Wenn alle von Adam und Eva abstammen, wo kommt der Rest her?

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27 Antworten

Eine interessante Frage. Du möchstes jetzt sicher nichts über biologische Radiation hören, darüber weißt du ja sicher bereits bescheid. Du fragst nach einer Aitiologie, einer Herkunftsfrage, die sich auch die Menschen in der Antike bereits stellten - auch jene im alten Israel, wo die Bibel geschrieben worden war. 

In der Bibel findet man viele Aitiologien zu den dort lebenden Stämmen und ihren vorfahren. So sollen die Arabar zum Beispiel von Abrahams erstem unehelichen Sohn Ismael, den er mit Saras Sklavin Hagar hatte, abstammen.

In diese Tradition traten auch spätere Religionslehrer, als man weltweit andersartige Völker antraf. Oft wurde deren Andersartigkeit wie zum Beispiel ihre Hautfarbe als unnormal und somit als Strafe Gottes angesehen. Birgham Young, ein Prophet der Mormonen, deutete zum Beispiel die schwarze Haut als das berpühmte Kainsmal (als Strafe für Kain wegen des Mordes an seinem Bruder Abel). Kains Nachfahren sollen also alle dunkelhäutigen Menschen sein. Diese Aitiologie ist natürlich nichts anderes als religiös begründeter Rassismus, denn natürlich sollte es Dunkelhäutige als Nachfahren des ersten Mörders der Geschichte als minderwerrtige Menschen stigmatisieren.  (Übrigens haben sich die Mormonen erst 2015 von dieser Lehre distanziert!)

Auch in anderen Religionen kommen derartige Aitiologien vor. In der griechischen Mythologie etwa sind die Bewohner Afrikas deswegen schwarz, weil Phaeton, der Sohn des Sonnengottes Helios, einmal mit dem Wagen vom Papi (der Sonne) einen Folgenschweren Unfall baute und den Afrikanern zu nahe kam, weshalb ihre Haut schwarz gebrannt wurde.

Wie du siehst, waren die Menschen zu allen Zeiten schon sehr kreativ, wenn sie sich Dinge nicht erklären konnten. Dagegen erscheint die Evolutionstheorie bei aller wissenschaftlichen Plausibilität beinahe schon ein wenig langweilig, dindest du nicht?

Dafür hat die Bibel die "Turmbau zu Babel"-Geschichte erfunden. Bis zu jenem Zeitpunkt sollen alle Menschen in dem kleinen Gebiet um Jerusalem gelebt haben und als Strafe auf den Turm zu Babel soll Gott ihnen verschiedene Sprachen gegeben haben, sodass sie sich vor lauter Angst über die ganze Welt vertstreut hatten.

Was kein gutes Licht auf Gott wirft, denn obwohl dies alles ja immer noch die direkten Nachkommen von Adam und Eva gewesen wären, hat er sich ja ausschließlich um einen kleinen Teil, welcher die jüdische Sprache behalten hat, gekümmert hat und alle anderen waren ihm egal.

Also zuerst alle Menschen gleichermaßen bestrafen um dann eine kleine Gruppe grundlos bevorzugen. Typisch Gott.

Zunächst einmal glauben nicht alle religiöse Menschen daran, sondern nur Kreationisten. Zudem sind sich Kreationisten und Anhänger der Evolutionstheorie in diesem Aspekt einig: Egal, ob man nun an Adam und Eva glaubt oder nicht glaubt, es gab zu Beginn nur einen Menschen. Nach der ET waren dessen Eltern aber noch keine Menschen und es gab dann einen zweiten Menschen, da sich die entscheidenden Gene des Ersten nach der Befruchtung eines noch-nicht-Menschen durchsetzen konnten. Evolution bedeutet die Mutation in den Genen. Da diese Gene in Genomen gesammelt sind, betrifft eine Mutation nur ein Genom und somit nur ein Lebewesen. Sprich, es gab einen Punkt, da gab es tatsächlich nur einen "Menschen" (was wir als Menschen definieren). Am Anfang der Menschheitsgeschichte stand so oder so der Inzest.

Deine letzte Frage verstehe ich außerdem nicht. Afrikaner, Asiaten etc. sind ja auch Menschen, kamen entsprechend des Kreationismus auch von Adam und Eva.

''Zunächst einmal glauben nicht alle religiöse Menschen daran''

Also glauben religiöse Menschen nicht an das, was ihre eigene Region sagt? Interessant. Wie viele von den 3Mrd. glauben denn nicht daran ? ;)


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Deine letzte Frage verstehe ich außerdem nicht. Afrikaner, Asiaten etc. sind ja auch Menschen, kamen entsprechend des Kreationismus auch von Adam und Eva.

Religiöse Menschen sind der Meinung, dass keine Evolution stattgefunden hat, welche eigentlich nur eine Anpassung des 'Menschen' an seine Umgebung, an das Klima etc. war. 

Nehmen wir mal an Adam und Eva waren orientalisch ( wo der monotheistische Religionsblöddsinn herkommt) - das würde heißen, ihre Kinder werden auch ein orientalisches Aussehen haben, egal ob in 1. oder 100 Generation(denn eine Anpassung findet ja laut religiösen Menschen ja nicht statt) - nun die Frage, wenn alle von diesen zwei Menschen abstammen, wo kommen Asiaten, Afrikaner, Indianer etc. her?

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@EisteePfirsichx Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Auslegungsarten. Dir scheint nur der Fundamentalismus bekannt zu sein. Deshalb ist und bleibt deine kollektive Zuschreibung religiöser Menschen zum Kreationismus falsch.

Zum zweiten Abschnitt: Kreationisten erklären das anhand einer Polyvalenz der Grundtypen. So sei bei den unterschiedlichen Ethnien nicht von dem Ergebnis von Mutationen zu sprechen, sondern von durch Gott vorprogrammierten phänotypischen Veränderungen, die irgendwann eintrafen.

Übrigens ist der Bibel nicht zu entnehmen, dass Adam und Eva südländisch aussahen. Es lässt sich höchstens ableiten, dass das Paradies im heutigen Irak lag - selbst das werden wohl die meisten anders sehen.

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Diese Geschichte ist biologisch und wissenschaftlich natürlich vollkommener Schwachsinn.

Aber was wir Menschen mal machen müssen ist es nicht alles wortwörtlich zu nehmen, sondern den Sinn dahinter raus zu finden.

Die Geschichte mit Adam & Eva interpretiere ich so, dass wir alle eigentlich "Geschwister" sind. (Natürlich nicht im biologischen Sinn) 

Aber man sollte doch jeden genauso gut behandeln, wie man seine Schwester oder seinen Bruder behandeln würde. :)

Hallo EisteePfirsichx,

heutzutage glauben längst nicht mehr alle religiöse Menschen an Adam und Eva. Doch gibt es gute Gründe es doch zu tun. Zunächst möchte ich den Standpunkt der Bibel noch einmal im Groben darlegen. Sie spricht nicht nur im Genesisbericht von Adam und Eva, sondern auch an mehreren anderen Stellen wird darauf Bezug genommen. So schreibt beispielsweise der Apostel Paulus: "Darum, so wie durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten " (Römer 5:12) Mit diesem "einen Menschen" ist natürlich Adam gemeint. Auch Jesus Christus nahm auf Adam und Eva Bezug und sprach von ihnen als von tatsächlichen und nicht erfundenen Personen.

Bemerkenswert ist von wissenschaftlichen Standpunkt, dass eigentlich das gesamte Menschengeschlecht und damit alle Menschenrassen miteinander verwandt sind. Wie anders wäre es sonst zu begründen, als damit, dass die Menschheitsfamilie auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgeht. Der anatomische und organische Aufbau eines Menschen, egal welcher Rasse er angehört, ist stets identisch. Das wird auch in folgenden Werken gesagt:

„Die Wissenschaft bestätigt jetzt, was die meisten der großen Religionen schon immer gepredigt haben: Alle Menschen, ganz gleich, zu welcher Rasse sie gehören, stammen . . . von dem gleichen ersten Menschen ab“ (Amram Scheinfeld, Heredity in Humans, S. 238, Philadelphia und New York, 1972).

„Was in der Bibel schon seit Jahrhunderten über Adam und Eva, Vater und Mutter des ganzen Menschengeschlechts, steht, ist das, was die wissenschaftlichen Forschungen ergeben haben: daß alle Völker der Erde eine einzige Familie bilden und einen gemeinsamen Ursprung haben“ (Ruth Benedict und Gene Weltfish, The Races of Mankind [Die Menschenrassen], S. 3, New York, 1978).

Die Ausprägung der einzelnen Rassemerkmale geht auf die Gene eines einzigen Menschenpaares zurück. Man könnte das mit den verschiedenen Hunderassen vergleichen. Man geht davon aus, dass es eine ursprüngliche Art gab, von der ausgehend sich dann im Laufe der Zeit einige Hunderassen entwickelten bzw. durch Züchtung entstanden. Das ist auch im Fall anderer Tiere ähnlich gewesen.

Es gibt also von Seiten der Wissenschaft eigentlich keinen Grund, die biblische Geschichte von Adam und Eva als bloße Allegorie abzutun.

LG Philipp

Auch innerhalb von ein paar Jahrhunderten kann eine Anpassung an die Umwelt stattfinden. Auch das nennt man Evolution und so war es offenbar auch laut der Evolutionstheorie. Warum willst Du das bei der Annahme von möglicher Nachfahren von Adam und Eva ausschließen?

Abgesehen davon finde ich den Film "Das fünfte Element" in dem Punkt sehr interessant, dass das 5. Element offenbar eine sehr dichte genetische Struktur mit enorm vielen Erbinformationen hatte. Warum sollte dies einem Wesen, welches ein ganzes Universum erschaffen haben könnte, und welches danach einen ersten Menschen erschafft, nicht hinbekommen können? In der Bibel steht, das Gott aus einer Rippe Adams Eva erschaffen hat. Eva war also praktisch ein Klon von Adam, wenn man daran glauben mag. Dennoch waren beide ausreichend unterschiedlich zueinander, um gesunde Nachkommen in die Welt zu setzen und grundlegend auch so, dass ein Klon von einem Mann eine Frau gewesen ist. 

Inzest ist ja vor allem deshalb verboten, weil durch die genetische Ähnlichkeit die Chance hoch ist, dass Kinder mit genetischen Fehlern geboren werden. Da die Nachkommen Adams und Evas über einige Generationen hinweg offenbar sehr lange gelebt und sich auch sehr verbreitet hatten, schien die genetische Vielfalt in den ersten Generationen sehr konzentriert zu sein, sodass Inzest, ja sogar Intimität zwischen Adam und Eva (also seinem Klon) in Bezug auf genetische Gesundheit kein Problem gewesen ist.

laut der kirche war der erste mensch adam "gott" hat eva aus den rippen des mannes geschaffen rein logisch gesehen ist das unmöglich irgendwan in der zukunft kann man einen menschen anhand der DNS erschaffen aus einer mänlichen DNS eine frau zu erschaffen, ob das möglich sein wird kann gut sein alerdings wen so die menschen geschaffen wurden wären alle menshcen miteinander verwand und es wäre inzest betrieben worden oder liege ich da falsch ?

also meine meinung dazu ist das ganze "gott" gelabere ist eifnach nur schwachsin der mensch brauch einfach nur etwas woran er glauben kann irgendwan gabs einen schlauen menschen der die schwachselle erkannte und das ausnutze um an amcht und geld zu kommen man siht ja was die kirche schon alles angerichtet hat und noch anrichtet und was für eine macht sie mal hatte bzw. teilweise noch hat

wir menschen haben sehr sehr warscheinlich den gleichen vorfahre wie der affe woraus sich 2 untershciedliche lebewesen entwickelt haben also sind wir menschen auch tiere jeder der was anderes behaubtet hält sich für was besseres als ein tier :)

Hei, EisteePfirsichx, um mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass religiöse Menschen nicht an die Evolutionstheorie glauben: Ich bin katholisch und glaube in an die E., weil der bildhafte Bericht der Genesis über die Erschaffung des Menschen nicht im Widerspruch zum Leben steht ... Doch das nur am Rande: Klar, die ersten Menschen mussten sich zwangsläufigerweise untereinander vermehren. Wir können davon ausgehen, dass die Missbildungen von Menschen durch Inzest zu Beginn dieser Lebewesen noch nicht stattfand.

Und so, wie Darwin seine Theorie nachweist, so wird´s wohl auch mit den Menschen gewesen sein, dass sie sich an ihre Lebensräume angepasst hatten bzw. je nach Region und Erbgut weitgehend eigenständige Entwicklungen nahmen. 

Oder so. Grüße!

Die Menschen haben ihr Escheinungsbild langsam gewandelt und an die herschenden Umweltbedingungen in den verschiedenen Weltgegenden angepasst.

Übrigens lehnen nicht alle religiöse Menschen die Evolution ab, sondern nur religiös-fundamentalistische Spinner. Diese Spinnerei allen religiösen Menschen zu unterstellen, ist ja fast schon eine Beleidigung. Gläubig zu sein ist doch nicht automatisch deckungsgleich mit Ignoranz.

Eine wirklich absurde Situation: da muss ich als Atheist plötzlich religiöse Menschen verteidigen.

Du machst den Fehler, in Gefüge religiöser Welterklärung Logik und Systematik anzuwenden. Das führt immer in die Irre.

Religionen sind völlig beliebige Konzepte, die sich frei vom Hang zur Realität die Welt so zusammen fabulieren, wie es gerade passt.

Sie allerdings ab und an an solchen Widersprüchen zu messen, wie er Deiner Frage zu Grunde liegt, ist ein nettes Unterfangen.

Es ist ein kapitaler Fehler, davon auszugehen, dass GLAUBE und VERNUNFT nicht zusammenpassen.

Diesen kapitalen Fehler hat bereits Richard Dawkins in seinem Buche "Der Gotteswahn" gemacht, Kapitel 1.

Aufgrund dieses falschen Ansatzes kommt Dawkins im Hinblick auf die Bedeutung von GLAUBEN auf falsche Ergebnisse. (Doch viele seiner dargestellten Fakten zu Religionen sind richtig, und einiges davon ist super recherchiert!).

Du, realsausi2, machst denselben Fehler - ich werde hier beobachten, ob Du die Kurve kriegst, ich bin aber skeptisch....

Augen auf im kosmischen Verkehr........cheerio. 

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Niemand stammt von Adam und Eva ab, deren Nicht-Existenz macht eine derartige Abstammung schwer.

Die Schöpfung ist ein absolut lächerliches Märchen, nicht mehr und nicht weniger. Sie hat niemals stattgefunden, keiner der beteiligten Figuren ist real, von Adam bis Gott. 

Übrigens gebe es laut der biblischen Geschichte einen zweiten genetischen bottle-neck, nämlich die Sintflut. Auch hier müsste die Wiederbevölkerung durch Inzest ablaufen. 

Nur eine der vielen abstrusen Lügen in dem Märchenbüchern Bibel/Koran/Tora ^^

Nun, auch die Afrikaner, Asiaten, Indianer oder Aborigines sind Menschen.

Wir gehören alle derselben Familie an.

Es ist also logisch, daß wir uns auch heute noch im weitest übertragenen Sinne per Inzest fortpflanzen. Mit einem Pferd oder Fisch können wir uns nunmal nicht erfolgreich paaren.

Und wenn Du Dich mal mit Genetik befasst wirst Du feststellen, daß es ganz lustige Phänomene gibt wie das, wo 2 hellhäutige Menschen ein tiefdunkelhäutiges Kind bekommen. Wie geht sowas? ;)

Finde es heraus, und Du hast die Antwort darauf, wo die unterschiedlichen "Menschentypen" herkommen.

Du darfst eben nur nicht den Fehler machen, das Wichtigste dabei auszuklammern:

Was beim Menschen unmöglich ist, kann Gott dennoch hinbekommen.

Es gibt für Christen keinerlei Anlass für die Annahme, Gott hätte nicht bereits in Adam und Eva alle heute vorkommenden "Rassen" integriert... Es ist ja nur die Frage, welche im allgemeinen Basiscode vorhandenen Merkmale stärker hervortreten. 

Und warum gerade die und nicht die anderen...

Die sogenannte Mikroevolution ist ja nur eine Anpassung an Umweltbedingungen. Dabei werden bereits klar definierte Möglichkeiten genutzt.

Und daß man zu biblischer Zeit annahm, es gab irgendwann mal 2 Menschen, die den Anfang bildeten, liegt in der offensichtlichen Tatsache begründet, daß kein menschliches, lebensfähiges Kind nur ein Elternteil oder eventuell mehr als 2 (bei rein natürlicher Entstehung...) davon hat.

Aber sowohl in der Evolutionslehre als auch im Schöpfungsglaube hatten die ersten Menschen keine (menschlichen) Eltern nötig. Die sind ja stets aus etwas anderem entstanden/ gemacht worden. o.O

Mir erscheint die Erschaffung der Eva jedenfalls als tolles Sinnbild für die erste Zellteilung. Was ist es auch anderes als daß etwas Gleichartiges aus der Seite von etwas bereits Vorhandenem herausgenommen wurde? ;)

Beide Urzellen (=Ureltern) waren also mal nur eine. Daher sind sie auch kompatibel in Sachen Fortpflanzung.

warehouse14

Was beim Menschen unmöglich ist, kann Gott dennoch hinbekommen.


Weil Gott eine erfundene Gestalt ist und sich folglich nicht an logische Beschränkungen halten muss.

Die sogenannte Mikroevolution ist ja nur eine Anpassung an Umweltbedingungen. Dabei werden bereits klar definierte Möglichkeiten genutzt.

Micro- und Makroevolution sind eine reine Erfindung mit keinerlei Basis in der Realität. Es gibt nur Evolution.

Aber sowohl in der Evolutionslehre als auch im Schöpfungsglaube hatten die ersten Menschen keine (menschlichen) Eltern nötig. Die sind ja stets aus etwas anderem entstanden/ gemacht worden.

Evolution ist ein gradueller Prozess. Die Eltern der ersten modernen Menschen waren Menschen minus ein oder zwei Mutationen. Es ist nicht so, das ein Affenweibchen spontan ein Menschenbaby geboren hat.


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@Ryuuk

Weil Gott eine erfundene Gestalt ist und sich folglich nicht an logische Beschränkungen halten muss.

GOTT ist etwas, was DU leider nicht erfassen kannst. Ist Einstein eine erfundene Person? Nein? Woher weißt Du das? 

Du würdest jetzt seine Lehren, seine Erkenntnisse, seine Bücher, seine Zeitgenossen erwähnen, um die Existenz von Einstein zu beweisen, oder nicht?

Nun, dieselben Beweise gibt es auch für GOTT, aber HIER reichen die Beweise nicht?

"Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?"

Augen auf im kosmischen Verkehr......

cheerio

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@Ryuuk

Evolution ist ein gradueller Prozess. Die Eltern der ersten modernen Menschen waren Menschen minus ein oder zwei Mutationen. Es ist nicht so, das ein Affenweibchen spontan ein Menschenbaby geboren hat.

Du argumentierst hier so, als wäre es eine Tatsache. 

Evolution ist keine Tatsache, es ist eine Theorie, und viele wichtigen Details sind bereits falsifiziert. 

Es wäre ehrlicher, Du würdest zukünftig im Konjunktiv schreiben, alles andere ist vermessen und letztlich eher zu Deinem Nachteil, da man den Eindruck bekommst, Du glaubst ungeprüft alles, was Dir die Wissenschaft serviert.

Augen auf im kosmischen Verkehr,,,,,,,cheerio.

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das wir von tieren abstammen, sieht man so richtig schön, wenn man die anderen säugetiere betrachtet......

dass gott nur eine erfindung des menschen selbst ist, dass kann man an der geschichte der religionen aber auch an vielen anderen dingen schön beweisen...............selbst die beschreibungen im alten testament zeigen, dass der gott nie allmächtig und allwissend war, denn wäre er es, müsste er sich nicht selbst von allen dingen überzeugen, die er gehört hat .........und die männlichen säugetiere hätten auch keine brustwarzen, denn die brauchen nur die weibchen..........*g*

bleiben wir beim beispiel der männlichen brustwarzen...........denn der grund, warum der mann auch welche hat, ist genetisch bedingt, denn bis zu einem bestimmten zeitpunkt weiss das embryo nämlich nicht, ob es ein männchen oder weibchen wird und deshalb hat die natur vorsichtigerweise die brustwarzen schon mal eingeplant.............im bezug zu einem allmächtigen gott, der ja das universum erschaffen haben soll, wäre dass also eine kleinigkeit, die gene so zu programmieren, dass nur die weibchen diese dann hätten.........oder hatte gott da einen schlechten programmiertag?..........*g*

es gibt viele beispiel dafür, dass gott nicht existiert bzw. nie allmächtig wäre....beispiel des pangäa..........dieses beispiel bringe ich immer, aber darauf geantwortet hat noch kein gläubiger, warum auch, was soll er dazu auch antworten...............*g*

aber auch hier nocheinmal das beispiel:

wenn gott also allmächtig und allwissend sein soll, wie kann es dann sein, dass dumme naturgesetze sein werk wieder putt machen und er noch nichteinmal was dagegen getan hat, obwohl er es hätte wissen müssen, als gott?..........er hat ja alles erschaffen UND es für gut befunden, also auch die eine riesige landmasse, pangäa genannt, die nun mal nachweislich wirklich existierte..........und aus dieser einen landmasse haben dann dumme, kleine naturgesetze viele inseln und kontinente erschaffen, die zu allen zeiten für schlimme naturkatastrophen sorgen, die absolut NICHTS mit einem göttlichen endgericht oder solches zu tun haben............vulkanausbrüche, erdbeben und flutwellen haben zu allen zeiten lebensformen ausgelöscht und sogar viele viele echte gläubige menschen noch dazu die mit sicherheit hren gott dann angefleht haben und um hilfe baten............und wenn angebliche alles gut war, wie können dann dumme naturgesetze sein werk zerstören?........:)

die menschen entstanden also nicht durch einen erfundenen gott sondern sind das ergebnis von vielen paarungen mit unterschiedlichen arten und der anpassung an die entsprechenden lebensbedingungen, was man dann einfach nur evolution nennt...............:)

Es bringt wohlige Erinnerungen an meine Kindheit, wenn Du Pangäe erwähnst.
Ich kann mich noch an das "Aha"-Erlebnis erinnern, das ich hatte, als mir als Kind auffiel, daß Südamerika wie ein Puzzleteil an Afrika passt...
(und damals wusste ich noch nichts von Kontinentaldrift - hatte aber so eine Ahnung)

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@sarahj

da hat meine antwort ja mal wenigsten einen hier erreicht und was ausgelöst..........*g*

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Als Gott Adam.schuf, übte sie nur.

und woher kommst Du?

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Danke für deine Frage, aber du hast drei Fehler in diesem Denken.

1. Auch religiöse Menschen können an eine Evolution glauben, auch wenn sie - wie du richtig sagst - nur eine Theorie ist. Aber Schöpfungsglaube und Weiterentwicklung der Schöpfung müssen sich nicht zwingend ausschließen.

2. Wenn alle Menschen von Adam und Eva abstammen, heißt das nicht, dass alle Menschen von Adam und Eva gezeugt wurden und werden. Wenn du annimmst, dass Adam und Eva wirklich das erste Menschenpaar war, wieso kann dann die Evolution im Laufe von mehreren tausend Jahren Afrikaner, Asiaten, Indianer und Aborigines entwickelt haben?

3. Das Inzestverbot will für eine gute Vermischung der Gene sorgen, damit evolutionär fehlerhaft gewordene Gene möglichst unschädlich gemacht werden. Wenn wir wiederum Adam und Eva als erstes Menschenpaar annehmen, dann waren ihre Gene fehlerfrei und Inzest daher aus genetischer Sicht völlig unproblematisch.

Ich hoffe, ich konnte dir ein Stück weiterhelfen.

"Nur eine Theorie" lässt mal wieder vermuten, dass du nicht die geringste Ahnung hast, was dieser Begriff aus wissenschaftlicher Sicht bedeutet. 

Evolution ist Fakt. Daran gibt es schon lange keine begründbaren Zweifel mehr, wie an der Atomtheorie oder der Germ Theory of Disease. All diese Theorien sind Fakten.

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@dadita

Ich weiß, die Unteilbarkeit des Atomkerns war auch lange Zeit eine wissenschaftliche Theorie - bis sie widerlegt wurde. Es gehört zu den Kennzeichen von Wissenschaft, dass alles vorläufig ist, solange es nicht positiv bewiesen ist.

Die Evolution hat viele Argumente, die diese Theorie stützen. Aber bewiesen werden konnte sie bis zum heutigen Tag nicht.

Im Übrigen war das eigentlich nur ein Nebenaspekt meiner Antwort...

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Aus den Nachkommen von dem ersten Menschenpaar.

Wegen der Rassenbildung kannst Du Antworten in der Biologie hinsichtlich der genetischen Varianz finden. Unterscheide hierbei Phäno- und Genotyp.

Gemäß der Bibel heirateten die Kinder der Beiden, was später dann nicht mehr zulässig war (auch gemäß der Bibel).  

Religiöse Menschen glauben ja nicht daran. 

Religiöse Menschen glauben nicht an die Evolutionstheorie im Sinne einer religiösen Lehre, die überwiegende Mehrheit der Christen hat aber kein wie auch immer geartetes Problem, die Evolutionstheorie als wissenschaftliche Theorie zu akzeptieren.

Wenn alle von Adam und Eva abstammen, wo kommt der Rest her

Das ist unlogisch. Bei "allen" gibt es keinen Rest. Der sogenannte Rest ist in "allen" bereits enthalten. :-))

Aber egal. Es können theoretisch alle Menschen von Adam und Eva abstammen. Die Menschen haben sich auf der in Urzeiten noch völlig anders aussehenden Erde verstreut. Kontinente haben sich erst nach diesen Völkerwanderungen geteilt, so dass Afrikaner, Australier, Europäer usw. trotzdem alle von Adam und Eva abstammen können (unterstellt, dass die beiden tatsächlich die ersten Menschen waren).

Gemeint war : Adam und Eva sind orientalisch - das heißt, alle Nachfahren MÜSSEN orientalisch sein. Die Wirklichkeit schaut aber anders aus. Der Rest, ist alles was nicht orientalisch ist.

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@EisteePfirsichx

Nein, es müssen nicht alle Menschen orientalisch bleiben. Die Entwicklung ist fortgeschritten. Der Mensch hat sich den unterschiedlichen klimatischen und sonstigen Verhältnissen in seinem 'neuen' Lebensraum angepaßt. Außerdem weiß niemand, ob Adam und Eva orientalisch waren.

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@Mignon2

''Der Mensch hat sich den unterschiedlichen klimatischen und sonstigen Verhältnissen in seinem 'neuen' Lebensraum angepaßt''

Das ist das, was die ET sagt, somit ein Widerspruch zur Religion. Laut religiösen Menschen, ist die ET aka. die Anpassung falsch, und hat nie stattgefunden.

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@EisteePfirsichx

Erkenntnisse über die latente Varianz im Genom des Menschen werden in dem Buch "Das kooperative Gen" recht gut dargestellt. Es handelt sich um ein wissenschaftliches Buch.

Jonnymur schrieb dazu:

Kreationisten erklären das anhand einer Polyvalenz der Grundtypen. So sei bei den unterschiedlichen Ethnien nicht von dem Ergebnis von Mutationen zu sprechen, sondern von durch Gott vorprogrammierten phänotypischen Veränderungen, die irgendwann eintrafen.

Dies kann man so stehen lassen, das Potential für Varianz in den Arten, auch in Rassen zu benennen, ist geradezu unüberschaubar groß, wie die Realität beweist. 

Die Wissenschaft weiß bspw. nur in Ansätzen, was diese Varianz beeinflußt. M. E. (Meines Erachtens) spielen hier Umweltstressoren sehr vielfältiger Art eine Rolle - Klima, soziales Umfeld, Bildung, Ernährung usw. .

Wie dem auch sei, auch bei anderen Arten, z. B. Katzen oder Hunde, kann man anhand der Rassen sehen, welche latente Varianz das Genom der jeweiligen Art Hund oder Katze zu bieten hat, m. E. spricht dies eindeutig GEGEn evolutionäre Zufälle.

Augen auf im kosmischen Verkehr......cheerio.

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Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte
erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte
erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was wissenschaftlich
erforscht wurde, findet in einem gesunden Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute gibt, sind keine
Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten Gewissens
Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später dort weiter
forschen.

Das kommt drauf an welche Christen du fragst. Es gibt eine Gruppe die besagt das Afrikaner, Asiaten ect. jeweils von einem der Söhne abstammen.

Wie soll das gehen? Wenn zwei europäische Menschen ein Kind kriegen(und keine 'Vermischung' stattfindet), wird es auch europäisch aussehen, und nicht asiatisch, afrikanisch etc.

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@EisteePfirsichx

das geht weil sich der Hauttyp nach einigen Generationen den Umweltbedingungen anpasst

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@EisteePfirsichx

Ich hab nie gesagt, das das irgendeinen Sinn macht. Und es macht auch keinen, außer man rechnet Evolution mit ein. 

Wie Newcomer sagt, im Laufe der Zeit würden sich die Menschen an die jeweilige Umgebung anpassen. 

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@newcomer

''das geht weil sich der Hauttyp nach einigen Generationen den Umweltbedingungen anpasst''

Hauttyp? Der Europäer unterscheidet sich durch vieles mehr von anderen, als der nur durch den Hauttypen ;)

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