Glauben Muslime an die Altsteinzeit?

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15 Antworten

Der Islam ist eine sehr heterogene Religionsgemeinschaft, deshalb kann man über die Ansichten der Muslime keine allgemeingültige Aussage machen. Es gibt Muslime, die ihre Religion absolut fundamentalistisch auslegen und sich gegen wissenschaftliche Erkenntnisse wehren, weil sie mit Teilen ihres Glaubens in Konflikt geraten. Und es gibt Muslime, die erwiesene Tatsachen akzeptieren und diese mit ihrer Religion in Einklang bringen. Und viele Zwischenstufen.

Leider fehlt vielen Menschen die Motivation, sich näher mit der Wissenschaft zu beschäftigen, vor allem, wenn es um Themen wie Evolution, Urknall oder Weltentstehung geht. Deshalb sind gerade religiöse Leute gefährdet, auf Fehlinformationen von Kreationisten hereinzufallen.

Darum möchte ihr hier klarstellen: Die Geschichte von Adam und Eva ist nur eine Geschichte, die sich nie wirklich zugetragen hat. Weder die 6000 Jahre alte Erde noch die Abstammung von einem einzelnen Menschenpaar sind wissenschaftlich haltbar. In anderen Kulturen gibt es andere Entstehungsmythen, und keiner davon ist glaubhafter. Heute wissen wir dank der Forschung sehr gut über die Herkunft des Menschen Bescheid.

Die Evolutionstheorie gibt unsere Vorstellung vom Prozess der Entwicklung des Lebens wieder und ist durch zahlreiche Befunde hervorragend belegt. Und Evolution steht auch in keinem Widerspruch  zum Gottesglauben. Ob man an einen oder mehrere Götter glauben will oder nicht, ist eine Entscheidung, die jeder für sich persönlich treffen muss. Evolution ist aber ganz unabhängig von der Existenz eines Gottes eine klar erwiesene Tatsache. Das gilt genauso für die Altsteinzeit. Hier liegt auch der Unterschied zwischen Glauben uns Wissen. Wir wissen, dass es eine Steinzeit gab, wir glauben es nicht. Manche glauben an einen Gott, und manche nicht, aber wissen tut es letztendlich keiner.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, trau dich ruhig zu fragen.

mychrissie 25.08.2015, 11:30

Hervorragende Antwort. Ich möchte für diejenigen, die es für unverzichtbar halten, an einen "Gott" zu glauben, noch einen Gedankengang hinzufügen:

Wenn man sich zwei Götter vorstellt...

Der eine erschafft eine Welt, die so perfekt ist, dass sie die Kraft, Leben und evolutionäre Entwicklung zu ermöglichen, schon von Anfang an in sich trägt.

Der Andere schafft ebenfalls eine Welt, die ist aber noch nicht perfekt, denn er muss dauernd eingreifen und nachbessern.

Welcher der beiden "Götter" ist dann der "Allmächtige"?

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Die Erkenntnisse der Evolution sind sogar noch sicherer erwiesen, als beispielsweise der Urknall. Zu diesen Erkenntnissen gehört auch, das Mensch und Menschenaffe einen gemeinsamen 'Vorfahren haben.

Genau genommen sind wir Menschen sogar noch Affen und gehören zu den Trockennasenaffen.

Der Islam und damit natürlich auch viele Muslime stehen mit den Erkenntnissen der Evolution leider immer noch auf Kriegsfuß.

An die Altsteinzeit mögen sie allerdings wohl meist glauben.

Hallo Ceyla61,

natürlich hat der Islam - wie das Christentum und andere Religionen auch - das Problem, dass es fundamentalistische Randgruppen gibt, die dann eine kreationistische Debatte führen.

In dieser Debatte geht es aber nur vordergründig um Religion, sondern tatsächlich um Autorität. Die heilige Schrift hat dem Kreationisten wortwörtlich wahr und unfehlbar zu sein, um daraus einen Autoritätsanspruch abzuleiten. Die Genesis wird deshalb nicht als Gleichnis, sondern als Tatsachenbereicht dargestellt.

Das trifft nicht mehr die echte religiöse Bedeutung dieses Textes. Religion ist eine Deutung der Welt aus dem Blickwinkel einer Glaubensüberzeugung heraus. Schöpfung ist deshalb ein philosophisches Konzept, bei dem der Gläubige sein Leben als Gegenüber von Gott und von diesem gewollt versteht.

Schöpfung macht von daher keine Aussage über in der Natur ablaufende Prozesse.

Der Prozess der Evolution ist wie kaum ein zweiter durch zahllose Befunde bestätigt. Diese gehen weit über den bloßen Fossilienbefund hinaus. Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution. (http://www.scilogs.de/natur-des-glaubens/nichts-in-der-biologie-macht-sinn-au-er-im-licht-der-evolution/)

Adam und Eva waren mit Sicherheit(!) nicht die ersten Menschen. Keine Spezies ist überlebensfähig mit einem derart kleinen Genpool von nur 2 Individuen. Du hast dann in der Spezies zu wenig "Allele" (Ausprägungen von Genen)

Unser eigener Körper ist voller stummer Zeugen unserer Verwandtschaft mit allen anderen Spezies dieses Planeten. Manche leugnen dies aufgrund ihres religiösen Fundamentalismus. Wissenschaftliche Argumente dagegen gibt es nicht. Echte religiöse auch nicht.

Grüße

Deine Verständnisprobleme sind absolut nachvollziehbar.

Wurde die Menschheitsgeschichte in der Bibel noch einfach und bildlich von Menschen niedergeschrieben, so ist es schon verwunderlich, wenn Allah (ein Gott) im Koran die selbigen Erklärungen nutzt.

Der von Dir aufgegriffene Punkt ist aber schon immer Gegenstand diverser Diskussionen gewesen. Dies auch unter dem Gesichtspunkt von Sklettfunden aus der Frühgeschichte der Erde. Ich habe schon von Geschichten gehört, wo Imame Sklettfunde in der Wüste zerstören liessen, weil diese nicht ins islamische Weltbild passten, und somit vom Shaitan waren. Auch wird die Konfrontation mit Urzeitwesen, die im Koran nicht erwähnt sind damit erklärt, sie würden keine Relevanz für den Islam haben. Fragt man dann warum andere Dinge im Koran vermerkt sind, die eigentlich gleichsam keine Relevanz für den Islam haben, dann endet sowas oft in üblen Streitereien.

Zur Studie Deiner Fragen empfehle ich Dir das Neandertal-Museum in Düsseldorf bzw. Mettmann. Das wird zwar Deine islamische Frage nicht klären, aber zumindest kannst Du Dir einen Überblick zur Realität machen.

Also ok, ich auch noch:

Diese Begriffe wie Altsteinzeit oder Moderne beziehen sich auf die Kultur der Menschen, nicht auf die Biologie und auch nicht auf die Erdgeschichte.

Vor 35.000 Jahren z. B. haben in der Türkei zwei Menschenarten gelebt, die Neandertaler und wir auch schon. Erdgeschichtlich war das die Weichselkaltzeit, biologisch waren es zwei Arten, kulturell war es die Altsteinzeit. Die Steinzeit heißt so, weil Steinwerkzeuge von Menschenarten benutzt wurden. Die müssen noch nicht einmal unsere Vorfahren gewesen sein. Das 'Alt' bedeutet, dass die Leute noch keine Landwirtschaft betrieben haben.

Muslime, die sich für solche Sachen interessieren, glauben das nicht nur, die wissen das. 

Leider sind die alten Texte im Koran, der Bibel usw. nicht bildlich gemeint sondern ernst. Was da drinsteht, hat man früher wirklich geglaubt und nicht besser gewusst. Mittlerweile hat sich das als falsch herausgestellt. Das ist aber kein Grund, gleich die ganze Religion abzulehnen.

Das Christentum hat allerdings viele Leute verloren, weil einfach zu viel Quatsch in der Bibel steht. Dem Islam wird es ähnlich gehen. Der ist nur stark, wo es noch keine gute Bildung gibt.  

 

Zwischen gläubig sein und dem Wörtlichnehmen irgendwelcher religiöser Bilder, Vergleiche und Metaphern liegen Welten. Oder glaubt vielleicht jemand ernsthaft, dass Maria körperlich in den Himmel aufgefahren ist? Fahrstuhl? Düsenantrieb? Heißluftballon? Oder dass Jesus übers Wasser gelaufen ist? Verdeckte Steine? Surfboard? Kite? Ballonschuhe?

Dass sich Religion und Wissenschaft (außer für Amis, die im "Bibelgürtel" zu Hause sind) nicht ausschließen, beweist schon die wissenschaftliche, philosophische und künstlerische Hochkultur im Nahen Osten zu einer Zeit, als für unsere Kreuzritter das Draufhauen noch das höchste der Gefühle war, und vom Papst auch noch gefördert wurde.

Nur als Anmerkung: Ich stehe weder der christlichen, noch der muslimischen, noch sonst einer Religion feindlich gegenüber. Ich selber bin jedoch seit 55 Jahren Atheist und damit gut gefahren, das Denken ganz grundsätzlich dem Glauben vorzuziehen.

Ähm. Du bist die Erste, die dieses Thema tatsächlich mal in der Öffentlichkeit anspricht. Vielleicht aber auch nur die erste, von der ich das gelesen habe. 

Ich bin nicht religiös und ich frage mich die ganze Zeit, wie die Christen und die Katholiken damit klar kommen, dass der Religionslehrer sowas erzählt und der Geschichtslehrer was anderes. 

Was hältst Du davon wenn Du ganz einfach mal Deinen ... wie heißt der Mann bei den Muslimen, der bei den Gebetsstunden vorn steht? ... Egal, Als Muslimin wirst Du es wissen. Frag den, der kann Dir sicher weiter helfen. 

Das was ICH gern zu dem Thema sage, wird Dir sicher nicht weiter helfen. Das wäre nicht nur bei Muslimen Gotteslästerung. Also überlege genau, ob Du das jetzt lesen willst. 

Die Geschichte lehrt uns, dass wir Menschen vom Affen abstammen. Ich weiß, nicht direkt, aber sehr behaart waren wir damals auch. Die Religion lehrt uns, dass Gott uns Menschen nach seinem Vorbild erschaffen hat. Wenn der Mensch aber vom Affen abstammt, dann war Gott.... ein A.... ein Primat. ;-) Bitte nicht ernst nehmen. 

cemno 22.08.2015, 00:14

Ich habe einige Fragen an dich:

1. Hast du feste Beweise, dass wir wirklich vom Affen abstammen?

2. Gott hat den MENSCHEN nach seinem Vorbild erschaffen. Vielleicht war der Mensch ein Affe, dann hat Gott ihn eben zu einem Menschen gemacht. Dann ist er aber kein Affe mehr, sondern ein MENSCH, welcher die einzige Spezies auf diesem Planeten mit einem Verstand ist. Es geht um das SEIN und nicht um das WAR oder sein WERDEN.

3. Primaten ? Primaten sind doch friedlebender als Menschen. Schau dir doch an, was die Menschen zum Beispiel im Syrien miteinander machen. In Syrien hat der IS kurdische Familien bei einem angeblichen Grillfest mit dem Fleisch ihrer Kinder gefüttert. IHRER KINDER!!!!!!!!!!!

Und du willst mir erzählen der Affe sei minderwertiger als der Mensch ??? Lächerlich ...

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Tamuril 22.08.2015, 01:28
@cemno

Nein. Ich hab grad keine Beweise zur Hand. Aber für mich ist die Abstammung vom Affen glaubwürdiger als die Erschaffung, wie sie in der Bibel steht. Zumindest sind sich die Wissenschaftler darüber einig, dass wir vom Affen abstammen. Es ist für mich einfach eine logische Erklärung, wieso wir über mehr oder weniger ausgeprägte Körperbehaarung und einen Steiß verfügen, der ja.... wenn man es genau nimmt, ein Überbleibsel eines Schwanzes ist. Es ist lediglich das Hirn, das sich bei einer Spezies des Affen anders ausgebildet hat, als bei anderen. Und daraus schlussfolgert dann alles andere. Das fängt mit der Benutzung von primitiven Werkzeugen aus Stein an und endet mit dem Bau eines Wolkenkratzers. 

Wenn ich die Aussage deiner Punkte zusammenzähle, kann ich keine eindeutige Meinung erkennen. Du sagst, vielleicht war der Mensch ein Affe, aber Gott hätte diesen Affen zum Menschen gemacht. Ok, das ist auch eine Theorie. Die sich aber mit meiner deckt, in der es heißt, dass der Mensch früher ein Affe war. Also vom Affen abstammt. Anders herum könnte man behaupten, dass du meinst, dass Gott eine bestimmte Spezies dazu auserkoren hat, ein "denkendes Wesen" aus ihm zu machen. Warum ein Affe? Warum keine Schlange? Oder eine Spinne? Warum ein Affe? Hat er die Augen zu gemacht und mit dem Finger auf eins seiner Schöpfungen gezeigt? 

Hast Du Hunde zu Hause? Würdest Du sagen, dass Hunde keinen Verstand haben? Wohl nicht. Sonst würdest Du nicht so Partei für die Tiere ergreifen. Ich persönlich kenne auch nur zwei Tiere, die ihre Artgenossen töten. 

ABER wenn der Mensch von Gott erschaffen wurde. Von einem Gott, der bisher in der Natur alles richtig gemacht hat, jedes noch so kleinste Detail zur Perfektion kreiert hat, wieso pflanzt er dann dem Menschen ein Hirn ein, mit dem er fähig ist, sich gegen seine Artgenossen zu wenden und seine Umwelt so zu zerstören, dass sein eigenes Leben irgendwann selbst bedroht sein würde? Warum erschafft ein Gott ein Wesen, das das Werkt Gottes vernichtet? 

Also ich bleibe dabei. Der Mensch ist eine Laune der Natur und Gott kein Wesen, sondern die Natur, das Leben, die Energie. 


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mychrissie 24.08.2015, 14:11
@cemno

Stell Dir einfach mal vor, das Jesus nicht der lockige durchgeistigte Typ wäre, als der er immer dargestellt wird, sondern dass er zufällig in der Frühsteinzeit geboren wäre und grunzend durch die Büsche gehüpft wäre. Wäre er dann auch nach dem "Ebenbild Gottes" geschaffen worden? Würden wir ihn heute dann noch anbeten? Und wenn jemand nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wäre, was für ein Bild ist das denn? Der gütige weißbärtige Opa? Ein geflügelter Geist? Oder ein strafender Blitz aus den Wolken? Ich kann mir von Gott kein Bild vorstellen, das im Ansatz nicht albern oder sogar blasphemisch wäre.

Die Bibel (und sicher auch den Koran) darf man doch nicht wortwörtlich nehmen. Das sind doch alles nur Bilder und Vergleiche, die die Menschen vor 2000 (oder 1500) Jahren einfach besser verstanden haben, als abstrakte philosophische Abhandlungen. Was wichtig ist, ist die Kernbotschaft und die ist in praktisch allen Religionen in ähnlicher Form überliefert, weil sie einfach der moralischen Grundeinstellung von Menschen entspricht, die willens sind, in Frieden in einer Gemeinschaft mit anderen zu leben.

Und das kann man übrigens auch ohne Religion (und noch besser ohne deren selbsternannte Verkünder und Exekutoren) tun.

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Mark1616 27.08.2015, 00:15
@cemno

Es gibt wissenschaftliche Beweise dafür. Diese Beweise sind jedem Menschen frei zugänglich und sie sind zig mal glaubwürdiger als jede Märchengeschichte aus der Bibel.

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Tamuril 22.08.2015, 00:50

Moment mal. Da fällt mir gerade auf, dass Du meinst, dass Adam und Eva so aussahen wie wir jetzt. Wer sagt das? Steht das tatsächlich irgendwo geschrieben? 

Ich glaube nicht, dass Du die Bibel oder den Koran so wörtlich nehmen darfst, wie es dort steht. Man kann ja auch nicht Adam und Eva als zwei Menschen sehen, die die Ureltern der Menschheit sind. Denn wäre es so, hätten spätestens die Kinder der zwei Inzucht betreiben müssen, damit das mit dem Volk was wird. 

Also sind mit Adam und Eva nicht zwei einzelne bestimmte Menschen gemeint, sondern alle männlichen und weiblichen Menschen, die Gott erschaffen hat. Wäre ja auch Blödsinn nur einen Mann und eine Frau zu erschaffen, wenn er ein paar Tage vorher für alle Tiere der Erde Zeit genug hatte. 

Und wer sagt eigentlich, zu welcher Zeit der Mensch erschaffen wurde? Es gibt so viele Beispiele in der Bibel, in der die Lebenszeit der Menschen sehr weit überschritten wurde. Methusalem wurde 969 Jahre alt... angeblich. Wenn man solche Lebensalter und die dazugehörigen Generationen zusammenrechnet, kommt man sicher auch irgendwann in der Steinzeit an. Und Gott hat zwar den Menschen nach seinem Vorbild erschaffen, aber wer sagt denn, dass er ihm auch sein Hirn vererbt hat? Wir wissen ja alle, dass die Menschen damals nicht so helle waren ;-) 

Vielleicht machst Du auch nur den Fehler Gott als Person zu betrachten. Vielleicht fällt dir das Verstehen leichter, wenn die Natur, das Leben, die Energie Gott ist. Wenn Gott das Leben ist, dann hat er nicht nur den Menschen nach seinem Vorbild erschaffen, sondern auch jede Maus, jeden Hund, jede Fliege an der Wand. 

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Gemäß den Buchreligionen ( J,C,M ) ist der Mensch so erschaffen worden, wie er im Grunde auch noch heute ist.

Änderungen der Lebenserwartung, und der Körpergröße sind auch irgendwo beschrieben, aber ist nicht so relevant, da es eher um den "Geist.. Intelligenz" des Menschen geht

Wer "gläubig" ist, glaubt nicht an eine Evolutionstheorie.

Konkret hat es in bekannten Geschichte in der "Seele/Geist/Intelligenz" des Menschen keine "Evolution" gegeben

Natürlich  im wissenschaftlichen und technischen Bereich, wo die Errungenschaften der Vorgänger von den Nachfolgern übernommen wurden.

ansonsten:

Wenn ich heute 100 Kinder isoliere, und ihnen beibringe, dass Blitz und Donner "Götter" sind.. und sie von Technologie fernhalte, stehen sie da wie der "Ochse vor der Apotheke".. wenn sie mit Neuerungen konfrontiert werden.

Vermutlich hätten auch die Menschen vor x-tausend Jahren kein Problem damit gehabt, wenn sie in unsere heutige Zeit versetzt werden würden, und mit Computern, Autos, Flugzeugen und I-fons aufgewachsen wären.

Sie hätten es einfach als "gegeben" übernommen, und weiterentwickelt...

Was die "Seele/Geist/Intelligenz" betrifft:

Schon vor x-tausend Jahren ging es darum, wer der Stärkste ist,  bzw. der Größte ist..oder irgendwas hat, was als " das Größte" gilt... wer die Schönste ist .. wer wen an "Wissen, Intelligenz, Verschlagenheit und Intriganz übertrifft...etc..

....wie man sich zu Lasten der anderen Menschen bereichert..

wer wen versklavt, und wer wen beherrscht....etc....

Selten ging es darum, wer seine Mitmenschen am meisten liebt, am besten für ihr Wohlergehen sorgt und den Frieden gut bewahrt....

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Ein Muslim KANN nicht an die Altsteinzeit glauben

Sonst müsste man davon ausgehen, dass die anfänglichen Menschen und Profeten eher "wenig" intelligent waren.. die nachfolgenden Menschen und Profeten dann immer etwas mehr intelligent... usw.... und man müsste sich fragen wie intelligent die Menschen heute sind, im Vergleich zu dem Menschen und Profeten vor 2000 Jahren (Jesus) vor rund 1400 Jahren ( Mohammed)  ..

Allerdings kann man eines tun:

Sich entweder für die "Evolutionstheorie" entscheiden, oder für einen "Glauben"

Religion und Wissenschaft gehören häufig nicht zusammen, auf jeden Fall heutzutage.
Solche hartgesottenen fundamentalen Muslime werden eh niemals was außerhalb des korans glauben, egal wie logisch oder bewiesen das sein wird.

Da siegt der Glaube über Vernunft.

Adam und Eva sind fiktive Gestalten. Das haben inzwischen sogar die meisten Religionsoberhäupter eingesehen. 

Der Mensch hat ohne jeden Zweifel eine schöne, harmonische und integrierte Form, die ihn zu einem edlen Wesen macht. Allah (swt) sagt: (Wahrlich, Wir haben den Menschen in bester Form erschaffen.) [95:4]. Damit ist natürlich Adam (a.s) und seine Nachkommenschaft gemeint

Unser Prophet (a.s) hat uns darauf aufmerksam gemacht, daß Allah (swt) Adam (a.s) so erschaffen hat, daß Adam 60 Ellen lang war, und daß die Menschen bis zum jetzigen Zeitpunkt immer kleiner wurden. (Dies berichteten Buchari (Nr. 3326) und Muslim (Nr. 2841))

60 Ellen = 90 fuß = 27 meter!

D.h. Adam (a.s) war ungefähr 27 meter lang!

Einige Gelehrten meinten, daß die Menschen Generation für Generation immer kleiner wurden, bis die Verkleinerung der Größe der Menschen auf diese Umma stehengeblieben ist.

Der Quran berichtet auch von Völkern, die alle mit ihrem großen Körperbau bekannt waren: (Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den ‘Ād verfuhr, mit (der Stadt) Iram, der Säulenreichen, dergleichen nicht erschaffen wurde in (anderen) Ländern? Und den Ṯamūd, die die Felsen im Talaushöhlten? Und Pharao mit seinen bodenfesten Bauten?) [89:6-10].

Er erwähnt als erstes den Stamm der ‘Ād, die historisch mit dem Namen ihrer Stadt Iram bekannt war. Mit den Säulen werden üblicherweise ihre riesigen Bauten interpretiert. Dann erwähnt er das Volk der Ṯamūd, die Steine in den Massivbergen bearbeiteten, sowie Pharao mit seinen monumentalen Bauten, die wir bis heute noch sehen können. Bemerkenswert ist auch, daß die Menschen früher lange Lebzeiten hatten.

Menschen mit der Länge von Adam (a.s) könnten problemlos mit Dinosauriern, Mammut- Elefanten, Riesenbäumen... "zusammen"-leben. Das ist ja auch dann erforderlich. Hätte es den Dinosauriern wirklich gegeben, könnte ein so kleiner Mensch (2-2.5 m) mit solchen riesigen Kreaturen nicht in "Harmonie" leben!

Die Zeitspannen sind jedoch fragwürdig! Ob das vor Millionen von Jahren geschah, das weiß keiner! Der Quran sagt auch nichts darüber.

Nein sie leben in dieser Zeit. Nicht alle aber die Fundamentalisten.

also ich hab diese Woche angefangen ein Interessantes Buch zu lesen und das ist das Buch von Jan Van Helssing ( künstler name ) das buch heißt " Hände weg von diesem Buch! " das kann ich nur jedem empfehlen zu lesen und danach sich mal seine gedanken zu machen wie das ganze so entstanden ist, Das ganze Universum und das ganze Leben hier auf erden.

cemno 22.08.2015, 00:26

Was ich komisch finde

Du glaubst sofort was, was ein Mensch dir sagt, aber du glaubst nicht, was Gott dir sagt.

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AlexS1307 22.08.2015, 00:28
@cemno

wie ist das gemeint ? versteh ich nicht ganz...

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cemno 22.08.2015, 00:30
@AlexS1307

Ein Mensch sagt dir in einem Buch:

"Der Urknall hat das Universum erschaffen"

Gott sagt:

"Ich habe das Universum erschaffen"

Warum glaubst du dem Menschen und nicht Gott? Es gibt ebenfalls keine Beweise für den Urknall.

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kayo1548 22.08.2015, 17:11
@cemno

Zum Thema erschaffen des Universums:

die Naturwissenschaft kann nur das Universum beschreiben das existiert - für das davor (wobei die Raumzeit ja auch erst entstanden ist) oder für das warum (sofern es das überhaupt gibt) gibt es keinerli Informationen.

Man kann zwar den Werdegang zurückverfolgen, aber irgendwann ist halt Schluss, weil wir nicht über das Universum hinaussehen können.

"Der Urknall hat das Universum erschaffen

"Ich habe das Universum erschaffen"

Wieso kann das nicht dasselbe sein?

Wobei das zu einem anderen Problem führt: was genau ist Gott eigentlich?

Ich denke da schonmal eine eindeutige Definition zu finden ist sehr schwierig; von demher macht es da denke ich auch wenig Sinn wissenschaftlich über die Existenz oder Nichtexistenz eines Gottes zu debattieren.

Letztendlich ist das meiner Meinung nach einfach Glaubenssache

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dadita 26.08.2015, 19:11
@cemno

Gott, weder deiner noch sonst irgendeiner sagt etwas. Der Koran ist wie Bibel und Tora ein Märchenbuch, erschaffen von Menschen für Menschen. 

Die Erschaffer dieser Märchenbücher hatten jedoch im starken Gegensatz zu uns keinerlei Ahnung wie die Welt funktioniert. 

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AuroraRich 22.08.2015, 00:29

Dafür müsste man erst einmal an einen oder mehrere Götter glauben.

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AuroraRich 22.08.2015, 00:33

Es gibt auch keinen Beweis für einen oder mehrere Götter.

Und ich habe nicht gesagt, an was ich glaube, oder nicht glaube. Das werde ich hier auch nicht kundtun. Ich lebe das für mich, nicht für die Öffentlichkeit.

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Das wir von Affen abstammen lehnen wir Muslime strikt ab! Allah hat Adam und Eva als Menschen erschaffen. Die restliche "Weltgeschichte" (zb. Dinosaurier) 0stet nicht im Konflikt mit dem Islam, es kann alles (durch Gottes Willen) da gewesen sein, aber auch nicht. Sind ohnehin zumeist nur Theorien.

cemno 22.08.2015, 00:28

Na ja, die Existenz von Dinosauriern wurde durch archäologische Befunde bewiesen. Es wurden sogar Skelette nachgebildet.

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ItsJustMe38 22.08.2015, 00:40

Habe auch nichts dagegen gesagt...

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Agentpony 22.08.2015, 10:37
@ItsJustMe38

Nö, du hast nur die übliche unschlüssige Antwort aller Kreationisten gewählt.

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Allerschoenste 22.08.2015, 08:37

"Das wir von Affen abstammen lehnen wir Muslime strikt ab!"

Die Tatsache der Abstammung lehnt "ihr" also ab? Ein schwieriges Unterfangen. Ist das sowas wie ein Veto? Jedenfalls wird sich die Evolution darüber ganz schön ärgern.  :)

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Es kann ja sein, dass Adam und Eva während der Evolution hervorgegangen sind. 

Ich frage mich, ob es überhaupt tatsächlich Beweise für die Evolutionstheorie gibt, bzw. dass die Menschen vom Affen abstammen. 

EDIT: Ich frage mich, warum Menschen überhaupt alles glauben, was einem ein Mensch sagt, aber nicht wenn es einem Gott sagt. 

Tamuril 22.08.2015, 00:13

Hat Gott Dir gesagt, dass er die Menschen erschaffen hat, oder wer genau hat Dir das gesagt? Sicher ein Mensch und ich gehe davon aus, das waren Deine Eltern. 

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cemno 22.08.2015, 00:16
@Tamuril

Falsch. Ich habe es aus dem KORAN. Und ich glaube, dass der KORAN das Buch ist, wo uns Gott über den Glauben informiert, über die Menschheit und ihre Entstehung. GOTT hat es mir gesagt, ja. Da hast du ausnahmsweise mal Recht. Und GOTT hat es auch meinen Eltern gesagt und meinen Großeltern und meinen Urgroßeltern. 

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Tamuril 22.08.2015, 01:36
@cemno

Der Koran und die Bibel, beides wurde von Menschen geschrieben. 

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Tamuril 22.08.2015, 01:44
@Tamuril

Ok, andere Frage. Du fragst nach Beweisen für die Evolutionstheorie. Ist denn irgendetwas, das sowohl in der Bibel, als auch im Koran steht, jemals bewiesen worden? Ich möchte Euch euren Glauben auf gar keinen Fall nehmen. Aber wenn ihr das eine hinterfragt, hinterfragt auch das andere. Das wäre nur fair. Oder? 

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kayo1548 22.08.2015, 17:05

"Ich frage mich, ob es überhaupt tatsächlich Beweise für die Evolutionstheorie gibt, bzw. dass die Menschen vom Affen abstammen. "

Wir sind Affen.

Das lässt sich anhand von Anatomie und Genetik recht gut beschreiben und es gibt Primatenarten die näher mit uns als mit anderen Primaten verwandt sind.

Eine gewisse Ähnlichkeit ist damit Fakt.

Evolution konnte man im kleineren Maßstab auch schon direkt beobachten.

Für den großen Maßstab bleiben einem dann natürlich nur Funde und co um darauf zurückzuschließen.

D.h. das es Evolution gibt ist Fakt, aber die Beschreibung der Geschichte wird natürlich niemals 100% genau sein.

Generell gibt es bei wissenschaftlichen Theorien kein richtig, da man niemals an die perfekte 100% genaue Beschreibung herankommen kann, da man lediglich aus Beobachtungen versucht Gesetze aufzustellen.

Jedoch gibt es Theorien die sich schon so oft bewahrheitet haben, dass sie nicht völlig falsch sein können nur völlig richtig kann eine Theorie eben auch nie sein (bzw wir können nicht wissen ob sie das ist).

EDIT: Ich frage mich, warum Menschen überhaupt alles glauben, was einem ein Mensch sagt, aber nicht wenn es einem Gott sagt.

das erstere wäre überhaupt nicht wissenschaftlich.

Du hast Recht: es gibt viele Leute die einfach nur daran glauben weil Person xy das gesagt hat.

Wissenschaft heißt aber selber nachzudenken und Aussagen kritisch zu hinterfragen und zu prüfen denn genau das ermöglicht, sich wissenschaftlich zu entwickeln.

Und zu letzterem:

nicht jeder glaubt an einen Gott und selbst die die daran glauben haben ja immer noch das Problem zu wissen, was letztendlich Gottes Wille ist.

Auch bei Schriften wie der Bibel und dem Koran hat man das Problem:

Man sieht ja wie viele Menschen das auf verschiedene Arten und Weisen auslegen - welche ist nun die richtige?

Wir Menschen tun uns sehr schwer mit sowas, da wir immer subjektiv an eine Sache herangehen und Dinge automatisch hineininterpretieren.

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mychrissie 25.08.2015, 11:18

Was in der Bibel steht, hat nicht Gott gesagt (wann? wo? mit welchem Mund? in welcher Sprache?), sondern es ist von Menschen geschrieben, die die ethischen Grundlagen ihres Glaubens in Gleichnissen und Bildern dargestellt haben und dieses Buch dann "Wort Gottes" genannt haben.

An etwas glauben, ist ja garnicht schlecht, aber niemals ohne gleichzeitig (oder besser vorher) darüber NACHZUDENKEN.

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dadita 26.08.2015, 19:17

Es gibt eine enorme Menge an Beweisen für die Evolution, ebenso wie für den Urknall und die Abiogenese. 

Das fängt bei Sequenzhomologien an, geht über Embryonalentwicklung, mtDNA Vergleiche, Fossilienfunde und lässt sich endlos fortführen.

Im starken Gegensatz zu deinem imaginären Freund, für den es nicht den geringsten beweis gibt. 

Gott hat noch niemals irgendetwas gesagt. Dies dürfte ihm, ob seiner Nichtexistenz, auch in Zukunft schwer fallen. Alles was du als "Gottes Wort" betrachtest, wie zum Beispiel die diversen Märchenbücher der Weltreligionen wurde von Menschen geschaffen.

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