Evolution: Eine Frage zu einer Diskussion?

Habe mit einem Freund diskutiert und er meinte, dass die Evolutionstheorie nicht wirklich bewiesen ist, weil es keinen Beweis einer Entwicklung von einer Art in die andere gibt.
Dann habe ich gemeint, dass es sowas tausendfach gibt. Alleine wenn man sich das berühmteste Beispiel von den Darwin-Finken ansieht, haben dort sich schon 14 Arten entwickelt!
Dann sagte mein Freund darauf, dass es ja noch immer ein Vogel ist, also keine Entwicklung von einem Tier in ein anderes Tier.
Auf einmal wechselte er also das Artenkonzept von der Art zur Familie. Ich habe ihn als Beispiel die Giraffenartigen gegeben. Dort haben sich ja Vorfahren vor Millionen von Jahren aufgespalten und wir haben heute viele Verwandte von der Giraffe, welche verschiedene Hälse, Höcker, Körperstatur usw. haben.
Er meinte, dass das zu wenig sei und man auch nicht so beweisen kann. Diese Tiere seien ja außerdem noch immer eine Giraffe!
Ich habe ihm gesagt, dass es aber anders nicht funktioniert. Ein Lebewesen kann ja nicht von einer Evolutionslinie in die andere springen und einfach so die Unterordnung ändern. So funktioniert ja die Artenaufspaltung und überhaupt die Evolution nicht. Ein Giraffe wird zum Beispiel nicht einfach so zu einem Löwen, das geht nicht.

Wie kann ich ihm das besser und noch verständlicher erklären? Habe ich vielleicht etwas falsches gesagt? Welche guten Beispiele gibt es noch, um das meinen Freund zu erklären? Ich habe das Gefühl, dass er das Grundkonzept nicht verstanden hat. Hilfe 😁

Tiere, Biologie, Evolution, Evolutionsbiologie, Evolutionstheorie
7 Antworten
Ist es ein Gewinn, ALLES zu JEDER ZEIT im Überfluss zu haben im Internet?

Jedes Lied, jeden Film, jedes Video, jede Information, die spektakulärsten Computeranimationen, die atemberaubendsten Aufnahmen von Drohnenflügen an den schönsten Orten dieser Welt, beeindruckende Tieraufnahmen und jede Art Porno für alle erdenklichen Vorlieben...

Alles! Und immer!

Ist das ein Gewinn? Sind wir zufriedener dadurch?

Ich persönlich halte es für die größte „Entzauberung“ der Welt, seit Beginn der Menschengeschichte. Es nutzt sich alles ab, indem wir unbewusst abstumpfen. Eine einzige maßlose Reizüberflutung unserer Sinne. Durch das Internet als virtuelles und fiktives Abenteuer, der Realität sozusagen vorweggenommen.

Alles soll laut der Wissenschaft Einfluss auf den Menschen und sein Unterbewusstsein haben. Wandfarben, Gerüche, die Qualität unseres Schlafs, soziale Strukturen bis hinzu, in welcher Ecke im Zimmer die Topfpflanze steht...

Aber wenn’s um unser innig geliebtes Internet geht, sind wir so unkritisch, wie die Menschen vor langer Zeit, bei der Entdeckung, dass der Wein süßer schmeckt, wenn man ihm giftiges Blei hinzumischt.

Aber das ist nur meine Meinung.

Wie seht ihr das? Ist die Grenzenlosigkeit des Internets und die ständige Verfügbarkeit aller erdenklichen Eindrücke, Meinungen und Informationen etwas, wofür der Mensch geschaffen ist? Und hat es uns zufriedener gemacht? Danke

Computer, Musik, Internet, Film, Kunst, Technik, Geschichte, Wirtschaft, Menschen, Psychologie, Evolution, Forschung, fortschritt, Jugend, Ethik und Moral, Philosophie und Gesellschaft
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Wieso haben Menschen Regeln in Sprachen erfunden - was wäre, wenn sie zu faul dafür wären und wir alle ohne Regeln (Grammatik) gesprochen hätten?

Wir nur mithilfe der Vokabeln und der richtigen Rechtschreibung gesprochen und geschrieben hätten? Dafür aber ohne Grammatik und Zeichensetzung in der gesprochenen sowie geschriebenen Sprache?
Würde man sich inhaltlich trotzdem verstehen können oder wäre es in manchen Bereichen unmöglich?

  • Hat die Grammatik einen erheblichen Zweck oder hat man es, so wie es heute aufgestellt ist, nur gemacht, damit man gegenseitig unsere Intelligenz einschätzen kann? (Also wer etwas drauf hat? Aber dann gerne auch zugleich die soziale Umgebung und Chancenungleichheit vergisst? Das machen viele, die eine unüberlegte Meinung schon haben aber man nicht weiß, woher diese Vorurteile manchmal aus den Köpfen der Menschen einfach kommen?).

Oder nur angesichts der Arroganz eine Sprache Und dabei sich hervorzuheben, um zu zeigen wie toll man ist oder hatten die ersten Dichter und Denker aus anderen Gründen die Sprache immer mal reformiert? Für viele ist es doch schwierig, die aus diversen Gründen ihre Heimat verlassen müssen also wieso müsste man es immer komplizierte machen? Als ob die Menschen genug Zeit hätten und in Saus und Braus leben würden. Statt man die Sprache bewusst immer komplizierter machen wollte, könnten die „Denker“ auch gleich ihre Kraft in die soziale Probleme stecken oder wie seht ihr es?

Weil ohne die Grammatik eine Sprache nicht funktionieren würde 80%
Aus Langeweile und Wohlstand 15%
Aus Neugier und Arroganz 5%
Die Denker und Dichter hatten auch die Sprache nur übernommen 0%
Deutsch, Schule, Geschichte, Sprache, Fremdsprache, Psychologie, deutsche Sprache, Evolution, Linguistik, Muttersprache, Sprachwissenschaft, Abstimmung, Umfrage
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