Woraus soll man Kraft schöpfen, aufzustehen, wenn man immer wieder hinfällt?

14 Antworten

Vielleicht hilft es dir, deinen Blick auf die Dinge zu richten, die gut funktionieren. Und dir ab und zu die Zeit zu nehmen, etwas zu tun, was dir gut tut. Dabei musst du dich auch nicht schuldig fühlen – du brauchst ab und zu Pausen, um dich zu erholen. Und wenn du dann wieder mit 100 Prozent durchstartest, und das nicht ausreicht, musst du dir nichts vorwerfen. Mehr kann niemand von dir verlangen – das wäre vermessen. Vielleicht gibt es einen Freund oder Verwandten, dem du dich anvertrauen kannst, um über deine Probleme zu sprechen und eine Lösung zu finden. Wenn du Ideen hast, was du verändern könntest und wieder Hoffnung hast, wirst du leichter neue Kraft schöpfen. Alles Gute!

Ich habe in den letzten 3 Jahren wirklich schwere Schicksalsschläge erlitten und war oft am Ende meiner Kraft, vor allem meiner physischen. Trotzdem bin ich nicht in Selbstmitleid versunken, sondern regelmäßig morgens aufgestanden und habe mich bemüht, alles zu schaffen. Man kann, wenn man will. Ein starker Wille gehört dazu und den mußt du dir eben aneignen.

Hallo Galanthus000, das hört sich heftig an. Ich möchte dich ermutigen, einmal darüber nachzudenken, ob es helfen würde, mit Vertrauenspersonen zu sprechen. Oder auch mit einer Hotline wie der www.telefonseelsorge.de, hoffnungswiese.de (für Jugendliche auch youth-life-line.de bzw. u25-deutschland.de - oder auch nummergegenkummer.de). Die bieten auch alle Internetberatung an, wenn du nicht gerne telefonierst.

Wenn der Verdacht auf eine Depression besteht, wäre es gut, das einmal vom Hausarzt abklären zu lassen. Generell denke ich, dass eine Psychotherapie gut tun kann.

Informationen zum Thema Depressionen findest du z. B. hier: depressionen-depression.net, therapie.de/psyche/info/diagnose/depression/einleitung-und-haeufigkeit/ etc. Dort stehen auch allgemeine Infos zur Psychotherapie.

In jedem Fall wünsche ich dir alles Gute!

Man sagt jede Nacht hat einen Morgen? Was, wenn die Nacht niemals endet?

Ich wäre dankbar, wenn mir jemand hilft. Mir geht es schon lange nicht mehr gut und es wird nur schlimmer. Behinderung, Krankheit, Einsamkeit und keine Perspektiven... Meine Mutter sieht das auch, und das tut ihr auch weh. Ich höre in den letzten Wochen immer wieder den Spruch, dass jede Nacht einen Morgen hat. Aber was, wenn dies in meinem Leben nicht mehr vorkommen wird? Wenn ich nie wieder glücklich werde? Ich hab diese Antidepressiva, aber die helfen 'nen Sch... Könnte es mir besser gehen, wenn ich diese erhöhe? Oder was kann ich tun?

Ich versuche mich abzulenken, dann geht es mir kurze Zeit gut, dann fängt alles wieder an... Eigentlich habe ich gar keine Lust mehr auf mein Leben keine Kraft...

Ich weiß jetzt auch nicht, wer mir wie helfen kann, aber bitte spart euch unfreundliche Antworten, danke. Kann ich es schaffen, wirklich glücklich in meinem Leben zu sein, obwohl ich große aufeinanderfolgende Probleme habe ist das überhaupt möglich?

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Wo ist die Grenze zwischen Sinn und Unsinn?

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Traurig nach Therapiestunde bei der Psychologin

Hallo!

Ich bin 19 und habe momentan probleme mit meiner lebenssytuation, weshalb ich heute zum ersten mal bei der Psychologin war.

Ich habe ihr dann natürlich mal meine Probleme geschildert und sie meinte dann, dass es eine gute Entscheidung war frühzeitig zu ihr zu kommen etc.

Und nun bin ich zu Hause und kann nurnoch weinen. Ich denke dass die Probleme welche ich ihr geschildert habe (u.A. grosse Probleme im Betrieb wodurch ich am morgen nicht mehr die Energie habe aufzustehen und mir wünsche vom Zug überfahren zu werden etc. ) noch lange nicht alles waren. Ich bin nun zu Hause und merke dass ich grosse Probleme mit mir selber habe, welche ich vielleicht selber nicht weiss. Ich bin nurnoch traurig und fühle mich so hilflos und wetlos auf dieser welt, mir fehlt die Kraft zu allem und das kann nicht allein davon kommen. Und nun bereuhe ich, dass ich ihr das alles nicht auch noch erzählt habe, ich kam mir so doof vor und sah es nicht als wichtig und jetzt bin ich da und weiss nicht mehr weiter

Ich habe in einer Woche wieder einen Termin mit ihr und versuche ihr dann alles irgendwie zu erklären wie ich mich fühle. ist das normal, dass man nach einer Therapie so traurig ist? Sozusagen als "lösung der Gefühle"? Wie kann ich die Zeit darüber überbrücken? Sie hat mir auch Gesagt, dass sie mir Tabletten geben kann welche Stimmungsaufhellend wirken (Antidepressiva?), ich habe sie nicht angenommen und jetzt wünschte ich dennoch dass ich sie hätte. Aber ich habe Angst vor nebenwirkungen! Hat da jemand Erfahrung damit?

Danke

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