Evolutionstheorie eine Lüge?

38 Antworten

Um eine Lüge als solche zu entlarven, gibt es zwei Möglichkeiten. Eine davon ist absolut sicher, die andere beinhaltet immer ein relatives Risiko, doch einem Irrtum aufzuliegen: Die sichere Möglichkeit: Du findest selbst die Wahrheit heraus. Die unsichere Möglichkeit: Du arbeitest dich von hinten an die vermeintliche Lüge heran, findest heraus, wo die Motive für die Lüge liegen könnten und wer etwas von der Lüge hat.

Wenn du die Evolutionstheorie für eine Lüge hältst, solltest du also zuerst versuchen, die Wahrheit selbst zu überprüfen. Dazu ist es aber nötig, die Evolutionstheorie zuerst einmal zu verstehen. Somit musst du die Aussagen dieser wissenschafltlichen Theorie erst einmal verinnerlichen: Was soll Evolution überhaupt sein? Wie erklärt die Evolutionstheorie dieses Phänomen? Und was sind vielleicht Vorurteile oder Falschinformationen, die du selbst mal über die Evolutionstheorie gehört hast, aber gar nicht dazu gehören und ihr von ihren Gegnern in den "Mund" gelegt wurden? Mach dir dann erst einmal selbst Gedanken darüber, ob vielleicht doch alles ganz logisch nachvollziehbar ist, was die Evolutionstheorie aussagt. Vielleicht helfen dir die unten angehängten Videos dabei, einen Einstieg in das Thema zu finden.

Als nächstes gehe von hinten an die Evolutionstheorie heran. Eine Lüge muss für den, der sie ausspricht, immer einen Zweck erfüllen, einen unmittelbaren Nutzen haben. Also ist zuerst die Frage: wer hat etwas davon, Menschen mit der Evolutionstheorie anzulügen? Das entscheidende Motiv bei vielen Lügen ist vor allem Geld. Jemand, der lügt, möchte aus seiner Lüge meist einen finanziellen Vorteil erzielen. Daher wäre es zuerst ein wichtiger Schritt zu überprüfen, ob sich jemand mit der Evolutionstheorie eine goldene Nase verdient.

Die Hauptverfechter der Evolutionstheorie sind natürlich Wissenschaftler: Biologen, Paläontologen und Genetiker. Doch von diesen ist bislang kaum jemand zum Millionär geworden. Die meisten dieser Akademiker sind ganz normale Leute der oberen Mittelschicht, die sich vielleicht ein Einfamilienhaus mit Pool leisten können, aber nicht in Luxusvillas wohnen oder teure Sportwagen fahren. Mit der Evolutionstheorie ist also noch niemand reich geworden. Ich finde persönlicn beim besten Willen und bei aller Mühe kein Motiv, das eine groß angelegte und von so vielen Menschen geteilte Lüge rechtfertigen würde. Kannst du mir eines präsentieren?

Da wir mit der Motivsuche bei der Seite der "Evolutionisten" nun gescheitert sind, sollten wir die von dir angeführte "Wahrheit" genauso krititisch unter die Lupe nehmen wie die "Lüge". Denn bis zu diesem Zeitpunkt gibt es ja streng genommen noch gar keine Wahrheiten und Lügen, sondern nur zwei Behauptungen, die einander gegenüberstehen. Es liegt also an uns, beide fair und vor allem gleich zu behandeln, wenn wir wirklich die Wahrheit herausfinden wollen.

Als Alternative hast du die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel präsentiert. Warum du diese Geschichte als Wahrheit akzeptierst und die Evolutionstheorie nicht, hast du leider nicht mit dazugeschrieben, also habe ich keinen Anhaltspunkt, den ich dir auf seinen Wahrheitsgehalt überprüfen kann. Deshalb muss ich jetzt sofort mit der Motivsuche weitermachen: Wer hat etwas davon, die Schöpfungsgeschichte als Wahrheit zu verkaufen? Und gibt es Millionäre, die von dieser Geschichte leben?

Und hier hagelt es Ja-Antworten. Die Schöpfungsgeschichte wird ausschließlich von Leuten vertreten, die ein politisches Ziel verfolgen. Sie haben ein ausgearbeitetes ideologisches Programm, das sie verfolgen. Sie bringen Menschen dazu, für sie zu spenden, sie verkaufen eine Idee und vermarkten sie erfolgreich. Und in manchen Staaten - besonders in den U.S.A. nehmen diese Menschen einen entscheidenden Einfluss auf die Politik. Viele führende Kreationisten sind auf diesem Wege reich geworden, sie manipulieren und kontrollieren andere Menschen und haben ungeheure Macht über sie. Auch über dich! Stell dir selbst mal die Frage, ob es Leute gibt, die von deinem blinden Eifer etwas haben. Ich verspreche dir, du wirst fündig, wenn du noch nicht mal lange suchst.

Eine weitere wichtige Möglichkeit, die es gibt, um eine Lüge zu erkennen, ist der Blick auf die Konsequenzen, wenn man ihr entgegenruft: "Du spinnst doch!" Ein Lügner tut dann alles dafür, um seine Lüge aufrechtzuerhalten und er wendet oft sogar Gewalt an, damit sein Kartenhaus nicht zusammenfällt. Überlege einmal, welche Konsequenzen es für dich hätte, wenn du einem Vertreter der Evolutionstheorie entgegenrufst, dass er ein Lügner sei. Das hast du hier ja sogar in der Frage getan, also sieh dich in den Antworten mal genauer um: Hat dich jemand bedroht? Hat dir jemand in Aussicht gestellt dass du negative Konsequenzen erfährst, wenn du weiter an deiner "Wahrheit" festhältst? Hat dich jemand mit Gewalt oder weiteren Lügen dazu bringen wollen, aufzugeben? Hat dir jemand dafür irgendwelche Versprechungen gemacht, wenn du auf seine "Seite" zurückkommst oder dir sogar eine Belohnung versprochen? Das sind alles Methoden von Lügnern.

Und diese Methoden findest du wieder nur bei den Kreationisten: Wenn du sagst, die Schöpfung sei erfunden, versuchen sie mit allen Mitteln, dich zu überreden, davon abzuschwören. Wenn du dann immer noch sagst, die Schöpfung sei erfunden, versucht man dich mit Versprechungen vom ewigen Himmelreich zu ködern. Wenn du dann immer noch sagst, die Schöpfung sei erfunden, droht man dir mit dem Feuer der Hölle. Und wenn du dann immer noch sagst, die Schöpfung sei erfunden, schmeißen sie dich aus ihrer Gemeinde raus. Ein Evolutionist dagegen würde dir meist nur auf die Schulter klopfen und sagen: "Dann glaub halt, was du willst, mein Bester." Er würde deshalb aber bestimmt nicht darüber nachdenken, dich zu bedrohen oder als dein Freund sogar den Kontakt zu dir abzubrechen.

Ich denke doch, du kannst selbst entscheiden, wie du zur Wahrheit gelangst und herausfinden, wer dich belügt. Hier nun die versprochenen Videos:

https://www.youtube.com/watch?v=R3HnPLNMAHs

https://www.youtube.com/watch?v=JAQQX0zaSU0

Woher ich das weiß:Hobby – Jahrelange Begeisterung für die Natur und ihre Bewohner.

Um deine "Frage" zu beantworten, nein ist sie nicht, sondern eine naturwissenschaftliche Modellvorstellung, die alle gesammelten Daten in einen sinnvollen Zusammenhang bringt und die genaueste, plausibelste und mit Ergebnissen aus den meisten Teildisziplinen der Naturwissenschaften im Einklang stehende Erklärung für die Entstehung der Artenvielfalt ist!

Kurz, für die Evolution gibt es Belege, die nicht geleugnet werden können, höchstens von Queerköpfen nicht gewusst oder bewusst verleugnet!

Nein, der Adam und Eva Mythos ist nichts weiter als irgend eine Behauptung von irgendwem ohne auch nur den Hauch eines Beweises, dazu mit den Naturwissenschaften im Widerspruch, und nein, die Bibel ist kein Beweis für irgendwas ;)

Ein "Christ" der den Kreationismus braucht um zu Glauben ist ein wertloser Christ mit einem sehr schwachen Glauben, denn er muss sich selbst belügen um seinen Glauben an Gott aufrecht zu erhalten, er könnte nicht glauben wenn er die Evolutionstheorie anerkennt, da gibt es viele Christen, die bescheid wissen und trotzdem glauben, deren Glauben ist so stark, dass sie sich selbst nicht belügen müssen und keine Angst vor Wissen haben!

Denk mal drüber nach ;)

ist ein wertloser Christ

Das geht aber zu weit.

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@Franz1957

Ich denke mal, Lazybear wollte hier mit dem Wort "wertlos" nicht auf den Menschen, also den Gläubigen direkt zielen und ihm seinen menschlichen Wert oder seine Würde absprechen. Das "wertlos" bezog sich eher auf den Glauben der Kreationisten als "wertlose Christen", deren Standpunkt wegen der offensichtlichen Falschheit und leichten Widerlegbarkeit keinen Wert innehat und deshalb ein gelebter, wertloser Lügenglaube ist.

So eine Äußerung geht keineswegs zu weit, denn sie ist absolut nachvollziehbar.

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Nein, es ist meiner Meinung nach, das Kind beim Namen genannt!

Ich bekämpfe Ignoranz und verteile keinen Zucker! Lg

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@Lazybear

Dann könnte man auch hingehen und sagen du bist ein wertloser Diskussionspartner weil du diese Dinge nicht neutral ausdrücken kannst.

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Und jemand der so einfältig ist, anzunehmen, man packe mal Nichts in ein Vakuum und warte 1 Mio. Jahre; dann habe sich alles perfekt aufeinander abgestimmt von selbst entwickelt, was ist dann der?

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@Marauer
Und jemand der so einfältig ist, anzunehmen, man packe mal Nichts in ein Vakuum und warte 1 Mio. Jahre; dann habe sich alles perfekt aufeinander abgestimmt von selbst entwickelt, was ist dann der?

Kann ich dir nicht sagen, da ich keinen kenne, der sowas vertritt. Ich sehe nur dumme Menschen, die anderen Menschen unterstellen sowas zu vertreten und naja was ich von solchen Menschen halte kannst du dem Satz ja entnehmen.

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Nein, keine Lüge, keine "Religion".

Man kann Menschen auch nicht von einer Phantasiefigur - hier irgend ein "Gott" - wegführen, man kann Menschen aber unterstützen die sich von absurder "Religion" befreien wollen.

Beobachtbare Evolution =

Du kannst die Entwicklung der Wale vom landlebenden Raubtier bis zum meereslebenden Säugetier anhand seiner Fossilien nachverfolgen. Oder nenne mir einen Grund warum ein "Gott" einem Säugetier die verkümmerten Hinterbeine im Körper eingeschlossen gebastelt habe ?

https://www.spektrum.de/magazin/wale-der-urzeit/828876

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-4767-2006-05-23.html

Du kannst die Entwicklung der Wale vom landlebenden Raubtier bis zum meereslebenden Säugetier anhand seiner Fossilien nachverfolgen.

Das ist etwas unpräzise. "Raubtier" hat im Deutschen nämich zwei Bedeutungen: Einerseits bezeichnet es alle Angehörigen der Säugetierordnung der Carnivora, also alle heute noch räuberisch lebenden Hunde- und Katzenartigen. Andererseits bezeichnet es ein räuberisch lebendes Tier, womit auch ein nicht zu den Säugetieren gehöriges Tier wie ein Alligator oder ein Bussard ein "Raubtier" wäre.

Das das Wort "Raubtier" also doppeldeutig ist, und auch noch ein wertender Begriff ist ("Rauben" ist schließlich etwas böses und unrechtes, ein "Raub" ist eine Straftat!), sollte man diesen Begriff nicht mehr verwenden. Spricht man von Tieren, die andere Tiere aus Nahrungszwecken erbeuten, verwendet man besser den neutraleren Begriff "Beutegreifer". Spricht man von der Ordnung "Carnivora", also über Hunde, Bären, Katzen etc., kann man den Begriff zu "Karnivoren" eindeutschen.

Die Wale gingen außerdem nicht aus den Karnivoren hervor, sondern aus frühen Verwandten der Huftiere (die allerdings tatsächlich Beutegreifer waren). Jeder Wal ist mit einer Kuh oder einem Schaf also sehr viel enger verwandt als mit einem Löwen oder einem Wolf. Allerdings sind die Robben und Seehunde und auch die Otter Karnivoren, die sich auf das Leben im und am Wasser spezialisiert haben - und damit sowohl umgangssprachliche als auch systematische "Raubtiere".

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@MarkusPK

Dann müsste es ja im Prozess der Mutierung jede Menge Zwischenformen geben? Wo sind denn die? Irgendwas nachplappern kann ein Papagei auch.

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Nein. Die Evolutionstheorie ist vielfältig bestätigt. Es gibt Bibliotheken voll mit Belegen, die in sich stimmig die Grundlagen der ET bestätigen.

Hingegen ist der Schöpfungsmythos eine erfundene Geschichte. Einfach ein Stück Fantasy-Literatur.

Es ist wichtig, diesen Unterschied zu erkennen. Wer sich mit den Fakten beschäftigt, kann zu keinem anderen Ergebnis kommen.

Aber selbst wenn sich erweisen sollte, das die komplette ET falsch ist, ändert das nichts an der Tatsache, dass Evolution stattfindet. Evolution ist ein Naturprinzip wie Gravitation. Über deren Existenz gibt es keinen vernünftigen Zweifel.

Ob unsere Theorien, die sich bemühen, diese Naturphänomene zu erklären, richtig oder falsch sind, hat keine Rückwirkung auf die Phänome selbst.

Bloss, weil etwas für bare Münze genommen wird, heisst es noch lange nicht, dass es die Wahrheit ist.

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@Marauer

Hast Du Dich schon mal mit der Evolutionstheorie beschäftigt?

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Welche Theorie? In der Evolutionswissenschaft gibt es etliche.

Theorien sind Darstellungen der Realität. Wissenschaft besteht aus Theorien.

Diese Wissenschaft ist die am besten nachweisbare. Sie zu leugnen ist naiv. Du kannst Evolution jederzeit um dich herum betrachten und die Beweise sind überwältigend.

Adam und Eva sind Figuren aus einer frei erfundenen Geschichte, die gleichwertig mit anderen religiösen Ideen ist, z.B. mit der ägyptischen Vorstellung, dass Menschen aus "Rotze" eines Gottes entstanden oder eine Weltenschlange Menschen hochgewürgt hat.

Götter sind nachweislich Produkte von Religionen, also frei erfunden.

Mein Rat an dich: Ersteinmal informieren was Evolution ist, Und dann neutral über Religion informieren. Wenn du das ehrlich tust, lachst du selbst über deine Frage.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung
Welche Theorie? In der Evolutionswissenschaft gibt es etliche.

Sehr richtig. Deswegen weise ich immer wieder gern auch darauf hin, dass DIE Evolution eben nicht komplett bestätigt oder gar bewiesen ist.

Vererbungsregeln kennt jeder. Würde auch niemand abstreiten, weil wir sie jederzeit nachvollziehen können. Aber alles was sich der Empirie der exakten Wissenschaften entzieht, gleitet sehr schnell ins Philosophische ab.

Theorien sind Darstellungen der Realität.

Sie sind Modelle der Realität. Mal mehr und mal weniger präzise zutreffend.

Götter sind nachweislich Produkte von Religionen

Ob Gott existiert oder nicht lässt sich nicht mit wissenschaftlichen Mitteln belegen.

Im Fall des Christentums war es genau anders herum. Da wurde aus Gott eine Religion.

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@danhof
Sie sind Modelle der Realität. Mal mehr und mal weniger präzise zutreffend.

Das weniger zutreffend bzw GARNICHT zutreffend ist das was wohl für ein Axiom wie Gott oder Schöpfung gilt

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@danhof

Das Erscheinen von Göttern und die Entstehung von Religionen war eine evolutionäre Notwendigkeit!

Aber wie so viele evolutionäre Entwicklungen haben sie sich eben überlebt und für die breite Masse der Leute als völlig überflüssig erwiesen.

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@666Phoenix
Sehr richtig. Deswegen weise ich immer wieder gern auch darauf hin, dass DIE Evolution eben nicht komplett bestätigt oder gar bewiesen ist.

Das ist aber falsch. Es gibt keine Wissenschaft die so gut bewiesen ist. Evolution ist Fakt. Wer das leugnet, sollte noch einmal die Schulbank drücken.

Sie sind Modelle der Realität. Mal mehr und mal weniger präzise zutreffend.

Dir fehlt ganz offensichtlich eine Menge an Basiswissen. Wissenschaftliche Theorien sind Darstellungen der Realität, mit denen man Sachverhalte immer wieder prüfen und auf das selbe Ergebnis kommen kann. Mit einer W.T. kann man Vorhersagen machen, die immer eintreffen. Z.B. wenn du Physikalische Gesetze anwendest, wirst du immer das selbe Ergebnis erhalten und kannst somit Flüge ins All berechnen etc.

Ob Gott existiert oder nicht lässt sich nicht mit wissenschaftlichen Mitteln belegen.

Doch, dass lässt es sich sogar sehr einfach. Hinter jedem Gott stecken Menschen, die ihn konzipiert haben. Findet man diesen Anfang, hat man bewiesen dass dieser Gott nicht existent ist.

Im Fall des Christentums war es genau anders herum. Da wurde aus Gott eine Religion

Falsch, das ist unmöglich. Götter sind IMMER PRODUKTE einer Religion. Das Christentum wurde dadurch eine Religion, weil man das Gottesbild der Trinität als festes Dogma darstellte.

Das Erscheinen von Göttern und die Entstehung von Religionen war eine evolutionäre Notwendigkeit!

Unsinn. Der Mensch hat zunächst Naturereignisse personifiziert. Dann kam man auf die Idee, die Toten würden als Geist herumspuken. Damit wollte man sich Angst vor der Natur nehmen. Irgendwann kamen Leute auf die Idee, diese Ängste zu nutzen, um die Macht zu ergreifen. Sie beeinflussten die Menschen damit. Aber sie wurden nie Herrscher, sondern immer nur Berater. Also dachte sich irgendwann jemand, er wäre gern selbst Herrscher und formte daraus dann Götter, mit denen er sein eigenes politisches Konzept durchsetzen konnte. Religion war geboren.

Religion ist ein politisches Konzept und daher künstlich. Es kann daher nicht evolutionär Notwendig gewesen sein.

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@666Phoenix

Da sieht man es. So schnell kann es gehen und der Fehler hat sich eingeschlichen.

Deshalb sollte man sehr vorsichtig sein mit Absolutheitsansprüchen. Gerade in der Wissenschaft leben wir davon, mit einem offenen Geist zu forschen und nicht mit Scheuklappen die Ergebnisse so zu deuten, dass sie in eine ideologische Schablone passen.

Wildcarts2 behuaptet immer wieder, er wüsste genau, wie das alles war. Ich habe gestern ein langes Interview im DLF mit einer Altertumsforscherin gehört. Wir wissen soooooooooooo vieles nicht, was unsere Welt vor 5.000 Jahren betrifft. Und vieles werden wir nie erfahren.

Wir wissen auch oft nicht mal, was sich aktuell tief in der Erde oder am Grund tiefer Meere abspielt. Woraus der Erdkern besteht, kann man nur mutmaßen.

Woraus Jupitermonde oder der Uranus besteht, kann man auch nur vermuten.

Vor diesem Hintergrund ist es mindestens töricht, sich hinter aktuellen wissenschaftlichen Aussagen zu verstecken und mit Steinen auf Gott zu werfen.

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