Gesellschaft – die neusten Beiträge

Haben Ärger mit dem Kindergarten und dem jugendamt!

Hallo, wir haben seit längerem probleme mit den Kindergarten und zu gleich mit dem Jugendamt. Unser Sohn, 4 Jahre alt, geht jetzt schon fast zwei Jahre in den Kindergarten und es ist am anfang nie ernsthaftes was gewesen im Kindergarten. Seit letztem Jahr November ist unser Sohn sehr auffällig in seinem Verhalten dort. Hauptproblem, Agressionen ( Sachen durch die gegend werfen beissen, kratzen und treten ). Zu hause ist er vom verhalten nicht so, und seine Schwester die zwei jahre alt ist, hat er bis jetzt nie gekratzt oder getreten, geschweige geschlagen. Er hörte nur nicht auf uns, was sich durch eine zu Hilfe genommen Erziehungsberatung sehr gebessert hat. Nun liegt das Problem darin, das jetzt der Kindergarten, das jugendamt eingeschaltet hat auf Verdacht der Kindesmisshandlung und angeblicher Liebesstellung mit einem Mädchen aus seiner Gruppe ( was uns heute bei einem gemeinsmen gespräch bekannt gegeben wurde. Eine mitarbeiterin des Jugendamtes war auch vor Ort. Unsere nerven liegen blank, da schonmal eine vermutung der Kindesmishandlung vom Kindergarten uns vorgeworfen hatte. Ich Frage mich wie der Kindergarten jetzt darauf kommt, das unser Sohn schon Liebesscenen in verschiedenen positionen nachmachen kann wenn meine Frau und ich keine Sexuellen sachen vor den kindern machen, geschweige denn wir solche Filme besitze oder gucken in Anwesenheit unsere Kiddis. das alerschlimmste ist, das sich meine Eltern, sich auch ans Jugendamt gewand hat, sagten dort, das die Kinder nichts zu Essen bekämen und so weiter. die sehen die Enkelkinder selten, da die nicht von selbst mal ankommen um Sie zu besuchen u.s.w .

Jetzt haben wir Angst das noch mehr mist erzählt wird über meine Frau, Was kann man tun um da jetzt ruhe und frieden reinzubekommen ?

Ich würde mich freuen, Tipps und Ratschläge zu bekommen.

Lg Forellenjaeger

Menschen, Gesellschaft, Jugendamt, Kindergarten

An alle Girls! Frage : Warum krieg ich keine Freundin ab :/

Ich will wissen was ihr von so einem Typen von Junge halten würdet. (Ein wenig vorstellungsvermögen gefragt !!). Ich habe einen Indischen Namen (bin also halb Inder veterlicherseits). Bin 1,83 groß und etwa 64 KG schwer, also etwas mager aber voll mit Muskeln (ectomorpher Körpertyp). Habe schwartze Haare braune Augen und nen etwas hellbraunerer Hauttyp. Bin sehr sportlich aber halt nicht so auffällig Muskel bepackt. Achte auch auf meine Hygiene und mein Eußeres. Mit Mädchen/Frauen vertrage ich mich meiner Meinung nach sehr gut. Sie sprechen auch mit mir aber versuchen jegliche Körperkontak zu vermeiden bis auf einzelfällen (Ne kammeradin ausm letzten Halbjahr, die sehr offen ist hat mit mir Händchengehalten LOOL :D) Bin fast 18 und in der jetzigen Schulzeit (ein neues Schuljahr in einer anderen schule und mit anderen Leuten), werde ich nicht gemobbt, hab dort sozusaagen gesprächsfrinds aber keine guten Freunde. Mein Optischer Makel ist eine "etwas zu große Nase," . Hab sehr viele Hobbys und bin auch ganz normal in der Schule von den Noten her. ICh spreche meist nur wenn mich jemand was fragt, aber sowie möglich. ICh versuche ab und zu auch das Gespräch zu suchen wenn nötig. Tja, soviel dazu. Wenn ihr noch was Wissen müsst, dann fragt mich. ICh möchte konkret wissen woran das liegen kann das ich keine abbekomme, das wird ja wohl nicht an meiner Nase liegen :O.

Also Fragt mich was ihr wollt und helft mir bitte, ich habs so leit keine Freundin zu haben. Die meisten Jungs haben schon nen Kuss auf den Mund abbekommen und ich hab nichtmal ne Umarmung :(.

Vielen Lieben dank an alle die mir ernsthaft helfen wollen!

LG

Liebe, Gefühle, Körper, Gesellschaft

Was ist falsch mit mir? Ich finde keine echten Freunde..

Ich weiß garnicht..wie ich das alles beschreiben soll. Ich hab das Gefühl, als würde es keine echten Freunde mehr geben. Heutzutage (das darf ich eigentlich garnicht sagen, weil ich erst 15 bin) gibt es fast nur noch Facebook und andere merkwürdige Freundschaften. Es ist schwer das zuzugeben aber eigentlich hatte ich noch nie echte Freunde. Alles ist irgendwie auf Lust begründet und Leute ''hängen'' nur miteinander ab weil es gerade Spaß macht oder so oder weil die Leute lusig sind. Ich hatte schon zweimal eine ''beste Freundin'' im Leben obwohl das eigentlich auch nie Freunde waren. Es waren beide irgendwie, ohne dass ich sie beleidigen will, solche Mitläufer die immer versucht haben mit den beliebtesten Leuten abzuhängen. Ich weiß nicht, wie ich das alles sagen soll deshalb entschuldige ich mich schonmal im Vorraus..Ich hab zum Beispiel halt so eine Art Clique..naja nicht wirklich halt Leute bei denen ich in der Schule bin. Ich habe mich aber noch nie mit ihnen getroffen oder ähnliches. Es ist halt nur..so eine Oberflächliche Freundschaft. Ich wünsche mir einfach sehlichst jemanden, mit dem ich mich treffen kann, für den Ich den Kopf hinhalten darf und mit dem ich über das Leben oder andere Dinge sprechen kann. Es ist so..das ich fast niemanden kenne der irgendetwas je in eine Freundschaft investiert hat..Alle Freundschaften die ich kenne sind irgendwie immer nur auf Spaß begründet. Auch immer diese Pseudo-Beste-Freundinnen die auf Facebook und in der Öffentlichkeit immer auf sie würden sich total verstehen und lieben und würden alles zusammen durchstehen obwohl sie dann immer kein Bock auf die jeweils andere haben oder auch noch über sie lästern.. Ich könnte mich auch kaum mit jemandem noch wirklich verabreden. Das einzige was die Leute machen die ich kenne, wenn sie mit ihren Freunden was machen, dass sie zusammen saufen, feiern oder chillen und danach einen Facebook Eintrag hinterlassen. Sind das denn echte Freunde oder stimmt was mit mir nicht? :( Mir wurde auch oft gesagt von Leuten den ich all dies anvertraut hab, sie würden mich verstehen und so..Aber meistens waren sie nicht besser oder haben mich dann auch sitzen gelassen. Neulich zum Beispiel wollten eine Freundin und ich zusammen in einer Freistunde unsere Chemiearbeit berichtigen und so weil sie halt noch dort bleiben musste und ich eigentlich sonst nachhause gegangen wäre. Leider aber, in der Stunde davor als ich sie nochmal gefragt hatte meinte sie aufeinmal dass sie kein Bock mehr hätte und lieber mit ner Anderen Freundin chillen würde. Auch wenn ich ''Freunde'' frage, ob sie mal zusammen lernen wollen (bin selber nicht so gut in der Schule), meinen sie halt dass sie kein Bock hätten. Ich würde so gerne mal mit Freunden zelten, an einen schönen Ort fahren oder mal in den Freizeitpark. Aber das mache ich nicht weil das einzige was sie machen würden wäre zum shoppen oder chillen treffen. Ich verstehe die Welt nicht.. Was ist denn bloß falsch mit mir? :(

Wahrheit, Freundschaft, Freunde, Welt, Freundlichkeit, Gesellschaft, Menschlichkeit

Nennwert des Geschäftsanteils und Stammeinlagen GmbH

Hallo ihr Lieben,

ich sitz grade an einer GFS über die Gesellschaftsform GmbH und steck bei der Begriffserklärung für diese 3 fest. Ich versteh nicht ganz was was ist. Also ich hab dazu gefunden:

Stammeinlagen = Beteiligung der Gesellschafter am Stammkapital

  • in €
  • Höhe wird bei der Gründung der Gesellschaft im Vertrag festgehalten
  • Summe ergibt Stammkapital

Geschäftsanteil= Mitgliedschaft in der GmbH

  • Am Beginn der Gesellschaft entspricht der Nennwert des Geschäftsanteils dem Betrag der im Gesellschaftsvertrag übernommenen wurde
  • Er ist der Nominelle Anteil am Stammkapital der GmbH
  • Nach diesem Wert richten sich durch z.B, abweichende Satzungsbestimmungen die Rechte und Pflichten der Gesellschafter

Nennwert

  • Jeder Geschäftsanteil hat einen Nennwert (in €)
  • Diese Nennbeträge können für die einzelnen Geschäftsanteile unterschiedlich hoch sein
  • Die Summe der Nennbeträge aller Geschäftsanteile muss mit der Höhe des Stammkapitals übereinstimmen

Ich steck hier irgendwie fest woher kenne ich den Nennwert eines Geschäftsanteils? was ist der Unterschied zwischen der Stammeinlage und dem Nennwert des Geschäftsanteils? Wenn die Summe der Nennbeträge das Stammkapital ergibt und die Stammeinlagen auch was ist dann der Unterschied? Wieso weichen sie später von einander ab? Ich steh irgendwie total auf dem Schlauch wie das Alles zusammenhängt.

Kann mir bitte jemand schnellst möglich helfen. Ich brauch das dringend um die Rechte und Pflichten der Gesellschafter zu verstehen.

Liebe Grüße und Danke im Vorraus

BWL, Gesellschaft, GmbH

Was tun gegen Geltungssucht, Eitelkeit und Überlegenheitsdrang?

Hallo! Ich bin 20 Jahre alt und was ich gleich schreibe, ist etwas seltsam. Bitte verurteilt mich nicht dafür.

Als ich 14 war versuchte ich mich intellektuell weiterzubilden. Mein Wortschatz und Wissen vergrößerten sich rapide. Ich liebte es philosophische Ansätze zu verknüpfen und auszudiskutieren. Lehrer lobten mich für meine Aufsätze. Ich war das wandelnde Lexikon und sogar Lehrer fragten mich nach der Bedeutung von Fremdwörtern. Ich genoss es, von allen als schlau bezeichnet zu werden, blieb aber unprätentiös. In der 11. Klasse sagte man mir, dass ich schon längst in die Uni gehen könne.

Ständig wird mir gesagt, ich mache einen intelligenten Eindruck. Äußerlich blieb ich bescheiden, aber innerlich tat das gut. Indem ich das genoss, wurde ich immer eitler, arroganter und egozentrischer.

All meine Tagträume drehen sich um Anerkennung und Bewunderung von anderen Menschen. In diesen sehe ich mich meistens aus den Augen von Menschen, von denen ich viel halte, sehe mich kluge, tolle Dinge sagen und versuche ihre positive Rezeption dessen zu empfinden. Ich verbringe einen großen Teil meines Tages mit dieser Träumerei.

Wenn ich Menschen treffe, bei denen ich denke sie könnten intelligenter und toller sein als ich, werde ich wütend und führe in meinem Kopf Dialoge mit selbigen um von ihm selbst zumindest als ebenbürtig akzeptiert zu werden.

Was eng damit zusammenhängen könnte, ist mein enormer Perfektionismus . Ich habe in der Schule nicht 100% gegeben und daher nur ein Abischnit von 1,6 erreicht. Da ich damit aber nicht sofort an mein Medizinstudium kam, hatte ich Minderwertigkeitsgefühle.

Wie sollte ich mein Problem angehen? Am Liebsten würde ich das Problem alleine lösen, mir ist aber bewusst, dass es ein langer Weg sein wird, weil ich wirklich durch und durch von diesem Drang durchdrungen bin: Ich habe mich schon selbst etliche Male in den letzten Tagen erwischt, wie ich diese Erkenntnis wieder dazu nutzen suche, mich über andere zu stellen, mich toll zu fühlen, weil ich der Wahrheit über mich selbst näher gekommen bin und all der Schmarrn. Also: Wie kann ich gegen dieses übertriebenene Geltungsbefürfnis ankämpfen?

Studium, Persönlichkeit, Gehirn, Psychologie, Intelligenz, Charakter, Egoismus, Gesellschaft, Intellekt, Narzissmus, Psyche, Selbstverliebt, Arroganz, Minderwertigkeitskomplexe

Wahrgenommen werden

Also bei mir gibt es das Problem,dass sich schon durch mein ganzes Leben zieht und zwar werde ich einfach nicht wahrgenommen von den meisten. Ich kann sogar fast vor ihnen stehen,es ist so,als würden sie durch mich hindurch sehen und gehen an mir vorbei,als wenn ich nicht existieren würde.

Ich werde auch immer total übersehen und schnell vergessen,dabei kann ich bis heute nicht verstehen warum das so ist,nichteinmal als "Mann" werde ich wahrgenommen.

Auch Anfrage,warum sie mich denn ständig übersehen oder gar nicht erst wahrnehmen,kamen für mich schon die unverständlichsten erklärungen wie : " Du zeigst dich ja nicht,du versteckst dich bloß,du bist zu ruhig und musst mal lauter werden,du bist so dünn,dass man dich einfach nicht sieht o.0 .....

Dabei achte ich sehe auf mein äußeres,ob es Kleidung ist,Körperpflege,ich hole also immer das beste heraus für mich aber nichteinmal das wird an mir wahrgenommen,nur ganz selten,alle paar Jahre bemerkt es mal jemand und sagt zum Beispiel :siehst gut aus oder man macht mir Komplimente über meine Kleidung,also einfach nur ein Zeichen,dass ich zumindest äußerlich noch nicht "tot" bin und existiere :D

Ich bin auch viel und ständig unterwegs unter Leuten,ob es Stadtfeste sind,Spaziergänge,lange Fahrradtouren,wo sich auch viele Menschen "tummeln" aber es ist immer das gleiche,kann sein,dass man mal den ein oder anderen kennenlernt,aber beim nächsten zufälligen treffen in der Innenstadt oder im Cafe,erkennen sie mich schon nicht wieder,was oft peinlich ist,wenn ich sie grüße und sie mich nur mit großen Augen anschauen und erstmal lange überlegen müssen,woher sie mich wohl kennen oder es kamen auch schon peinliche Fragen wie : " Wer bist du" ? o.0

Also das ich mich verstecke,kann schonmal gar nicht stimmen,obwohl es mir auf Anfrage schonmal aufs Butterbrot geschmiert wurde.

Oft werde ich,wenn ich jemanden grüße offensichtlich, (der mich in dem Moment auch anschaut,also sieht er mich ja eigentlich) ignoriert bzw nicht zurück gegrüßt und wenn ich die Person drauf anspreche,entschuldigen sie sich dafür,dass sie es nicht wahrgenommen haben und ich ihnen nicht böse sein soll.

Wenn ich mit jemanden in die Discothek gefahren bin,werde ich unter den Leuten auch schnell vergessen,zum Beispiel wenn ein Taxi bestellt wird und es werden schonmal alle einkalkuliert die nach hause mitfahren möchten,werde ich gar nicht mitberechnet und wenn ich sage, Hallo,ich bin auch noch da,heisst es nur : "Ach,stimmt,du bist ja auch noch da"....

Manchmal habe ich schon richtige Realitätsverluste dadurch und habe Gedanken wie : " Bin ich überhaupt noch am leben oder träume ich gerade",weil alle so durch mich hindurch sehen?....

Also das mit dem Sichtbar machen,kann es nun wirklich nicht sein,ich verstecke mich ja wie gesagt nicht,möchte mich aber auch nicht ständig aufdrängen und andere darauf hinweisen,dass ich auch noch da bin,dass nervt mich mit der Zeit nämlich auch ein wenig und ist sehr anstrengend...

Menschen, Psychologie, Gesellschaft, Soziologie, Wahrnehmung

Ist ein Gesellschafter einer GmbH automatisch auch ein Mitarbeiter?

Ich möchte mit einem Partner eine GmbH (bzw. eine UG) gründen. Wir wären beide Gesellschafter und ich würde zusätzlich Geschäftsführer werden. Mein Partner denkt, die offizielle Aufgabenverteilung wäre damit erledigt. Und er glaubt er könne damit zusätzlich tun und lassen was er möchte, und aktiv am Firmen Alltag teilnehmen und Handeln. Meine Zweifel bestehen darin, dass ich denke ein Gesellschafter ist nicht mehr als ein Eigentümer von Geschäftsanteilen in Höhe seiner Einlage mit allen Rechten und Pflichten die ein Gesellschafter hat. Sprich, alle Dinge die er rundherum um einer Gesellschafterversammlung zu tun hat, aber damit war's das auch schon. Ich denke er ist nicht berechtigt sich in's Geschäft außerhalb dieser Versammlungen einzumischen. Er darf zB. keine Kunden anrufen, keine Geschäftsräume mieten, oder Projekte gestalten und durchführen, usw. die natürlich Einfluss auf die Firma haben. Nach meiner Auffassung legt dieser Partner (ein Gesellschafter) sein Geld an und hat über die Gesellschafterversammlung Einfluss auf den Geschäftsführer und den Kurs und das war's. Ich denke, wenn ein Gesellschafter außerhalb seiner Rechte und Pflichten an der Firma mitarbeiten möchte, braucht er einen extra Vertrag dafür, oder zumindest ausführliche Klausen in der Satzung die ihm die Befugnis, bzw. die Pflichten geben. Lieg ich da ganz falsch oder wo steckt der Fehler?

Gesellschaft, GmbH

Wie setze ich mich als sehr hässliche Frau im Leben durch?

Hallo. Ich bin weiblich und auffällig unschön. Ständig werde ich von Menschen als hässlich bezeichnet. Sehe ich mich im Spiegel an, verstehe ich auch, warum. Mein Gesicht ist sehr gewöhnungsbedürftig. Es widert Menschen an. Manche Menschen versuchen noch, darüber hinwegzusehen, aber ich sehe, wie sie ihren Ekel überwinden und früher oder später halten sie auch Distanz von mir, weil ich wegen der Hässlichkeit schwer depressiv und verbittert bin. Eigentlich kann ich es ihnen nicht übel nehmen, auch wenn es unheimlich wehtut.

Nun ist es aber so, dass ich neben dem privaten Leben auch im beruflichen Leben nicht weiterkomme, weil ich wegen meines Aussehens von vornherein nicht ernst genommen oder feindselig abgewiesen werde.

Komme ich zu Vorstellungsgesprächen, werde ich angesehen, wie eine seltsame Kreatur, entweder mit Spott oder mehr oder weniger schlecht verborgener Missbilligung.

Aufgrund von Depressionen hatte ich meine Ausbildung abgebrochen, weil ich psychisch am Ende war.

Um finanziell über die Runden zu kommen, schlage ich mich mit unqualifizierten Jobs durch. Aber im Alltag erlebe ich so viel Abneigung, dass ich mich am liebsten zuhause verkriechen möchte.

Ich bin zwar hässlich, möchte meine Ambitionen nicht aufgeben und es zumindest im beruflichen Leben zu etwas bringen.

Nur wie geht das? Wie setze ich mich als Frau durch, die wegen ihres Aussehens permanent zur Zielscheibe von Spott und Missbilligung wird?

Ich hoffe, ich werde jetzt nicht angegriffen, denn sogar Statistiken belegen, dass es auffällig unattraktive Menschen auch im beruflichen Leben deutlich schwerer haben.

Ist es überhaupt möglich, sich durchzusetzen?

Beruf, Psychologie, Gesellschaft

Warum wollen so viele Frauen nichts mit jungen Männern anfangen?

Momentan frage ich mich immer wieder, warum Frauen, auch wenn der Altersunterschied nur 2-3 Jahre beträgt , nichts mit mir zu tun haben wollen, weil ich ihnen zu jung sein soll. Ich(17, sehr bald 18) schreibe und spreche öfters mal mit Frauen die geringfügig älter sind. Aber schon Frauen, die 20 Jahre alt , schließen alles prinzipiell aus. Warum ist das so? Wie kann man , ohne einen Menschen zu kennen nur vom Alter her darauf schließen, dass eine Beziehung ( was ja nicht mal mein erstes Ansinnen ist) nicht funktionieren würde und aus diesem Grund Kontakte abbrechen, die vielversprechender kaum sein könnten? Denken sie etwa, dass man den Charakter und die Reife eines Menschen mit dem Alter gleichsetzen kann? Was könnte man gegen eine solche ignorante Ansicht, die sich der Wahrheit gegenüber, dass man den Einzelfall prüfen muss, verschließt, machen?

Natürlich ist der Anteil der Menschen, die eine notwendige geistige Reife bereits erreicht werden ein Anteil an der Bevölkerung, der mit dem Alter der betrachteten Menschenmenge wächst, aber dies ist doch kein Grund von einer geringen Wahrscheinlichkeit einer Reife beim Betrachten eines jungen Menschen gleich auf die Unmöglichkeit der Reife und Unreife eines jeden jungen Menschen zu schließen. Warum also machen Frauen genau das und opfern somit ihr mögliches Glück wertlosen Normen? Ich bin nun wirklich nicht kindisch, weder unreif noch dämlich und werde dennoch in die Gruppe der Gleichaltrigen eingegliedert, die all dies ist. Was bringt so viele Frauen dazu so voreilig zu verallgemeinern?

Liebe, Männer, Freundschaft, Alter, Mädchen, Frauen, Beziehung, Junge, Gesellschaft, Ignoranz, Jugend, Verzweiflung, Wut

In allem der schlechteste?

Guten Morgen!

Also folgendes vorweg... Diese Frage ist wirklich Ernst gemeint. Ich habe das Gefühl, dass ich in wirklich allem schlecht bin. Es fing schon an in der Grundschule, ich war im Kopfrechnen immer der langsamste, beim vorlesen oder schreiben der schlechteste... Und das zog sich durch die ganze Schullaufbahn bis heute... Ich bin in Sport am unsportlichsten, In Kunst und Musik habe ich stets 4er und 5er kassiert... Ich schreibe auch in den anderen Fächern durchweg nur Noten im schlechten 4er Bereich obwohl ich ausreichend und ausführlich lerne, ja in Mathe sogar mit Nachhilfe... Aber eine wirklich gute Note kann man bei mir vergeblich suchen. Aber beim schulischen bleibt es nicht... Ich war von klein auf begeistert im Fußballverein... auch da war ich immer talentlos, nur die Reserve, weshalb ich das nach 8 Jahren dann aufgegeben habe.. Tennis habe ich auch mal ausprobiert, genau das gleiche. Beim "zocken" mit Kumpels bin ich stets der schlechteste.. Wenn ich etwas koche oder backe ist es ein Wunder, wenn es mal nicht angebrannt oder total ungenießbar ist.. Auch mein handwerkliches Geschick ist eine Katastrophe, versuche ich mich an einer kleinen Reparatur, verursache ich einen Totalschaden... Hänge ich einen Spiegel auf, ist das halbe Badezimmer im Eimer... Wenn für irgendetwas irgendwelche Ideen gesucht werden, habe ich als einziger keine. Wird eine Frage gestellt, weiß ich nie die Antwort. Und so zieht sich das eben durch komplett alle erdenklichen Dinge... mir fällt nichts ein, was ich auch nur halbwegs gut kann.

Ich weiß, jetzt kann man vielleicht sagen, dass es Leute gibt die "Echte Probleme haben, und denen es richtig schlecht geht" ...Also ich meine abgesehen davon ging es mir immer gut, Ich versuche auch eigentlich immer alles positiv und interessiert anzugehen, aber das ständige Versagen nimmt mir immer mehr die Lust an allem.

Kennt ihr das? Bzw. was meint ihr dazu?

mfg

Menschen, Talent, denken, Gedanken, Psychologie, Gesellschaft, Soziales

Ist wirklich niemand da der mich versteht?

Ich hab das Gefühl das mich niemand, wirklich niemand versteht. Ich gehe zum Psychologen und selbst der versteht mich nicht. Ich sehe die Menschheit als das grausamste was es gibt. Die Menschheit ist ein Konzept. In dieser Welt geht es nur um Macht und um Geld. Nie wirklich um das Wohlbefinden der Menschen selber. Es ist, als wenn jemand schon eine Vorlage für dein Leben gebastelt hätte. Erst Kindergarten, dann Grundschule, dann weiterführende Schule, vielleicht Abi oder Ausbildung.. und so geht es immer weiter. Man hat die Wahl zwischen bestimmten Dingen aber nie darf man wirklich wählen was man in seinem Leben machen möchte. Niemand kann das machen was er möchte. Niemand. Und wenn man sich von der Gesellschaft abhebt, macht man sich das Leben schwer. Geht man mit der Masse mit, macht man sich das Leben um einiges leichter. Aber ist man damit glücklich? Ein einfaches Leben zu führen? Nicht um den Willen drum zu kämpfen was man möchte?

Man kann nichts machen ohne irgendwie Geld dafür zu benötigen. Passt du dich nicht der Gesellschaft an, weil du einfach keine Lust dazu hast, dann hast du z.B. keinen Job. Und wenn man keinen Job bzw. Arbeit hat, hat man auch kein Geld. Und wenn man kein Geld hat, wird man zu einem Sozialhilfefall. Man wird in der Gesellschaft automatisch runtergestuft. Ich meine, ich rede nicht von den Gesetzen oder den Regeln aber niemand kann mit seinem Leben machen was er will. Niemand kann vollkommen frei sein. Ich weiß, eine gewisse Regelung muss herrschen aber davon rede ich nicht. Versteht mich keiner? Sieht es keiner so wie ich?

LOL, Geld, Menschen, Psychologie, Welt, Gesellschaft, Macht, Menschheit, Philosophie, Verständnis, verstand

Ist es heutzutage unnormal normal zu sein?

Hallo,

die Frage klingt ein wenig merkwürdig, aber seit längerem stelle ich immer wieder fest, dass ich, ein einfach gestricktes Mädchen,zu den unnormalen gehöre in dieser Gesellschaft..... weil ich eben normal bin.

Zu meiner Person:

Ich bin 17 Jahre alt, besuche ein Gymnasium und tue alles was ein Mädchenherz gerne tut: Tanzen, Musik hören, Reiten oder mit Freundinnen in der Stadt unterwegs sein.... halt völlig normale Dinge. Am Wochenende gehen meine Freundinnen feiern, dagegen bin ich lieber bei meiner Familie oder bei meiner lieben Oma, wo wir Kekse backen und dergleichen. Auf jeden Fall sehr unterhaltsame Abende :)

Meine Freundinnen gucken mich dabei mit einem merkwürdigen Blick an, als ob es uncool ist, bei seiner Oma zu sein. Sprich etwas was völlig normal ist, wird als unnormal angesehen...

Was Jungs angeht bin ich jemand, die an sowas wie die wahre Liebe glaubt und nicht wie meine Freundinnen schon 2-3 Freunde hatten. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie mir einen Freund aufzwingen wollen aus einem hauch von Eifersucht, damit ich genauso wie sie werde...

Letztens sah ich auf der Straße einen kleinen Jungen mit einer Kippe an mir vorbeilaufen und dachte an die Jugend, zu der ich mich selber auch zähle. Jedoch gehöre ich nicht zu dieser Generation von Jugend, weil ich nicht mit 12 rauche, Geschlechtsverkehr habe, Drogen konsumiere, Gewalt mein Leben bestimmt, tausend Freunde hatte, nur am lästern bin oder einen großen Wortschatz an Schimpfwörtern besitze.... eben diese und weitere Dinge, die völlig normal geworden sind, machen mich unnormal.

Ich lese sehr gerne Liebesromane und vom Aussehen her denkt jeder, dass ich die Partysau überhaupt bin, aber das bin ich nicht.

Bin einfach ganz normal und deswegen soll ich unnormal in dieser Gesellschaft sein ? So reagiert nämlich mein Umfeld und das sind die meisten würde ich sagen, also könnt ihr mir kein Ratschlag von der Sorte: ,,wechsel dein Umfeld'' geben.

Es macht mich echt traurig, dass ich alleine bin mit meiner normalen Einstellung :( Warum hat sich die Menschheit so entwickelt ? :/

p.s. Sollte ich ein Buch darüber schreiben ? :D

MfG

Leyla

Liebe, Leben, Party, Menschen, Freunde, Beziehung, Freundin, Gesellschaft, Hass, Moral, unnormal, normal

Wie bringe ich mich in eine neue Klasse/Gruppe ein?

Also, ich habe totale Schwierigkeiten damit, mich in eine neue Gruppe einzubringen. Zum einen hatte ich auch immer das Pech, in echt beschis*ene Klassen zu kommen. Das hat schon in der Grundschule (naja, eigentlich schon in der Kindergartengruppe) angefangen. Wenn ich Glück hatte, war ich mit vllt. 1 oder 2 Personen befreundet, die Freundschaft hat sich dann aber ziemlich schnell wieder aufgelöst, wenn die Person zum Beispiel in eine andere Klasse, oder auf eine andere Schule kam. Richtig blöd würde es dann in der Realschule, wo ich nur an die falschen Leute geraten bin, was Freundschaft anging. Ich wurde eigentlich durchgehend von Klasse 5-10 gemobbt und beschimpft. Die 7. war die Schlimmste. Ich hasse die Klasse von damals immer noch. Ich hab dann auch (leider) damit angefangen mich selbst zu verletzen. Danach musste ich auf eine hauswirtschaftliche Schule und in eine Maßnahme vom Arbeitsamt. Ich war ständig alleine und hatte wirklich niemanden dort. Ich war kurz mal immer wieder mit 2 Mädchen in der Pause zusammen, die sich dann aber auch von mir abgewandt hatten.

Dann war es in meiner Ausbildung nicht anders, irgendwie kannten sich immer schon alle vorher in der Klasse, die dann natürlich schon eine Gruppe waren. Dort habe ich wirklich nirgends dazu gepasst. Es musste schon so extrem gewesen sein, dass sich einmal in der Pause meine Lehrerin neben mich gesetzt hatte (war natürlich alleine), und mich gefragt hatte, ob ich irgendwelche Probleme hatte, oder wieso ich immer alleine wär. Es war aber auch wirklich so, dass eben alle aus der Klasse so toll befreundet waren, und ich eben nicht dazu gepasst hatte. Auch im Betrieb war das schrecklich für mich, mich da in das Team reinzufinden. Ich war schon immer anders. Von 10 Schuljahren habe ich eine Freundin behalten, die ich in der 5. kennen gelernt hatte.

Ich bin wirklich schüchtern und zurückhaltend, extrem. Aber wenn ich mich in einer Gruppe wohlfühle, dann kann ich auch anders sein. Nur habe ich starke Selbstzweifel, und nehme sowieso immer an, dass mich keiner leiden kann, weil die anderen viel besser sind als ich. Deshalb habe ich auch so Angst, wenn ich wieder arbeite und eine Ausbildung anfange (hab meine letzte abgebrochen), dass es wieder von vorne losgeht und ich wieder nur alleine bin und nicht in die Klassengemeinschaft reinfinde.

Wer hat das gleiche Problem oder ähnliches? Wer kann Tips geben oder helfen? Ich bin für jede Hilfe dankbar, denn dieser Mist belastet mich wirklich sehr. :/ LG!

Tipps, Eindringen, Gemeinschaft, Gesellschaft, Gruppe, persönlich, Schüchternheit, Selbstzweifel, zurückhaltend, wer kann helfen, Erfahrungen

Ich bin seit 11 Jahren in die gleiche Frau verliebt.

Liebe GuteFrage-Gemeinschaft

Vor inzwischen über 11 Jahren (beinahe die Hälfte meines Lebens, bin 23) habe ich eine Frau kennengelernt, die einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Früher sahen wir uns jeden Tag in der Schule, aber offensichtlich wurde ich mir meiner Gefühle, die ich für sie empfinde, erst bewusst, nachdem ich sie nur noch von Zeit zu Zeit zufällig sah. Obwohl das interessanterweise immer noch öfters war als bei manchen meiner Nachbarn.

Vor ca. 9 Jahren habe ich all meinen Mut zusammengenommen und ihr meine Gefühle gestanden. Sie war überrascht (kein Wunder nach so langer Zeit), sagte aber, dass sie auf meine Gefühle nicht eingehen könne, da sie noch nicht bereit wäre, Erfahrungen mit Männern zu sammeln. Sie hat jedenfalls nie eindeutig gesagt, dass sie keine Gefühle mir gegenüber hat.

Früher wollte ich nur, dass sie glücklich ist, selbst wenn das heißt, dass ich darunter leiden würde. Das klingt zwar recht romantisch, ist aber irgendwie auch ziemlich schwachsinnig. Da ich der Letzte bin, der in eine glückliche Beziehung eingreifen würde, habe ich es auch so akzeptiert, wie es ist.

Ich habe sie nun seit meinem Sekundarschulabschluss vor 8 Jahren nur noch 4 mal gesehen. Ich hatte sofort Herzklopfen und war den ganzen Tag aufgeregt. Das waren u.a. die schönsten Momente der jeweiligen Jahre. Es gab keine Frau oder kein anderes Erlebnis, welches solche Gefühle in mir auslösen könnte.

Ich konnte mich auch sonst niemals in ein anderes Mädchen verlieben, da waren 2 die mir sehr gut gefielen, doch es war einfach nicht das gleiche. Ich bin bei den Frauen meiner Altersklasse auch sehr beliebt, weshalb es immer wieder schwer ist, aufs neue Herzen brechen zu müssen.

Nicht, dass ich mich darüber beschweren möchte. Ich sehe sie wirklich sehr sehr gerne. Sie hatte auch immer ein süßes Lächeln auf den Lippen, wenn sie mich sah. Das Problem ist, je öfter ich sie sehe, desto mehr quält es mich, wenn ich sie dann für längere Zeit nicht mehr sehe. Ehrlich gesagt möchte ich sie ja auch sehen. Eigentlich ist sie das Wundervollste und gleichzeitig Schlimmste, was mir bisher im Leben passiert ist. Sie ist ganz tief im inneren meiner Seele und ich habe keine Ahnung, wie ich die ständigen Gedanken an sie los werden soll. Ich habe noch keine andere Frau getroffen, die nur annähernd ähnliche Gefühle in mir auslöst. Wer mich kennt weiß, dass meine Geduld keine Grenzen kennt. Aber eigentlich macht es auch keinen Sinn auf irgendetwas zu warten. Ich bin davon überzeugt, dass sie mich auch gern hat, aber nicht sicher ob da noch mehr ist. Ich brauche Hilfe, ich weiß nicht, wie es weitergehen soll!

Liebe, Mädchen, Frauen, Gesellschaft, wastun

Kann man in dieser Gesellschaft als Schwuler glücklich werden?

Ich bin 18 Jahre alt und glaube seit gut einem Jahr, dass ich homosexuell bin. Daran hat sich bisher nicht viel geändert.

Akzeptieren kann ich es noch lange nicht. Nicht mal im Ansatz. Von Zeit zu Zeit geht es mir damit auch richtig schlecht. Warum auch gerade ich zu diesen wenigen Prozent gehören muss.. Das macht mich zeitweise auch derartig aggressiv. Das kann ich im Sport/Fitnessstudio zwar wieder abbauen, aber das hilft alles nichts.

Immer wieder, ob beim arbeiten, privat, mit Freunden oder im Fernsehen - immer hört und sieht man Dinge, die einem den Mut am Leben einfach nehmen. Schwule gehören nicht in den Profisport, nicht zur Polizei, Schwulsein ist ein evolutionärer Rückschritt usw. Das habe ich in den letzten 24 Stunden so gehört. Oder auch eine gute Freundin von mir sagt immer wieder so Dinge wie: "Och ne, nicht der auch noch!", als Hitzelsberger sich geoutet hat.

Ich bin mir auch relativ sicher, dass niemand davon ahnt, nach außen wirke ich jedenfalls nicht tuntig. Aber so sind natürlich auch längst nicht alle Schwulen.

Dennoch kann ich's wohl kaum ändern und werde wohl nie ein erfülltes Leben führen können. Alles wäre so viel einfacher, wenn ich einfach ganz normal sein könnte. Und nein, Schwulsein ist nicht normal. Nicht, solange man von JEDEM blöd angemacht wird, sich damit unwohl fühlt und ein Außenseiter dieser Gesellschaft ist.

Wenn das raus käme, wären soo viele Verhältnisse mit Leuten zerstört, die mir nahe stehen. Da bin ich mir ganz sicher. KEINER würde mich mehr als den ansehen und respektieren, der ich bin. Der Umgang mit jedem einzelnen würde sich verändern. Ich wette auch, dass hier unter den Lesern genug sind, die mich in Echt blöd damit anmachen würden.

Und das obwohl man nichts dafür kann und schon gar nichts dagegen machen kann.

Wie soll ich jetzt mit dieser Misere umgehen?

Menschen, schwul, Sexualität, Gesellschaft, Homosexualität

Wieder Spaß am Lesen finden...?

Hallo zusammen!

Mir ist aufgefallen, dass das Lesen von Büchern sich über die letzten Jahre hinweg in meinem Leben zu einer immer unbedeutenderen Freizeitbeschäftigung entwickelt hat.

Das ist merkwürdig, weil ich (20,männlich) in meiner Jugend gerne Zeit damit verbracht habe, ein spannendes Buch zu verschlingen und mir das auch immer großen Spaß bereitet hat. Teilweise mussten Hausaufgaben oder die ein oder andere Stunde Schlaf unter diesem Hobby "leiden". Ich vermisse diese Zeit.

Heute ist alles anders. Mir fehlt der Reiz, mich einem Buch zu widmen. Das Kind in mir hat scheinbar seine Lust am Lesen verloren.

Filme, Serien, Fernsehen, Internet, soziale Netzwerke etc...alles ist überall und jederzeit verfügbar. Genau wie ein Drogensüchtiger bin ich darauf aus, meine Sinne für kurze Zeit von diesen Verlockungen beraucschen zu lassen, anstatt mich etwas handfestem und nützlichem hinzugeben und mal wieder einen guten Krimi oder ein interessantes Sachbuch zu lesen.

Die Medien der heutigen Zeit machen Bücher einfach uninteressant.

Mich macht das traurig. Wie kann etwas, das mir einmal so viel Freude bereitet hat, einfach so aus meinem Leben verschwinden? Ohne Abschied zu nehmen...ohne erklärende oder gar tröstende Worte...

Wie kann ich dieses vergangene, aber doch so schöne Kapitel meines Lebens wieder aufschlagen? Ich meine, der Spaß an Büchern kann sich doch nicht einfach so in Luft auflösen, oder?

Wie bringe ich meinem Gehirn wieder bei, dass lesen doch eigentlich viel toller und interessanter ist, als all dieser billige visuelle Müll aus der heutigen Zeit?

Ich wäre euch für Tipps wirklich sehr als dankbar :-)

Freizeit, Leben, Gesundheit, Buch, lesen, Geschichte, Bildung, Psychologie, Gesellschaft, Literatur

Großeltern akzeptieren nicht, dass ich Vegetarierin bin...

Guten Abend Community.

Ich (21) bin jetzt seit über 10 Monaten Vegetarierin, koche manchmal auch vegan. Für mich ist ganz klar, dass ich nie wieder Fleisch essen werde und ich bin jetzt sogar bei dem Punkt, an dem ich Fleisch eklig finde.

Meine Eltern finden das völlig okay und tolerieren es, obwohl sie am Anfang skeptisch waren. Manchmal muss ich mir halt was selbst kochen, wenn es nur Fleisch gibt, aber das ist wirklich in Ordnung.

Das Problem sind meine Großeltern, vor allem meine Oma. Ich mag sie wirklich gerne und bin gerne bei ihnen, jede Woche am Sonntag zum Frühstück.

Doch da fängt es meist so an:

Sie bieten mir fast immer die letzte Scheibe Wurst an, die am Ende noch da ist. Ich lehne jedes Mal höflich ab und sage, dass ich absolut kein Fleisch esse.

Meine Oma hat mich in letzter Zeit häufiger gefragt, ob ich denn wisse, was ich meinem Körper antue, wenn ich weder Fleisch noch Fisch essen würde. Dazu meinte ich, dass eine ausgewogene vegetarische Ernährung alles bietet, was auch in Mischkost steckt, denn in Fleisch würde schließlich nichts stecken, was man nicht auch durch Pflanzen, Milch und Eier aufnehmen könnte.

Jetzt geht sie sogar so weit und sagt, ich würde keinen Mann (oder eine Frau^^) finden, wenn ich kein Fleisch esse. Denn ein richtiger Mann will ein Stück Fleisch auf dem Teller und keine Frau, die sich immer eine Extrawurst brät.

Natürlich gibt es zu den Geburtstagen meiner Großeltern auch Essenseinladungen, welche ich, seitdem ich kein Fleisch/Fisch mehr esse, ablehnen bzw. eine Ausrede finden muss. Meine Großeltern gehen gerne in traditionelle bayrische Gaststätten, in denen es eigentlich nur Fleischgerichte gibt. Mir würde es zwar nichts ausmachen, eine Portion Pommes und/oder einen großen Salat zu essen, aber das würde mein Opa nie akzeptieren, denn für ihn ist das kein gescheites Essen. Entweder würden sie mich dann dazu zwingen, dass ich etwas mit Fleisch esse oder es gäbe einen riesigen Streit.

Deswegen wende ich mich jetzt an euch, weil ich einfach nicht weiß, was ich da tun könnte.

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, was ich machen könnte? Wurde bei den Vegetariern unter euch eure fleischlose Ernährung einfach hingenommen oder gabs da auch Probleme (speziell bei der Familie)?

Vielen Dank im Voraus!:)

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