Finde ich eine klasse Idee. So muss ich mich nicht mehr ärgern, wenn ich angehupt werde und beauche auch den Einsatzwagen nicht mehr Platz machen, wenn ich sie nicht höre.

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Rika... Dir fallen doch sonst immer so gute Fragen ein. Die hier hattest du doch schonmal gestellt, oder irre ich mich?

Was soll man denn überhaupt darauf antworten? Der eine ist ein Fantasieprodukt (ein ziemlich krankes und perverses, wie ich finde) und über den anderen wissen wir viel zu wenig, um sein Leben oder seine Fertigkeiten zu rekonstruieren. Und jetzt soll ich dir sagen, wie ein simulierter Kampf ausgehen würde? Jede Antwort, die ich dir geben könnte, wäre eine aus einem weiten und bunten Reich der Spekulationen. =)

Aber na guuuuuuuuut... Weil du es bist springe ich mal über meinen Schatten und wage mich ins finstere Spekulationistan.

Wenn ich mich an die zwar tricktechnisch toll animierten, aber aus Sicht der Wissenschaft ausgesprochen schlecht und grauenhaft falsch dargestellten Filmmonster richtig erinnere, hat der Film-Spinosaurus dem Film-T-rex in einem wenige Filmsekunden dauernden Kampf das Genick gebrochen. Geradeschon beiläufig, könnte man meinen. Der Indominus hatte es trotz seiner scharfen Krallen da doch erheblich schwerer. Zwar hatte Rexy noch die Unterstützung von den Film-Raptoren und einem Film-Mosasaurus, aber der Indominus hat trotzdem keine besonders gute Figur gemacht. Schließlich war er es, der am Ende gefressen wurde. Ich würde also auf den Film-Spinosaurus tippen.

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Aus der La Colonia Formation, wo Carnotaurus vor 69Millionen Jahren lebte, sind derzeit nur Fossilien von Schildkröten, Fischen, einigen Säugetieren, Krokodilen, Plesiosauriern und Vögeln bekannt, aber keine anderen Dinosaurier. Bestimmt hat es neben Carnotaurus in seinem Lebensraum noch andere Dinosaurier gegeben, aber welche es waren, im welchem Verhältnis diese zueinander standen und ob es vielleicht sogar einen größeren Theropoden als Carnotaurus dort gab, vor dem er sich in Acht nehmen musste, ist derzeit noch ein Geheimnis.

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Mikroorganismen gibt es auch in lehmiger, harter Erde, also kannst du deine Katze ruhig darin beerdigen. Vielleicht dauert die Verwesung etwas länger als in feuchterem Boden, aber mach dir keine Sorgen, die Natur wird schon ihre Arbeit machen. Blumenerde und Sägemehl brauchst du nicht extra. Und du kannst die Katze auch in einen Pappkarton legen, das wird die Verwesung nicht aufhalten.

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An alle, die hier so groß und deutlich JA schreiben: Bitte mal ein Beispiel nennen. Könnt ihr nicht? Ach... wohl wieder nur kluggeschissen, ohne Hintergrundwissen zu haben. Wie ich das immer liebe bei solchen Fragen...

Alle Ptrerosaurier, die man bislang gefunden hat, hatten eines gemeinsam: Sie lebten durchweg als Beutegreifer und ernährten sich von Fleisch, Flisch, Insekten oder Krebstieren. Die meisten von ihnen waren Jäger, eine Art, der gut bekannte Pterodaustro aus Südamerika, hatte einen merkwürdigen Kamm aus langen, elastischen "Zähnen", die einen Filtrierapparat bildeten, der in etwa so ähnlich funktionierte wie der eines heutigen Flamingos und dazu diente, Kleinkrebse aus dem Wasser zu seihen. Einen pflanzen- oder früchtefressenden Pterosaurier hat man noch nicht gefunden.

Die meisten Pterosaurier hatten allerdings noch etwas gemeinsam: Beinahe alle Arten (bis auf einige große Azhdarchiden wie Quetzalcoatlus) lebten in der Nähe von Gewässern. Dort sind die Fossilierungsbedingungen sehr gut, denn die Chance ist hoch, dass das Tier auf irgendeinem Wege in den Schlamm oder Schlick gerät und dort schnell von Sedimeten bedeckt wird. Stirbt ein Flugsaurier allerdings weiter landeinwärts, dann sind seine Chancen, zu einem Fossil zu werden, außerordentlich schlecht. Ptrerosaurier hatten dünne, hohle Knochen, die rasch verwesten oder von Aasfressern am Stück verschlungen wurden.

Natürlich hat es überwiegend die Pterosaurier ans Wasser verschlagen, die auch dort lebten und auf Nahrungssuche gingen. Hätte es einen pflanzenfressenden Pterosaurier gegeben, gäbe es für ihn kaum einen Grund, sich längere Zeit an einem Fluss, einem See oder gar dem Meer aufzuhalten. Es ist also möglich, dass es sie doch gab, und man sie bislang noch nicht entdeckt hat und vielleicht wegen der geringen Wahrscheinlichkeit, dass sie erhalten geblieben sind, auch niemals entdecken wird.

Ich bin trotzdem der Ansicht, dass es niemals pflanzenfressende Pterosaurier gab. Aus einem ganz einfachen Grund: Es gab in ihrer Blütezeit noch keine Pflanzen, die sie hätten fressen können! Laub und Blätter erfordern einen langen Verdauungstrakt, und den kann sich kein Tier leisten, wenn es dabei flugfähig bleiben will. Heutige pflanzenfressende Vögel ernähren sich deshalb überwiegend von leicht verdaulichen Früchten und stärkehaltigen Samen. Solche Samen und Früchte werden aber vor allem von bedecktsamigen Blütenpflanzen (Angiospermiae) hervorgebracht, und diese entwickelten sich erst in der frühen Kreidezeit, als die Pterosaurier bereits nach und nach die Lufträume an die Vögel verloren geben mussten. Wahrscheinlich haben Vögel die ökologische Nische für die neue Nahrungsquelle zuerst genutzt und sich zu Pflanzenfressern und Gemischtköstlern entwickelt, was ihnen einen evolutionären Vorteil gegenüber den Pterosauriern verschafft hat.

Pflanzenfressende Pterosaurier sind deshalb wenn überhaupt nur in der Kreidezeit vorstellbar - aber wegen der Konkurrenz zu den Vögeln halte ich es für wenig wahrscheinlich, dass es sie gab.

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Es gibt keine Werwölfe. Wer immer dir das erzählt hat oder wo immer du das gelesen haben willst, hat dir keinen Wolf, sondern einen ganz dicken Bären aufgebunden. Wenn du weiter an diesem Schwachsinn festhältst, wird dir dieser Wahn wahrscheinlich in naher Zukunft einen längeren unfreiwilligen Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt einbringen. Also bitte Augen aufmachen, eigenes Ich akzeptieren und anfangen im Hier und Jetzt zu leben.

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Eher weniger. Natürlich lässt ein großer Beutegreifer niemals eine Gelegenheit aus, um an Nahrung zu kommen, also würde Charcharodontosaurus schon einen Fisch gefressen haben, wenn sich ihm die Gelegenheit geboten hätte. Aber um aktiv nach ihnen zu jagen hatte er den falschen Körperbau. Sein Schädel war verhältnismäßig kurz und wuchtig, seine Zähne waren trotz des Namens eher zum Zerreißen von Beutetieren geeignet als dazu, glitschige Fische festzuhalten. Seine Beinmuskulatur war außerdem für lange Wegstrecken konzipiert und gelegentliche Sprints, was eher für einen Pirschjäger spricht als für einen Angler. In Ufernähe hätten die dreizehigen, schlanken Füße des Charcharodontosaurus keinen besonders guten Halt gefunden oder hätten sein Gewicht von über 6 Tonnen angemessen verteilen können, erst recht nicht auf schlammigem oder lehmigen Untergrund. Hier hätte Charcharodontosaurus leicht stürzen und sich ernsthaft verletzten können.

Spinosaurus war wahrscheinlich viel besser an ein Leben in Sümpfen, an Flussufern und an der Küste angepasst, und da man seine Überreste zusammen mit Fossilien des Onchopristis, einem 8m langern Sägefisch gefunden hat, wird er diesen wohl in den Kanälen der weitläufigen Mangrowensümpfe aufgelauert haben. Dass dort zwei Theropodengattungen auf die Jagd gingen, ist auch aus Selektionsgründen unwahrscheinlich: teilen zwei unterschiedliche Spezies die gleiche ökologische Nische, wird die eine die andere über kurz oder lang verdrängen - und ergeschichtlich gesehen sind diese Zeiträume wirklich ausgesprochen kurz. Spinosaurus und Charcharodontosaurus lebten allerdings mehrere Millionen Jahre gemeinsam im gleichen Lebensraum, was ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass sie unterschiedliche Beute bevorzugt haben und sich äußerst selten in die Quere gekommen sind. Charcharodontosaurus jagte Ornithopoden wie Ouranosaurus und Sauropoden wie Paralititan und überließ das Angeln dem größeren Spinosaurus.

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Ein Kampf zwischen diesen beiden Dinosauriern hätte aus mehreren Gründen niemals stattgefunden. Der naheliegendste ist natürlich, dass die beiden zu völlig unterschiedlichen Zeiten auf unterschiedlichen Kontinenten lebten. Tyrannosaurus lebte im westlichen Nordamerika vor 67 Millionen Jahren, Spinosaurus viel früher vor 99 Millionrn Jahren in Nordafrika.

Selbst wenn man die beiden mit einer Zeitmaschine in ein und denselben Lebensraum verfrachten würde, würden sie sich aus dem Weg gehen. Spinosaurus ernährte sich überwiegend von Fischen und verhielt sich wohl eher wie ein heutiger Bär, während Tyrannosaurus ein Rudeljäger war wie ein heutiger Wolf. Wölfe und Bären geraten in der heutigen Zeit auch nicht aneinander, auch wenn sie im selben Lebensraum leben. 

Dir einzigen Konflikte könnte es geben, wenn der eine dem Nachwuchs des anderen zu nahe kommt. Aber hier wäre der Ausgang einer urzeitlichen Schlacht auch mehr als ungewiss. Wie kräftig die Arme des Spinosaurus tatsächlich waren, wissen wir nicht, denn es wurden bislang noch keine gefunden. Überhaupt ist Spinosaurus ein sehr geheimnisvoller Dinosaurier, dessen Überreste mehr als spärlich sind. Wir kennen nur Zähne, Teile des Schädel, einige Rückenwirbel und ein paar Rippen. Nicht einmal seine genauen Ausmaße sind uns bekannt, sie können nur geschätzt werden. Zwischen 12 und 18m Länge wurden bereits alle möglichen Werte geschätzt.

Tyrannosaurus ist dagegen der am besten erforschte Dinosaurier der Welt. Wir wissen genau, wie groß er wurde, wie enorm stark sein Biss war, welche Beute er jagte und sogar, wie er sich innerhalb seines Rudels verhielt. Große Beutetiere wie Triceratops und Edmontosaurus standen auf seinem Speiseplan, also war er durchaus in der Lage, große Tiere zu überwältigen. Ich nehme mal ganz stark an, dass auch ein Spinosaurus trotz seiner Größe kaum eine Chance gegen einen Tyrannosaurus gehabt hätte, erst recht nicht gegen eine ganze Familie. Trotzdem bleibt es nichts als Spekulation.

Zur Filmszene braucht man nur eines sagen: spätestens als Tyrannosaurus den Spinosaurus im Genick gepackt hatte, hätte der Kampf zuende sein müssen. Tyrannosaurus biss mit der Kraft von mehr als 13 Tonnen zu. Seine Zähne waren nicht zum zerreißen und zerschneiden gemacht, sondern zum zerquetschen und erdolchen. Seine Kiefer wirkten wie ein Schraubstock: was einmal hineingeriet, hatte keine Chance mehr zu etwischen. Auch nicht ein großer gleischfressenser Dinosaurier wie Spinosaurus.

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Die Troodontiden hatten im Verhältnis zu ihrem Korpergewicht die größten Gehirne aller Dinosaurier, dicht gefolgt von den Dromaeosauriden (Raptoren). Man hat schon früh versucht, die Intelligenz bei diesen Tieren zu schätzen, hat dabei jedoch immer recht bizarre Werte bekommen, welche diese Dinosaurier kaum intelligenter als ein Schaf haben aussehen lassen. Dies passte damals schon in das allgemeine Bild über die Dinosaurier, die gemeinhin als dumm und träge galten - und wenn der intelligenteste Dinosaurier gerade mal an ein Schaf heran kam, dann passt das ja: zu dumm um sich anzupassen, also alle ausgestorben.

Jetzt kommt das große Aber: die Wissenschaftler machten den Fehler, die ernittelten Verhältnisse zwischen Körpergewicht und Größe mit den Werten von Säugetieren zu vergleichen. Ein Säugetiergehirn ist jedoch ganz anders aufgebaut als das eines Dinosauriers, denn ihre Sinnesverarbeitung hat mit großer Wahrscheinlichkeit eher funktioniert wie die eines Vogels oder eines Krokodils. Wenn man die Werte nun mit denen von Vögeln vergleicht, so waren Troodontiden in etwa so intelligent wie ein Rabe oder ein Papagei, und diese Tiere gehören zu den intelligentesten Tieren auf unserem Planeten!

Eine weitere Studie, die dieses Jahr veröffentlicht wurde, könnte dich ebenfalls interessieren: von Timurlengia, einem frühen Verwandten des Tyrannosaurus, wurde der gut erhaltene Hirnschädel untersucht und das überraschende Ergebnis erbracht, dass auch die Tyrannosauroiden viel intelligenter als andere große Theropoden wie Allosaurus und Spinosaurus gewesen sind und gut entwickelte, vogelähnliche Gehirne hatten.

Das Bild der Dinosaurier als dumme, reptilienartige und anpassungsunfähige Geschöpfe muss angesichts solcher Studien revidiert werden und gehört in den Mülleimer.

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Tiger sind gefährliche Raub-, eindrucksvolle Wild- aber ganz bestimmt keine Kuscheltiere. Wahre Natur- und Tierfreunde können du und deine Freundin ja nicht sein, denn als solche würdet ihr die Tiere nur aus sicherer Entfernung beobachten, sie respektieren und sie in Ruhe lassen. Schenk deiner Freundin doch einen Plüschtiger und einen Gutschein für einen Zoobesuch, am besten mit Führung. Dann kommt ihr auch nah an die Tiere ran und lernt sicher viele nützliche Informationen über eure Lieblingstiere.

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Kaum zu glauben, dass es diese Spinner auch hierher geschafft haben.

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Es war einmal ein tiefer, dunkler Wald. In diesem Wald lebten eine Menge Bären und Bärinnen. Unter ihnen war auch ein großer, dicker Bär mit extrem schlechtem Atem und noch schlechterem Charakter. Weil niemand diesen dicken Bären mit dem üblen Mundgeruch leiden konnte, wollte auch keine der Bärinnen etwas mit ihm zu tun haben. Also hatte der Bär niemals Sex, was ihn noch bösartiger machte. Mehrmals in der Woche packte den Bären ein gewaltiger Wutanfall, den er gern an anderen Tieren ausließ. Am liebsten jedoch an dem kleinen Hasen, der am Waldrand in der Nähe des Flussufers lebte.

Jedes Mal, wenn der Bär einen seiner Wutanfälle hatte, machte er sich auf den Weg zum Flussufer, fing den Hasen ein, packte ihn an den Ohren und begann, das arme Tier gnadenlos zu verprügeln. Wenn der Körper des Hasen an den Ohren hin und her baumelte, sein Schädel nach links und recht geschlagen wurde und vor allem, wenn das Häschen begann, kläglich und erbärmlich zu weinen, dann fing der Bär an, sich etwas besser zu fühlen. Den Zorn, den er täglich in sich trug, konnte er nur auf diese Weise herauslassen.

Eines Tages, als der Bär mal wieder so richtig miese Laune hatte und den armen Hasen gerade wieder an den Ohren gepackt hatte, da tat es "Puf" und eine gute Fee stand vor den beiden. Verdutzt sahen beide, der Bär und sein Opfer, die wunderschöne Fee an, die sogleich das Wort an sie richtete:

"Haltet ein, ihr beiden! Seht, es ist doch ein viel zu schöner Tag, um sich gegenseitig die Fresse zu polieren. Versucht doch lieber, euch zu vertragen und dieses wunderbare Wetter zu genießen. Damit euch das leichter fällt, gewähre ich jedem von Euch drei Wünsche. Und du, mein Dicker, darfst anfangen."

Der Bär ließ den Hasen rücksichtslos fallen, kratzte sich am Kopf und überlegte. Er brauchte nicht lange, da fiel ihm auch schon ein, was er sich wünschen sollte:

"Ich wünsche mir, das im ganzen Wald alle Bären zu Bärinnen werden, und dass die alle auf mich stehen."

Die Fee schwang ihren Zauberstab, und der Wunsch des Bären erfüllte sich. Im Bruchteil einer Sekunde waren alle männlichen Bären zu attraktiven Bärinnen geworden. Und alle verliebten sich sogleich in den einstmals so unbelibten dicken Bären mit dem schlechten Mundgeruch.

Nun war es an dem Hasen, einen Wunsch zu äußern. Auch er brauchte nicht lang, bis ihm etwas einfiel.

"I...I...Ich wünfe mir ein fönen, grofen Motorradhelm. Damit daf nift immer fo weh tut, wenn der Bär mich haut."

Die Fee wedelte mit ihrem Zauberstab, und der Hase erhielt, was er begehrte.

Noch bevor der Hase sich seines Geschenkes annehmen konnte, schob ihn der Bär unsanft beiseite und drängte erneut zu der guten Fee.

"Ich wünsche mir, dass auch im Nachbarwald alle Bären zu Bärinnen werden. Und auch die sollen mich alle heiß finden!"

Die Fee zuckte mit den Schultern, schwanz ihren Stab, und es geschah alles zum Wunsch des Bären.

"U... u... und ich wünfe mir ein fönef grofef Motorrad, fo mit einer Befleunigung von jetzt auf kawusch, damit ich viel fneller bin als der Bär und der mich nicht mehr kriegt, wenn er mich hauen will!"

Dem Bären begannen die Augen zu glitztern, allerdings nicht wegen des Motorrads des Hasen, dass gerade angesaust kam, sondern nur, weil er in Gedanken bereits bei seinem letzten Wunsch war.

"Ich will, dass auf der ganzen Welt alle Bären zu Bärinnen werden, und dass die alle, alle, ALLE auf mich stehen. Nur auf mich!", rief der Bär gierig und begann bei dem Gedanken daran bereits zu sabbern.

Während die Fee noch ihren Zauberstab schwang, setzte sich der Hase seinen Motorradhelm auf. Dann schwang er sich auf seine neue Maschine, startete den Motor und fuhr mit den Worten davon:

"U... u... und mit meinem letften Wunf wünfe ich mir, daff diefer fette, häfliche Dreckfbär fwul wird!"

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Eine Idee kann und möchte ich dir auch nicht geben, weil ich selbst Geschichten bzw. Bücher schreibe und natürlich nicht das aus der Hand gebe, was ich selbst ggf. verwenden möchte. Das wird auch kein anderer Autor tun. Es ist wie bei den Zauberern, die verraen auch nicht ihre Tricks.

Ich kann dir aber gerne meine Inspirationsmethoden nennen. Die meisten Geschichten, Handlungsstränge und Wendungen fallen mir auf ausgedehnten Spaziergängen ein. Wenn man zur Ruhe kommt und niemand da ist, der einen stört, ist das ein guter Quell für die Kreativität. Außerdem habe ich immer Zettel und Stift auf meinem Nachttisch liegen: Manchmal fallen mir richtig gute Sachen auch im Traum ein, und wenn ich sie dann gleich nach dem Aufwachen aufschreibe, sind sie auf Papier - sonst vergesse ich das, was ich geträumt habe, immer ganz schnell wieder. Andere Autoren nehmen auch Stoff aus den Nachrichten als Inspiration, lassen sich durch Musik beruhigen um kreativ zu werden oder schreiben eigene Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit nieder, schmücken sie aus und wandeln sie zu einer Geschichte um. Wichtig ist, dass du wirklich zur Ruhe kommst und auch Zeit hast, deine Ideen aufzuschreiben. Man kann eine Gute Idee für eine Geschichte nicht erzwingen.

Ich hoffe, diese Antwort hilft dir, auf eigene Ideen zu kommen. Wenn du die Idee von jemandem anders klaust oder eine Idee, die dir hier jemand schreibt, verwendest, wäre das doch nicht deine eigene Leistung. Und aus so etwas Fremden, zu dem dir der persönliche Bezug fehlt, kann bestimmt nichts Gutes entstehen.

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Stört mich auch unglaublich. Bei "ein" und "einen" fängt es an, geht bei "seit" und "seid" weiter und hört auch bei "wie" und "als" und "der einzig(st)e" noch nicht auf. Die Schreibhefte und Unterrichtsmappen von den meisten Schülern lesen sich selbst bei Gymnasiasten der Oberstufe heutzutage wie das Malbuch eines Sechsjährigen. 

Und ich ahne auch, woran das liegt: in den Schulen wird immer weniger Wert auf Rechtschreibung gelegt. Grammatik wird nur am Rande unterrichtet und nicht mehr intensiv geübt. Außer im Fach Deutsch darf nirgends die Rechtschreibung als Formnote mit in die Bewertung einfließen (was ich eigentlich auch richtig finde). 

Nicht einmal bei Präsentationen, noch nicht mal bei solchen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, wird auf korrekte Orthographie gelegt, wie ich jüngst am letzten Tag der offenen Tür an unserer ortsansässigen Schule feststellen durfte: beinahe jedes Plakat, welches die Schüler von Klasse 5 bis 10 ausgestellt hatten, wies mehr als zehn Rechtschreib- und Grammatikfehler auf. Das kann man meiner Meinung nach nur als erbärmlich und als eine Schande für eine deutsche Realschule bezeichnen. Und nein, ich möchte nicht polemisieren oder habe gar übertrieben, es war eine ganz neutrale Beobachtung gepaart mit meinen persönlichen Gedanken dazu.

Woran liegt es nun, dass sie Schüler so schlecht in Deutsch geworden sind und es ihnen sogar völlig gleichgültig ist? Das ist natürlich weder die Schuld der "faulen" Schüler noch der "unfähigen" Lehrer, sondern ganz klar den Lehrplänen geschuldet, die nun andere Prioritäten setzen als noch vor 15 Jahren. Dass unsere Kinder hierdurch den Bezug zu ihrer Muttersprache völlig verlieren und bei fehlender Beherrschung dieser als ungebildet und faul erscheinen, ist den Zuständigen entweder nicht klar, völlig egal oder sogar geplante Absicht. Ein dummes Volk regiert sich leicht, könnte man spitz sagen.

Ein weiterer Grund, vielleicht der noch entscheidendere, dürfte aber die ständige Nutzung von Kommunikationsgeräten sein: Schon sehr junge Menschen kommunizieren heute die meiste Zeit über nicht verbal, sondern mittels mobiler Nachrichtendienste wie Whatsapp. Da hier keine Rechtschreibordnung gilt und jeder schreibt, wie es ihm beliebt, wird das, was in der Schule noch vom Rechtschreib- und Grammatikunterricht übrig geblieben ist, schnell wieder verlernt - weil man es eben nicht braucht. Wenn jeder so schreibt und die gleichen Fehler macht, fallen diese Fehler erstens nicht auf und zweitens auch nicht ins Gewicht. 

Es müssen dringend Konzepte und vor allem zuerst ein Bewusstsein geschaffen werden, dass die Beherrschung der Muttersprache in Wort und Schrift etwas Grundlegendes und Selbstverständliches und ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur ist. Ohne dieses Bewusstsein werden wir sie auf lange Sicht nämlich verlieren. 

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Ich frage mich zwar, warum du das möchtest, aber an sich spricht nichts dagegen. Du kannst tragen, was du möchtest. Wir leben in einem freien Land.

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Ein vollständiger Spinosaurus wurde tatsächlich noch nicht gefunden. Aber Zähne gibt es von ihm schon einige. Das liegt unter anderem daran, dass die Zähne sie härteste Substanz im Körper sind und sich gut zur Versteinerung eignen, weshalb Zähne die häufigsten Fossilien von Landtieren sind. 

In Nordafrika, wo er damals lebte, gibt es einen blühenden Handel mit Fossilien aller Art. Und auch Spinosaurus-Zähne können dabei sein. Es ist allerdings ein für die Wissenschaft schädliches Geschäft, dass man als an der Urzeit interessierter Mensch auf keinen Fall unterstützen sollte.

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Kann man tatsächlich. Spinosaurus lebte in Nordafrika. Fossilienjäger können dort ohne Einschränkungen Fossilien aller Art sammeln und ihre Entdeckungen auch verkaufen. Das ist dort eine rechtliche Grauzone. 

Aus der Sicht eines Wissenschaftlers kann ich so einen unbedachten Handel mit Schätzen aus der Vergangenheit aber nicht gutheißen. Durch Fossilienjäger verlieren echte Wissenschaftler die Möglichkeit, an dem Material zu forschen, was besonders schade ist, wenn es um Fossilien von so seltenen Tieren wie dem Spinosaurus geht. Man kann hinterher kaum noch zurückverfolgen, von wo der Fund genau stammt und nachsehen, ob dort nicht noch andere Überreste liegen. Und im privaten Handel verschwinden so auch Fundstücke, die für die Wissenschaft von besonderer Bedeutung sein könnten.

Ich möchte dir also raten und dich bitten, diesen Handel nicht zu unterstützen. 

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Für einen ausgewachsenen Tyrannosaurus mit einem Gewicht von über 6 Tonnen konnte ein Sturz in der Tat gefährlich gewesen sein. Allerdings nicht, weil er nicht die Kraft gehabt hätte, wieder aufzustehen. Seine Arme waren zwar klein, aber ungeheuer kräftig. Für einen einzigen Push Up hatten sie genug Power (nach Berechnungen der Wissenschaftler mindestens ein Stemmgewicht von 400 kg pro Arm), und den musste Tyrannosaurus an jedem Tag mindestens einmal machen, um nach dem Schlafen aufzustehen.

Der Sturz wäre vielmehr deshalb ein Problem, weil durch das enorme Gewicht innere Verletzungen eine Folge gewesen sein könnten. Große Tyrannosauriden hatten auch auf der Unterseite ihres Bauches Rippen, die ihm zusätzliche Stabilität verliehen und vor solchen Verletzungen schützten. Viele Tyrannosaurus-Skelette weisen Verletzungen an eben diesen Knochen auf, die mit großer Wahrscheinlichkeit bei Stürzen entstanden sind. Da die meisten Knochen aber wieder verheilt waren, lange bevor die Tiere starben, bedeutet das, dass sie die Stürze meist überlebten und auch wieder aufgestanden sind.

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