geht einfach nichts.

Wer will, der schafft.

Was meint ihr?

Arbeit, Beruf, Familie, Geld, Bildung, Deutschland, Politik, Armut, Karriere, Erfolg, Egoismus, Gehälter, Gerechtigkeit, kapitalismus, Marktwirtschaft, Menschenwürde, Mindestlohn, Moral, Qualifikation, Reichtum, Sozialismus, Konkurrenz, Leistungsgesellschaft, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen
23 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Sozialismus