Warum haben wir, bevor Affe und Mensch EINS war, uns auseinander gelebt?

Bevor ich ins Detail gehe, versuche ich wirklich so ernst rüber zu kommen wie es mir nur möglich ist, weil die meisten Leser gleich ein bisschen verschmäht reagieren bzw. meine Ansicht nicht ernst nehmen könnten. Apropos, ich würde mich als Laie und sehr stark Interessierter der Evolutionswissenschaften bezeichnen. Also kein inhaltliches Meisterwerk erwarten ;-)

Es heißt, die heutigen Affen und wir Menschen hatten einen gemeinsamen Vorfahren. Wir ergaben sozusagen eine Art. Doch irgendwann haben sich Gruppen (mehr oder weniger) am Fleischverzehr ausprobiert, weshalb diese sich hauptsächlich von Generation zu Generation verändert oder auch von den Artgenossen "auseinander" gelebt haben. Die heutigen Affen die uns am nächsten kommen fressen mit Gewissheit auch überwiegend Fleisch. Doch ich meine gelesen zu haben, dass viele andere Affenarten reine Pflanzenfresser sind. Ich frage mich was die Hauptursache dafür ist warum sich ein Teil der Vorfahren an Fleisch ausprobiert haben.

Vor einiger Zeit habe ich einmal (zum Ausprobieren) gekifft und einen heftigen Heißhunger gefühlt. Ich hab danach recherchiert und ein bisschen mehr herausgefunden. Meine Frage lautet, ob Drogen in Form von Pilzen im Spiel waren als ein Teil der Vorfahren angefangen hat sich von Fleisch zu ernähren bzw. Tiere zu jagen. Denn, bei so einem Heißhunger könnten die Vorfahren nicht mehr an Pflanzen oder Früchten interessiert sein, sondern angeregt von Fleisch.

Was meint ihr?

Leben, Natur, Tiere, Fleisch, Menschen, Gehirn, Biologie, Affen, Evolution, Evolutionstheorie, Neurowissenschaft, überleben, Vorfahren, Anpassung
16 Antworten
Warum gibt es immer noch Affen auf der Welt?

Hallöchen ihr lieben

Mich beschäftigt schon länger die Frage warum es immer noch Affen auf der Welt gibt ?

Es wird ja gesagt das wir von den Affen abstammen. Also von den Trockennasenaffen. Wir sind Primaten.

Ich Frage mich warum das die Evolutionstheorie, wie auch andere Wissenschaftler behaupten ?

Woher gibt es genaue beweise dafür ? Und warum gerade von den Affen ? nur weil wir Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten mit denen haben ist das kein Beweis dafür das wir von ihnen abstammen.

Wie wir wissen ist die Natur einfallsreich und kreativ. Und das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

Ich Frage mich warum uns oder besser gesagt, mir das eingeredet werden will.

Fakt ist doch : Wir haben uns weiter entwickelt. Wir haben Verstand, Intelligenz, Sprache, und wir werden uns immer weiterentwickeln.

Und jetzt Frage ich euch : Was ist mit den Affen die noch auf der Welt leben ? Haben die die Entwicklung verpasst ??? Sind die Entwicklungsmäßig " hängen " geblieben ?
Wo liegt der Fehler bei denen laut Evolutionstheorie und Wissenschaftler ???

Wir wissen, das alle Lebewesen sich (weiter) entwickeln .......

Oder ist es eher der Fall das die Evolution und die Wissenschaftler ein Affiges Problem haben und die ihr glauben uns aufdrücken wollen ???

Also warum wird das denn behauptet ????

Ich danke euch herzlichst für die Antworten.

LG von Tileva

Religion, Tiere, Menschen, Wissenschaft, Biologie, Affen, Erdgeschichte, Evolution, Evolutionsbiologie, Evolutionstheorie, Glaube, Primaten, steinzeit, Eiszeit, Naturgeschichte
31 Antworten
Welche Theorie gezielter Evolution klingt "esoterischer"?

Evolution dürfte mehr sein als nur Zufall und Auslese.

Ich weiß von zwei Biologen, die über die Grenze des derzeit durch Naturwissenschaft Beweisbaren hinauszudenken versuchen. Nennen wir sie A und B

Zuerst zu Forscher A. Er bezieht sich auf evolutionäre Ergebnisse, die während der letzten 500 Millionen Jahre entstanden sind. 

Er weist darauf hin, dass wichtige, hoch komplexe Erungenschaften der Evolution nahezu parallel zueinander — von kaum miteinander verwandten Arten, von solchen also, die sich schon weit auseinander entwickelt hatten, — immer wieder neu entdeckt wurden, so z.B. unser linsenförmiges Auge, das (wie man heute weiß) mindestens sieben Mal in der Evolutionsgeschichte unabhängig erfunden wurde: nicht nur bei Wirbeltieren, sondern auch bei stammesgeschichtlich weit entfernten Tieren wie Tintenfischen und Ringelwürmern.  

A denkt, dass dieses — und viele weitere solcher Beispiele — darauf hindeuten, dass Evolution gegen ein gewissen Ziel konvergiert.

Meiner Ansicht nach [ so sagt A ] war der Mensch bereits mit dem Urknall angelegt. Während der ersten Millisekunde dieser Welt. Unsere Entstehung ist alles andere als ein Zufall.

Die Evolution [ so erklärt uns A ] funktioniert wie eine Suchmaschine: Sie sucht nach Lösungen, die sich bereits als erfolgreich erwiesen haben, und verwendet sie immer wieder für verschiedene Lebensformen."

Nun zu Forscher B: Ihm sind Beobachtungen aufgefallen, die Biologen, Verhaltensforscher und Chemiker während der letzen 100 Jahre gemacht haben:  

Er weist z.B. darauf hin, dass 

  • es chemische Stoffe gibt — insbesondere solche, die in der Natur nicht von selbst vorkommen, sondern erst durch Chemiker entworfen wurden —, die über Jahrzehnte hinweg nur sehr widerwillg Kristalle bildeten, dann aber plötzlich — und in nur wenigen Wochen sogar weltweit — ihr Verhalten dahingehend geändert haben, dass sie von nun an sehr bereitwillig kristalline Form annahmen.  

Solche und ähnliche Beobachtungen lassen B vermuteten, dass es im Feld der physikalischen Kräfte Resonanzerscheinungen geben könnte, aufgrund derer von belebter oder unbelebter Materie erworbenes "Wissen" unbewusst aufbewahrt und auf spätere Generationen gleichartig organisierter Materie übertragen wird — seinen das nun einzelne Moleküle oder gar ganze Gehirne. 

Nun meine FRAGE: Welche der beiden Wissenschaftler scheint euch weniger "esoterisch" zu denken? 

Beide Forscher scheinen Esoteriker zu sein. 46%
Forscher B scheint "esoterischer" zu denken. 40%
Beide Forscher denken wissenschaftlich und gleich seriös. 13%
Forscher A scheint "esoterischer" zu denken. 0%
Tiere, Schule, Menschen, Esoterik, Wissenschaft, Biologie, Entwicklung, Evolution, Evolutionsbiologie, Evolutionstheorie
19 Antworten
Könnte Rupert Sheldrakes Theorie sog. "morphogenetischer" Felder die hohe Effektivität der Evolution erklären?

Diese Frage richtet sich an alle Wissenschaftler und Hobbywissenschaftler, denen aufgefallen ist, dass die Evolution sicher nicht so effektiv sein könnte, wie sie tatsächlich ist, wenn sie sich nur auf zufällig eintretende Mutationen und anschließenden Selektionsdruck verlassen würde. Woher also kommt ihre so große Effektivität?

Sheldrake hat sich gefragt, ob unser Gedächtnis tatsächlich in unserem Gehirn residiert (und deswegen mit uns stirbt) oder ob unser Gehirn nicht eher einem Mobilfunktelefon gleicht, mit dessen Hilfe sich eigene Erfahrungen aus dem Netz - in dem Fall dem Internet - abrufen, aber auch dort ablegen lassen.

Kurz: Was Sheldrake ein "morphogenetisches Feld" nennt, könnte ein von der Natur selbst geschaffenes, überall im Universum präsentes Netz bisher unbekannter Kräfte oder Elementarteilchen sein, in dem Gehirne Information (Erfahrungen) so ablegen, dass später hinreichend ähnlich beschaffene Gehirne sie von dort bis in alle Zukunft hinein abzurufen in der Lage sind.

Eine denkbare Möglichkeit: Wir wissen bisher nicht, was sog. Dunkle Materie denn eigentlich ist. Wer kann ausschließen, dass sie Felder im Sinne Sheldrakes implementiert?

Mehr zu Sheldrakes Idee findet sich skizziert in Kurzaufsätzen, die sich per Google finden lassen ( https://www.google.com/search?q=sheldrake%2Bgreiter ).

Sheldrake selbst hat seine Idee in mehreren seiner Bücher beschrieben und auf gewisse Beobachtungen hingewiesen, welche darauf hindeuten könnten, dass morphogenetische Felder tatsächlich existieren. Einen besonders guten Einstieg in seine Idee stellt dar sein Buch "Der Wissenschaftswahn".

Sheldrake ist von Beruf Evolutionsbiologe und Verhaltensforscher.

Chemie, Biologie, Evolution, Evolutionsbiologie, Evolutionstheorie, Physik, Selektion, Mutation
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